Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Multimedia, Internet, New Technologies

Social Commerce. Das Geschäft mit der Freundschaft

Steuerungsprozesse des Kaufverhaltens in sozialen Netzwerken am Beispiel „Sellaround.net“

Title: Social Commerce. Das Geschäft mit der Freundschaft

Master's Thesis , 2011 , 142 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tanja Weizemann (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Durch die schnelle und stetige Entwicklung im Internet ergeben sich für Unternehmen und ihre Marken stets neue Möglichkeiten, Markenkommunikation, Marketing und Commerce zu betreiben. In den letzten Jahren stieg insbesondere die Bedeutung der sozialen Netzwerke sowohl bei Konsumenten als auch bei Unternehmen enorm an. Durch Facebook & Co. entstanden neue Plattformen, die vor allem der direkten Kommunikation mit den Konsumenten dienen. Der Begriff Social Commerce wurde ins Leben gerufen. Verstanden wird hierunter, die Kaufkraft mit Hilfe von Empfehlungen zu verstärken. Doch heute bieten die sozialen Netzwerke weitere Möglichkeiten, Social Commerce auch wortwörtlich umzusetzen und Social Media für den direkten Verkauf zu nutzen. Es zeigt sich ein zukunftsorientiertes Denken der Unternehmen und das Nutzen von Freundschaften und Verbindungen in sozialen Netzwerken zur Bildung neuer Distributionskanäle.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher mit dem Thema Social Commerce und gibt durch zwei durchgeführte Umfragen Aufschluss über die aktuellen Gegebenheiten und Meinungen zu diesem Bereich. Zunächst werden der Wandel und die Veränderungen des Verhaltens der Konsumenten und die darauf entstehenden Herausforderungen für Unternehmen diskutiert. Des Weiteren wird dargestellt, wie sich das Kaufverhalten unter den neuen sozialen Medien verändert hat und welche Beeinflussung dadurch auf das E-Commerce ausgeübt wird. Folglich wird nochmals explizit auf das Thema Social Commerce und die daraus resultierte F-Commerce Revolution durch das soziale Netzwerk Facebook eingegangen. Anhand zwei Umfragen unter den zukünftigen Social Shoppern und den Unternehmen, die Social Commerce für sich nutzen, soll dargestellt werden, ob die aus der Theorie gewonnenen Erkenntnisse stimmig sind und welche Chancen und Risiken sowie Handlungstendenzen zu erkennen sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Das Unternehmen Sellaround GmbH

1.2 Aufgabenstellung und Hypothesenbildung

1.3 Motivation

1.4 Aufbau der Arbeit

1.5 Zielsetzung

2. Der Wandel durch das Web 2.0

2.1 Der Anfang des Machtwechsels

2.2 Verhaltensänderung durch das Web 2.0

2.3 Die Entscheidungskraft der Konsumenten

2.4 Empfehlungen als Macht des Web 2.0

2.5 Herausforderungen für Unternehmen und Marken

3. Wie Social Media das Verhalten der Kunden beeinflusst

3.1 Begriffserklärung und Abgrenzung

3.2 Der Erfolg von sozialen Netzwerken

3.3 Der Einfluss sozialer Netzwerke auf unser Leben

3.3.1 Das Für und Wider

3.3.2 Gründe für die Nutzung sozialer Netzwerke

3.4 Der Einfluss sozialer Netzwerke auf Unternehmen und Marken

3.5 Hypothese H1

4. Das Kaufverhalten im Zeitalter Web 2.0 & Social Media

4.1 Verkaufen unter neuen Bedingungen

4.1.1 Individualisierung

4.1.2 Identität

4.1.3 Wissen ist Macht

4.1.4 Freiheit und Selbstbewusstsein

4.2 Social Shopper – Wie Kunden zu Verkäufern werden

4.3 Die neuen Profile der Käufer

4.3.1 Jeder ist Publisher

4.3.2 Der Prosument

4.3.3 Kommunikationsbedürfnisse der Kunden

4.4 Die Bedeutung von Empfehlungen und Produktbewertungen

4.4.1 Empfehlungen

4.4.2 Produktbewertungen

4.4.3 Dialoghandel

4.5 Die Einflussfaktoren von Social Media

4.5.1 Einfluss auf das Kaufverhalten

4.5.2 Social Media Affiliate Marketing

4.6 Der Einfluss von Social Media auf das E-Commerce

4.6.1 Das neue Verhältnis zum Kunden

4.6.2 Die Wichtigkeit von Interaktion und Kommunikation

4.7 Hypothese H2

5. Social Commerce – „Märkte sind Gespräche“

5.1 Durch Social Media von E-Commerce zu Social Commerce

5.2 Social Commerce – Definition

5.2.1 Definition

5.2.2 Vorreiter des Social Commerce

5.2.3 Arten von Social Commerce

5.2.4 Wie Social Shopper von morgen einkaufen

5.3 Einfluss auf die Marke und die Reputation des Unternehmens

5.4 Die Bedeutung von Vertrauen, Authentizität und Glaubwürdigkeit

5.5 Mögliche Absatzerhöhungen durch Social Commerce

5.6 Das Verhältnis zwischen ROI und Reputation

5.7 Hypothese H3

6. Der Einsatz von Social Commerce am Beispiel Facebook

6.1 Die Revolution Facebook

6.1.1 Der Anfang

6.1.2 Die Möglichkeiten

6.1.3 Nutzung in Unternehmen

6.2 Social Commerce via Facebook

6.2.1 Posts auf Facebook

6.2.2 Social Plugins

6.2.3 Vor- und Nachteile des Gefällt-mir-Buttons

6.3 F-Commerce – Verkaufen via Facebook

6.3.1 Best Practice Beispiele

6.3.2 Social Commerce am Beispiel Sellaround.net

7. Beschreibung der Befragungen

7.1 Darlegung des Befragungsgegenstands und -ziel

7.2 Untersuchungsmethodik

7.2.1 Aufbau der Fragebögen

7.2.2 Durchführung

7.2.3 Stichprobenbeschreibung

7.2.4 Demografische und informative Darstellung der Befragten

8. Auswertung der Befragungen

8.1 Social Shopper

8.1.1 Nutzung sozialer Netzwerke der Social Shopper

8.1.2 Einstellungen bezüglich Empfehlungen und Bewertungen

8.1.3 Einstellung gegenüber Unternehmen in sozialen Netzwerken

8.1.4 Social Commerce in sozialen Netzwerken

8.1.5 Shops in sozialen Netzwerken

8.2 Sellaround Nutzer

8.2.1 Aktivität in sozialen Netzwerken

8.2.2 Interaktion und Kommunikation mit Kunden

8.2.3 Bedeutung des Einsatzes sozialer Netzwerke

8.2.4 Nutzung von Sellaround

8.2.5 Social Commerce der Zukunft

8.3 Vergleich beider Befragungen

8.4 Handlungsempfehlung und persönliche Einschätzung

9. Fazit und Ausblick

9.1 Chancen und Risiken von Social Commerce

9.2 Anforderungen an Unternehmen

9.3 Kritische Betrachtung von Social Commerce

9.4 Zukunftsaussichten

9.5 Eigene Meinung

Zielsetzung & Themen

Diese Masterthesis untersucht den Einfluss sozialer Netzwerke auf das moderne Konsumverhalten und die daraus resultierenden Herausforderungen für Unternehmen. Ziel ist es zu klären, inwieweit soziale Netzwerke den Handel transformieren und ob Social Commerce als wirksames Instrument zur Steigerung von Absatz, Reputation und Kundenbindung eingesetzt werden kann.

  • Veränderung des Konsumentenverhaltens durch das Web 2.0
  • Die Rolle von Empfehlungen und Produktbewertungen als „Macht des Web 2.0“
  • Social Commerce als neue Form der Markenkommunikation und des E-Commerce
  • Praktische Untersuchung anhand des Beispiels Facebook und der Plattform Sellaround.net
  • Analyse der Chancen, Risiken und Handlungstendenzen für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Anfang des Machtwechsels

„Das Internet bietet schon jetzt die einzig wahre Demokratie. Meinungen werden frei formuliert, keiner, der die Kommunikation verbietet – im Gegenteil: Wir sind mitten im Aufstand des Individuums. Der Kunde der heutigen Zeit will individuell betreut werden. Er will, dass seine Stimme zählt. Und er wird seine Macht, die er ohne Zweifel schon längst nutzt, zu seinem persönlichen Vorteil wenden. Es ist der Drang zu überleben.“

Ursprünglich gab es ein erdrückendes Übergewicht auf Anbieterseite. Die Konsumenten konnten sich bislang nicht dagegen wehren, da ihnen Marktübersicht und Marktpotenzial fehlte. Allerdings, so Cole, hatte der Kunde nur ein Kommunikationsproblem. Denn auf der einen Seite müsste dieser nur schnell und möglichst viele Angebote prüfen, um sich eine Marktübersicht zu verschaffen. Und auf der anderen Seite müsste der Konsument nur genügend andere Konsumenten ansprechen, um parallel bei einem Großeinkauf an Kostenvorteile zu gelangen. Bisher war ihm dies nicht möglich. Doch durch das Internet kann der Kunde sich mit nur einem Mausklick so viel Marktübersicht verschaffen, wie er möchte. Das Marktpotenzial kann deutlich verstärkt werden, da das Web 2.0 die idealen Voraussetzungen schafft, um sich global mit anderen Kunden zusammenzuschließen. Eine große kritische Masse kann so die Anbieter gegeneinander ausspielen und dadurch einen möglichst niedrigen Preis erzielen. Der Kunde kann sich gezielt dorthin begeben, wo er das Gesuchte zum bestmöglichen Preis angeboten bekommt, ohne sich von den Verlockungen anderer Anbieter ablenken zu lassen. „Im drohenden Krieg zwischen Anbietern und Abnehmern haben die Konsumenten in einer elektronischen Wirtschaft […] eindeutig die stärkeren Bataillone.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Stellt das Unternehmen Sellaround vor, definiert die Aufgabenstellung sowie die drei zentralen Hypothesen und erläutert die wissenschaftliche Motivation hinter der Arbeit.

2. Der Wandel durch das Web 2.0: Analysiert den Machtwechsel von Anbietern zu Kunden durch verbesserte Markttransparenz und die gewachsene Entscheidungsmacht der Konsumenten.

3. Wie Social Media das Verhalten der Kunden beeinflusst: Untersucht die Definition und den Erfolg sozialer Netzwerke sowie deren massiven Einfluss auf das tägliche Leben und die Wahrnehmung von Unternehmen.

4. Das Kaufverhalten im Zeitalter Web 2.0 & Social Media: Beleuchtet neue Käuferprofile, die Bedeutung von User Generated Content und wie Kunden durch Social Media aktiv in den E-Commerce-Prozess eingebunden werden.

5. Social Commerce – „Märkte sind Gespräche“: Definiert den Begriff Social Commerce, diskutiert seine Relevanz als Kommunikations- und Vermarktungsmethode und prüft die Hypothese zur Absatzerhöhung.

6. Der Einsatz von Social Commerce am Beispiel Facebook: Untersucht Facebook als zentrales Medium für F-Commerce und analysiert die Potenziale von Social Plugins und Unternehmensseiten.

7. Beschreibung der Befragungen: Beschreibt die methodische Vorgehensweise bei den Online-Umfragen unter Social Shoppern und Sellaround-Nutzern.

8. Auswertung der Befragungen: Präsentiert die Ergebnisse der Umfragen und vergleicht das theoretische Ideal mit der praktischen Realität der befragten Nutzergruppen.

9. Fazit und Ausblick: Fasst die Chancen und Risiken zusammen, formuliert Anforderungen an Unternehmen und wirft einen Blick auf die zukünftigen Entwicklungen von Social Commerce.

Schlüsselwörter

E-Commerce, Markenkommunikation, Web 2.0, Social Media, Konsumentenverhalten, Word-of-Mouth, Produktbewertung, Social Commerce, F-Commerce, Facebook, Enterprise 2.0, Prosument, Social Shopper, Online-Reputation, Kundenbindung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Wandel im Kaufverhalten durch das Web 2.0 und die Rolle von sozialen Medien für Unternehmen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie der sogenannte Social Commerce – das Geschäft mit der Freundschaft – den Abverkauf und die Kundenbeziehungen in sozialen Netzwerken verändert.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Thesis ab?

Die Themen umfassen den Wandel durch das Web 2.0, die neue Macht der Konsumenten, die Entstehung neuer Käuferprofile wie den „Prosumenten“, die Bedeutung von Empfehlungen und Produktbewertungen sowie den konkreten Einsatz von Social Commerce-Tools wie Facebook und Sellaround.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob soziale Netzwerke den Handel grundlegend transformieren und ob Social Commerce tatsächlich als Instrument zur signifikanten Absatzerhöhung und Stärkung der Unternehmensreputation fungieren kann, unterstützt durch empirische Online-Umfragen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse zum Wandel des Konsumverhaltens und wird durch zwei eigene empirische Online-Umfragen ergänzt: eine unter „Social Shoppern“ und eine unter Unternehmen, die die Plattform Sellaround nutzen, um praktische Erkenntnisse zu generieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Web 2.0 und der veränderten Kundenerwartungen erarbeitet. Anschließend erfolgt eine Analyse des Kaufverhaltens, des Einflusses von Social Media auf das E-Commerce sowie die detaillierte Beschreibung der praktischen Befragungen und deren Auswertung.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter?

Zu den zentralen Begriffen zählen Social Commerce, F-Commerce, Word-of-Mouth, User Generated Content, Social Influencers, Kundenbindung, Online-Reputation und die Veränderung von E-Commerce zu einem interaktiven Dialog-Handel.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Absatzerhöhung?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass eine signifikante Absatzerhöhung durch Social Commerce derzeit noch schwer nachweisbar ist. Der Fokus verschiebt sich vorerst stärker hin zu Markenbildung, Imagepflege und dem Aufbau einer aktiven Community, während der direkte Abverkauf eher langsam an Dynamik gewinnt.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von Facebook für Unternehmen?

Facebook wird als unverzichtbares Instrument für das Marketing und den Dialog mit Kunden eingestuft. Trotz der großen Reichweite und vielfältigen Möglichkeiten für Unternehmen bleibt jedoch die Herausforderung, die Kontrolle über die öffentliche Kommunikation zu behalten und die Skepsis der Nutzer gegenüber „Social Commerce“ ernst zu nehmen.

Excerpt out of 142 pages  - scroll top

Details

Title
Social Commerce. Das Geschäft mit der Freundschaft
Subtitle
Steuerungsprozesse des Kaufverhaltens in sozialen Netzwerken am Beispiel „Sellaround.net“
College
University of Applied Sciences Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim
Course
Media & Design Management
Grade
1,3
Author
Tanja Weizemann (Author)
Publication Year
2011
Pages
142
Catalog Number
V177775
ISBN (eBook)
9783640996216
ISBN (Book)
9783640996551
Language
German
Tags
Social Commerce F-Commerce Facebook Facebook Commerce E-Commerce Electronic Commerce Social Media Marketing Unternehmenskommunikation Markenkommunikation Prosument Konsumverhalten Web 2.0 Word-of-Mouth Produktbewertung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Weizemann (Author), 2011, Social Commerce. Das Geschäft mit der Freundschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177775
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  142  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint