Arabismen: Ausrufe, Formeln und Sprichwörter arabischen Ursprungs im Spanischen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007
23 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Historischer Hintergrund
II.1 Die Zeit des arabisch-romanischen Sprachkontakts in Spanien
II.2 Über das Poema de Mío Cid

III. Arabismen im Spanischen

IV. Interjektionen, Demonstrativa und andere Bestandteile von Ausrufen
IV.1 aba
IV.2 albricias
IV.3 (h)arre
IV.4 evás/ euas/ ebas/ evad/ euad/ ebad/ evat/ euades
IV.5 guay
IV.6 (h)ala
IV.7 asta/ hasta/ fasta/ ata/ hata/ fata/ adta/ adte
IV.8 he/ ahe/ ahé/ fe/ afe/ afé / helo
IV.9 ojalá/ ojala/ oxalá/ oxala/ ojualá
IV.10 ya

V. Formeln und Sprichwörter
V.1 llenar el ojo/ henchir el ojo
V.2 salir a alguien
V.3 Religiöse Formeln
V.4 Segens- und Fluchformeln
V.5 Sprichwörter

VI. Schlussbetrachtung

VII. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in drei Teile: In einem ersten Abschnitt wird der historische Hintergrund beschrieben, der die Übernahme von Arabismen ins Spanische erst möglich machte. Zudem wird das Poema de Mío Cid vorgestellt, das als wichtigstes schriftliches Zeugnis des Altspanischen gilt und durch die mündliche Tradition des Epos ein gutes Bild der gesprochenen Sprache der Zeit liefert. In einem zweiten Teil geht es um Arabismen im Allgemeinen – aus welchen Bereichen sie stammen und wie sie ins Spanische gelangten. Im letzten Abschnitt werden Ausrufe, Formeln und Sprichwörter vorgestellt, die auf einen arabischen Einfluss zurückgehen.

Während der fast achthundert Jahre langen Herrschaft der Araber über die Iberische Halbinsel diente ihr kultureller Status als Grundlage für die Übernahme bestimmter Begriffe ins Spanische. Auch danach gab es noch die Möglichkeit der sprachlichen Beeinflussung, da die zum Christentum konvertierten Muslime – die weiterhin Arabisch sprachen – unter der neuen Herrschaft geduldet wurden.

Bei der Übernahme von Ausdrücken aus dem Arabischen gilt es zwischen absichtlichen und unabsichtlichen Übernahmen zu unterscheiden. Absichtlich wurden beispielsweise Begriffe aus den Bereichen der Wissenschaft, Landwirtschaft und Literatur in den spanischen Wortschatz eingeführt, da man den Arabern auf diesen Gebieten eine große Überlegenheit den Spaniern gegenüber zugestehen muss. Außerdem wurden einige Wörter aus Prestigegründen angenommen. Meist kamen sie durch Übersetzungen aus dem klassischen Arabisch ins Spanische. Unter unabsichtlichen Übernahmen sind spontane Äußerungen und Ausrufe zu verstehen. Diese wurden durch Vermittlung der Mozaraber und Mudéjares zu spanischem Wortgut.

Da das Poema de Mío Cid so wichtig für Untersuchungen des Altspanischen ist und viele der im Folgenden behandelten Interjektionen dort zum ersten Mal auftauchen, wurde es als Hauptreferenzwerk dieser Arbeit gewählt. Den Betrachtungen lag die Ausgabe von Menéndez Pidal aus dem Jahre 1961 zugrunde. Zudem wurde die Konkordanz von König (2003) dafür benutzt, die Häufigkeit des Auftretens bestimmter Wörter und deren verschiedener Schreibweisen zu überprüfen.[1]

Die Auswahl der in dieser Arbeit untersuchten Wortgruppe wurde aufgrund der Tatsache getroffen, dass es sich dabei um Ausdrücke handelt, die nicht aus der Übersetzertradition oder aus Notwendigkeit der Benennung neuer Dinge/ Techniken/ etc. ins Spanische gelangten, sondern um spontane Äußerungen, die wohl dem wirklichen Sprachgebrauch des Volkes entnommen sind. Hierbei wird der Einteilung von Corriente (2003) bezüglich wahrer und falscher Arabismen sowie den Forschungsergebnissen von Kiesler (1994) bezüglich Formeln und Sprichwörtern gefolgt. Der lautlichen Entwicklung wird dabei weniger Beachtung geschenkt. Vielmehr geht es darum, die Abstammung, Bedeutung und Anwendungshäufigkeit sowie den Bedeutungswandel und die Geschichte der Verschriftlichung näher zu beleuchten.[2]

II. Historischer Hintergrund

II.1 Die Zeit des arabisch-romanischen Sprachkontakts in Spanien

Der Einfluss der arabischen Sprache und Kultur auf die Bewohner der Iberischen Halbinsel begann 711 als Tāriq b. Ziyād mit der Unterstützung von 5000 Berbern in der Nähe von Jerez de la Frontera die Westgoten schlug, die bis dahin über das Land herrschten.[3] Der Eroberungsfeldzug dauerte bis 716 und muslimische Heere nahmen bald fast die ganze Halbinsel ein. Dieser schnelle und weitreichende Erfolg der Eroberer hängt sicherlich auch mit dem „Verlust des Königs und vieler seiner Leute an der Spitze des Reiches“[4] zusammen. „Nur ein schmaler, von Galicien bis in die östlichen Pyrenäen reichender Streifen Land blieb unbesetzt.“[5] Nahezu acht Jahrhunderte lang konnten sich die Araber auf der Iberischen Halbinsel halten.[6] 718 markierte der in den Norden geflüchtete Gote Pelayo mit der Schlacht von Covadonga (Asturien) den Beginn der Reconquista, der Wiedereroberung der unter muslimische Herrschaft gefallenen Territorien.[7] „Je weiter man nach Süden schreitet, desto länger gehörte die Gebiete zur islamischen Welt.“[8] So kam den bisher unbedeutenden Dialekten im Norden eine immer wichtigere Rolle zu, denn das Kastilische wurde vom Kantabrischen Bergland aus ins Landesinnere getragen.[9]

Zur Zeit der Araberherrschaft über die Iberische Halbinsel gab es nach Religion, Herkunft, Sprache und gesellschaftlichem Rang ganz unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Im Norden organisierte man sich in christlichen Kleinkönigreichen und sprach romanisch. In Kastilien, in den Vorpyrenäen und im Ebrobecken sprach man zum Großteil auch romanisch, doch war die Mehrheit der Bevölkerung islamisch. Hier lebten viele Muladíes, zum Islam bekehrte Christen.[10] Ganz im Süden, in Al-Andalus lebten die islamischen Mauren. Damit sind die vor allem in den Städten lebenden Araber gemeint sowie die zahlreicheren, ihnen aber untergeordneten Berber aus Nordafrika.[11] Außerdem lebten in Al-Andalus die Mozaraber (von musta’rib ‚derjenige, der den Arabern ähnlich geworden ist‘[12] ), die Christen blieben und für deren Kommunikation das Mozarabische (sp. mozárabe, romance andalusí[13] ) die Grundlage bildete. Das Mozarabische wurde aber auch von vielen Muladíes und Arabern gesprochen, wodurch romanisches Sprachgut ins Arabische kam und viele Arabismen ihren Weg ins Kastilische fanden.[14] Insgesamt gesehen gab es drei Nähesprachen – das Romanische (aus dem Norden), das weit verbreitete Mozarabische und einen arabischen Dialekt (der in Al-Andalus entstand) – und drei von den Religionen herrührenden Distanzsprachen – Latein (Christentum), Hebräisch (Judentum) und klassisches Arabisch (Islam).[15]

Die ersten maurischen Einwanderer nach Al-Andalus waren Soldaten. Später kamen auch Familien nach.[16] Außerdem lebten unter ihnen Sklaven von ganz verschiedener Herkunft.[17]

Die Araber, die aus einem völlig andersartigen Kulturkreis kamen, konnten und wollten sich nicht an die Lebensumstände der Romanen anpassen.[18] Ihre „Umgestaltung der Kultur und der Lebensverhältnisse auf der Pyrenäenhalbinsel im Sinne einer Orientalisierung [...] betraf nicht nur Religion, Recht und Sprache, sondern auch – und nicht zuletzt – die wirtschaftliche und gesellschaftliche und die Infrastruktur.“[19]

Das Zusammenleben der verschiedenen Völker und Religionsgruppen verlief eine lange Zeit relativ ruhig. Die mohammedanischen Herrscher ließen ihre christlichen Untertanen weiterhin ihre Religion ausüben und ihre Sprache sprechen. Sie brachten den Christen einen gewissen Respekt entgegen, da es sich bei ihnen auch um „ ahl al-kitāb, ‚[Leute] des Buchs‘, d.h. Bekennern einer in einer heiligen Schrift geoffenbarten Religion“[20] handelte.

In den gebildeten Familien beider Gesellschaftsgruppen verbreitete sich Zweisprachigkeit immer weiter.[21] Auch Bischöfe und hohe Beamte sprachen meist das Romanische oder Mozarabische als Muttersprache und erlernten das Arabische als Fremdsprache.[22] Ebenso beherrschten die Juden Mozarabisch und Arabisch.[23] Für die Übernahme arabischer Begriffe ins Kastilische sind grundsätzlich zwei Wege zu nennen: Zum Einen resultieren viele Ausdrücke aus dem direkten sprachlichen Kontakt, vor allem in Al-Andalus und in den später von den Christen zurückeroberten Gebieten, zum Anderen fanden Arabismen über den indirekten Sprachkontakt, d.h. über Übersetzungen aus dem Arabischen, ihren Weg ins Kastilische. Gründe für die Aneignung arabischer Begriffe waren die Notwendigkeit der Benennung neuer Dinge und Fertigkeiten, die im arabischen Sprachraum schon länger bekannt waren, und das Prestige des Arabischen, das zur Ersetzung schon vorhandener Begriffe führte.[24]

Da die anhaltende Orientalisierung in Al-Andalus vielen Mozarabern zu weit ging, flohen sie in den Norden Spaniens, wo sie in den christlichen Regionen gerne aufgenommen wurden. Sie dienten als Vermittler von Sprache und Kultur der Araber, die den Bewohnern der nördlichen Gebiete nachahmenswert erschienen.[25] So kamen viele arabische Begriffe in die romanischen Dialekte, „ohne dass deren Sprecher je das Arabische als Sprache gelernt und in kommunikativer Praxis verwendet hätten“.[26]

Nach der Hochblüte des arabischen Staats im 10. Jh. folgte der Sturz der Omaijaden und an ihre Stelle traten viele Kleinkönige, die ihre eigenen Gebiete (taifas) regierten. Dadurch verlor das arabische Spanien immer mehr an politischer Macht und die Reconquista drang vom Norden aus immer weiter nach Süden vor.[27] Die Wiedereroberung wichtiger Städte begann bei Toledo 1085, woraufhin sich die Kleinkönige an die marokkanischen Almoraviden wandten. Diese kamen ihnen 1090 zur Hilfe, doch konnten auch sie die Rückeroberung Zaragozas 1118 nicht verhindern.[28] Infolgedessen zogen 1147 die auch aus Marokko stammenden Almohaden nach Spanien ein. Trotz deren Eingreifen gewannen die Spanier Córdoba 1236, Valencia 1238 und Sevilla 1248 zurück.[29]

Im Rahmen der Reconquista wurde der Grundbesitz neu verteilt (sp. repartimiento) und demzufolge kam es zu einer starken demographischen Durchmischung. Die muslimische Bevölkerung flüchtete oder wurde umgesiedelt und die Christen aus dem Norden bevölkerten immer größere Gebiete. Mit ihnen breitete sich auch das Kastilische immer weiter aus.[30]

So wie es zur Zeit der Eroberung durch die Araber von ihnen geduldete Christen gab, entstand nun die umgekehrte Situation. Die Muslime unter christlicher Herrschaft nannte man Mudéjares ‚denen man erlaubt hat zu bleiben‘, denen die freie Ausübung ihrer Religion sogar vertraglich zugesichert wurde.[31] Später zum Christentum gezwungene Mudéjares nannte man Moriscos oder Cristianos Nuevos.[32]

1492 eroberten die Spanier unter den Reyes Católicos Granada, die letzte Bastion arabischer Herrschaft, zurück und mit der Ausweisung der Mauren 1609-1614 fand die arabisch-romanische Sprachgemeinschaft in Spanien ihr Ende.[33]

II.2 Über das Poema de Mío Cid

Als das bedeutendste Zeugnis des Altspanischen verdient das Poema de Mío Cid an dieser Stelle einmal etwas genauer betrachtet zu werden. Das Epos vom Cid besteht aus drei Gesängen mit insgesamt 3730 assonierenden Versen. Es geht um die Heldentaten des Cid in der Zeit der Reconquista, doch tauchen auch Elemente auf, die charakteristisch für eine Heiligenvita sind. Das Besondere des Epos liegt an seiner „Verbindung von Realität und Poesie“ (Haensch, 137).[34]

Das Epos wurde um 1140 gedichtet, doch ist nur ein Manuskript von 1307 überliefert, das von einem Per Abbat niedergeschrieben wurde. Das Epos selbst betrachtet die Zeit von 1081 bis 1099 und die Handlung erstreckt sich über Kastilien (Vivar, Burgos, Toledo) und Valencia. Der Name des historischen Cid war Ruy Díaz (Ruy als Kurzform von Rodrigo) und die Benennung als Cid stammt von den Mauren, die den christlichen Heerführer bewunderten und ihm den Ehrentitel sejid ‚Herr‘ verliehen. Historische Tatsachen bilden die Grundlage des Epos, doch wurden sie teilweise vereinfacht und mit ausgedachten Geschichten und Einzelheiten angereichert.

Menéndez Pidal sieht das Poema de Mío Cid als „poesía tradicional“ an, was sich auf zwei Voraussetzungen gründet: Zuerst einmal muss es einen individuellen Dichter geben, der mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht, aufmerksam auf eine Geschichte wird, eine Idee gewinnt und aus dieser Idee ein Werk fertigt, das den Geist der Zeit trifft, aber trotzdem nicht gleich wieder als vorübergehende Modeerscheinung verschwindet. Desweiteren braucht es Personen, die sich das Werk zueigen machen, es weitertragen und ihm dabei eine gewisse persönliche Note verpassen. „Letzteres vollzieht sich nicht gleichzeitig im Raume, sondern nacheinander in der Zeit.“ (Lorenz, 5) Noch bis ins Mittelalter wurde die Dichtung mündlich weitergegeben. Absichtlich oder unabsichtlich vollzogen die vortragenden Spielleute verschiedene Variationen des Urtextes. Sie traten auf den Marktplätzen vor dem einfachen Volk und genauso vor dem König und anderen Adligen im Palast auf. Demnach passten sie gewiss von Zeit zu Zeit ihr Vokabular den Zuhörern an. Zudem zogen sie viel umher und schnappten hier und dort neue Begriffe auf, die sie in das Epos einbrachten. Somit hat das Epos den Charakter der Volksdichtung und ist ein ziemlich gutes Abbild der damals gesprochenen Sprache.

III. Arabismen im Spanischen

Unter den fremdsprachlichen Entlehnungen im Spanischen bilden die Arabismen den größten Anteil. Bezüglich ihrer Rolle im Spanischen findet man bei Pöll die Aussage, dass „gemessen an den knapp 2.100 Wörtern des spanischen Grundwortschatzes [...] die Arabismen nur 0,92 % [ausmachen], und unter den 5.000 häufigsten spanischen Wörtern [...] sich gerade 36 Wörter arabischen Ursprungs [finden].“[35] Schon in den im 9./ 10. Jh. von Mozarabern gegründeten Klöstern wurden Dokumente verfasst, in denen 170 Wörter arabischen Ursprungs vorkommen.[36] Heute bewegt sich die Zahl der spanischen Wörter, die sich aus dem Arabischen herleiten, zwischen 850 und 1000, die sich aber – wenn man die Ableitungen hinzuzählt – auf etwa 4000 erhöht.[37]

Über die Zeit sind viele Arabismen durch spanische Ausdrücke, Latinismen oder Entlehnungen aus anderen europäischen Sprachen ersetzt worden oder mit dem Bezeichneten ausgestorben, andere gelten als veraltet und wieder andere werden mit einer veränderten Bedeutung versehen und erneut in den Wortschatz integriert (z.B. azafata früher ‚Kammerfrau‘, heute ‚Stewardess‘). Im Sprachgebrauch fallen die Arabismen kaum noch auf und zeugen dadurch von einer vollständigen Eingliederung ins Spanische.[38] Immer wieder werden Einflüsse des Arabischen auf die spanische Sprache entdeckt, doch kommt es auch dazu, dass sich nach sorgfältigen Recherchen bisher anerkannte Arabismen als falsch herausstellen.[39]

Die Mozaraber in Spanien übernahmen Wörter aus dem Arabischen meist mit der arabischen Betonung. Da arabische Wörter für gewöhnlich mit einem Konsonant enden, dies aber der Sprechgewohnheit früher Sprecher des Kastilischen widersprach, wurden die Entlehnungen mit einem Endvokal (a, e, o) versehen oder der Endkonsonant wurde leicht verändert, um im Ohr eines Spaniers angenehmer zu klingen (z.B. b à d).[40] Weiterhin wurden viele Entlehnungen mit dem agglutinierten arabischen Artikel al übernommen, der aber keine grammatische Funktion erfüllte (z.B. almohada ‚Kissen‘). Dies kann man darauf zurückführen, dass es in der Sprache der Berber keinen bestimmten Artikel gab, sie diesen also als Bestandteil des folgenden Substantivs angesehen haben. Folgte dem Artikel ein Substantiv mit dentalem, alveolarem oder palatalem Konsonant im Anlaut, wurde das l von al schon im Arabischen assimiliert.[41]

Wie auch die Sprachen der germanischen Stämme bildet das Arabische für die iberoromanischen Sprachen ein linguistisches Adstrat. Die Sprachen existierten nebeneinander und keine wurde von der anderen verdrängt. Sie beeinflussten sich gegenseitig, was vor allem die Mozaraber in eine Schlüsselrolle brachte als Vermittler zwischen der arabisch und der romanisch sprechenden Bevölkerung.[42]

Die Übersetzungstradition vor Alfons dem Weisen bestand darin, dass eine Person den vorliegenden Text mündlich aus dem Arabischen ins Kastilische übertrug und eine zweite Person diese Version wiederum ins Lateinische übersetzte und aufschrieb. Mit Alfons dem Weisen kam der kastilischen Version eine größere Bedeutung zu: Sie war nicht mehr nur ein mündliches Übergangsprodukt, sondern nun auch ein schriftliches Endprodukt.[43] Bei diesen Übersetzungen kam es auch vor, dass der Übersetzer aus dem Arabischen die Syntax des Originals imitierte (so auch schon bei Übersetzungen lateinischer Texte) und somit gewisse Satzstrukturen der Fremdsprache an das Kastilische weitergab.[44]

[...]


[1] Deshalb wird in der weiteren Arbeit nicht mehr explizit auf diese Quellen verwiesen.

[2] Bei diesen Betrachtungen wurden die elektronischen Quellen DRAE, CREA und CORDE mehrfach genutzt. Diesbezügliche Angaben finden sich nur im Literaturverzeichnis.

[3] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 43.

[4] Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 43.

[5] Kontzi (1982), S. 406.

[6] vgl. Gómez-Moriana (1973), S. 4.

[7] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 43.

[8] vgl. Metzeltin (1979), S. 124; Metzeltin (1973), S. 11.

[9] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 42; Dietrich/ Geckeler (1990), S. 149.

[10] vgl. Kontzi (1982), S. 407.

[11] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 44.

[12] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 44; Kontzi (1982), S. 407.

[13] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 46.

[14] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 47; Meyer-Lübke (1920), S. 58.

[15] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 47.

[16] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 44.

[17] vgl. Kontzi (1982), S. 407

[18] vgl. Wartburg (1951), S. 174.

[19] Lüdtke (2005), S. 509.

[20] Kontzi (1982), S. 412.

[21] vgl. Wartburg (1951), S. 175, 179.

[22] vgl. Meier (1930), S. 101.

[23] vgl. Kontzi (1982), S. 412.

[24] vgl. Penny (1995), S. 217f .; Pöll (2002), S. 45.

[25] vgl. Kontzi (1982), S. 409f.

[26] Lüdtke (2005), S. 513.

[27] vgl. Kontzi (1982), S. 406; Metzeltin (1973), S. 11.

[28] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 44; Lüdtke (2005), S. 512; Wartburg (1951), S. 179.

[29] vgl. Metzeltin (1973), S. 11.

[30] vgl. Kontzi (1982), S. 415; Lüdtke (2005), S. 516; Meier (1930), S. 103.

[31] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 46; Kontzi (1982), S. 415.

[32] vgl. Kontzi (1982), S. 422.

[33] vgl. Kiesler (1994), S. 29.

[34] Der folgende Abschnitt basiert auf Lorenz (1971), S. 5-18, und Haensch (1975), S. 136f. Bei Zitaten stehen Autor und Seitenzahl in Klammern dahinter.

[35] Pöll (2002), S. 45.

[36] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 46; Kontzi (1982), S. 410.

[37] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 48; Dietrich/ Geckeler (1990), S. 150.

[38] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 51; Dietrich/ Geckeler (1990), S. 150; Gómez-Moriana (1973), S. 20f.; Metzeltin (1973), S. 12.

[39] vgl. Baldinger (1972), S. 67.

[40] vgl. Elcock (1975), S. 292f.

[41] vgl. Bollée/ Neumann-Holzschuh (2006), S. 50; Candau (1985), S. 90; Dietrich/ Geckeler (1990), S. 150; Elcock (1975), S. 293; Gómez-Moriana (1973), S. 18; Haensch (1975).

[42] vgl. Gómez-Moriana (1973), S.5.

[43] vgl. Kontzi (1982), S. 417f.

[44] vgl. Metzeltin (1979), S. 125.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Arabismen: Ausrufe, Formeln und Sprichwörter arabischen Ursprungs im Spanischen
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Veranstaltung
Hauptseminar: "Die iberoromanischen Sprachen in den ersten Texten"
Note
2,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
23
Katalognummer
V177927
ISBN (eBook)
9783640997824
ISBN (Buch)
9783640997923
Dateigröße
630 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Laut Prof war der erste Teil sehr gut, der zweite Teil eher eine "impressionistische Ansammlung von Interjektionen und Phraseologismen, deren arabischer Ursprung in vielen Fällen ungeklärt oder zweifelhaft bleibt"
Schlagworte
Arabismen;, arabischer Ursprung;, Ausrufe;, Formeln;, Sprichwörter
Arbeit zitieren
Sabine Husmann (Autor), 2007, Arabismen: Ausrufe, Formeln und Sprichwörter arabischen Ursprungs im Spanischen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177927

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