Brechts Liebeslyrik - Ein Spiegel seiner Selbst?!


Facharbeit (Schule), 2011
21 Seiten, Note: 14 Punkte

Leseprobe

Brechts Liebeslyrik- ein Spiegel seiner Selbst?

1. Vorwort

„Es ist wirklich mit ihr ein Gfrett

Denn man weiß es in der ganzen Stadt.

Dabei hat der, der sie einmal hat

Lang bei ihr noch keinen Stein im Brett.

Ganz im Gegenteil: sie ist ihn satt

Wenn sie trinkt, fällt sie in jedes Bett.“[1]

Hier nimmt Brecht eine ziemlich deutliche Haltung gegenüber der beschriebenen Person ein und porträtiert sie beinahe als Prostituierte. Doch ist dies die Regel in seiner Liebeslyrik? Und die behandelten Frauen- gibt es sie wirklich oder handelt es sich bei ihnen um reine Fiktion, die mit seinem wahren Leben in keinerlei Verbindung stehen? Neben diesen Erläuterungen möchte ich in meiner folgenden Facharbeit ebenfalls untersuchen, in was für einem Verhältnis Bertolt Brecht zur Liebe stand. Doch um diesen nicht gerade kleinen Teil des Werkes von Brecht zunächst einmal erfassen zu können, will ich als erstes eine Unterteilung seiner Liebesgedichte vornehmen.

2. Unterteilung der Liebeslyrik

Dieses Kapitel soll einen Überblick, über die Liebeslyrik von Bertolt Brecht schaffen. Auf diese kann dann auch im Folgenden noch zurückgegriffen werden, was den Umgang mit dem Material erheblich vereinfachen wird.

Seine Liebesgedichte behandeln neben den beiden wohl typischsten Themen, (den konfliktreichen Beziehungen und den erotischen Phantasien) auch das Ausleben der Sexualität und die damit verbundenen Schuldgefühle. Darüber hinaus kommen auch einige wenige Fiktionen problemloser Liebe in diesem Gattungsbereich vor.[2]

Beginnen werde ich mit den Erinnerungsgedichten, deren Inhalt der Erinnerungsprozess selbst und die Erinnerung an die Geliebte ist. Zu ihnen zählen Gedichte wie „Erinnerung an die Marie A.“[3]oder „Die Ballade vom Tod des Anna Gewölkgesichts“. Alle Erinnerungsgedichte weisen eine gewisse zeitliche Distanz zum Liebeserlebnis auf und stellen die Geliebte, die im Verlauf des Gedichts einen Identitätsverlust erleidet (, da der Name nur im Titel erscheint und sie selbst im Laufe des Gedichts vergessen wird), in der Natur dar. Im Vordergrund stehen der Gefühlskonflikt des Protagonisten und dessen Versuch, das Liebeserlebnis zu verarbeiten.[4]In den „Erinnerungen an die Marie A.“ wird deutlich, was für einen großen Stellenwert die Liebe und das Vergessen besitzen: Allein fünfmal wird das Wort „wissen“ verwendet und die zu keinem Zeitpunkt als Individuum wahrgenommene Geliebte ist dabei der Gegenstand des Vergessens.[5]

In den Gedichten von Liebe und Schuld hingegen, zu denen größtenteils Psalmen wie z.B. „Gesang aus dem Aquarium 5. Psalm“ oder „Hybris 2. Psalm“[6]gehören, liegt der thematische Schwerpunkt auf den Konflikten, in die das lyrische Ich durch das Ausleben seiner Liebe gelangt. Diese entstehen durch die Unvereinbarkeit der ausgelebten Liebe mit den moralischen und religiösen Normen. Jedoch besteht nicht zwangsweise das Verlangen, diese mit dem Verhalten des lyrischen Ichs in Einklang zu bringen, wie bereits die ersten beiden Sätze des „Hybris 2. Psalm“ deutlich machen: Das lyrische Ich weiß, dass seine Hosen „schamlos“ riechen und bestärkt ohne schlechtes Gewissen dieses Eingeständnis nach Liebe zu riechen[7]: „Meine Hosen riechen schamlos nach Liebe. Ich wasche mich nie mehr.“[8]Trotz, oder vielleicht gerade auf Grund, dieses brisanten Themas, wird innerhalb der Gedichte die Verfolgung des lyrischen Ichs ironisiert und wahlweise es selbst oder seine Frauen direkt mit dem Tod konfrontiert.[9]

Auch die Epiloggedichte bestehen hauptsächlich aus Psalmen, wie „Gesang von einer Geliebten 7. Psalm“ oder „Von He. 9. Psalm“[10], jedoch bilden diese im Hauptteil einen Nachruf auf eine Frau, welcher von verschiedenen anderen Elementen, wie beispielsweise der Schilderung der momentanen Situation des lyrischen Ichs, oder der Erinnerung an die jeweilige Geliebte, umrahmt wird. Während in den „Erinnerungsgedichten“ der Name der (ehemals) Angebeteten nur im Titel auftaucht, da diese im Verlaufe des Gedichts vergessen wird, sind am Beispiel des 9. Psalms „Von He.“ deutlich die Kennzeichen eines Epiloggedichts festzustellen: Der Name wird oft wiederholt und das lyrische Ich erinnert sich an sie. Zudem findet keine Selbstreflektion des lyrischen Ichs statt.[11]Zu erkennen sind diese Epilogpsalmen weiterhin daran, dass die geschilderten Beziehungen stets durch eine gewisse Art des Kampfes bestimmt sind, da die Frau dem lyrischen Ich überlegen ist. Somit wird der gesamte Verlauf des Beziehungskonfliktes dargestellt.[12]

Abschließend gilt es noch zwei komplett gegensätzliche Einteilungen der Liebeslyrik zu betrachten, durch die man sich, sollte man bisher nur mit einer in Kontakt gekommen sein, ein komplettes „Entweder-Oder Bild“ von Brecht und seinem Verhältnis zu Frauen, und der Liebe im Allgemeinen, bilden kann. Zum einen wären da die „Fiktionen der beständigen Liebe“ und zum anderen „Erotika“. Während in den „Fiktionen beständiger Liebe“ wie „Ballade der Freundschaft“ und „Ballade von der Hanna Cash“[13]über dauerhafte Beziehungen unterschiedlichster Art phantasiert wird, obwohl dabei die Beziehungskonflikte nur verdrängt werden, ist die Liebe in den „Erotika“ Gedichten (siehe z. B. „Baals Lied“[14]) rein auf das physiologische Geschehen beschränkt, so dass eine emotionale Beziehung nicht nachweisbar ist. In „Baals Lied“ ist der Geschlechtsverkehr allein an die Bedürfnisse des Mannes angepasst („[…] dennichliebe das.“, Vers 2,4,6.), die Degradierung der Frau zum Lustobjekt ist von Anfang an gegeben.

Somit stehen die „Erotika“ Gedichte im kompletten Gegensatz zu den „Fiktionen beständiger Liebe“, die als Wunschvorstellungen der Freundschaft bzw. Ehe interpretiert werden können und jeweils die Liebe von Außenseitern, die nicht in die Gesellschaft integriert sind, thematisieren.[15]Dabei scheint die Besonderheit der Beziehung bei der „Ballade der Hanna Cash“ in der Dauer dieser zu liegen, da in der sechsten und achten Strophe das gemeinsame Umherziehen „Jahr für Jahr“ und ein Zeitraum von fünfzig Jahren genannt wird, in dem sie „in einem Bett“ schlafen.[16]Nicht verwunderlich erscheint es, dass Brecht häufig einen eher „schmutzigen“ Ruf besitzt, was seine Liebesgedichte angeht, da seine „Erotika“ Gedichte die größte Gedichtsgruppe darstellen und er sich zu diesen auch nicht so distanziert, wie er es durch den Er-Erzähler in den „Fiktionen beständiger Liebe“ schafft. „Die stilisierte Prosa der Gedichte spricht über sexuelle Erfahrungen nicht in hymnischer Form, sondern mit Anklängen an den ,schmutzigen’ Slang einer ,niedrigen’ Sprache.“[17]Als Hauptaspekt der „Erotika“ Gedichte kann man den Protest gegen die repressiv empfundenen bürgerlich-religiösen Moralvorstellungen ansehen, der durch das Bekenntnis zum uneingeschränkten Ausleben der Sexualität deutlich wird.[18]

3. Brecht und die Liebe

Bertolt Brechts Werke sind gezeichnet von Liebe und ihrer oft harten Kehrseite. Sie zeigen was die Liebe und die Ehe aus einem Menschen machen können, sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne. Doch welche Auffassung vertrat er selbst zu dem ganzen Thema? Kann man ihn gewissenhaft als einen Anhänger der Monogamie und somit auch jemanden, der an die eine wahre Liebe, die infolgedessen auch die Ehe wert wäre, glaubte, nennen?

Die Annahme, dass Brecht nicht daran glaubte, dass eine erfüllte, dauerhafte Liebesbeziehung möglich ist, lässt sich leicht dadurch begründen, dass seine Liebesgedichte häufig von Beziehungskonflikten oder auch Problembeladenen Beziehungen handeln und er sich zu den Gedichten, die von einer beständigen und erfüllten Liebe handeln selbst deutlich distanziert (siehe „Fiktionen beständiger Liebe“ in2. Unterteilung der Liebeslyrik). Dies wird durch den genannten Aspekt, dass diese Fiktionen, die als Sehnsucht nach einer erfüllten Ehe beziehungsweise Beziehung angesehen werden können, die Protagonisten als Außenseiter portraitieren. Diese Tatsache könnte man dahingehend interpretieren, dass Brecht eine durchgehend zufriedenstellende Liebesbeziehung nicht für möglich hält, wenn man gleichzeitig (aktiv) Teil des gesellschaftlichen Lebens sein will. Albrecht Weber nach entfesselte die neue Existenzphilosophie (, die durch Krieg, Revolutionen und der „Nach- uns- die- Sintflut-Stimmung“ gekennzeichnet war) und in der Zeit der frühen Lyrik Brechts aufkam, auch im jungen Brecht selbst eine gesteigerte Begierde nach Lust, rücksichtsloser Lebensgier und einem amoralischen bis asozialen Vitalismus. Deutlich wiederzufinden ist diese Tatsache in seinen (vor allem frühen) Werken (siehe „Baal“), in denen die „Liebe“ hauptsächlich zur Stillung des sexuellen Verlangens diente und den Partner lediglich zum Werkzeug degradierte.[19]Somit schaffte seine frühe Lyrik, ein neues, das sogenannte „baalsche Weltbild“, das vor allem das Wissen um die Vergänglichkeit mit einbezog, was verbunden mit dem Nihilismus eine „Lebe den Moment“ Stimmung geschaffen hat.[20]„Wenn Gedichte auch keineswegs erst mit der Deckung durch das Leben des Autors wahr werden, so drücke sie doch sein Lebensgefühl aus, sind Teil seines Lebens, haben den Wert von Dokumenten, in denen die Sprechweise des Verfassers enthalten ist, wie Brecht 1927 feststellte.“[21]Zudem ließ Brecht viele seiner Gedichte im Kreise der Dirnenwirtschaft, die er in vielen Werken aufgriff, vortragen.[22]So auch das Gedicht „Die Liebenden“[23], welches man weder beim ersten noch beim zweiten Lesen einem solchen Milieu zuordnen würde. Die von Brecht gewählte Vortragsweise durch eine Prostituierte und einen Freier (er band das Gedicht in der Oper „Mahagonny“ ein) lässt nun die Frage aufkommen, ob er seine Worte selbst nicht so ernst genommen hat, wie sie dem Betrachter erscheinen, was uns wieder dem Zyniker und Parodisten Brecht nahebringen und vermuten lassen würde, dass er hiermit nicht nur seine eigenen Worte, sondern viel mehr die Liebe selbst einer sarkastischen Betrachtungsweise unterzogen haben könnte. Andererseits könnte man auch mutmaßen, dass es sich hierbei lediglich um einen Teil seines im epischen Theater verwendeten Verfremdungseffektes handelt, der dazu dienen soll, die Liebe selbst einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Jedoch wurde bereits früh die Vermutung deutlich, dass einige der erotischen Liebesgedichte Brechts (so zum Beispiel die „Augsburger Sonette“) als Auftragswerk entstanden sind, da der Autor selbst sie, wie es eher untypisch für ihn ist, nur zurückhaltend erwähnt hat. Diese Vermutung lässt sich durch das Lehrgedicht „Ratschläge einer älteren Fohse an eine jüngere“ verifizieren: Der Großteil des Gedichtes wurde aus dem, diesen mehr als ähnlichem, Gedicht des Autors Pietro Aretino übernommen. Im Gegensatz zu der „Baalzeit“ lässt dieses Gedicht sich nur schwer in die gedankliche Welt der zu dem Zeitpunkt vorherrschenden Übergangszeit einordnen.[24]„Das wilde und zügellose Liebesleben der Augsburger Gedichtsgestalten entsprang den Gedanken und Wünschen eines Außenseiters, der sich mit seiner Dichtung bewußt aus dem gesellschaftlichen Bereich entfernte.“[25]Dazu stellte Klaus Schuhmann ebenso passend fest, dass diese Augsburger Sonette auf die weltanschaulichen Ansichten der „Baalzeit“ zurückverweisen und dementsprechend als Spiegelbild der spätbürgerlichen Krisensituation gedeutet werden müssten „…in der die achtlos gepflegte Liebe die einzige Möglichkeit zu sein scheint, sich gegen die Entwertung der Liebe zynisch zur Wehr zu setzen.“[26]Dies würde die Hypothese, des angewandten Zynismus zum eigenen Schutz bestätigen.

[...]


[1]Zit. Brecht, Bertolt (1982): Gesammelte Werke. Supplementband IV (Gedichte aus dem Nachlaß 2). Werkausgabe Edition Suhrkamp Verlag, S. 347.

[2]Vgl. Arendt, Christine (2001): Natur und Liebe in der frühen Lyrik Brechts. Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, S. 101.

[3]Siehe 8.1 Textnachweise Nr.1, „Erinnerung an die Marie A.“.

[4]Vgl. Arendt, Christine (2001): Natur und Liebe in der frühen Lyrik Brechts. Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, S. 113.

[5]Ebd., S. 121.

[6]Siehe 8.1 Textnachweise Nr. 2, „Hybris 2. Psalm“.

[7]Vgl. Arendt, Christine (2001): Natur und Liebe in der frühen Lyrik Brechts. Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, S. 139.

[8]Zit. Arendt, Christine (2001): Natur und Liebe in der frühen Lyrik Brechts. Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, S. 139.

[9]Vgl. Arendt, Christine (2001): Natur und Liebe in der frühen Lyrik Brechts. Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, S. 134.

[10]Siehe 8.1 Textnachweise Nr. 3, „Von He. 9. Psalm“.

[11]Vgl. Arendt, Christine (2001): Natur und Liebe in der frühen Lyrik Brechts. Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, S. 165.

[12]Ebd., S. 157.

[13]Siehe 8.1 Textnachweise Nr. 4, „Ballade der Hanna Cash“.

[14]Siehe 8.1 Textnachweise Nr. 5, „Baals Lied“.

[15]Vgl. Arendt, Christine (2001): Natur und Liebe in der frühen Lyrik Brechts. Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, S. 195.

[16]Vgl. Arendt, Christine (2001): Natur und Liebe in der frühen Lyrik Brechts. Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, S. 214.

[17]Zit. Knopf, Jan (2001): Brecht Handbuch. Band II, Gedichte. J.B. Metzler Verlag, Stuttgart, S. 88.

[18]Vgl. Arendt, Christine (2001): Natur und Liebe in der frühen Lyrik Brechts. Peter Lang Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, S. 233-234.

[19]Vgl. Interpretationen zur Lyrik Brechts (1971). Hirschenauer, Rupert und Weber, Albrecht (Hrsg.), R. Oldenbourg Verlag, München, S. 58.

[20]Ebd., S. 62.

[21]Zit. Interpretationen zur Lyrik Brechts (1971). Hirschenauer, Rupert und Weber, Albrecht (Hrsg.), R. Oldenbourg Verlag, München, S.60.

[22]Vgl. Pietzcker, Carl (1974): Die Lyrik des jungen Brecht. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, S. 274.

[23]Siehe Textnachweise Nr. 6, „Die Liebenden“.

[24]Vgl. Schuhmann, Klaus (1964): Der Lyriker Bertolt Brecht 1913- 1933. Neue Beiträge zur Literaturwissenschaft (Band 20). Prof. Dr. Krauss, Werner und Prof. Dr. Dietze, Walter (Hrsg.), Rütten & Loening, Berlin, S. 179.

[25]Ebd., S. 184.

[26]Zit. Schuhmann, Klaus (1964): Der Lyriker Bertolt Brecht 1913- 1933. Neue Beiträge zur Literaturwissenschaft (Band 20). Prof. Dr. Krauss, Werner und Prof. Dr. Dietze, Walter (Hrsg.), Rütten & Loening, Berlin, S. 179.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Brechts Liebeslyrik - Ein Spiegel seiner Selbst?!
Note
14 Punkte
Autor
Jahr
2011
Seiten
21
Katalognummer
V178031
ISBN (eBook)
9783656008200
ISBN (Buch)
9783656007845
Dateigröße
530 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
brechts, liebeslyrik, spiegel, selbst
Arbeit zitieren
Viktoria Szotka (Autor), 2011, Brechts Liebeslyrik - Ein Spiegel seiner Selbst?!, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178031

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