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Jetzt bin ich alt! Seit wann?

Title: Jetzt bin ich alt! Seit wann?

Textbook , 2011 , 129 Pages

Autor:in: Dr. Phil. M.A. Hans-Siegfried Fiedler (Author)

Health - Gerontology
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Summary Excerpt Details

Nach vielen Jahren als Pädagoge in der Arbeit mit „verlassenen“
Kindern und Jugendlichen, dem erneuten Studium im
fortgeschrittenen Alter an der Uni – also immer in Kontakt mit
jungen Menschen – fühle ich mich nicht alt.
So scheint die alte Lebensweisheit: „man ist so alt wie man sich
fühlt“ richtig zu sein.
Doch gibt es auch Unterschiede, wie ich altern empfinde.
Ich bin körperlich gesund, d.h. ich fühle mich gesund. Trotz
„Krampf in den Beinen“; „Schnaufen beim bergauf gehen“;
„Zwicken und Zwacken an allen möglichen Stellen des Körpers“.
Bin ich gesund wenn ich mich gesund fühle, oder bin ich krank /
gesund wenn der Arzt es sagt? Spötter behaupten: „Man ist
krank, wenn man oft genug untersucht wurde.“
Unser Körper sendet Zeichen, die wir beachten sollten.
Die Zell- und Organebene des Körpers sind die
„Frühmeldesysteme der Endlichkeit“, so ist Älterwerden keine
Krankheit, sondern ein völlig normaler Zustand.
Ich bin neugierig, geistig fit, habe viele Hobbys, nie Langeweile,
liebe die Mitmenschen, versuche, wo gewünscht, Hilfestellung zu
geben.
Manchmal gedankenverloren, oder als „Beginn von Senilität“,
unterlaufen mir Handlungen, über die ich jedenfalls lachen kann.
So nahm ich z.B. anstatt der Zeitung, die Klopapierrolle mit an
den Frühstückstisch.
Wenn man älter wird, werden viele Dinge des Alltags
„ausgeblendet“, sie sind unwichtig, nebensächlich für mich.
Trotzdem ist für mich „mitreden, streiten, einmischen“ also alles
was zur Gemeinschaft gehört, lebensnotwendig.
Ich will mit diesen Aufzeichnungen meiner Gedanken einmal die
Frage stellen „Wann bin ich alt?“ oder wie der Titel „Jetzt bin ich
alt, seit wann?“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Fragen Antworten

Lernen älter zu werden

Alter und Zeit

Was ist Gerontologie

Langlebigkeitsuntersuchungen (alt)

“ (neu)

Münchhausen

Erkenntnisse zum Älterwerden

Warum Frauen älter als Männer

Bereitschaft zum Älterwerden?

(Beispiele zum Altern)

Turn Oma

Denen werde ich es zeigen

Ersatzteillager

Ü 30

Lieber die 3

Endlich 18

Fenster geschlossen

In die Hosesteigen

Jahrgangstreffen

Schwachstellen?

Nichts gefallen lassen

(Übungen, Tipps)

Worte formulieren

Was mache ich mit dem Rest

Was konnte ich nicht

Treiben lassen

Nichts tun

Dia Sammlung

Streiten

Hätte ich

Friedfertig

(Hintergründe?)

Ärger/Stress

Altern früher

Früher Katze mit O

Lernen älter werden)

Erwartungen

Wie werde ich alt

Meine 5 Sinne (Überprüfung)

Erkenntnis „Entwicklung

Schwund der Sinne? Paul

T Konto

Was hat mich verletzt

Vergeben oder verletzten

Neugier

Sportwagen

(Woher – Wohin)

Sinne – Sinnhaftigkeit

Der Tod betrifft andere

Der Kindstod

Alzheimer Demenz

Hinausgestoßen

Warum Todesängste

Lebensweg als Daseinserklärung

Rahner Bahnfahrt

(Zu alt für?)

Glasperlenspiel

Das Selbst?

(Attribuierungen Beifügungen zum Alter, Theorien)

Negativ besetzt

Altern als Krankheit

Alternstheorien

Lebensziele

(eingeübte Nebenwirkungen)

Herrschen

Blasse Nase

Sorglos – ohne Sorgen

Ist Sterben wie schlafen?

Hermann Hesse „Stufen“

Literaturhinweise

Alt werde ich später

Zielsetzung & Themen

Das Buch verfolgt das Ziel, der weitverbreiteten Auffassung entgegenzuwirken, dass das Altern zwingend mit Krankheit oder einem leidvollen Lebensabschnitt gleichzusetzen ist. Der Autor, selbst Jahrgang 1931, hinterfragt auf Basis seiner langjährigen beruflichen Erfahrung als Pädagoge und Gerontologe kritisch gesellschaftliche Vorurteile und appelliert an die Eigenverantwortung und Bereitschaft zur Veränderung, um ein zufriedenes Älterwerden zu gestalten.

  • Wissenschaftliche Grundlagen der Gerontologie und Langlebigkeitsstudien
  • Psychologische Aspekte des Alterns und der Lebensbewältigung
  • Umgang mit gesellschaftlichen Rollenerwartungen und Vorurteilen
  • Praktische Übungen und Tipps zur aktiven Lebensgestaltung im Ruhestand
  • Reflexion über Endlichkeit, Tod und die Sinnhaftigkeit des Lebens

Auszug aus dem Buch

Die „Turn Oma“

Regina, eine zierliche ca. 1,60 große Turnerin, hat seit ihrer frühesten Kindheit geturnt und überragende Leistungen in den jeweiligen Wettbewerben gezeigt.

Schon mit 15 Jahren ist sie Meisterin ihres Landes, nahm an internationalen Wettkämpfen teil und erreichte auch bei der Olympiade ihr Ziel.

Trainingsfleiß verbunden mit Disziplin sind ihre Stärken, sie ist damit auch Vorbild für jüngere Turnerinnen ihres Landes. Gleichzeitig strebt sie einen Schulabschluss, das Abitur an. An die Zukunft denkt sie wenig.

Mit 17 Jahren, sie ist etwas fraulicher in der Figur geworden, aber allzeit weiterhin bewundert, ist sie nach einem Patzer am Gerät nicht auf dem ersten Platz. Ehrgeizig trainiert sie noch mehr, die Folge ist eine Verletzung. Nach Operation und Reha- Aufenthalt nimmt sie nochmals den Kampf um den ersten Platz auf. Es gelingt, sie wird wieder Meisterin. Bei einem internationalen Wettkampf wieder „nur“ Platz zwei.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Der Autor reflektiert über das subjektive Empfinden des Alterns und betont, dass Älterwerden ein natürlicher Zustand und keine Krankheit ist.

Fragen Antworten: Ein kurzer Ausblick auf die zentralen Fragen des Alterns, für die es keine pauschalen, aber persönliche Antworten gibt.

Lernen älter zu werden: Es wird argumentiert, dass die Fähigkeit, gut alt zu werden, erlernt werden kann und dies idealerweise frühzeitig geschehen sollte.

Alter und Zeit: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem modernen Zeitbegriff, Effizienzdruck und der Bedeutung der Endlichkeit für die Lebensqualität.

Was ist Gerontologie: Einführung in die wissenschaftliche Disziplin des Alterns und die Erkenntnis, dass der Prozess bereits mit der Geburt beginnt.

Langlebigkeitsuntersuchungen: Zusammenstellung statistischer Faktoren, die Einfluss auf die Lebenserwartung haben können.

Münchhausen: Plädoyer für die Fähigkeit, sich aus eigenen Kräften aus schwierigen Lebenslagen zu befreien.

Erkenntnisse zum Älterwerden: Darlegung, dass das Altern nicht an Lebensjahre gebunden ist, sondern stark von der inneren Einstellung abhängt.

Warum Frauen älter als Männer: Eine spielerisch-philosophische Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Unterschieden im Alternsprozess.

Bereitschaft zum Älterwerden?: Diskussion über die Notwendigkeit der Veränderung und die Akzeptanz des Neuen, auch im höheren Lebensalter.

Schlüsselwörter

Älterwerden, Altern, Gerontologie, Lebensqualität, Endlichkeit, Lebensgestaltung, Ruhestand, Sinnhaftigkeit, Psychologie, Generationendialog, Gesundheit, Veränderung, Selbstbild, Lebenslanges Lernen, Lebensweisheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Werk grundsätzlich?

Das Buch ist eine persönliche Auseinandersetzung des Autors mit dem Älterwerden, basierend auf seinen Erfahrungen als Gerontologe und seinem eigenen Lebensweg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die psychologische Bewältigung des Alters, den Umgang mit körperlichen Veränderungen, die Bedeutung von Sinnstiftung sowie das Zusammenleben der Generationen.

Was ist das primäre Ziel des Autors?

Das Ziel ist es, Vorurteile gegenüber dem Alter abzubauen und den Lesern Mut zu machen, ihr Leben aktiv, selbstbestimmt und reflektiert zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich nicht um eine klassische empirische Studie, sondern um einen reflektierenden Bericht, der psychologische und gerontologische Theorien mit Fallbeispielen aus der Beratungspraxis verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil finden sich verschiedene Fallbeispiele, Übungen für den Alltag sowie Reflexionen zu Themen wie Sinnesschwund, Partnerschaft im Alter und der philosophischen Betrachtung des Todes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Buch?

Wichtige Begriffe sind Älterwerden, Selbstbestimmung, Lebensgestaltung, Sinnhaftigkeit und Generationendialog.

Warum betont der Autor die "Endlichkeit" des Lebens?

Die Endlichkeit verleiht dem Leben Gewicht, Verantwortungsbewusstsein und Sinn, weshalb sie als positive Bedingung für ein bewusstes Leben gesehen wird.

Wie bewertet der Autor wissenschaftliche Tests wie das "Nürnberger Alters-Inventar"?

Er steht solchen standardisierten Testverfahren kritisch gegenüber und hinterfragt deren Praxisrelevanz für das individuelle, subjektive Erleben des Alterns.

Was empfiehlt der Autor für eine gelungene Partnerschaft im Alter?

Er plädiert dafür, den Partner nicht zu bevormunden, Bedürfnisse offen zu äußern und gemeinsam neue, auch individuelle Wege zu gehen, statt sich hinter Krankheiten als Ausrede zu verstecken.

Wie geht das Buch mit dem Thema Tod um?

Der Tod wird als natürlicher, unabdingbarer Teil des Lebens und als Akt der Veränderung betrachtet, wobei der Autor auch Nahtoderfahrungen einbezieht, um Ängste zu hinterfragen.

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Details

Title
Jetzt bin ich alt! Seit wann?
College
LMU Munich
Author
Dr. Phil. M.A. Hans-Siegfried Fiedler (Author)
Publication Year
2011
Pages
129
Catalog Number
V178113
ISBN (eBook)
9783640999446
ISBN (Book)
9783640999552
Language
German
Tags
Leben positive Aspekte des Alterns Alternstheorien die philosophische Betrachtung des Alterns
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Phil. M.A. Hans-Siegfried Fiedler (Author), 2011, Jetzt bin ich alt! Seit wann?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178113
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