Gewalt in der Schule - Analyse und Prävention


Examensarbeit, 2011
77 Seiten, Note: 2,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriffsklärungen
1.1 Was ist Gewalt?
1.2 Was ist Aggression?
1.2.1 Arten von Aggression
1.3 Zum Verhältnis der Begriffe ,Gewalt’ und Aggression’

2. Ausmaß und Erscheinungsformen von Aggression und Gewalt in der Schule

3. Ursachen für Gewalt an Schulen

4. Theorien zur Erklärung von Aggression und Gewalt
4.1 Psychologische Theorien
4.1.1 Instinkt- und Triebtheorien
4.1.1.1 Psychoanalytische Triebtheorie
4.1.1.2 Ethologische Triebtheorie
4.1.2 Frustrations-Aggressions-Hypothese
4.1.3 Lernpsychologische Theorien
4.1.3.1 Klassisches Konditionieren
4.1.3.2 Operantes Konditionieren
4.1.3.3 Lernen am Modell
4.2 Soziologische Theorien
4.2.1 Anomietheorie
4.2.2 Subkulturtheorie
4.2.3 Etikettierungstheorie

5. Schlussfolgerungen aus den Theorien zur Erklärung von Aggression und Gewalt

6. Begriffsklärungen
6.1 Was ist Gewaltintervention?
6.2 Was ist Gewaltprävention?

7. Zum Umgang mit schulischer Aggression
7.1 Interventionsprogramm nach Olweus
7.2 Konzept ,Gestaltung - Öffnung - Reflexion’ nach Schirp

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Einleitung

Das Phänomen der Gewalt[1] und der Aggression[2] in der Schule ist in Deutschland immer stärker in den Fokus des gesellschaftlichen, politischen und medialen Inte­resses geraten.

Als bisheriger negativer , Höhepunkt’ ist in Deutschland der Amoklauf des 17­jährigen Schülers Tim K. in der Albertville-Realschule in Winnenden im März 2009 zu nennen.

Tim stürmte mit einem dunklen Tarnanzug bekleidet und einer Neun-Millimeter­Pistole bewaffnet in seine ehemalige Schule und erschoss mit gezielten Kopf­schüssen acht Schülerinnen, einen Schüler sowie drei Lehrerrinnen.

Die Tatwaffe hatte Tim offenbar aus dem Schlafzimmer seines Vaters entwendet, der als Mitglied eines Schützenvereins legal fünfzehn Schusswaffen besaß. Vier­zehn Schusswaffen befanden sich gesichert in einem Tresor, die Tatwaffe jedoch ungesichert im Schlafzimmer.

Auf der Flucht vor der Polizei erschoss Tim noch drei weitere Menschen, verletz­te zwei Polizisten schwer, bevor er von der Polizei angeschossen wurde und sich darauf hin selbst das Leben nahm.[3]

Für diesen schulischen Amoklauf gibt es diverse mögliche Vorbilder:

- 1999 erschießen zwei mit Sturmgewehren bewaffnete Schüler zwölf Mit­schüler und einen Lehrer an der Columbine Highschool in Littleton / USA, bevor sie Selbstmord begehen.[4]
- 1999 ersticht in Meißen / Deutschland ein 15-jähriger Gymnasiast mit An­kündigung seine Lehrerin.[5]
- 2000 schießt ein 16-jähriger Schüler, der am Vortag von seinem Real­schulinternat im bayrischen Brannenburg verwiesen wurde, dem Schullei­ter in den Kopf und fügt sich anschließend selbst schwere Verletzungen zu. Das Opfer erliegt seiner Schusswunde.[6]
- 2002 tötet ein 22-jähriger Berufsschüler an einer Berufschule in Freising / Bayern drei Menschen, darunter seinen Schulleiter.[7]
- 2002 zieht der 19-jährige Ex-Schüler Robert Steinhäuser schwer bewaffnet durch das Erfurter Gutenberg-Gymnasium und erschießt acht Lehrerinnen, vier Lehrer, eine Schülerin, einen Schüler, die Sekretärin und einen Poli­zisten, bevor er sich selbst tötet.[8]
- 2006 überfällt ein 18-jähriger mit Gewehren und Rauchbomben im westfä­lischen Emsdetten seine frühere Schule, verletzt 37 Menschen und begeht Selbstmord.[9]

Der Amoklauf ist ein sehr extremer Ausdruck der Aggression in Schulen, daneben existieren viel alltäglichere Formen von Gewalt und Aggression im schulischen Alltag, wie z. B.:

Beleidigungen, Erniedrigungen, Provokationen, Sabotage des Unterrichts, emoti­onale Erpressung, Bullying, Beschimpfungen, Hänseleien, Schlagen, Treten, Rau­fen, Mobbing, Beschädigung, Vandalismus, Diebstahl etc..[10] Diese Symptome zeigen sich nicht nur zwischen den Schülern, sondern auch zwi­schen Lehrern und Schülern.

Da stellt man sich die Frage: Werden diese Probleme aus dem außerschulischen Bereich in die Schule hineingetragen? Oder sind die institutionellen Gegebenhei­ten von Schule Verursacher von Aggression und Gewalt?

Die Institution Schule sollte Theorien zur Erklärung von Aggression bzw. Gewalt und damit einhergehend auch Modelle und Maßnahmen zur Prävention und Inter­vention kennen.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich aufgrund der hohen Relevanz des Themas mit den Möglichkeiten einer Reduzierung von schulischen Aggressions- und Ge­waltphänomenen.

Hierzu wird folgendermaßen vorgegangen:

Zu Beginn findet eine Begriffsklärung der Termini ,Gewalt’ und Aggression’ im ersten Kapitel statt. Es wird eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Ag­gression geliefert und aufgezeigt, wo es zu Überschneidungen der Begriffe ,Ge- walt’ und Aggression’ kommt.

Im zweiten Kapitel werden Ausmaß und Erscheinungsformen von Aggression und Gewalt in der Schule unter Einbezug der empirischen Datenlage vorgestellt. Anschließend werden die Ursachen für Gewalt an Schulen im dritten Kapitel dar­gelegt.

Einen Überblick über die klassischen Theorien zur Erklärung von Aggression und Gewalt wird im vierten Kapitel gegeben, unterteilt in psychologischen und sozio­logischen Theorien. Für die jeweiligen Theorien wird anschließend eine Bewer­tung vorgenommen.

Im folgenden Kapitel werden Schlussfolgerungen aus den Theorien zur Erklärung von Aggression und Gewalt gezogen und Ziele für die schulische Gewaltpräventi­on und -intervention genannt.

Danach folgt im sechsten Kapitel eine Definition der Begriffe Gewaltintervention und -prävention.

Im siebten Kapitel werden zwei schulische Präventionsmaßnahmen bzw. Inter­ventionsmaßnahmen vorgestellt und bewertet.

Am Ende der vorliegenden Arbeit steht eine Zusammenfassung.

Wenn in dieser Arbeit im Folgenden von Schülern und Lehrern gesprochen wird, dann sind selbstverständlich auch Schülerinnen und Lehrerinnen gemeint.

1. Begriffsklärungen

Da im wissenschaftlichen Kontext die Begriffe ,Gewalt’ und Aggression’ unter­schieden werden, soll dies auch in der vorliegenden Arbeit passieren.

1.1 Was ist Gewalt?

Für den Begriff der ,Gewalt’ existieren in der Literatur verschiedene Bedeutun­gen.

Gewalt ist ein Phänomen, das nicht wirklich klar definiert und abgegrenzt werden kann, weder in der Wissenschaft, noch im Alltag und nur in der Vielfalt seiner Formen zu begreifen ist.

Im Alltagsverständnis erfährt der Gewaltbegriff eine negative Nuancierung und es wird keine Abgrenzung zum Begriff der Aggression’ vorgenommen. Oft werden verschiedene Dinge gleichzeitig als Gewalt bezeichnet: Raub- und Morddelikte, Vandalismus oder Ausschreitungen bei Massenveranstaltungen.[11] Man erkennt, dass, wenn von Gewalt gesprochen wird, schwere, körperliche Formen der Ag­gression gemeint sind.

Darüber hinaus finden sich im deutschen Sprachraum auch positivere Konnotatio- nen für den Begriff der Gewalt: Er ist auch eine Bezeichnung für die Staatsgewalt und deren Träger und weist damit auf eine gestaltende und ordnende Funktion hin.[12]

Der wissenschaftliche Gebrauch unterscheidet sich stark von dem alltagssprachli­chen Gebrauch:

Die unabhängige Regierungskommission zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt (Gewaltkommission) hat 1990 in ihrem Gutachten folgenden Gewaltbeg­riff zugrunde gelegt, der Gewalt als „zielgerichtete, direkte physische Schädigung von Menschen durch Menschen erfasst.“[13] Ergänzend wird auch „der körperliche Angriff auf Sachen“[14] in den Gewaltbegriff miteinbezogen. Laut diesem Minimal­konsens der Definition des Gewaltbegriffs geht die Gewaltkommission vornehm­lich von Gewalt im Sinne von physischen Handlungen gegen einen anderen Men­schen oder einen Gegenstand aus. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) versteht unter dem Begriff Gewalt den „absichtliche[n] Gebrauch von angedroh­tem oder tatsächlichem körperlichem Zwang oder physischer Macht gegen die eigene oder eine andere Person, gegen eine Gruppe oder Gemeinschaft, die ent­weder konkret oder mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Verletzungen, Tod, psychi­schen Schäden, Fehlentwicklungen oder Deprivation führen.“[15] Diese Definition umfasst nicht nur die zwischenmenschliche Gewalt, sondern auch die Gewalt ge­gen sich selbst, also das selbstschädigende Verhalten und zusätzlich noch die Auseinandersetzung zwischen Gruppen.

Gewalt kann man aber nicht nur in ,physische Gewalt’, sondern auch in psychi­sche Gewalt’ unterteilen. Zur psychischen Gewalt zählen vor allem verbale Ag­gressionen, wie Beleidigungen und Drohungen, aber auch nonverbale, wie Gesti­ken oder Grimassen schneiden.[16]

Doch der wissenschaftliche Sprachgebrauch des Begriffs , Gewalt’ wurde stark von dem Gewaltbegriffs Johan Galtungs geprägt. GALTUNG, als ein Vertreter des gewaltstrukturellen Ansatzes, hat Ende der 1960er Jahre die Unterscheidung von personaler und struktureller Gewalt eingeführt und Anfang der 1990er Jah­re noch durch den Begriff der kulturellen Gewalt ergänzt. Nach Galtung liegt Gewalt dann vor, wenn „Menschen so beeinflusst werden, dass ihre tatsächliche körperliche und geistige Verwirklichung geringer ist, als ihre mögliche Verwirkli­chung.“[17]

Nach dieser Definition ist Gewalt die Ursache für den Unterschied zwischen dem, was sein könnte, dem Potentiellen und dem was ist, dem Aktuellen. Gewalt ist folglich das, was den Abstand zwischen dem Potentiellen und dem Aktuellen ver­größert oder die Verringerung des Abstandes erschwert.

Bei personeller Gewalt sind nach Galtung Täter und Opfer eindeutig identifizier­bar und zuzuordnen.

Auch die strukturelle Gewalt bringt Opfer hervor. Verantwortlich sind hier jedoch spezifische organisatorische oder gesellschaftliche Strukturen und Lebensbedin­gungen.

Mit kultureller Gewalt meint Galtung Ideologien, Überzeugungen, Überlieferun­gen und Legitimationssysteme, mit deren Hilfe direkte oder strukturelle Gewalt ermöglicht und gerechtfertigt werden.[18]

Diese drei Arten der Gewalt fasst Galtung zusammen zum ,Dreieck der Gewalt’. Abbildung: ,Das Dreieck der Gewalt’, nach GALTUNG, 1993[19]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Mit dem , Dreieck der Gewalt’ will Galtung ein System zeigen, das sich selbst stabilisiert, da gewalttätige Kulturen und Strukturen direkte Gewalt hervorbringen und reproduzieren.

Bezieht man Galtungs Gewaltbegriff allerdings auf die Institution Schule, würde dann Gewalt vorliegen, wenn Schüler durch die institutionellen Gegebenheiten von Schule, beispielsweise zu großen Schulklassen und damit einhergehender mangelnder individueller Förderungsmöglichkeiten, sich nicht gemäß ihren poten­tiellen geistigen Fähigkeiten verwirklichen könnten.

Ob man das obige Gewaltphänomen als gewaltsam erlebt, hängt von dem Bezugs­system und der Interpretation der Beteiligten ab und kann durchaus auch kritisch gesehen werden. Unstrittig ist, dass es nicht reicht, Gewalt lediglich als menschli­ches Verhalten zu begreifen. Will man Gewalt als komplexes Phänomen verste­hen, muss man auch religiöse, kulturelle und gesellschaftliche Legitimationssys­teme und gesellschaftliche Strukturen berücksichtigen.

In der vorliegenden Arbeit werden für den Terminus , Gewalt’ die Definitionen von Galtung, der Gewaltkommission und der WHO nicht alternativ, sondern er­gänzend gebraucht, denn die Kombination dieser Gewaltverständnisse erscheint zur Zeit am differenziertesten und am geeignetesten, da Gewaltprävention einen Gewaltbegriff braucht, der ein umfassendes Verständnis von Gewalt ermöglicht und die vielfältigen Formen und Ebenen von Gewalt einschließt.

1.2 Was ist Aggression?

Der Begriff der ,Aggression’ ist in der Alltag ssprache weit weniger geläufig als der Begriff der ,Gewalt’.

Der Begriff ,Aggression’ leitet sich vom lateinischen „aggreddi“ ab und bedeutet „etwas in Angriff nehmen“ im Sinne von jemand geht offensiv auf etwas zu.[20] Somit beschreibt der Begriff der Aggression ursprünglich ein prosoziales Verhal­ten. Eine Begriffsverwirrung entsteht dadurch, dass man „etwas in Angriff neh­men“ auch auf eine zweite Art deuten kann, nämlich die, des „schädigende[m], gewalttätige[m] Angriffsverhalten[s]“.[21] Diese Auslegung wird negativ konno- tiert.

Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch hat sich durchgesetzt unter dem Begriff der Aggression destruktive bzw. schädigende Handlungen und Verhaltensweisen zu verstehen, die von Einzelpersonen ausgehen, da sonst praktisch jedes mögliche menschliche Verhalten als eine Aggression aufgefasst werden kann.[22]

Da eine Vielzahl von Begriffsdefinitionen nebeneinander existieren, werden auf­grund dieser Fülle nur die wichtigsten ausgewählten Beispiele wiedergegeben: DOLLARD et al. definieren Aggression allgemein als „eine Handlung, deren Zielreaktion die Verletzung eines Organismus (oder Organismus-Ersatzes) ist.“[23] Diese Definition ist deutlich an behaviouristischen Kriterien orientiert: Aggressi­on wird nicht nur als ein spezifisches Verhalten beschrieben, sondern durch den Begriff der ,Zielreaktion’ soll weiterhin deutlich werden, dass eine aggressive Handlung immer auch eine Intention hat und somit nicht zufällig passiert.[24] BANDURA charakterisiert Aggression als „schädigendes und destruktives Ver­halten [...], das im sozialen Bereich auf der Grundlage einer Reihe von Faktoren als aggressiv definiert wird, von denen einige eher beim Beurteiler als beim Han­delnden liegen.“[25] Banduras Definition von Aggression ist weiter gefasst, als die von Dollard: Ob die Bezeichnung Aggression für ein Handeln verwendet wird, hängt nach dieser Definition wesentlich vom jeweiligen Bezugssystem der Beur­teilenden ab. Hier wird berücksichtigt, dass es oftmals kein eindeutiges Bezugs­system für die Klassifikation aggressiven Verhaltens gibt.[26]

Nach SELG besteht eine „Aggression [...] in einem gegen einen Organismus oder ein Organismussurrogat gerichtetes Austeilen schädigender Reize; eine Aggressi­on kann offen (körperlich, verbal) oder verdeckt (phantasiert), sie kann positiv (von der Kultur gebilligt) oder negativ (missbilligt) sein.“[27] VERRES und SOBEZ vertreten folgende Begriffsdefinition nach SCHMIDT - MUMMENDEY von 1912: „Aggressionen sind jene Verhaltensweisen, die 1. gegen einen Gegenstand oder einen anderen Menschen gerichtet sind, und die 2. für den, der sich gerade aggressiv verhält, eine subjektive Wahrscheinlichkeit aufweisen, diesen Gegenstand oder Menschen auch zu erreichen und damit ent­weder jene aus seinem Weg zu räumen oder ihnen unangenehme oder schädliche Reize zuzufügen oder beides.“[28]

Auch diese Definition der Aggression basiert wieder auf der beabsichtigten Schä­digung eines Menschen oder eines Gegenstandes.

Eine sehr umfassende Definition von Aggression stellt ZILLMANN (1979) vor. Eine Aktivität ist dann als Aggression zu definieren, „wenn von der handelnden Person versucht wird, einer anderen Person körperlichen Schaden oder physi­schen Schmerz zuzufügen, und wenn das Opfer gleichzeitig danach strebt, eine solche Behandlung zu vermeiden.“[29] Aggression liegt also nur dann vor, wenn die Zielperson diese Zufügung von Schmerzen etc. vermeiden will.

GUGEL zitiert aus dem dtv-Wörterbuch zur Psychologie, in dem Aggression wie folgt definiert wird: „Allgemeine und umfassende Bezeichnung für gehäuft auftre­tendes feindseliges, sich in verbalen oder tätlichen Angriffen äußerndes Verhalten bzw. das Überwiegen feindselig-ablehnender und oppositioneller Einstellungen beim Menschen.“[30]

Diese sehr weit gefasste Definition scheint eine gute Grundlage für pädagogische Denk- und Handlungsansätze zu sein, da sie die wichtigsten Tatbestände umfasst und durch den Einschluss von „feindselig-ablehnender und oppositioneller Ein­stellungen“ den Horizont pädagogischer Zielvorstellungen, wie z. B. der Förde­rung der sozialen Kompetenz miteinschließt.

Es stellt sich zusammenfassend heraus, dass es nahezu unmöglich ist, eine Ag­gressionsdefinition zu finden, die alle offenen und verdeckten Formen menschli­cher Aggression zu umfassen vermag, deshalb dient für die vorliegende Arbeit die Definition aus dem dtv-Wörterbuch zur Psychologie als Basis, da diese aufgrund ihrer pädagogischen Interpretierbarkeit am brauchbarsten erscheint.

1.2.1 Arten von Aggression

Aggression erscheint in vielfältigen körperlichen und sprachlichen Erscheinungs­formen.

Eine Aufzählung über die Aggressionsarten wird nachfolgend getätigt und folgt der Systematik nach Zillmann (1979).

Zillmann unterteilt Aggression gegen andere in unterschiedliche Typen:

- „offensiv, ohne dass ein erkennbarer Anlass im Verhalten der Zielperson der Aggression erkennbar ist,
- defensiv im Sinne einer Abwehr eines aktuellen oder früheren Angriffs,
- vergeltend im Sinne einer Kompensation für die Folgen eines früheren Angriffs der Zielperson,
- provoziert und reaktiv,
- unprovoziert und spontan,
- Bestrafung entfliehend (Ärger-motiviert),
- Belohnung suchend (Anreiz-motiviert im Sinne instrumenteller Ausübung von Gewalt; man spricht daher auch von instrumenteller Aggression),
- sanktioniert (auf sozial akzeptierte Ziele gerichtet, nicht notwendigerweise durch Gesetze gedeckt),
- legal (auf der Basis von staatlichen Gesetzen)
- gerechtfertigt in den Augen der Angreifer, der Zielperson oder von Zeu«[31] gen.

Ergänzend dazu unterscheidet NOLTING die Aggressionsarten noch nach ihren Handlungskontexten (Individualität und Kollektivität). Mit individueller Aggres­sion bezeichnet Nolting das aggressive Verhalten eines einzelnen Menschen, wäh­rend er von kollektiver Aggression spricht, wenn mehrere Menschen miteinander gegen einen anderen oder mehrere andere Menschen aggressiv sind. Kollektive Aggression kann einen organisierten Charakter haben (Krieg, politische Gewalt, organisierte Kriminalität, etc.).

Es ist deshalb sinnvoll die Aggressionsarten noch zusätzlich nach ihren Hand­lungskontexten zu unterscheiden, da bei kollektiver Aggression der Einzelne ganz anderen situativen Einflüssen ausgesetzt ist, als alleine. Die stimulierenden Verhaltensweisen anderer Personen machen es möglich, dass Menschen Dinge tun, die sie als Einzelne vermutlich niemals tun würden.[32]

Nolting hat die Unterschiede der Handlungskontexte in einer Tabelle zusammen­gestellt, die an dieser Stelle übernommen wird.

Tabellarische Übersicht: Typische Unterschiede zwischen individueller und kol­lektiver, organisierter Aggression[33]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Des Weiteren unterscheidet Nolting nach den Motiven der Aggression (Vergel­tung, Abwehr, Erlangung und Spontanität) und stellt dies in einer Übersicht dar, die ebenfalls übernommen wird. Diese Unterscheidung der Arten aggressiven Verhaltens erscheint besonders für die Unterscheidung von Aggression in der Schule sinnvoll.

Übersicht: Arten der Aggression - unterschieden nach Art der Motivation[34]

- Vergeltungsaggression: Zielgerichtete Antwort auf Provokationen, Krän­kungen usw. Will Schmerz zufügen, um etwas „heimzuzahlen“. Beruht auf feindseligen Ärgergefühlen gegen bestimmte Personen (Groll, Hass u. dgl.)
- Abwehr-Aggression: Eine Form instrumenteller Aggression. Dient dem eigenen Schutz bzw. der Schadensabwendung. Die Schmerzzufügung ist dabei nur Mittel zum Zweck und würde unterlassen, wenn man sich anders zu schützen wüsste. Wird getragen von Gefühlen zwischen Angst und Är­ger.
- Erlangungs-Aggression: Ebenfalls instrumentell. Dient Nutzeffekten wie Durchsetzung, Bereicherung, Beachtung, Anerkennung. Schmerzzufü­gung, ist nur Mittel zum Zweck. Wird zuweilen relativ kühl und überlegt ausgeführt.
- Spontane Aggression: Die Vergeltung wird nicht auf Nutzeffekte, son­dern auf emotionale Befriedigung gerichtet. Ist aber keine Reaktion auf ei­ne Provokation, sondern wird spontan „gesucht“, vermutlich weil die Schmerzzufügung mit Nervenkitzel und / oder Stärkegefühl verbunden ist.

Ausgelassen wurde an dieser Stelle der Terminus „Unmutsäußerung, expressive Aggression“, da diese keine Aggression im engeren Sinne ist, sondern ein impul­siver Affektausdruck.

Besonders interessant aus erziehungswissenschaftlicher Sicht ist der noch hinzu­zufügende Bereich der Selbst- bzw. Autoaggression, bei denen Menschen sich selber Schädigungen psychischer oder physischer Art zufügen. Ausprägungen dieser Selbst- bzw. Autoaggressionen können Essstörungen, Selbstverletzungen, Drogensucht, Alkoholsucht, Nikotinsucht etc. bis hin zum Suizid sein.[35]

1.3 Zum Verhältnis der Begriffe ,Gewalt’ und Aggression’

Wie bereits angedeutet, gibt es zwischen den Begriffen der Gewalt und der Ag­gression Überschneidungen.

Der Begriff Gewalt wird nicht nur häufig auch synonym zu dem Begriff Aggres­sion gebraucht, sondern auch als Teilmenge von Aggression verstanden oder auch als Vorform von Aggression.

Nach den in dieser Arbeit zu Grunde liegenden Definitionen, wird Gewalt als eine extreme Form der Aggression verstanden, die darüber hinaus zwischen persona­ler, struktureller und kultureller Gewalt unterschieden werden.

2. Ausmaß und Erscheinungsformen von Aggression und Gewalt in der Schule

Verfolgt man die öffentliche Diskussion, herrscht häufig die Annahme vor, dass die Jugendgewalt’ und darin eingeschlossen die Gewalt an Schulen, ständig zu­nimmt und die Täter immer jünger und immer brutaler werden, wobei brutale Einzelfälle oft zu Tendenzen stilisiert werden. Entspricht das der Wahrheit oder handelt es sich hier nur um ,Panikmache’?

Laut SCHUBARTH kann die empirische Datenlage eine solche Annahme bisher nicht bestätigen, vielmehr sei die Befundlage z. T. widersprüchlich, was Schu­barth vor allem in der Problematik der unterschiedlichen Begriffsverständnisse, methodologischen und methodischen Verfahren der Studien sowie der unter­schiedlichen Einordnung und Bewertung der Befunde begründet sieht. Erschwe­rend kommt nach Schubarth hinzu, dass durch die öffentlichen Debatten das Ge­waltverständnis bestimmten Wandlungen unterliegt und eine möglicherweise ge­stiegene Sensibilität das Anzeigeverhalten für verschiedene Gewaltformen beein- flusst.[36]

Laut Gugel gibt es für Deutschland keine flächendeckenden Untersuchungen zur Gewalt an Schulen, jedoch gibt es eine Vielzahl von regionalen Arbeiten.[37] Schubarth stellt anhand von mehreren Studien übergreifende Ergebnisse der empi­rischen schulbezogenen Gewaltforschung heraus, an denen sich diese Arbeit ori­entieren wird.

Für Schubarth ist Jugendgewalt ein „episodenhaftes Phänomen“, da die Alters­kurve der Tatverdächtigen ab 14 Jahren stark ansteigt, je nach Deliktart zwischen 16 und 21 Jahren ihren Höhepunkt erreicht und dann wieder absinkt.[38] Die ,Ge- waltspitze’ sehen Tillmann u. a. in der 8. / 9. Klasse. Dies zeigt, dass Gewaltphä­nomene in der Schule verstärkt im Kontext der Pubertät auftreten. Ebenso weisen die Opferraten zwischen 14 und 21 Jahren die höchsten Werte auf, wobei laut Schubarth Jugendliche ihre Gewalthandlungen überwiegend zwischen ihresgleichen ausüben. Gewalt gegen Personen scheint eher von jüngeren, Gewalt gegen Sachen eher von älteren Schülern auszugehen.[39]

Als weiterer gesicherter Befund, neben der erhöhten Gewaltbelastung im Jugend­alter gilt, dass ,Jugendgewalt’ vorwiegend ,Jungengewalt’ ist. Die Ursachen hier­für seien vor allem in der geschlechtsspezifischen Sozialisation zu suchen.[40] Auf­grund der stärkeren Verwicklung von Jungen in Gewaltsituationen beobachten Jungen auch mehr Gewalt und sind somit auch öfter Opfer von Gewalt. Laut Schubarth nehmen die Differenzen zwischen den Geschlechtern mit der Härte der Gewalt zu, somit sind die Geschlechterunterschiede bei physischer Gewalt am größten. Wenn Mädchen physische Gewalt anwenden, so verhalten sie sich nahe­zu vergleichbar brutal und mitleidslos wie Jungen.[41] Dagegen wird verbale Ge­walt häufiger von Mädchen ausgeübt.[42] Mädchen zeigen weniger aggressives Verhalten und werden seltener Opfer von Gewalt. Die einzige Form von Gewalt, bei der Mädchen deutlich öfter Opfer von Gewalt sind als Jungen ist die sexuelle Gewalt.[43]

Laut Schubarth muss das Ausmaß von Jugendgewalt auch im Zusammenhang mit der Entwicklung der Jugendkriminalität insgesamt gesehen werden. Laut den Po­lizeilichen Kriminalstatistiken (PKS) hat die Zahl der jugendlichen Tatverdächti­gen wegen Gewaltdelikten in dem Zeitraum von 1990 bis zum Anfang der 2000er Jahre in Deutschland - wie auch in anderen europäischen Ländern - deutlich zu­genommen (um 300 bis 400 %), wobei dies laut Schubarth auch auf eine gestie­gene Anzeigebereitschaft sowie eine stärkere Erfassungstendenz der Polizei zu­rückzuführen ist.[44]

Die Annahme einer starken Gewaltzunahme unter Jungendlichen, die aus der Po­lizeilichen Kriminalstatistik abgeleitet werden könnte, wird durch andere Befunde und Statistiken laut Schubarth relativiert bzw. widerlegt. Die wenigen vorliegen­den Längsschnittstudien ergeben kein klares, schlüssiges Bild: „Einige Studien verweisen z. B. auf einen Gewaltanstieg um 20 bis 30%, insbesondere auf eine Zunahme von Körperverletzung, Erpressung, Raub und Sachbeschädigung, ande­re auf insgesamt eher moderate Steigerungsraten (vgl. Mansel/ Hurrelmann 1998, Tillmann u. a. 1999, Lösel / Bliesener 2003). Wieder andere Studien berichten hingegen über eine gleichbleibende bis rückläufige Tendenz, insbesondere von schwerwiegenden Gewalttaten (vgl. z. B. Fuchs u. a. 2005, Baier u. a. 2009). [...] Eine drastische Zunahme von Jugend- bzw. Schulgewalt - wie in den Medien häu­fig berichtet - lässt sich nach vorliegenden Befunden somit nicht bestätigen.“[45] Auch wenn also die unterschiedliche Datenlage keine drastische Zunahme der Schulgewalt bestätigt und somit kein Grund zur Hysterie vorliegt, ist dies jedoch auch kein Grund zur Entwarnung. Laut Schubarth belegen repräsentative Quer­schnittsbefragungen von Jugendlichen ein nicht unbeträchtliches Ausmaß von Gewalt unter Jugendlichen. Je nach Region könnten bis zu 30 % der 15-/16- jährigen Jugendlichen während eines Jahres Opfer einer Gewalttat werden, wobei nur 10 % der Gewaltdelikte zur Anzeige käme. Männliche Jugendliche, insbeson­dere Haupt- und Realschüler, seien dabei überdurchschnittlich häufig Opfer von Gewalt.[46] Zu den problembelasteten Schulformen gehören die Förderschule / Sonderschule und die Hauptschule, während das Gymnasium am wenigsten mit Gewaltproblemen konfrontiert zu sein scheint. Schubarth fasst zusammen, dass an Förderschulen eher körperliche Gewalt zum Alltag gehört, an Gymnasien eher verbale Gewalt und Vandalismus vorherrscht und an Realschulen alle drei Formen der Gewalt eine Rolle spielen.[47] Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass nicht nur zwischen den Schulen einzelner Schulformen erhebliche Unterschiede liegen können, sondern auch innerhalb einzelner Klassen einer Schule.[48] Für Schubarth sprechen die Befunde für eine eher moderate Zunahme von Gewalt an Schulen: „Die Zeitreihenstudie in Brandenburg verweist [...] auf Polarisie­rungstendenzen innerhalb der Schülerschaf t: Zum einen ist der Anteil derjenigen Schüler angewachsen, die Gewalt strikt ablehnen, zum anderen ist aber auch der relativ kleine Teil der eher gewaltbereiten Schüler leicht gestiegen [...].

[...]


[1] Der Begriff ,Gewalt’ wird in Kapitel 1.1 definiert.

[2] Der Begriff Aggression’ wird in Kapitel 1.2 definiert.

[3] Vgl. Focus Online: Amoklauf in Winnenden.

[4] Vgl. Sueddeutsche.de: Amokläufe an Schulen.

[5] Vgl. Focus Online: Chronologie - Amokläufe an deutschen Schulen.

[6] Vgl. Focus Online: Chronologie - Amokläufe an deutschen Schulen.

[7] Vgl. Focus Online: Chronologie - Amokläufe an deutschen Schulen.

[8] Vgl. Archiv der Jugendkulturen (Hrsg.) (2003): Der Amoklauf von Erfurt. Berlin: Thomas Tils- ner Verlag. S. 9.

[9] Vgl. Focus Online: Chronologie - Amokläufe an deutschen Schulen.

[10] Vgl. Gugel, Günther (2010): Handbuch Gewaltprävention II. Tübingen: Institut für Friedenspä­dagogik. S. 94f.

[11] Vgl. Gugel, Günther: Handbuch Gewaltprävention II. S. 54.

[12] Vgl. ebd.

[13] Schwind, Hans-Dieter (Hrsg.) et al. (1990): Ursachen, Prävention und Kontrolle von Gewalt. Berlin: Duncker und Humblot Verlag. S. 36.

[14] Ebd. S.36.

[15] Gugel, Günther: Handbuch Gewaltprävention II. S. 51.

[16] Vgl. Bäuerle, Siegfried (1999): Ursachen von Gewalt in der Schule. In: Petersen, Jörg (Hrsg.) (1999): Gewalt in der Schule. Donauwörth: Auer Verlag. S. 9.

11 Gugel, Günther: Handbuch Gewaltprävention II. S. 56.

[18] Vgl. Gugel, Günther: Handbuch Gewaltprävention II. S. 56.

[19] Ebd. S. 56.

[20] Vgl. Verres, Rolf; Sobez, Ingrid (1980): Ärger, Aggression und soziale Kompetenz: zur kon­struktiven Veränderung destruktiven Verhaltens. Stuttgart: Klett-Cotta-Verlag. S. 33.

[21] Ebd. S.33.

[22] Vgl. ebd. S.33.

[23] Dollard, John et al. (1911): Frustration und Aggression. Weinheim, Berlin, Basel: Julius Beltz Verlag. S. 19.

[24] Vgl. Bierhoff, Hans Werner (Hrsg.) (1998): Aggression und Gewalt. Stuttgart, Berlin, Köln: W. Kohlhammer Verlag. S. 5.

[25] Bierhoff, Hans-Werner (Hrsg.): Aggression und Gewalt. S. 5.

[26] Vgl. ebd. S. 5.

[27] Bierhoff, Hans-Werner (2006): Sozialpsychologie. Stuttgart: W. Kohlhammer Verlag. S. 168.

[28] Verres, Rolf; Sobez, Ingrid: Ärger, Aggression und soziale Kompetenz: zur konstruktiven Ver­änderung destruktiven Verhaltens. S. 49.

[29] Bierhoff, Hans-Werner (Hrsg.): Aggression und Gewalt. S. 6.

[30] Gugel, Günther (1983): Erziehung und Gewalt. Waldkirch: Waldkircher Verlag. S. 12.

[31] Bierhoff, Hans-Werner: Sozialpsychologie. S. 169.

[32] Vgl. Nolting, Hans-Peter (1993): Kein „Erklärungseintopf“ - Ein Überblick aus psychologi­scher Sicht. In: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (Hrsg.) (1993): Aggres­sion und Gewalt. Stuttgart, Berlin, Köln: W. Kohlhammer Verlag. S. 18.

[33] Ebd. S. 18.

[34] Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (Hrsg.): Aggression und Gewalt. S. 19.

[35] Vgl. Struck, Peter (1995): Zuschlägen, Zerstören, Selbstzerstören: Wege aus der Spirale der Gewalt. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt. S. 23ff.

[36] Vgl. Schubarth, Wilfried (2010): Gewalt und Mobbing an Schulen. Stuttgart: W. Kohlhammer Verlag. S. 57f.

[37] Vgl. Gugel, Günther: Handbuch Gewaltprävention II. S. 97.

[38] Schubarth, Wilfried (2010): Gewalt und Mobbing an Schulen. S. 62.

[39] Vgl. Schubarth, Wilfried: Gewalt und Mobbing an Schulen. S. 70.

[40] Vgl. a. a. O. S. 62.

[41] Vgl. Deegener, Günther (2002): Aggression und Gewalt von Kindern und Jugendlichen. Göttin­gen: Hogrefe - Verlag. S. 30.

[42] Vgl. Schubarth, Wilfried: Gewalt und Mobbing an Schulen. S. 68.

[43] Vgl. Gugel, Günther: Handbuch Gewaltprävention. S. 100.

[44] Vgl. Schubarth, Wilfried: Gewalt und Mobbing an Schulen. S. 62.

[45] Schubarth, Wilfried: Gewalt und Mobbing an Schulen. S. 62f.

[46] Vgl. Schubarth, Wilfried: Gewalt und Mobbing an Schulen. S. 63.

[47] Vgl. a. a. O. S. 69.

[48] Vgl. Gugel, Günther: Handbuch Gewaltprävention. S. 101.

Ende der Leseprobe aus 77 Seiten

Details

Titel
Gewalt in der Schule - Analyse und Prävention
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
2,5
Autor
Jahr
2011
Seiten
77
Katalognummer
V178248
ISBN (eBook)
9783656001911
ISBN (Buch)
9783656002338
Dateigröße
3742 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gewalt, schule, analyse, prävention
Arbeit zitieren
Jennifer Keller (Autor), 2011, Gewalt in der Schule - Analyse und Prävention, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178248

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