Umweltmanagement: Energie- und Stoffmanagement an der FH Jena


Hausarbeit, 2007

27 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Gliederung

1 Vorwort

2 Sparpotentiale
2.1 allgemeine Sparpotentiale
2.1.1 allgemeine Sparpotentiale bei elektrischer Energie
2.1.2 allgemeine Sparpotentiale bei thermischer Energie
2.1.3 allgemeine Sparerpotentiale beim Umgang mit Trinkwasser
2.1.4 allgemeine Sparpotentiale beim Abfallaufkommen
2.2 Ist-Zustand an der Fachhochschule Jena
2.2.1 Ist-Zustand bei elektrischer Energie
2.2.2 Ist-Zustand bei thermischer Energie
2.2.3 Ist-Zustand beim Umgang mit Trinkwasser
2.2.4 Ist-Zustand beim Abfallaufkommen
2.3 Verbesserungspotentiale an der Fachhochschule Jena
2.3.1 Verbesserungspotentiale bei elektrischer Energie für die FH Jena
2.3.2 Verbesserungspotentiale bei thermischer Energie für die FH Jena
2.3.3 Verbesserungspotentiale beim Umgang mit Trinkwasser für die FH Jena
2.3.4 Verbesserungspotentiale beim Abfallaufkommen für die FH Jena
2.3.5 Finanzierungsmöglichkeiten

3 Anreizsysteme
3.1 Vorhandene Anreizsysteme und Motivationsprogramme
3.2 Anreizsysteme für die Fachhochschule Jena

4 Literaturverzeichnis

1 Vorwort

Im Ungang mit elektrischer Energie, Heizwärme, der Wasserversorgung und dem Abfallaufkommen gibt es vielfältige und sinnvolle Einsparmaßnahmen um wirtschaftlich zu handeln. Nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern auch aus umweltpolitischen Aspekten ist es notwendig geworden, mit unseren Ressourcen verantwortungsbewusst umzugehen, Abfälle zu recyceln oder zu am besten ganz zu vermeiden. Gerade die Faktoren Elektroenergie und Trinkwasser spielen, aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung und den steigenden Lebensbedürfnissen eine herausragende Rolle. Die Verknappung unserer meist konventionellen Energieträger und die Verunreinigung der Gewässer, sowie die zunehmenden Klimaerwärmung sind ernst zu nehmende Indikatoren um die Rolle des Umweltmanagement zu verdeutlichen. So verlangt z.B. das Kyoto-Protokoll von Europa eine Reduzierung des Energieverbrauchs auf 53% bis 2012.[1]

In der folgenden Belegarbeit werden Verbesserungspotentiale für einen umweltgerechten und wirtschaftlichen Umgang mit Elektroenergie, Heizwärme, Trinkwasser und Abfallaufkommen aufgezeigt. Über allgemeine Sparpotentiale werden spezielle Maßnahmen für die Fachhochschule Jena aufgezeigt und Anreizsysteme für eine potentielle Verbesserung des Energie- und Stoffmanagements vorgestellt.

2 Sparpotentiale

2.1 allgemeine Sparpotentiale

2.1.1 allgemeine Sparpotentiale bei elektrischer Energie

Ausgangspunkt zum Sparen von elektrischer Energie ist die persönliche Motivation und das persönliche Bewusstsein eines jeden Einzelnen. Es gibt zahlreiche Beispiele um elektrische Energie im Alltag einzusparen. Durch einige einfache Maßnahmen lassen sich die Kosten für Elektroenergie erheblich reduzieren. Da die Energieversorgung, zum Großteil immer noch, durch verschiedenste Verbrennungsprozesse gesichert wird, schont man gleichermaßen die Umwelt, verringert durch sein eigenes Handeln die Schadstoffemission an klimafeindlichen Gasen, wie z.B. CO2 und NOX, und leistet dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz. Ein wichtiges Ziel sollte daher die Vermeidung von Energieverschwendung und das Nutzen möglichst energiesparender Elektrogeräte sein.

Einige ausgewählte Sparpotentiale:

- Bei gewöhnlichen Glühbirnen entstehen 90% der Energie als Wärme. Wenn man statt gewöhnlichen Glühbirnen Energiesparlampen einsetzen, spart man 80% an elektrischer Energie und Kosten ein.[2]
- Schaltet man Fernseh- und Hifi Geräte nicht nur über die Fernbedienung aus, sondern über den Netzschalter am Gerät lassen sich unnötige Zusatzkosten vermeiden. Allein nur mit dem Verzicht auf die Stand-By Schaltung bei Fernsehern, Hifi Anlagen, Computern, Radioweckern, etc. ließen sich ca. 20 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr oder 4 Atomkraftwerke bundesweit einsparen.[3] Es ist empfehlenswert Stand-by-Geräte, die keinen eigenen Ein-/Ausschalter besitzen, über schaltbare Steckdosenleisten anzuschließen.[4]
- Telefone, Rasierapparate und elektrische Zahnbürsten mit direktem Netzanschluss verbrauchen deutlich weniger Strom als Akku-Geräte.[5]
- Elektrische Durchlauferhitzer verbrauchen mehr Strom als alle anderen Elektrogeräte im Haushalt.[6]

20 Minuten Duschen mit Durchlauferhitzer verbraucht:

1/3 h * 18 kW = 6 kWh (1)

- Wesentlich besser als Durchlauferhitzer ist eine Kombination von Warmwasseraufbereitungsanlage und Heizung, die mit Gas betrieben wird. Am umweltfreundlichsten sind aber Sonnenkollektoren auf dem Dach, die Sonnenlicht direkt in Wärme umwandeln. In kleinen schwarzen Röhren wird Wasser erhitzt. In Deutschland sind bereits 4% der Neubauten mit einer thermischen Solaranlage ausgerüstet, bundesweit eine halbe Million Häuser.
In einigen Städten wird auch schon Erdwärme genutzt. (Geothermie)[7]

- Im Zusammenhang einer Energie und Kostenreduzierung sollte man auch mögliche Alternativen in Betracht ziehen, so ist zum Beispiel die Nutzung einer Mikrowelle oder die Nutzung eines Gasherdes deutlich effizienter als das Kochen und Backen mit einem elektrischen Herd.
- Durch bauliche Maßnahmen und die Nutzung der bereits vorhandenen natürlichen Lichtquellen lassen sich bei Tageslicht große Mengen Beleuchtungsenergie einsparen.
- Das regelmäßige Abtauen des Kühlschrankes ist nicht nur hygienisch, sondern spart auch Energie. Vereiste Gefrierfächer verringern die Kühlleistung und haben einen deutlich höheren Energieverbrauch. Außerdem sollte man den Kühlschrank nicht zu kalt einstellen, 7°C reichen in der Regel für die meisten Lebensmittel aus. Bei längeren Urlaubsreisen sollte man den Kuhlschrank am besten abstellen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Kühlschrank nicht direkt neben Herd, Heizung oder Geschirrspüler stehen.[8]
- Bei der Nutzung eines Computers empfiehlt es sich, nicht den Bildschirmschoner, sondern den Energiesparmodus einzustellen, sodass der Monitor zum Beispiel nach 10 Minuten abschaltet. Schaltet man den Computer und alle angeschlossenen Geräte wie Monitor, Drucker, Scanner und Modem über eine gemeinsame Steckdosenleiste mit Schalter aus, lässt sich weitere Energie einsparen. Alle diese Geräte brauchen auch im Stand-By Betrieb Strom und haben in der Regel keinen Ausschalter, mit dem man das Gerät ganz abschalten kann.
Flachbildschirme verbrauchen gegenüber Röhrenbildschirmen 50% bis 75% weniger Strom. Laptops sind wesentlich energiesparender als Desktop-Rechner. Beim Kauf sollte man auf Labels wie der "Blaue Engel" oder "Energy Star" achten.[9]
- Bei Neuanschaffungen von Elektrogeräten empfiehlt es sich, in besonders energiesparende Produkte zu investieren. Die Energieeffizienzklasse ist eine
Bewertungsskala für Elektro-Großgeräte und gibt Auskunft über den Energieverbrauch (Strom und Wasser) des Gerätes. Es gibt eine
Einteilung von A++, A+, A bis G, wobei A++ die beste Klasse darstellt und G die schlechteste. Bedenkt man die langjährige Nutzungsdauer der Geräte, bedeutet ein erhöhter Energieverbrauch auch höhere Unterhaltskosten, die sich im Laufe der Jahre zu einer beachtlichen Summe ansammeln können.
Das bedeutet: Kauft man ein Gerät mit der Effizienzklasse A++, entscheidet man sich für ein Produkt mit niedrigeren laufenden Kosten.[10]
- Die Wahl des Energieversorgers ist entscheidend für die Höhe der Kosten und die Menge an klimaschädlichen Emissionen. Dabei muss Energie aus erneuerbaren Energieträgern nicht zwingend kostenintensiver sein als von Anbietern konventionellen Energiequellen oder Energiemixe. Ein Vergleich zwischen den Energieversorgen ist in jedem Fall empfehlenswert.
- Elektrische Geräte sollten nur eingeschaltet sein, wenn sie genutzt werden. Der bewusste Umgang mit elektrischer Energie ist die wichtigste Voraussetzung um Energie einsparen zu können. Häufig sind im Alltag viele elektrische Geräte und Beleuchtungen eingeschalt, ohne direkt genutzt zu werden. Die meiste Energie lässt sich einsparen, indem man sie gar nicht erst verbraucht und ungenutzte oder unnötig eingeschaltete Elektrogeräte vollständig ausschaltet.
- Neben den Einsparmöglichkeiten, kann durch eigene Energieerzeugung, z.B. durch eine Photovoltaik- oder Windkraftanlage, zusätzlich elektrische Energie erzeugt werden. (siehe Bild 1)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 1: Funktionsweise einer Photovoltaik-Anlage

Quelle:http://www.solaranlagen.de/images/stories/ABC_Bilder/a_solaranlagen_aufbau.jpg, 19.09.2007

2.1.2 allgemeine Sparpotentiale bei thermischer Energie

Beim Heizen zu sparen scheint auf den ersten Blick wenig attraktiv: Schließlich will während der kalten Jahreszeit niemand auf ein behagliches und warmes Zuhause verzichten. Doch schon mit ein paar einfachen Mitteln kann jeder Heizenergie sparen, sein Portemonnaie entlasten und trotzdem im Warmen sitzen. Ein Großteil der Wärme in unseren Wohnungen und Häusern entweicht ungenutzt durch Dach, Wände, Fenster und Keller. Wer solche Wärmeverluste durch einige Verhaltensänderungen und Modernisierungsmaßnahmen eindämmt, spart viel ein: Bares Geld und jede Menge des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2). Denn ein Haushalt verbraucht rund 70 Prozent seiner Energie für das Heizen. Damit ist die Raumheizung für immerhin 15 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen verantwortlich. Pro Jahr sind das etwa 140 Millionen Tonnen.[11]

Einige ausgewählte Sparpotentiale:

- Raumtemperatur einhalten:
- Nicht überheizen: Als ideale Raumtemperatur für den Wohn- und Arbeitsbereich gelten 20°C. Zu hohe Raumtemperaturen sind nicht nur ungesund und steigern die Gefahr von Erkältungen, sondern kosten auch unnötig Energie und damit Geld: Jedes Grad weniger spart 6 Prozent Heizkosten.[12]
- Unterschiedlich beheizen: In Küche und Flur sind 18°C, im Schlafzimmer 16°C ausreichend.[13]
- Nicht durchheizen: Während der Nachtstunden die Temperatur um 5° absenken. Bei ein bis zwei Tagen Abwesenheit die Durchschnittstemperatur auf 15°C, bei längerer Abwesenheit auf 12°C einstellen.[14]
- In Küche und Bad bedenken: Geräte, wie Herd, Kühlschrank und Waschmaschine heizen mit.[15]
- Heizkörper und Thermostatventile nicht mit Möbeln oder langen Vorhängen verdecken, denn sonst gelangt die abgegebene Wärme gar nicht erst in den Raum.[16]
- Temperatur nicht durch Lüften regeln. Nicht die Fenster ständig gekippt lassen und auf keinen Fall während des Heizens. Sondern nur kurz (nie länger als zehn Minuten), aber kräftig Lüften und dabei das Thermostatventil schließen.[17] Dadurch wird die verbrauchte Luft ausgetauscht und die Wände kühlen nicht aus.
- Programmierbare Thermostate können die Temperatur tagsüber runterregeln, abends rauf und nachts wieder runter.
- Das Schließen der Vorhänge kann im Winter eine Menge Energie sparen. (Vorausgesetzt die Heizung befindet sich nicht hinter den Vorhängen)[18]
- Empfehlenswert ist eine gute Isolierung aller Heizungsrohre in ungeheizten Räumen wie Keller oder Garage. Sinnvoll ist es auch die Heizung regelmäßig zu entlüften.[19]
- Wärmedämmung und Isolation:
- Ein Großteil an Wärme entweicht meist durch undichte Stellen oder eine schlechte Isolation des Gebäudes. Wichtig sind eine gute Wärmedämmung der Hausfassade und des Daches, die Verwendung von Thermofenstern und gut abgedichtete Türen und Fugen.
- Wärmeschutzverglasungen mit besonders niedrigen Wärmeverlusten sind mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet.[20]
- Rollläden können den Wärmeverlust über die Fenster, insbesondere bei Nacht reduzieren.
- An den dünnen Außenwänden der Heizkörpernischen geht besonders viel Wärme verloren. Deshalb hinter Heizkörpern isolieren, am besten mit wärmedämmenden Reflexionsplatten oder Folien, die die Wärme in den Raum zurückstrahlen.[21]
- Ein hervorragendes Beispiel für eine optimale Wärmenutzung ist das Passivhaus. Ein Passivhaus ist so gut wärmegedämmt, dass es keine Heizungsanlage im herkömmlichen Sinn mehr benötigt. Der Heizenergiebedarf wird zu großen Teilen aus Wärmegewinnen durch Sonneneinstrahlung, der Abwärme von Personen und technischen Geräten gedeckt. Der verbleibende Heizenergiebedarf kann durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Zuluftnachheizung erfolgen. Das Ergebnis ist ein hoher Wohnkomfort gekoppelt mit einem niedrigen Energieverbrauch.[22] (siehe Bild 2)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild. 2: Funktionsprinzip des Passivhauses

Quelle: http://www.passivhaus-info.de/img_des/das_passivhaus_prinzip_big.jpg, 05.09.2007

- Passive Solarenergienutzung:
- Glasvorbauten und Wintergärten an der Südseite von Gebäuden können einen wesentlichen Beitrag zur natürlichen Beheizung von Gebäuden leisten.
- Dachvorbauten als Sonnenschutz spenden im Sommer, bei steilem Einstrahlungswinkel Schatten und im Winter können großzügige Einstrahlungsöffnungen im Wohnbereich, bei einem flachen Sonnenstand die Wohnräume beheizen.
- Große Fenster an den Südfassaden und kleiner an den Nordfassaden
- „Sonnenräume“ mit beweglichen Dachblenden und dicken Trombewänden zur Kühlung im Sommer und zur Beheizung im Winter.
- Während im Sommer die Blenden geschlossen sind und ein kühlender Luftstrom das Haus durchströmt, wird die kalte Außenluft im Winter bei geöffneten Blenden erwärmt.[23] (siehe Bild 3)

[...]


[1] Vgl. http://gruppen.greenpeace.de/aachen/energiespartipps.html, 28.08.2007. 2 Vgl. ebd.

[3] Vgl. ebd. 4 Vgl. ebd.

[5] Ebd.

[6] Ebd., 04.09.2007.

[7] Ebd.

[8] Vgl. http://www.stromauskunft.de/strom-spartips.html, 05.09.2007.

[9] Vgl. http://gruppen.greenpeace.de/aachen/energiespartipps.html, 05.09.2007.

[10] Vgl. http://www.telering.de/was-lexikon/feld-0/nr-15, 05.09.2007.

[11] http://www.bmu.de/energieeffizienz/foerdermittel_beratung/energiespartipps/doc/2503.php, 05.09.2007.

[12] Ebd.

[13] Ebd.

[14] Ebd.

[15] Ebd.

[16] Ebd.

[17] Vgl. Ebd.

[18] http://gruppen.greenpeace.de/aachen/energiespartipps.html, 05.09.2007.

[19] Ebd.

[20] http://www.bmu.de/energieeffizienz/foerdermittel_beratung/energiespartipps/doc/2503.php, 17.09.2007.

[21] Ebd., 05.09.2007.

[22] http://de.wikipedia.org/wiki/Passivhaus, 05.09.2007.

[23] Microsoft Encarta Enzyklopädie Professional 2005.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Umweltmanagement: Energie- und Stoffmanagement an der FH Jena
Hochschule
Ernst-Abbe-Hochschule Jena, ehem. Fachhochschule Jena
Note
2,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
27
Katalognummer
V178278
ISBN (eBook)
9783656002956
ISBN (Buch)
9783656003113
Dateigröße
935 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Umweltmanagement, Ökobilanzen, Stoffmanagement, Energie, Heizwärme, Abfallvermeidung, Recycling, Strom, Verbesserungspotentiale, Passivhaus, Solarthermie, Photovoltaik, Energiemanagement, Trinkwasser, Solarenergie, Wärmedämmung, elektrische Energie, thermische Energie, FH Jena, Fachhochschule Jena, Fachhochschule
Arbeit zitieren
Alexander Weise (Autor), 2007, Umweltmanagement: Energie- und Stoffmanagement an der FH Jena, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178278

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Umweltmanagement: Energie- und Stoffmanagement an der FH Jena



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden