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Die Herkunft der Basken

Título: Die Herkunft der Basken

Trabajo de Seminario , 2002 , 25 Páginas

Autor:in: Diplom Biologe Roland Schmitt (Autor)

Etnología / Folclore
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Weder die Kelten, Römer, Westgoten, Franzosen noch die Mauren konnten die Basken unterwerfen und somit beherrschen. Die ersten Erwähnungen findet das Volk der Basken bei römischen Schriftstellern wie Sallust, Plinius oder Tacitus vor ca. 2000 Jahren. Und schon zu diesem Zeitpunkt beschreiben die Römer die Basken als ,, an acient - or at least not a new - people" (Kurlansky,1999).
Dies wirft eine Frage auf, mit der sich ab dem 16. Jahrhundert über die Jahrhunderte hinweg, um nur einige zu nennen Leibniz, Wilhelm von Humboldt und Voltaire beschäftigten und deren Antwort auch heute noch ein Rätsel ist.
Die Frage nach der Herkunft der Basken.
Ein Volk, das neben der Erfindung der Espandrillos oder des Pelotaspiels uns alltäglich meist unbewusst in Form der ,,txapel", der Baskenmütze auf den Straßen begegnet und durch hervorragende Kenntnisse der Seefahrerei und des Schiffbaus zur Entstehung unseres heutigen Weltbildes einen schwerwiegenden Teil beitrug, allerdings in unserer Gegenwart nur im Einklang mit Gewalt und Terror der ETA in den deutschen Medien auf sich aufmerksam macht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Morphologische Eigenschaften der Basken

1.1. Körpergröße

1.2. Längenbreitenindex des Kopfes

1.3. Morphologischer Gesichtsindex

1.4. Nasenindex

1.5. Farbe der Haare

1.6. Farbe der Augen

1.7. Einordnung der Basken in ein Rassengefüge

III. Serologische Eigenschaften der baskischen Bevölkerung

1.1. Geographische Verteilung des AB0-Blutgruppensystems in Europa und Vorderasien

1.2. Geographische Verteilung des Rhesus Faktors

1.3. Einordnung der Basken in das Rassensystem nach ABO Blutgruppen

IV. Die baskische Sprache – Euskera

1.1. Die Kaukasus-Hypothese kombiniert mit der „out-of-africa“-Theorie

1.2. Die Basken als Urbewohner der iberischen Halbinsel

1.3. Gegenüberstellung der beiden Theorien

V. Diskussion

VI. Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die ungeklärte Herkunft des baskischen Volkes unter Einbeziehung anthropologischer, serologischer und linguistischer Forschungsansätze. Ziel ist es, die verschiedenen Theorien zur Abstammung der Basken kritisch gegenüberzustellen und die wissenschaftliche Plausibilität der diskutierten Hypothesen, wie etwa der Kaukasus-Hypothese oder der Annahme einer indigenen iberischen Herkunft, zu prüfen.

  • Morphologische Merkmale und deren rassische Klassifizierung
  • Serologische Besonderheiten (Blutgruppenverteilung und Rhesus-Faktor)
  • Linguistische Analyse des Euskera als Indikator für Herkunft
  • Kritische Diskussion der Kaukasus- versus Urbevölkerungs-Theorie
  • Einfluss der politischen Situation und der ETA auf die Wahrnehmung der Basken

Auszug aus dem Buch

II. Morphologische Eigenschaften der baskischen Bevölkerung

„Man muß, so schreibt [Edwards], die körperlichen Merkmale der Völker studieren, deren Geschichte man schreibt. Dadurch wird man Aufschlüsse gewinnen über das Schicksal der verschiedenen Völker, ihre Dauer, ihre Herkunft etc.“ (Mann, 1990)

So zitiert Werner Sombart 1938 in seinem Werk „Vom Menschen“ den Anthropologen, Physiologen und Gründer der Société éthnologique de Paris, William Frédéric Edwards. Um Licht in das Dunkle der Frage der Herkunft der Basken zu bringen wurde eine von Paulette Marquer 1963 veröffentlichte Studie über die körperlichen Merkmale der baskischen Bevölkerung gemacht. Darin wurden insgesamt von 946 Basken im Alter von 20-47 Jahren davon 537 spanische, 221 französische Männer und 131 spanische, sowie 57 französische Frauen, morphologische Merkmale untersucht. Diese morphologischen Merkmale waren um nur einige der 24 Körpermaße, die im Folgenden näher ausgeführt werden zu erwähnen:

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle politische Situation im Baskenland und führt in die wissenschaftliche Fragestellung zur Herkunft der Basken ein.

II. Morphologische Eigenschaften der Basken: Dieses Kapitel analysiert physische Merkmale wie Körpergröße und Kopfindex, um die Basken in bestehende rassenanthropologische Schemata einzuordnen.

III. Serologische Eigenschaften der baskischen Bevölkerung: Hier wird untersucht, wie die spezifische Blutgruppenverteilung und der Rhesus-Faktor die anthropologischen Hypothesen stützen oder widerlegen.

IV. Die baskische Sprache – Euskera: Der Autor erläutert die Bedeutung der baskischen Sprache als linguistisches Werkzeug zur Herkunftsbestimmung und diskutiert verschiedene Sprachfamilien-Hypothesen.

V. Diskussion: Das Kapitel führt die Ergebnisse zusammen, bewertet die wissenschaftliche Beweiskraft der diskutierten Theorien und reflektiert die politische Problematik der ETA.

VI. Literatur: Auflistung der im Rahmen der Hausarbeit verwendeten Fachliteratur und Quellen.

Schlüsselwörter

Basken, Euskera, Herkunft, Morphologie, Serologie, Blutgruppen, Rhesus-Faktor, Kaukasus-Hypothese, Cro-Magnon, Anthropologie, Linguistik, Euskadi, ETA, Iberische Halbinsel, Bevölkerungsgenetik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Suche nach der Herkunft der Basken, einem Volk, dessen Ursprünge trotz jahrzehntelanger Forschung bis heute rätselhaft geblieben sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittstellen zwischen physischer Anthropologie (Morphologie), serologischen Analysen (Blutgruppen) und der Sprachwissenschaft (Linguistik).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine kritische Gegenüberstellung existierender Theorien, um zu prüfen, ob die Basken als isolierte Gruppe oder als direkte Nachfahren früherer europäischer Bevölkerungen betrachtet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine Literaturanalyse durch, bei der morphologische, serologische und linguistische Daten aus verschiedenen wissenschaftlichen Studien zusammengetragen und vergleichend bewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung körperlicher Merkmale, die statistische Auswertung von Blutgruppen-Gradienten sowie die sprachwissenschaftliche Analyse der Euskera-Sprache und deren historischer Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Basken, Euskera, Blutgruppen, Anthropologie, Kaukasus-Hypothese, Cro-Magnon und die Bevölkerungsgeschichte der iberischen Halbinsel.

Warum ist die Rhesus-Negativität für die Forschung relevant?

Eine hohe Frequenz der Rhesus-Negativität gilt als ein biologischer Marker, der oft mit isolierten Bevölkerungen in Verbindung gebracht wird und daher als ein Indikator für die historische Sonderstellung der Basken dient.

Inwiefern beeinflusst die politische Lage die wissenschaftliche Wahrnehmung?

Der Autor weist darauf hin, dass die mediale Präsenz der ETA oft das Bild der Basken verzerrt, was eine neutrale wissenschaftliche Betrachtung der kulturellen und biologischen Identität der Menschen erschwert.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Herkunft der Basken
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Anthropologisches Institut, Kiel)
Curso
Begleitseminar zu den Spezialvorlesungen
Autor
Diplom Biologe Roland Schmitt (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
25
No. de catálogo
V1782
ISBN (Ebook)
9783638110952
Idioma
Alemán
Etiqueta
Baskenland Euskadi Euskera Anthropologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom Biologe Roland Schmitt (Autor), 2002, Die Herkunft der Basken, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1782
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