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Aufsatzvergleich zur neueren Nationalismusforschung

Titel: Aufsatzvergleich zur neueren Nationalismusforschung

Essay , 2009 , 6 Seiten

Autor:in: Sven Wunderlich (Autor:in)

Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Texte: „Staatsbildung und Nationsbildung in Deutschland – ein Sonderweg?“, „Die deutsche Nation im europäischen Vergleich“ von Dieter Langewiesche sowie Hans-Ulrich Wehlers Aufsatz: „Nation und Nationalismus in der deutschen Geschichte“ befassen sich mit Aspekten aus der neueren Nationalismusforschung. Diese Texte werden im Folgenden miteinander verglichen. Dabei werden zunächst die beiden Hauptthesen gegenüber gestellt, anschließend werden die Argumentationsgänge näher beleuchtet und letztendlich Gemeinsamkeiten und Unterschiede beim Inhalt exemplarisch herausgestellt. Ein Fazit bildet den Schluss der Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse der Argumentationsstrukturen

3. Vergleich der theoretischen Ansätze

4. Exemplarische inhaltliche Gegenüberstellung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt auf einen komparativen Vergleich der Aufsätze von Dieter Langewiesche und Hans-Ulrich Wehler ab, um deren unterschiedliche theoretische Herangehensweisen sowie Argumentationsmuster in der neueren Nationalismusforschung kritisch zu untersuchen und Gemeinsamkeiten sowie Divergenzen im Verständnis des deutschen Nationalstaats herauszuarbeiten.

  • Vergleich der Thesen von Langewiesche und Wehler
  • Analyse der Methodik in der Nationalismusforschung
  • Dekonstruktion des Mythos vom "deutschen Sonderweg"
  • Untersuchung der Rolle historischer Ereignisse für die Identitätsbildung
  • Evolution der Nationalismusforschung im Zeitraum 1994 bis 2008

Auszug aus dem Buch

Zusammenfassender Vergleich der Argumentationsstrukturen

Zusammenfassend lässt sich hier also sagen, dass beide ihre Argumentation anders aufbauen. Wehler geht von theoretischen Annahmen aus, untermauert diese mit historischen Fakten und erarbeitet daraus seine These. Langewiesche geht von konkreten Thesen eines fremden Autors aus. Diese Thesen werden zunächst widerlegt, dann wieder durch eine neue Perspektive gestärkt und anschließend durch eine weitere Komponente entkräftet. Langewiesches Methode hierbei ist der Vergleich, wohingegen Wehler eine induktive Argumentation durchführt.

Die Gemeinsamkeit der beiden Texte ist, wie bereits erwähnt, die Verwendung Deutschlands als Beispiel, beziehungsweise Vergleichspunkt. Jedoch leiten sich hier auch weitere Gemeinsamkeiten ab.

Beide Texte argumentieren gegen das Geschichtsbild des deutschen Sonderwegs. Bei Langewiesche geschieht dies explizit. Er erwähnt und verwendet die Thesen Plessners über das Geschichtsbild um seine Argumentation zu beginnen. Auch Wehler richtet sich mit seiner Argumentation gegen dieses Geschichtsbild. Er baut seine Argumentation nicht wie Langewiesche darauf aus. Stattdessen richtet sich Wehler mit seinen Argumenten gegen die Idee, dass der Nationalismus einen Ewigkeitswert besitze. Auch die Idee des deutschen Sonderwegs falle unter diese Kategorie und stelle somit keine mehr zu diskutierende Option dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der zu vergleichenden Texte von Dieter Langewiesche und Hans-Ulrich Wehler sowie Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit.

2. Analyse der Argumentationsstrukturen: Untersuchung der methodischen Vorgehensweisen und der unterschiedlichen Herangehensweise der Autoren an das Thema Nationalismus.

3. Vergleich der theoretischen Ansätze: Gegenüberstellung der theoretischen Grundannahmen und der Einordnung des Nationalismus als historisches Phänomen.

4. Exemplarische inhaltliche Gegenüberstellung: Analyse konkreter Beispiele wie der Rückdeutung ins Mittelalter, um die unterschiedliche Interpretation historischer Mythen zu verdeutlichen.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Einordnung der Entwicklung der Nationalismusforschung zwischen 1994 und 2008.

Schlüsselwörter

Nationalismusforschung, deutscher Sonderweg, Nation, Nationalstaat, Dieter Langewiesche, Hans-Ulrich Wehler, Geschichtsbild, historisches Phänomen, politische Föderalismus, Identitätsbildung, Methodik, Vergleichsanalyse, Plessner, Nationalstaatsbildung, Tradition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht zwei wissenschaftliche Aufsätze von Dieter Langewiesche und Hans-Ulrich Wehler hinsichtlich ihrer Positionen und Argumentationsweisen in der neueren Nationalismusforschung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Nationalismus, der Mythos des "deutschen Sonderwegs" und die Frage, inwieweit der Nationalismus als historisches Phänomen zu begreifen ist.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Thesen der Autoren herauszuarbeiten und zu zeigen, wie sich der wissenschaftliche Blick auf den Nationalismus im Laufe der Zeit verändert hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der vergleichenden Textanalyse, wobei die Argumentationsstrukturen und die methodische Herangehensweise (induktiv vs. kritisch-vergleichend) der Autoren gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Ansätze der Autoren analysiert, die Rolle des Geschichtsbildes kritisch hinterfragt und anhand konkreter Beispiele – wie etwa der Deutung des Mittelalters – inhaltliche Divergenzen aufgezeigt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte umfassen Nationalismusforschung, deutscher Sonderweg, Nationalstaat, historische Identität und die Namen der untersuchten Autoren, Langewiesche und Wehler.

Wie unterscheidet sich Langewiesches Vorgehen von dem Wehlers?

Während Wehler eher induktiv vorgeht und den Nationalismus als historisches Phänomen mit festen Grundzügen definiert, nutzt Langewiesche eine komparative Methode, bei der er bestehende Thesen anderer Autoren aufgreift, widerlegt und durch neue Perspektiven erweitert.

Welche Rolle spielt der "deutsche Sonderweg" in der Argumentation beider Autoren?

Beide Autoren positionieren sich kritisch gegen das Geschichtsbild des "deutschen Sonderwegs" und lehnen die Vorstellung ab, dass der Nationalismus oder die deutsche Geschichte einem unveränderlichen Ewigkeitswert unterliegen.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aufsatzvergleich zur neueren Nationalismusforschung
Autor
Sven Wunderlich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
6
Katalognummer
V178308
ISBN (eBook)
9783656003243
ISBN (Buch)
9783656003434
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dieter Langewiesche Hans-Ulrich Wehler Nationalismus Deutscher Nationalismus Aufsatzvergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sven Wunderlich (Autor:in), 2009, Aufsatzvergleich zur neueren Nationalismusforschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178308
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Leseprobe aus  6  Seiten
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