Stigmatisierung in Franz Kafkas "In der Strafkolonie"

Formen der Zuschreibung von Stigmatisierung und Umgang mit derselben. Eine Analyse nach Erving Goffman und Wolfgang Lipp


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006

24 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Stigmatisierung in Franz Kafkas Erzählung In der Strafkolonie
2.1 Definition des Begriffes Stigma und Möglichkeiten der Reaktion des Stigmatisierten auf Dasselbe nach Erving Goffman und
Wolfgang Lipp
2.2 Stigmatisierung in Kafkas Erzählung am Beispiel des Offiziers, des Verurteilten, des Forschungsreisenden und der Damen
2.2.1 Zur Entstehung und Rezeption der Erzählung
2.2.2 Der Offizier
2.2.3 Der Verurteilte
2.2.4 Die Damen
2.2.5 Der Forschungsreisende

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis
4.1 Primärliteratur
4.2 Sekundärliteratur

1. Einleitung

Deutsche sind reinlich und zeichnen sich durch einen extremen Sinn für Ordnung aus. Politiker sind korrupt, Dicke sind faul und Amerikaner sind dumm. Polen stehlen. All dies sind zunächst Vorurteile, negative Aussagen über Andere „ohne ausreichende Begründung.“[1] Sobald als Reaktion auf diese negativen Zuschreibungen jedoch soziale Deklassierung oder Ausgrenzung folgt, was nicht selten der Fall ist, muss von einem Stigma gesprochen werden. Nicht nur heute ist Stigmatisierung ein sehr aktuelles Thema. Zwar haben sich manche der Bereiche innerhalb derer sich Stigmatisierung abspielt mit den sich wandelnden Werten und Idealen der Zeit geändert, doch fand dieselbe auch früher schon statt.

Dessen war sich auch Franz Kafka sehr deutlich bewusst. Im Folgenden werde ich darzulegen versuchen, an wem und auf welche Art und Weise Stigmatisierung in seiner Erzählung In der Strafkolonie vollzogen wird und wie außerdem die Betroffenen damit umgehen. Ich beschränke mich in diesem Versuch auf die Personen des Offiziers, des Forschungsreisenden und des Verurteilten, sowie auf die Gruppe der Damen. Bevor ich jedoch auf die Beschreibung der stigmatisierenden Prozesse und ihrer Folgen eingehe, werde ich zunächst den Begriff Stigma und die Möglichkeiten der Reaktion des Stigmatisierten auf die Zuschreibung näher erläutern, um so eine Basis für das Verständnis des Folgenden zu schaffen und Unklarheiten auszuräumen. Ich orientiere mich bei diesen Erklärungen an den soziologischen Untersuchungen Erving Goffmans und Wolfgang Lipps.

2. Stigmatisierung in Franz Kafkas Erzählung In der Strafkolonie

2.1 Definition des Begriffes Stigma und Möglichkeiten der Reaktion des

Stigmatisierten auf Dasselbe nach Erving Goffman und Wolfgang Lipp

Laut Erving Goffman ist ein Stigma eine negative Eigenschaft, die eine Mehrheit einer Minderheit oder einem einzelnen Individuum zuschreibt und diese(s) „so von einer ganzen und gewöhnlichen Person [oder Gruppe] zu einer befleckten, beeinträchtigten [herabmindert]“[2], sozial deklassiert und ausgrenzt aufgrund der Tatsache, dass diese Eigenschaft nicht mit „unserem Stereotyp von dem, was ein gegebener Typus von Individuum [oder Gruppe] sein sollte“[3], übereinstimmt. Er unterscheidet zwischen drei Typen von Stigma. Das Erste besteht in einer physischen Deformation, durch die das Individuum von der durch die Gesellschaft festgelegten Norm abweicht. Der zweite Typ von Stigma bezieht sich auf Charakterfehler, wie z.B. Willensschwäche, während das dritte Stigma ein sogenanntes phylogenetisches ist, wie das der Rasse, Nation und Religion. „Es sind dies solche Stigmata, die gewöhnlich von Geschlecht zu Geschlecht weitergegeben werden und alle Mitglieder einer Familie in gleicher Weise kontaminieren.“[4] Außerdem unterscheidet Goffman zwischen diskreditierten, d.h. äußerlich sichtbaren und diskreditierbaren, also nicht sichtbaren Stigmata.[5] Des weiteren stellt er fünf verschiedene Arten des Umgangs der stigmatisierten Person mit ihrer Situation fest. Die erste Form der Reaktion besteht in dem Versuch, sich des Stigmas zu entledigen. So unterziehen sich z.B. mittlerweile viele Menschen einer Schönheitsoperation, um physiologische Makel loszuwerden. Andere Stigmatisierte widmen sich der „Meisterung von Tätigkeitsbereichen [...], von denen man gewöhnlich annimmt, dass sie für jemanden mit [ihrer] Unzulänglichkeit [...] verschlossen sind.“[6] Eine weitere Weise, mit Stigmatisierung umzugehen, besteht laut Goffman darin, das Stigma als Entschuldigung für Misserfolge zu benutzen, auch, wenn diese nicht damit in Zusammenhang stehen. Außerdem neigen stigmatisierte Personen dazu, Kontakte mit nicht stigmatisierten Anderen zu vermeiden um der Reaktion dieser auf das Stigma zu entgehen. Bei diesen vier Umgangsformen wird das Stigma von der stigmatisierten Person als solches angenommen. Dies ist jedoch nicht der Fall bei der letzten von Goffman beschriebenen Form der Handhabung Desgleichen. Hier ist dem Betroffenen das Stigma gleichgültig. Er sieht sich selbst als eine „normale Person“[7] und die Anderen als diejenigen, welche von den gültigen Normen und Werten abweichen.

In dieser Definition des Begriffes Stigma bezieht sich Goffman allerdings lediglich auf das Muster der Stigmatisierung durch Zuschreibung einer negativen Eigenschaft. Jedoch gibt es auch Fälle der Stigmatisierung, bei denen einem Individuum oder einer Gruppe eine positive Eigenschaft zugeschrieben wird, aufgrund derer sie bevorzugt behandelt werden. Wolfgang Lipp spricht hier von einer sogenannten Charismatisierung.[8] Ich allerdings werde im weiteren Verlauf dieser Arbeit von einer Art positiver Stigmatisierung sprechen, da mir diese Bezeichnung passender erscheint. Wie bei der negative Stigmatisierung gibt es auch hier die drei von Goffman beschriebenen Arten von Stigma[9], nur, dass bei dem zweiten Typ keine Stigmatisierung aufgrund eines Charakterfehlers, sondern aufgrund einer positiven Charaktereigenschaft stattfindet. Bei der dritten Klasse darf in diesem Zusammenhang außerdem nicht von einer Kontaminierung gesprochen werden, sondern von einer Glorifizierung. Ausgehend von Goffmans Unterteilung in diskreditierte und diskreditierbare Stigmata werde ich in diesem Zusammenhang im Umkehrschluss sprechen von kreditierten und kreditierbaren Stigmata, zwecks besserem Verständnis und Vereinheitlichung der Begrifflichkeit, bzw. höherer Komparabilität zwischen den verschiedenen Formen. Auch bei der positiven Stigmatisierung gibt es verschiedene Möglichkeiten des Umgangs mit dem Stigma. Da den Betroffenen in vielen Fällen eine Führerrolle zugesprochen wird, verfallen einige von ihnen in eine Heldenrolle, um die Bevorzugung durch die Anderen beizubehalten bzw. den Erwartungen, welche an sie gestellt werden, zu entsprechen. Ihr „heroisches Handeln“[10] kann bis zur Selbstopferung gehen. Weitere versuchen, sich dem Stigma zu entziehen und bemühen sich, dem Zusammentreffen mit Nichtstigmatisierten zu entgehen.[11] Wiederum Andere versuchen, sich des Stigmas derart zu entledigen, dass sie Schuld auf sich laden um so die ihnen zugeschriebene Reinheit und Unfehlbarkeit zu untergraben.[12] Beide Formen von Stigmatisierung, die positive wie auch die negative, sind in Franz Kafkas In der Strafkolonie wiederzufinden, was im weiteren Verlauf dieser Arbeit verdeutlicht werden soll.

2.2 Stigmatisierung in Kafkas Erzählung am Beispiel des Offiziers, des

Verurteilten, des Forschungsreisenden und der Damen

2.2.1 Zur Entstehung und Rezeption der Erzählung

Ebendiese sind nämlich maßgeblich an dem abschreckenden Verlauf der Handlung beteiligt und Quell ihrer abstoßenden Geschehnisse, durch die Kafkas Erzählung mit ihrem Erscheinen im Jahre 1914 für viel Furore sorgte. Sein Verleger Kurt Wolff nannte In der Strafkolonie „peinlich“ und bei einer Lesung in München am 10. November 1916 fielen drei Damen vor Entsetzen über den Text in Ohnmacht.[13] Das ist nicht weiter erstaunlich, bedenkt man, dass Octave Mirbeaus als „sadistisch-pornographisches“[14] angesehenes Werk Le jardin des Supplices (1899) ihm als Vorlage diente. Außerdem scheint sich Kafka beim Verfassen seines Textes an dem Beispiel der Strafkolonie in Neukaledonien orientiert zu haben. Darauf lässt die Beschreibung der geographischen Lage der Strafkolonie in der Erzählung schließen, ist doch „die Rede von ´Tropen`, von ´Reisbrei`, von ´stinkenden Fischen` und von einem ´Teehaus`.“[15] So verwundert es den Leser auch nicht, dass die meisten der Personen in In der Strafkolonie mit militärischen Amtsinhabern in direktem, engem Kontakt stehen, oder selber militärische Ämter innehaben und Stigmatisierung auch auf der Ebene des Militärwesens vorkommt. So zum Beispiel durch den Offizier .

2.2.2 Der Offizier

Einerseits widerfährt auch ihm Stigmatisierung und zwar aufgrund eines Charakterfehlers, welcher eine diskreditierbare Eigenschaft darstellt. Diese liegt in den Augen der übrigen Bewohnern der Strafkolonie, vor allem des neuen Kommandanten und der Damen darin, dass der Offizier als Anhänger und Verehrer des alten Kommandanten noch immer das von jenem vor vielen Jahren eingeführte Rechtssystem und Exekutionsverfahren vertritt. Infolge dessen gesteht der neue Kommandant dem ihm nicht die ihm zur Erhaltung des Exekutionsapparates nötigen Mittel zu und boykottiert ihn in dessen Augen in der Ausübung seiner Ämter. „Unter dem früheren Kommandanten war [dem Offizier nämlich] eine [ihm] frei zugängliche Kassa nur für diesen Zweck bestimmt. [...] Jetzt hat [der neue Kommandant] die Maschinenkassa in eigener Verwaltung und [schickt er] um einen neuen Riemen, wird der zerrissene als Beweisstück verlangt, der neue kommt erst in zehn Tagen, ist dann aber von schlechterer Sorte [...][16]. Auch die Damen halten sich nicht an die Vorgaben und Regeln des Offiziers hinsichtlich der Verurteilten. Er hat ihnen untersagt, diesen einen Tag vor der Hinrichtung Essen zukommen zu lassen. „Die Damen des Kommandanten stopfen dem Mann, ehe er abgeführt wird, [jedoch] den Hals mit Zuckersachen voll.“[17] Außerdem wird der Offizier aufgrund seiner Überzeugung und dementsprechenden Handlungsweise von den übrigen Bewohnern der Strafkolonie gemieden. „[Früher war] schon einen Tag vor der Hinrichtung [...] das ganze Tal von Menschen überfüllt; [...] früh am Morgen erschien der [alte] Kommandant mit seinen Damen; [...] kein hoher Beamter durfte fehlen [und] die Maschine glänzte frisch geputzt.“[18] Nun nimmt niemand mehr an den Exekutionen teil außer dem Verurteilten selbst, dem Offizier, der gleichzeitig auch den Henker darstellt und einem Soldaten, welcher den Verurteilten zu bewachen hat. Aufgrund seiner „[ehrlichen] Überzeugung“[19] wird er von den ihn Umgebenden benachteiligt und diskriminiert.

Jedoch wird der Offizier nicht bloß stigmatisiert, sondern er vollzieht vielmehr in seiner Überzeugung auch selber Stigmatisierung durch das von ihm vertretene Rechtssystem. Denn er stellt die einzige juristische Instanz in der Strafkolonie dar und besitzt als solche die „gesetzgebende, anklagende, verteidigende, richtende und vollziehende“[20] Gewalt. Die einzige Strafe, die er verhängt, ist die Einschreibung des Gesetzes, welches der Schuldige übertreten hat, in den Körper dessen. Dieser Prozess dauert zwölf Stunden und führt letztendlich auf ungeheuer grausame Art und Weise immer zum Tode, ganz gleich, wie unbedeutend das Gebot, gegen das der Angeklagte verstoßen hat, sein mag. Dem Verurteilten wird weder mitgeteilt, dass er verurteilt wurde, noch wie das Urteil lautet, da er dies laut dem Offizier „auf seinem Leib“[21] erfährt. Auch wird ihm nicht die Möglichkeit zugestanden, sich zu verteidigen, denn der Offizier handelt stets nach dem Grundsatz: „Die Schuld ist immer zweifellos.“[22] Sein Ziel ist es, dem Verurteilten in diesem Einschreibungsprozess zur Erkenntnis zu verhelfen.

Die vom alten Kommandanten eingeführte Ordnung und Gerichtsbarkeit besitzt für ihn absolute Gültigkeit und Unfehlbarkeit.[23] Sein Umgang mit dieser weist infolge dessen an vielen Stellen der Erzählung Züge auf, die sehr stark religiös anmuten und an bibelgeschichtliche Vorkommnisse erinnern. Und zwar glaubt der Offizier an die Auferstehung des alten Kommandanten. Es ist anzunehmen, dass er es war, der diesem einen Grabstein gesetzt hat mit der Inschrift: „Hier ruht der alte Kommandant. [...] Es besteht eine Prophezeiung, dass der Kommandant nach einer bestimmten Anzahl von Jahren auferstehen und aus diesem Hause seine Anhänger zur Wiedereroberung der Kolonie führen wird. Glaubet und wartet!“[24] Die Tatsache, dass von einer Auferstehung des alten Kommandanten die Rede ist, sowie die abschließende Aufforderung bzw. Mahnung erinnert stark an die Auferstehungsgeschichte von Jesus von Nazareth. Hier wird deutlich, dass der Offizier in dem alten Kommandanten einen Erlöser und Heiland sieht. Einige Interpretatoren der Strafkolonie ziehen auch einen Vergleich zwischen dem alten Kommandanten und Moses, der von Gott die zehn Gebote in Empfang genommen hat.[25] Sie stützen sich in ihren Ausführungen auf die „Schriften“[26] des alten Kommandanten. Es sind die „Gebote“[27], welche den Verurteilten, die sie übertreten haben, auf den Leib geschrieben werden. Die zwei in der Erzählung genannten lauten: „Ehre deinen Vorgesetzten!“[28] und „Sei gerecht!“[29]. Vor allem das erste der Beiden erinnert sehr an das erste der „Zehn Gebote“.

[...]


[1] Gordon W. Allport, The nature of prejudice. (Reading, Massachusetts: Addison-Wesley Publ. Company, 1954), 75.

[2] Erving Goffman, Stigma. Über Techniken der Bewältigung Beschädigter Identität. (Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag, 1967) 10/11.

[3] Goffman, 11.

[4] Goffman, 13.

[5] Goffman, 12.

[6] Goffman, 19.

[7] Goffman, 16.

[8] Wolfgang Lipp. Stigma und Charisma. Über soziales Grenzverhalten. Schriften zur Kultursoziologie: Bd. 1 (Berlin: Dietrich Reimer Verlag, 1985) 63.

[9] Lipp, 65.

[10] Lipp, 227.

[11] Lipp, 228.

[12] Lipp, 264.

[13] Heinz-Peter Flocken, Der „Lüstling des Entsetzens“. Franz Kafkas Protokolle der Macht. (Diss., Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 1991) 69.

[14] Ingeborg Scholz, Erläuterungen zu Franz Kafka Erzählungen II. Das Urteil. In der Strafkolonie. Ein Landarzt. Vor dem Gesetz. Auf der Galerie. Königs Erläuterungen und Materialien: Bd. 344. (Hollfeld/Obfr.: C. Bange Verlag, 1985) 31.

[15] Scholz, 40.

[16] Kafka, 47/48.

[17] Kafka, 48.

[18] Kafka, 50/51.

[19] Kafka, 55.

[20] Hans Helmut Hiebel, Die Zeichen des Gesetzes. Recht und Macht bei Franz Kafka. (2., korrigierte Auflage. München: Wilhelm Fink Verlag, 1989), 129.

[21] Franz Kafka, Der Heizer. Das Urteil. In der Strafkolonie. Erzählungen. (Husum/Nordsee: Hamburger Lesehefte Verlag) 42.

[22] Kafka, 43.

[23] Hiebel, 138.

[24] Kafka, 61/62.

[25] Hiebel, 149.

[26] Kafka, 45.

[27] Kafka, 42.

[28] Kafka, 42.

[29] Kafka, 56.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Stigmatisierung in Franz Kafkas "In der Strafkolonie"
Untertitel
Formen der Zuschreibung von Stigmatisierung und Umgang mit derselben. Eine Analyse nach Erving Goffman und Wolfgang Lipp
Hochschule
Universität Trier
Note
2,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
24
Katalognummer
V178395
ISBN (eBook)
9783656003908
ISBN (Buch)
9783656004165
Dateigröße
543 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
diskriminierung, semiotik, kafka, strafkolonie, stigmatisierung, goffman, lipp
Arbeit zitieren
Julia Balogh (Autor), 2006, Stigmatisierung in Franz Kafkas "In der Strafkolonie", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178395

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