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Freundschaft 2.0 - Wie Facebook & Co unsere Freundschaften beeinflussen

Chancen und Risiken

Titel: Freundschaft 2.0 - Wie Facebook & Co unsere Freundschaften beeinflussen

Examensarbeit , 2011 , 49 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Bethina Brunner (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zurzeit ist Facebook in aller Munde. Es vergeht nahezu kein Tag, an dem die Presse nicht in irgendeiner Form über Facebook berichtet – sei es über den rasanten Erfolg, die Firmenpolitik, mögliche Zukunftsszenarien und Gefahren oder auch nur über skurile Vorkommnisse bei der alltäglichen Facebook-Nutzung.

Sogar die Filmindustrie von Hollywood hat bereits einen großen Kinofilm („The Social Network“, 2010) über die Entstehung, vielmehr aber über den Gründer von Facebook gedreht. Und die Besucherzahlen bestätigen ihrerseits das weltweite Interesse der Menschen an der aktuellen Facebook-Entwicklung.

Facebook ist das derzeit weltweit größte soziale Online-Netzwerk und verzeichnet seit 2010 sogar mehr Nutzer als Google. Soziale Online-Netzwerke erlauben es einem Nutzer, sich selbst mit einem Profil darzustellen und sich mit seinen Freunden zu verknüpfen, so dass man dadurch einfach Kontakt zu seinen Freunden halten kann und immer über deren Aktivitäten informiert ist.

Der durchschnittliche Facebook-Nutzer hat 130 Freunde. Diese Angabe wird gerne und häufig angeführt, wenn es um Nutzungsstatistiken von Facebook geht, und wirft natürlich einige Fragen auf. Warum haben Facebook-Nutzer so viele Freunde? Inwieweit entsprechen diese 130 Facebook-Freunde den real existierenden Freunden der betreffenden Person? Wird der Begriff „Freunde“ in diesem Zusammenhang überhaupt sinnvoll und treffend verwendet? Welche Arten von realen Beziehungen verbergen sich hinter Facebook-Freundschaften? Warum wird der Quantität von Freunden mehr Bedeutung beigemessen als der Qualität?

Und natürlich stellen sich auch grundsätzlichere Fragen, etwa welche Auswirkungen die zunehmende Verbreitung dieser sozialen Online-Netzwerde auf unsere real existierenden sozialen Netzwerke haben wird. Stellen soziale Online-Netzwerke wie Facebook eine Be-reicherung für die Pflege und Aufrechterhaltung existierender Freundschaften und Beziehungen dar? Bieten sie sogar geeignete Möglichkeiten zum Kontaktaufbau mit neuen Personen? Oder wirken sie sich eher hemmend aus, weil durch den zunehmenden Gebrauch derartiger Online-Angebote die Zeit für die Pflege und die Aufrechterhaltung existierender Freundschaften und Beziehungen reduziert wird?

Diese Fragen sind aktuell bedeutend für das individuelle und gesellschaftliche Leben, allerdings auch nicht ganz einfach und auf die Schnelle zu beantworten. Sie sind Gegenstand der vorliegenden Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation

1.2 Ziele der Arbeit

1.3 Gliederung

2 Grundlagen

2.1 Freundschaft

2.2 Soziale Netzwerke

2.2.1 Studienergebnisse zu Beziehungsformen

2.2.2 Studienergebnisse zur Netzwerkgröße

2.3 Sozialkapital

2.3.1 Studienergebnisse zur Arbeitsplatzsuche

2.3.2 Studienergebnisse zur Stärke von schwachen Beziehungen

3 Soziale Online-Netzwerke

3.1 Definition

3.2 Facebook & Co

3.3 Hintergründe, Daten und Fakten

3.4 Motivation der Nutzer

3.5 Nutzertypologie

3.6 Online-Freunde

4 Chancen und Risiken von Facebook & Co

4.1 Chancen

4.2 Risiken

5 Zusammenfassung und Ausblick

5.1 Bewertung

5.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss sozialer Online-Netzwerke am Beispiel von Facebook auf reale Freundschaftsbeziehungen, um eine Entscheidungshilfe für die Teilnahme an solchen Plattformen zu bieten.

  • Analyse des Verhältnisses zwischen Online-Freunden und realen Freundschaften
  • Erörterung der Chancen und Risiken sozialer Online-Netzwerke
  • Untersuchung der psychologischen Bedeutung von Sozialkapital
  • Evaluierung der Nutzertypen und deren Mehrwert durch Facebook
  • Erarbeitung eines Empfehlungskatalogs für eine risikobewusste Nutzung

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition

Zunächst sollte der Begriff des sozialen Online-Netzwerks definiert werden. Für die vorliegende Arbeit wird die Definition von Boyd und Ellison verwendet, da sie die drei zentralen Funktionen dieser Netzwerke sehr gut zusammenfasst. Soziale Online-Netzwerke sind demnach

“web-based services that allow individuals to (1) construct a public or semi-public profile within a bounded system, (2) articulate a list of other users with whom they share a connection, and (3) view and traverse their list of connections and those made by others within the system.” (Boyd und Ellison 2007)

Grundsätzlich funktionieren alle sozialen Online-Netzwerke nach einem ähnlichen Prinzip: Nutzer legen ein persönliches Profil von sich an, machen also eine Selbstdarstellung mit Fotos, Personendaten, ihren Interessen und einem Vorstellungstext. Danach werden Freunde und Bekannte als „Freunde“ zu ihrem Netzwerk hinzugefügt bzw. eingeladen (falls wechselseitiges Zustimmen erforderlich ist). Danach können die Aktivitäten der „Freunde“ mitbeobachtet und kommentiert werden ebenso wie die eigenen Aktivitäten auf der Pinnwand dann von den „Freunden“ beobachtet und kommentiert werden können.

Darüber hinaus stehen email-ähnliche (asynchron) und chat-ähnliche (synchron) Kommunikationsmechanismen zur Verfügung, mit denen man sich an verschiedene Personen oder Personengruppen wenden kann. Und natürlich gibt es auch eine Suchfunktion über alle Profile, Kommentare, Veranstaltungen, etc. innerhalb des sozialen Online-Netzwerks.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Motivation hinter der Arbeit, die Relevanz des Themas Facebook im Kontext sozialer Beziehungen sowie die Zielsetzung und Gliederung.

2 Grundlagen: Erarbeitet theoretische Fundamente durch die philosophische und psychologische Betrachtung von Freundschaft, soziale Netzwerke und das Konzept des Sozialkapitals.

3 Soziale Online-Netzwerke: Definiert soziale Netzwerke und beleuchtet das Phänomen Facebook anhand von Daten, Fakten und der Motivation der Nutzer sowie der Zusammensetzung von Online-Freundschaften.

4 Chancen und Risiken von Facebook & Co: Analysiert den Einfluss von Online-Netzwerken auf reale Freundschaften und identifiziert sowohl positive Mehrwerte als auch Gefahren für den Nutzer.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Bewertet die Eignung von Facebook für unterschiedliche Nutzertypen und formuliert einen Empfehlungskatalog für die praktische Nutzung sowie einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.

Schlüsselwörter

Facebook, soziale Online-Netzwerke, Freundschaft, Sozialkapital, Online-Freunde, Beziehungsformen, Nutzertypologie, Internetnutzung, Cyber-Mobbing, Privatsphäre, Kommunikation, Identitätsmanagement, virtuelle Netzwerke, Netzwerkanalysen, soziale Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von sozialen Online-Netzwerken, speziell Facebook, auf unsere realen zwischenmenschlichen Beziehungen und Freundschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Freundschaftskonzepte, die Dynamik sozialer Netzwerke, der Begriff des Sozialkapitals sowie eine differenzierte Analyse von Chancen und Risiken bei der Nutzung von Online-Plattformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Verhältnis von Facebook-Freunden zu realen Freunden zu klären und eine Entscheidungshilfe für Nutzer zu bieten, ob und wie sie sich in sozialen Netzwerken engagieren sollten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Studienergebnisse zu Netzwerkgrößen und Beziehungsformen sowie einer kritischen Reflexion aktueller Trends.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen (Kapitel 2), die detaillierte Analyse von Facebook als soziales Netzwerk (Kapitel 3) und die Abwägung der Chancen und Risiken (Kapitel 4).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sozialkapital, Online-Freunde, Beziehungsstärken, Identitätsmanagement und Nutzertypologien definiert.

Wie unterscheidet sich ein „echter“ Freund von einem „Facebook-Freund“?

Die Arbeit zeigt, dass nur ein geringer Teil der Facebook-Freunde tatsächlich zum engen realen Kreis gehört; der Begriff „Freund“ wird auf der Plattform als Marketing-Oberbegriff für verschiedenste Arten von Kontakten genutzt.

Welchen Rat gibt die Autorin für den Schutz der Privatsphäre?

Es wird empfohlen, eine „Aufmacherregel“ zu beachten: Nichts preiszugeben, was man nicht auch auf der Titelseite einer Zeitung sehen möchte, und Privatsphäre-Einstellungen sorgfältig zu nutzen.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Freundschaft 2.0 - Wie Facebook & Co unsere Freundschaften beeinflussen
Untertitel
Chancen und Risiken
Hochschule
Akademie für ganzheitliche Lebens- und Heilweisen
Veranstaltung
Studiengang Psychologie
Note
1,0
Autor
Bethina Brunner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
49
Katalognummer
V178618
ISBN (eBook)
9783656008057
ISBN (Buch)
9783656007760
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Freundschaft Soziale Netzwerke Sozialkapital
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bethina Brunner (Autor:in), 2011, Freundschaft 2.0 - Wie Facebook & Co unsere Freundschaften beeinflussen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/178618
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  49  Seiten
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