„Zu viel Fernsehen und Computerspiele machen nicht nur gewaltig blöd, sondern auch gewaltbereit.“ – Diese Aussage tätigte der bildungspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer. Auch das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) bestätigt, dass übermäßiger Medienkonsum zu schlechteren Schulnoten führt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Der Einfluss von Medien auf das Lernverhalten
2.1 Der Computer als zweischneidiges Schwert
3. Der Fernseher im Kontext von Freizeit und Schulleistung
4. Fazit und Handlungsempfehlung
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die ambivalente Wirkung von Medienkonsum – insbesondere durch Computer und Fernsehen – auf die schulischen Leistungen von Schülern und geht der Frage nach, ob diese Medien als förderlich oder schädlich einzustufen sind.
- Wissenschaftliche Perspektiven auf den Zusammenhang von Medien und Noten
- Die Rolle des Computers bei Recherche und Informationsbeschaffung
- Die Auswirkungen exzessiven Spielens (z. B. World of Warcraft) auf die Zeitstruktur
- Der Fernseher zwischen Ablenkung und bildungsrelevantem Nutzen
- Strategien für einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien
Auszug aus dem Buch
Der Computer als zweischneidiges Schwert
Aber hier kommt ein weiterer Punkt ins Spiel: Die bereits erwähnte Studie der amerikanischen John-Hopkins-Universität behauptet, dass ein Computer die Schulleistung verbessere und ihr nicht schade. Dem kann man auch zustimmen, denn ohne die beliebte Internetseite Wikipedia, wäre so manches Referat nicht ohne Weiteres gut gelungen. Auch mit der Lateinübersetzung Caesars „De bello Gallico“ kann man so im Unterricht glänzen. Wie man sieht, unterstützt das Internet zwar oft die eigene Faulheit, es trägt aber gleichzeitig dazu bei, die eigne Schulnote zu verbessern. Hautzutage wäre ein Großteil der Schüler nicht mehr imstande, ein eigenes Referat ohne Internet und Computer zu verfassen, denn wie viele Haushalte besitzen noch eine mehrteilige Enzyklopädie, die man zur Informationsbeschaffung benutzen könnte?
Dem Computer kann man also sowohl die schadende, als auch die nützende Seite zuschreiben, aber wie es mit dem beliebten Zeitvertreib eines jeden Schülers aus – dem Fernseher?
Der Fernseher ist ein toller Kasten; Haben wir einmal Langeweile, so schalten wir ihn ein, setzen uns vor ihn und dösen genüsslich vor uns hin. Wir müssen nichts tun und werden auch noch wunderbar unterhalten. So eine Abwechslung ist besonders nach langen stressigen Schultagen willkommen. Auch ich würde mich lieber vor den Fernseher setzen und „chillen“, als eine mehrseitige Erörterung für Deutsch zu schreiben oder für eine Arbeit zu lernen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieser Abschnitt führt in die Thematik ein und kontrastiert die negative öffentliche Wahrnehmung von Medienkonsum mit wissenschaftlichen Studien, die auch positive Effekte aufzeigen.
2. Der Einfluss von Medien auf das Lernverhalten: Hier wird analysiert, wie intensive Mediennutzung, insbesondere bei Computerspielen, zu zeitlichen Engpässen bei Hausaufgaben und Lernprozessen führen kann.
2.1 Der Computer als zweischneidiges Schwert: Dieser Unterpunkt beleuchtet die Unterstützung bei der Informationsbeschaffung und Schularbeiten durch das Internet im Gegensatz zur Ablenkungsgefahr durch Computerspiele.
3. Der Fernseher im Kontext von Freizeit und Schulleistung: Das Kapitel behandelt die ambivalente Rolle des Fernsehens als Mittel zur Entspannung und potenzieller Zeitfresser, der den Schlafrhythmus und die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen kann.
4. Fazit und Handlungsempfehlung: Das Fazit fasst zusammen, dass Medienkonsum sowohl schaden als auch nutzen kann, und plädiert für einen bewussten und moderaten Umgang mit Medien.
Schlüsselwörter
Medienkonsum, Schulleistung, Computer, Fernsehen, World of Warcraft, Zeitmanagement, Recherche, Wikipedia, Lernverhalten, Konzentration, Mediennutzung, Schulerfolg, Bildung, Eigenverantwortung, Medienkompetenz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erörterung der Frage, ob der Konsum von Medien wie Computern und Fernsehern sich negativ oder positiv auf die schulischen Leistungen von Schülern auswirkt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind der Einfluss von Computerspielen auf die Zeitplanung, der Nutzen des Internets für schulische Referate sowie die Bedeutung von Medien als Instrument zur Entspannung versus der Gefahr der Ablenkung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, eine differenzierte Betrachtung des Medienkonsums zu ermöglichen, die über die rein negative Darstellung hinausgeht und aufzeigt, wie eine sinnvolle Nutzung von Medien aussehen kann.
Welche wissenschaftlichen Anhaltspunkte werden verwendet?
Die Arbeit referenziert unter anderem Erkenntnisse des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) sowie Studien der John-Hopkins-Universität, um unterschiedliche Perspektiven auf das Thema zu belegen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Mechanismen, durch die exzessives Spielen die Schulleistung mindern kann, aber auch, wie der Computer als hilfreiches Werkzeug für die Informationsbeschaffung dient.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Medienkonsum, Schulleistung, Zeitmanagement und Eigenverantwortung charakterisiert.
Inwiefern beeinflussen Computerspiele wie World of Warcraft die schulische Leistung?
Laut dem Autor führen solche Spiele durch hohen Zeitaufwand und Kosten häufig zu einer Kettenreaktion, die das Erledigen von Hausaufgaben und das Lernen behindert und somit den Notendurchschnitt verschlechtert.
Welche Empfehlung gibt der Autor für den zukünftigen Medienkonsum?
Der Autor empfiehlt einen verantwortungsbewussten Umgang nach dem Motto: "So viel wie nötig, so wenig wie möglich", wobei die Eigenverantwortung des Schülers im Vordergrund steht.
- Quote paper
- Tim Blume (Author), 2009, Kann Medienkonsum den Schulleistungen schaden? –Eine Erörterung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179144