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Lernmotivation und Anstrengungsbereitschaft

Strategien zur Steigerung der Lernmotivation

Titel: Lernmotivation und Anstrengungsbereitschaft

Seminararbeit , 2011 , 10 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Kevin Theinl (Autor:in)

Psychologie - Intelligenz und Lernpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung

Hauptaufgabe des erzieherischen Handelns ist es, Fähigkeiten und Wissensstrukturen der Schüler zu schaffen, aufzubauen und langfristig zu fördern. Dies ist allerdings ohne Motivation nicht möglich, und daher hat der Lehrer die Aufgabe die Lernmotivation langfristig zu steigern und weitgehend alle Schüler in den Lernprozess mit einzubeziehen. Da vielen Schülern der Antrieb fehlt auf ein Ziel hingerichtet zu lernen, ist es wichtig auf verschiedene Strategien zurückzugreifen, welche die Zielorientierung der Schüler steigert. In meiner folgenden Arbeit werde ich auf einen Vergleich der kurzfristigen und längerfristigen Wirkungsdauer von Motivation eingehen, und förderliche Bedingungen einer längerfristigen Wirksamkeit von Verstärkerprogrammen aufzeigen. Außerdem zeige ich Möglichkeiten zur Steigerung der Motivation von Schülern in verschiedenen Situationen auf, die durch die individuelle Bezugsnorm erreicht werden sollen. Des Weiteren werde ich den Weg, der von der Anstrengungsbereitschaft über die Anstrengungsrealisierung bis hin zur Erhaltung der Anstrengung gegangen werden muss, näher beleuchten und Gründe für engagierte Anstrengungsbereitschaft herausstellen. Abschließend gehe ich noch einmal zusammenfassend in einer Schlussfolgerung darauf ein, inwiefern sich Motivation und Anstrengungsbereitschaft im Schulkontext steigern lässt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Strategien zur Steigerung der Lernmotivation

2.1. kurzfristige Wirkungsdauer von Motivation vs. längerfristige Wirkungsdauer von Motivation

2.2. Förderliche Bedingungen einer längerfristigen Wirksamkeit von Verstärkerprogrammen

2.3. Steigerung der Motivation in verschiedenen Situationen durch die individuelle Bezugsnorm

3. Anstrenungsbereitschaft

3.1. Von der Anstrengungsbereitschaft zur Erhaltung von Anstrengung

3.2. Gründe für engagierte Anstrengungsbereitschaft

4. Schlussfolgerung: Förderung der Motivation und Anstrengungsbereitschaft im Schulkontext

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Strategien zur langfristigen Steigerung der Lernmotivation bei Schülern sowie die Bedeutung und Förderung der Anstrengungsbereitschaft im schulischen Kontext. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer durch gezielte methodische Ansätze und eine individuelle Bezugsnormorientierung den Lernprozess positiv beeinflussen und die Eigenmotivation der Lernenden stärken können.

  • Vergleich kurzfristiger und längerfristiger Wirkungsdauer von Motivationsstrategien
  • Förderliche Bedingungen für die Wirksamkeit von Verstärkerprogrammen
  • Einsatz der individuellen Bezugsnorm zur Lernmotivation
  • Analyse des Weges von der Anstrengungsbereitschaft zur Anstrengungserhaltung
  • Unterscheidung zwischen intrinsischen und extrinsischen Motivationsmotiven

Auszug aus dem Buch

2.2. Förderliche Bedingungen einer längerfristigen Wirksamkeit von Verstärkerprogrammen

Wirken Verstärkerprogramme überdauernd, können sich einige förderlichen Effekte herausstellen, sodass der Schüler Erfahrungen macht und zu Erlebnissen kommt, dass eine weitere Motivation von außen nicht mehr notwendig ist. Der Verstärker könnte zum Einen als Initialzündung wirken und den Schüler dazu anregen, sich weiterhin mit einem Thema zu beschäftigen und dies selbst zu seinen Interessengebieten zu zählen. Allerdings führen bestimmte Verstärker erst bei einem sicheren Beherrschungsgrad zu positiven Effekten, wie zum Beispiel beim Erlernen eines Musikinstruments oder bei einer Mitgliedschaft in einem Sportverein. Hier kann sich ein Kind, bzw. ein Jugendlicher zu Beginn unwohl fühlen, da er im Vergleich zu anderen Lernern die erforderten Fähigkeiten noch nicht erworben hat. Daher ist es notwendig den Lernenden zu motivieren, bis sich Leistungsfortschritte zeigen, die ihn erkennen lassen, dass er zunehmend persönliche Erfolge erzielt. Der abschreckende Charakter wurde somit verloren und der Schüler motiviert sich ab diesem Zeitpunkt selbst, sodass von Außen keine Motivation mehr notwendig ist. Es wäre nur denkbar, dass Leistungsschwankungen demotivierend wirken können, und demzufolge sollte zwischendurch motiviert werden, damit das Kind oder der Jugendliche von Gedanken des Aufgebens abgebracht wird. Ziel des Motivationstraining ist es, Schülern den Zusammenhang zwischen ihrer eigenen Anstrengung und Leistung aufzuzeigen, die bei einer realistischen Zielsetzung zu einem für den Schüler positiven Ergebnis führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Notwendigkeit der Lernmotivation als Basis für schulische Bildung und definiert das Ziel, Strategien zur Steigerung der Lernmotivation sowie der Anstrengungsbereitschaft zu untersuchen.

2. Strategien zur Steigerung der Lernmotivation: Dieses Kapitel vergleicht kurz- und langfristige Motivationsmethoden, analysiert die Wirksamkeit von Verstärkerprogrammen und beleuchtet die Rolle der individuellen Bezugsnorm.

3. Anstrenungsbereitschaft: Der Abschnitt befasst sich mit der Transformation von der bloßen Anstrengungsbereitschaft hin zur dauerhaften Erhaltung von Anstrengung und untersucht die zugrunde liegenden Motivationsmotive.

4. Schlussfolgerung: Förderung der Motivation und Anstrengungsbereitschaft im Schulkontext: Die Schlussfolgerung fasst die Strategien zusammen, um Schülern durch realistische Zielsetzungen und gezielte pädagogische Gespräche zu einer nachhaltigen Lernmotivation zu verhelfen.

Schlüsselwörter

Lernmotivation, Anstrengungsbereitschaft, individuelle Bezugsnorm, Verstärkerprogramme, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, pädagogische Psychologie, Zielorientierung, Lernleistung, Schulerfolg, Motivationstraining, Leistungsrückmeldung, Unterrichtsgestaltung, Selbstvertrauen, Kompetenzerwerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die psychologischen Grundlagen der Lernmotivation und die Herausforderungen, Schüler langfristig zur Anstrengung im Unterricht zu motivieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Motivationsstrategien im Unterricht, der Einsatz von Verstärkern, die Bedeutung der individuellen Bezugsnorm sowie die Förderung von Anstrengungsbereitschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, dem Lehrer Methoden an die Hand zu geben, mit denen die Lernmotivation der Schüler gesteigert und die Anstrengungsbereitschaft durch gezielte Förderung aufrechterhalten werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse relevanter pädagogisch-psychologischer Ansätze zur Motivationsförderung im Schulalltag.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Motivationsstrategien, den Vergleich von kurz- und langfristigen Effekten sowie die Erläuterung der Bedeutung von Anstrengungsbereitschaft für den Lernerfolg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lernmotivation, Anstrengungsbereitschaft, individuelle Bezugsnorm und Verstärkerprogramme charakterisiert.

Warum ist die individuelle Bezugsnorm der sozialen vorzuziehen?

Die individuelle Bezugsnorm fördert den einzelnen Schüler gezielt auf Basis seiner eigenen Fortschritte, während die soziale Bezugsnorm tendenziell leistungsstarke Schüler bevorzugt und leistungsschwächere entmutigt.

Welche Rolle spielt die Anstrengungs-Kompetenz für den Schüler?

Anstrengungs-Kompetenz befähigt den Schüler, sich selbst zu motivieren und seinen Lernprozess zu überprüfen, wodurch er unabhängiger von externer dauerhafter Motivation wird.

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Details

Titel
Lernmotivation und Anstrengungsbereitschaft
Untertitel
Strategien zur Steigerung der Lernmotivation
Hochschule
Universität Rostock
Note
1,7
Autor
Kevin Theinl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
10
Katalognummer
V179373
ISBN (eBook)
9783656017820
ISBN (Buch)
9783656017981
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lernmotivation Anstrengungsbereitschaft Verstärkerprogramme individuelle Bezugsnorm Verhalten Kontrakt-Management Reaktion auf Erfolg Rektion auf Misserfolg Lob und Tadel Ursachenzuschreibung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kevin Theinl (Autor:in), 2011, Lernmotivation und Anstrengungsbereitschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179373
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  10  Seiten
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