Kind oder Karriere - Eine Entscheidung anhand eindimensionaler Führungsstilkonzepte

Fallstudie "Kind oder Karriere" aus dem Harvard Business Manager


Hausarbeit, 2011
14 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begründung der Modellwahl

3. Kurze Beschreibung der Fallstudie

4. Analyse der Fallstudie
4.1 Hypothesenbildung
4.2 Analyse der Fallstudie unter Einbeziehung des Modells
4.2.1 Macht durch Legitimation
4.2.2 Macht durch Belohnung
4.2.3 Macht durch Bestrafung
4.2.4 Macht durch Expertenwissen
4.2.5 Macht durch Persönlichkeitswirkung
4.2.6 Macht durch Information

5. Resumé

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Kind oder Karriere - eine Thematik mit der sich die Gesellschaft immer mehr beschäftigen muss. Auf der Suche nach dem richtigen Weg müssen sich Frauen mit vielen Unwägbarkeiten auseinandersetzen. Sollte man zugunsten der Karriere auf Kinder verzichten? Bleibt man besser zu Hause und erfüllt die Rolle der treu sorgenden Mutter? Oder kann man beides unter einen Hut bekommen?

Im Folgenden werde ich genau diese Problematik bearbeiten und anhand der Fallstudie „Kind oder Karriere“ von Sharman Esarey und Arno Haslberger analysieren1.

Dabei gehe ich speziell auf das Einfluss-Prozess-Modell ein, um die umfangreiche Situation der karriereorientierten Mutter Cheryl Jamis mit all den Einflussfaktoren, die in ihrer Situation eine Rolle spielen, zu veranschaulichen.

2. Begründung der Modellwahl

Ich habe mich für das Einfluss-Prozess-Modell entschieden, da es meiner Meinung nach einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Das Modell bezieht sowohl den Beeinflusser als auch den Einflussadressaten mit ein, was insbesondere bei der Lösungsfindung entscheidend ist.

Außerdem spielen die sechs Einflusspotentiale eine große Rolle, die sowohl von der Organisation geprägt, als auch von den betroffenen Personen abhängig sind. Da dieses Modell eben jene Faktoren mit einbezieht, halte ich es für sinnvoller als zum Beispiel das Vroom- Yetton-Modell2, das eher als eine Art Checkliste fungiert und es lediglich um die Entscheidungsfindung zwischen richtig oder falsch geht.

Ein Modell kann zwar immer nur ein Abbild der Wirklichkeit sein, sollte aber trotzdem ihre Komplexität erfassen können. Dank dem Einfluss-Prozess-Modell ist dies möglich, wobei es trotzdem sehr übersichtlich ist und zu konkreten Lösungsansätzen führen kann.

3. Kurze Beschreibung der Fallstudie

Cheryl Jamis lebt zusammen mit ihrem Mann und ihrer neunjährigen Tochter Emma. Cheryl arbeitet etwa 60 Stunden in der Woche als Leiterin des gesamten Marketingbereichs eines renommierten Einzelhändlers. Außerdem opfert sie einige Wochenenden ihrem Job und verzichtet damit auf noch mehr Freizeit. Auch ihr Mann ist beruflich stark eingebunden und Geschäftsreisen sind fester Bestandteil beider Berufe.

Zeit für die Familie ist also knapp bemessen. Lediglich durch eine Panne des Babysitters, verbrachten Mutter und Tochter ein gemeinsames Wochenende. Dieses Erlebnis ließ Cheryl zweifeln - eigentlich war sie in ihrem Beruf sehr zufrieden - dennoch wollte sie mehr Zeit mit ihrer Tochter verbringen.

Sie entschied sich daraufhin mit ihrem Vorgesetzten über eine Reduzierung ihres Arbeitspensums zu sprechen. Während des Gesprächs ließ ihr Chef durchklingen, dass dies der wohl denkbar schlechteste Zeitpunkt wäre, da sie kurz vor dem nächsten Schritt auf der Karriereleiter stünde.

Sie entschied für sich selbst, diesen Schritt erst zu tun, wenn ihre Tochter aus dem Haus ist.

Stattdessen handelte sie einige Freiräume heraus, wodurch sie zumindest zweimal pro Woche kürzer treten würde.

Sie geriet erneut unter Zugzwang, als sie vor die Wahl gestellt wurde, lieber ein Wochenende mit ihrer Tochter zu verbringen oder auf eine kurzfristige Dienstreise zu fahren, die ihre Karriere weiter voranbringen sollte. Sie entschied sich zögernd für die Dienstreise. Im selben Atemzug setzte sie sich mit der Personalchefin zusammen, um nochmals die Möglichkeiten eines Teilzeitmodells zu besprechen. Diese machte ihr jedoch klar, dass Teilzeitkräfte in hohen Positionen kaum vertreten sind und ihre Anfrage deshalb nicht sehr erfolgsversprechend sei.

Schlussendlich kam es zu einem weiteren Gespräch mit ihrem Vorgesetzten, der ihr plötzlich klarmachte, dass die in Aussicht gestellte Beförderung nicht mehr realisierbar sei.

4. Analyse der Fallstudie

4.1 Hypothesenbildung

Der Ursprung des Problems liegt in dem Konflikt von Cheryl Jamis, bei dem sie sich zwischen Kind und Karriere nicht entscheiden kann aber beides zusammen auch nicht zufriedenstellend vereinbar ist. Daraus ergibt sich die Hypothese, dass es in der heutigen Zeit möglich sein muss, Kind und Karriere zu vereinbaren. Im Folgenden werde ich genau dies analysieren und herausarbeiten, wie die Protagonistin den Spagat zwischen Arbeit und Privatleben bewältigen und für alle Beteiligten, insbesondere für sich selbst, zufriedenstellend agieren kann.

[...]


1 Esarey, Sharman & Haslberger, Arno, Harvard Business Manager, 2008

2 http://classic.unister.de/Unister/wissen/sf_lexikon/ausgabe_stichwort5662_116.html, Downloaddatum: 10.03.2011

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Kind oder Karriere - Eine Entscheidung anhand eindimensionaler Führungsstilkonzepte
Untertitel
Fallstudie "Kind oder Karriere" aus dem Harvard Business Manager
Hochschule
University of Management and Communication Potsdam
Note
2,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
14
Katalognummer
V179380
ISBN (eBook)
9783656017790
ISBN (Buch)
9783656017950
Dateigröße
396 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personal, Führung, Führungsstil, Fallstudie, Harvard Business Manager, Karriere, Organisation
Arbeit zitieren
Elisabeth Jacobs (Autor), 2011, Kind oder Karriere - Eine Entscheidung anhand eindimensionaler Führungsstilkonzepte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179380

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