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Der Beitrag einer Frau zur Abolition in England im 18. und 19. Jh. anhand von Hannah More's "The Sorrows of Yamba; or, The Negro Woman's Lamentation"

Titel: Der Beitrag einer Frau zur Abolition in England im 18. und 19. Jh. anhand von Hannah More's "The Sorrows of Yamba; or, The Negro Woman's Lamentation"

Hausarbeit , 2011 , 15 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Lisa Blech (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Slavery is the reverse of liberty.“ - George Ramsay
Die Sklaverei besteht seit unzähligen Zeiten in verschiedensten Formen. Sie hat sich morphologisch geändert, doch ist die Unterdrückung von Menschen bis zur heutigen Zeit in vielen Formen, so auch als Sklaverei durch vertragliche Bindung, erhalten geblieben. Im 18. und 19. Jahrhundert aber wurden in Großbritannien Siege gegen den Sklavenhandel und die Sklaverei durch die abolitionistische Bewegung errungen.
Der Zweck dieser Hausarbeit liegt darin zu untersuchen, welchen Beitrag die Frauen zu dieser Abolition geleistet haben. Dieser Aspekt ist besonders interessant zu beleuchten, da die Frauen damals eine niedrigere Stellung in der Gesellschaft als Männer und somit historisch wenig bekannte Rollen einnahmen. Somit gilt für mich zu erforschen, welchen geschichtlichen Beitrag eine von ihnen geleistet hat. Dies werde ich anhand von Hannah More und ihrem Werk "The Sorrows of Yamba; or, The Negro Woman's Lamentation" darlegen.
Dabei werde ich zuerst auf die abolitionistische Bewegung in England zu dieser Zeit eingehen, sowie auf deren Mitglieder. Ein besonderes Augenmerk werde ich dabei auf die Person Hannah More haben. Daraufhin setze ich mich in dieser Hausarbeit mit dem zu untersuchenden Text und dem dazugehörigen Zeitgeschehen am Ende des 18. Jahrhunderts auseinander. Im Folgenden werde ich schließlich reflektierend auf meine Fragestellung bezüglich des Beitrags der Frauen zur Abolition, besonders der Bedeutung des gewählten Textes von Hannah More, eingehen. Mit diesen Betrachtungen werde ich diese Arbeit abschließen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Abolition im 18. Jahrhundert in England

2.1. Definition

2.2. Verlauf

2.3. Durchsetzung der Abolition

3. Männer und Frauen der abolitionistischen Bewegung

4. The Sorrows of Yamba und das 18. Jahrhundert

4.1. Hannah More und die Entstehung des Gedichtes

4.2. Darstellungen in The Sorrows of Yamba

4.3. Auswirkungen

5. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht den historischen Beitrag von Frauen zur abolitionistischen Bewegung in England im 18. und 19. Jahrhundert, wobei der Fokus auf der Analyse des Werkes The Sorrows of Yamba; or, The Negro Woman's Lamentation von Hannah More liegt, um die Rolle und den Einfluss weiblicher Akteure in diesem gesellschaftlichen Prozess zu beleuchten.

  • Die abolitionistische Bewegung in England im 18. Jahrhundert
  • Die Rolle und Partizipation von Frauen innerhalb der Abolition
  • Biografischer Kontext und abolitionistische Arbeit von Hannah More
  • Inhaltliche und wirkungsgeschichtliche Untersuchung von The Sorrows of Yamba
  • Die Bedeutung von Literatur als Medium der politischen und moralischen Einflussnahme

Auszug aus dem Buch

4.2. Darstellungen in The Sorrows of Yamba

Das Werk The Sorrows of Yamba wurde im November 1795, nach vielen Jahren der abolitionistischen Bewegung, veröffentlicht. Es ist im dramatischen Stil verfasst und kritisch appellierend formuliert. Der Inhalt stellt verstärkt die unmenschlichen Zustände beim Sklavenhandel dar.

Eine afrikanische Frau (S. 3 „Born on Afric's Golden Coast“), die verheiratete Yamba (S. 3 „Husband dear“), werde von einem „Whitey Man“ (S. 4) aus ihrem Dorf in Afrika verschleppt und auf ein Schiff des Sklavenhandels gebracht (S. 4 „Cramm'd me down a Slave Ship's hold,/ Where were Hundreds stow'd like me.“). Sie sei Mutter mehrerer Kinder (S. 3 „.and children too“) und eines verweile sogar noch bei ihr (S. 4 „With the Baby at my breast“). Jedoch sterbe das Kind während der Schiffsreise (S. 5 „At the break of morning light,/ My poor Child was cold and dead.“), da dort elendige Umstände herrschen (S. 5 „Sick and sad we cannot eat;“). Viele andere Verschleppte sterben auch während der Überfahrt. Als sie in Britannien ankomme, stelle sich heraus, dass ihr neuer Gebieter, namentlich Massa, schlecht zu ihr sei (S. 6 „I was sold to Massa hard“). Er setze ihr viele Narben zu und gebe ihr zu wenig zum Essen (S. 6 „And again my bak was scarr'd,/ Bad and stinted was my food.“). Während dieser Missstände bemerke sie dann, dass die Briten ihr nicht helfen (S. 7 „British Law shall ne'er befriend me,/ They protect not Slaves like me.“). Somit habe sie keine Hoffnung mehr und auch kein Vertrauen in die Menschheit. In dieser elendigen Zeit kämen dann Leute Gottes zu ihr und führten mit ihr Gespräche über die Bibel, Gott und die Welt (S.7 There I met upon the Strand/ English Missionary Good,/ He had Bible book in hand,/ Which poor me no understood.“). Sie rieten ihr keinen Selbstmord zu begehen (S. 8 „Bid me no self murder do;“). In Folge der Gespräche und der Offenbarungen lasse sie sich missionieren (S. 10 „Duly now baptiz'd am I/ By good Missionary Man; Lord my nature purify As no outward water can!“), da der Himmel ein besserer Ort sei. Von da an habe sie keine Angst mehr vor dem Tod.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, den Beitrag von Frauen zur Abolition in England anhand von Hannah Mores Werk zu untersuchen.

2. Abolition im 18. Jahrhundert in England: Dieses Kapitel erläutert die Definition, den historischen Verlauf und die schrittweise Durchsetzung der abolitionistischen Bewegung in Großbritannien.

3. Männer und Frauen der abolitionistischen Bewegung: Hier wird die Beteiligung beider Geschlechter an der Bewegung beleuchtet und die Bedeutung weiblicher literarischer Beiträge hervorgehoben.

4. The Sorrows of Yamba und das 18. Jahrhundert: Dieses Kapitel analysiert das Leben von Hannah More, den Inhalt ihres Werkes sowie dessen gesellschaftliche Auswirkungen.

5. Schlussbetrachtungen: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über den Erfolg der Abolition und die Rolle von Hannah More als Vorreiterin der Frauenemanzipation.

Schlüsselwörter

Abolition, Sklaverei, Sklavenhandel, England, Hannah More, The Sorrows of Yamba, Abolitionismus, Menschenrechte, Frauenrechte, Literatur, Missionierung, Emanzipation, 18. Jahrhundert, Gesellschaftskritik, Moral.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht den Beitrag, den Frauen zur abolitionistischen Bewegung in England im 18. und 19. Jahrhundert geleistet haben, insbesondere durch die Analyse literarischer Werke.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Abolition in Großbritannien, die geschlechtsspezifische Rollenverteilung innerhalb der Bewegung sowie die kritische Analyse von Hannah Mores Werk The Sorrows of Yamba.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Frauen wie Hannah More durch ihre Schriften aktiv am abolitionistischen Diskurs teilnahmen und damit zur Abschaffung von Sklavenhandel und Sklaverei sowie zur Stärkung der Frauenrolle beitrugen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literatur- und ereignisgeschichtliche Analyse, wobei primär Quellen zur Abolition sowie das Werk von Hannah More herangezogen werden, um deren historischen Kontext und Wirkung zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition und dem Verlauf des britischen Abolitionismus, der Rolle von Männern und Frauen in der Bewegung sowie einer tiefgehenden Untersuchung von The Sorrows of Yamba hinsichtlich seiner Entstehung, inhaltlichen Gestaltung und gesellschaftlichen Auswirkungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Abolition, Sklaverei, Hannah More, Emanzipation und Literatur geprägt.

Wie wurde das Werk The Sorrows of Yamba damals von der Bevölkerung wahrgenommen?

Das Werk fungierte als didaktisches und kritisches Instrument, das durch die Ich-Perspektive der Protagonistin eine emotionale Bindung zur Leserschaft aufbaute und half, Vorurteile gegen Abolitionisten abzubauen sowie moralisches Mitleid zu erzeugen.

Inwiefern beeinflusste Hannah More die Rolle der Frau ihrer Zeit?

Obwohl More ein konservatives Familienbild vertrat, stärkte sie durch ihre aktive Teilhabe an der abolitionistischen Debatte und ihre publizistische Tätigkeit die gesellschaftliche Stellung der Frau, wodurch sie ungewollt zur Vorreiterin der Emanzipation wurde.

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Details

Titel
Der Beitrag einer Frau zur Abolition in England im 18. und 19. Jh. anhand von Hannah More's "The Sorrows of Yamba; or, The Negro Woman's Lamentation"
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Institut für Geschichts- und Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Sklaverei in der Frühen Neuzeit
Note
1,7
Autor
Lisa Blech (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
15
Katalognummer
V179483
ISBN (eBook)
9783656018698
ISBN (Buch)
9783656019046
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beitrag frau abolition england hannah more sorrows yamba negro woman lamentation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Blech (Autor:in), 2011, Der Beitrag einer Frau zur Abolition in England im 18. und 19. Jh. anhand von Hannah More's "The Sorrows of Yamba; or, The Negro Woman's Lamentation", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179483
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Leseprobe aus  15  Seiten
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