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Fehlende Motivation bei Mädchen im Schulsport

Title: Fehlende Motivation bei Mädchen im Schulsport

Pre-University Paper , 2009 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Joschka Zimmermann (Author)

Sport - Sport Psychology
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Summary Excerpt Details

Die Facharbeit handelt um die geschlechterspezifische Motivation im Schulsport. Im Folgenden gehe ich besonders auf die (fehlende) Motivation der Mädchen in jenem Schulfach ein und erkläre, warum es dieses Vorurteil gibt und ob es überhaupt der Wahrheit entspricht, dass Mädchen weniger motiviert sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Vorwort

1.2 Geschichte des Schulsports

1.3 Ausdifferenzierung meiner Problemstellung

2. Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Problem

2.1 Problemschilderung und Erklärungsversuche anhand von Literatur

2.2 Versuchsreihen zur Dokumentation der Motivation von Mädchen im Schulsport

2.2.1 Beobachten einer Sportstunde von der 10d

2.2.2 Beobachten einer Sportstunde von der 5b

2.3 Leistungsfähigkeit der ausgewählten Untersuchungsmethoden

2.4 Formulierung der Ergebnisse meiner Versuchsreihen nach Einbezug ihrer Leistungsfähigkeit

2.4.1 Analyse der Beobachtungen der Sportstunden

2.4.2 Vorläufiges Fazit

3. Reflektierende Auseinandersetzung im Vergleich der Literatur mit Eigenerfahrungen

4. Schlusswort

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die kritische Frage, ob Mädchen im Schulsport tatsächlich unter einem Mangel an Motivation leiden oder ob dieses Bild durch gesellschaftliche und strukturelle Einflüsse geprägt ist. Dabei wird analysiert, wie sich geschlechtsspezifische Verhaltensweisen im sportlichen Kontext äußern und welche Rolle externe Faktoren wie Schule, Elternhaus und Lehrkräfte bei der Identitätsentwicklung spielen.

  • Historische Entwicklung der Mädchenpartizipation im Schulsport.
  • Empirische Beobachtungen zum Verhalten von Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Altersstufen.
  • Die Rolle des Identitätszwangs und gesellschaftlicher Stereotype.
  • Einfluss von Interaktionsstrukturen und Notengebung auf die Motivation.
  • Reflexion über die Notwendigkeit von Chancengleichheit in der sportlichen Bildung.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Beobachten einer Sportstunde der 10d des Gymnasiums Z

Nachdem ich mich mit Herrn X über mein Seminarfachthema „Schulsport – Fehlende Motivation bei Mädchen?“ unterhalten hatte, bot er mir freundlicherweise an, seine zehnte Klasse im Sportunterricht zu beobachten. Am 18. Februar 2009 begab ich mich also in den ersten zwei Schulstunden zum Volleyballkurs von Herrn X. Die 10d hat insgesamt 16 Schülerinnen und 13 Schüler.

Schon vor Beginn des Unterrichts konnte man grundlegende Unterschiede im Verhalten der Schülerinnen und Schüler erkennen. Man hörte, dass sich die männlichen Jugendlichen, die sich in der Kabine umzogen, laut unterhielten und sich auf den anschließenden Sportunterricht freuten. Hingegen kamen aus den Kabinen der weiblichen Jugendlichen kaum Stimmen. Drei Mädchen und ein Junge nahmen nicht an den Sportstunden teil, da sie Kopf- bzw. Bauchschmerzen hatten. Deswegen schauten sie nur zu, konnten aber an dem darauffolgenden Unterricht wieder teilnehmen. Auffällig hingegen war aber auch, dass eine Schülerin trotz eines Handverbandes mitspielte.

Nachdem Herr X die Volleybälle geholt hatte, organisierten sich die Jungen sofort Bälle, um damit zu spielen. Die Mädchen hingegen warteten zuerst ab, holten sich anschließend aber auch einige Bälle und spielten ebenfalls damit, bevor der eigentliche Unterricht begonnen hatte. Es war ebenfalls auffallend, dass einige Schülerinnen und Schüler in Freundschaftsgruppen zusammenstanden und inaktiv auf den „offiziellen“ Beginn der Sportstunde warteten. Diese Jugendlichen waren in der späteren genaueren Einzelbeobachtung auch in der Teilnahme am Sportunterricht zurückhaltender. Als Herr X nun aufforderte sich hinzusetzen, um den Aufbau der heutigen Schulstunde zu erklären und wichtige Grundlagen des Volleyballs zu besprechen, bildete sich ein Sitzkreis um den Fachlehrer. Ich bemerkte die besondere Sitzpositionierung der Jugendlichen. Wenn auf der linken Seite des Lehrers sich die Schülerinnen befanden, waren auf der rechten Seite stets die Jungen. Bei jeder späteren Aufforderung des Lehrers sich erneut hinzusetzen und zuzuhören, bildete sich diese besondere Struktur zweier Halbkreise, die jeweils geschlechtlich getrennt waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik und Darlegung der persönlichen Motivation sowie der historischen Entwicklung des Schulsports.

2. Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Problem: Theoretische Grundlagen zum Motivationsbegriff sowie empirische Beobachtungen in verschiedenen Schulklassen zur Analyse des Sportverhaltens.

3. Reflektierende Auseinandersetzung im Vergleich der Literatur mit Eigenerfahrungen: Kritische Gegenüberstellung der gewonnenen Beobachtungen mit wissenschaftlichen Theorien zu Geschlechterrollen und Identitätszwängen.

4. Schlusswort: Fazit zur Motivationslage bei Mädchen und Ausblick auf notwendige Veränderungen im Verständnis von Gleichberechtigung im Sport.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur sowie Internetquellen.

Schlüsselwörter

Schulsport, Motivation, Mädchen, Jungen, Geschlechterrollen, Identitätszwang, Pubertät, Sportunterricht, Koedukation, Sozialisation, Partizipation, Bewegung, Sportvereine, Selbstvertrauen, Stereotype.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die verbreitete Annahme, dass Mädchen im Schulsport weniger motiviert seien als Jungen, und hinterfragt die Hintergründe dieses vermeintlichen Motivationsmangels.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Geschichte des Schulsports, geschlechtsspezifische Verhaltensweisen in der Pubertät, der Einfluss des Elternhauses und der Lehrkräfte sowie die gesellschaftliche Konstruktion von Weiblichkeit und Männlichkeit im Sport.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ob Mädchen tatsächlich weniger motiviert sind oder ob sie durch äußere soziale Zwänge und ein traditionelles Verständnis von Geschlechterrollen in ihrer aktiven Teilnahme eingeschränkt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führte eigene empirische Beobachtungen in zwei Schulklassen durch, die durch eine fundierte Literaturanalyse sowie Interviews mit Fachlehrern gestützt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Beobachtungsreihen aus dem Sportunterricht analysiert, bei denen unter anderem Gruppenstrukturen, das Verhalten bei Übungen und die mündliche Beteiligung von Jungen und Mädchen verglichen werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Schulsport, Identitätszwang, Geschlechterrollen und Pubertät geprägt.

Welche Rolle spielt die Pubertät bei der Motivation?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass mit Einsetzen der Pubertät bei Mädchen eine stärkere Zurückhaltung im Sportunterricht zu beobachten ist, was jedoch weniger auf fehlendes Interesse als auf Identitätszwänge zurückzuführen ist.

Wie beeinflussen Lehrkräfte die Motivation der Schüler?

Lehrkräfte haben einen wesentlichen Einfluss, da Schüler ihre Motivation maßgeblich über Rückmeldungen und die Notengebung beziehen; zudem beeinflusst das Verhalten der Lehrer durch ungleiche Interaktionsmuster die Wahrnehmung der Geschlechter.

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Details

Title
Fehlende Motivation bei Mädchen im Schulsport
College
Gymnasium Wildeshausen
Grade
1,0
Author
Joschka Zimmermann (Author)
Publication Year
2009
Pages
19
Catalog Number
V179562
ISBN (eBook)
9783656020851
ISBN (Book)
9783656020868
Language
German
Tags
Motivation Sport Frauen Mädchen Schulsport
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joschka Zimmermann (Author), 2009, Fehlende Motivation bei Mädchen im Schulsport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179562
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