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Ein integrierter Ansatz zur Anwendung von Business Intelligence für das Supply Chain Management

Titel: Ein integrierter Ansatz zur Anwendung von Business Intelligence für das Supply Chain Management

Bachelorarbeit , 2011 , 74 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Frank Mertz (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten der Business Intelligence (BI) zur Entscheidungsunterstützung im Bereich des Supply Chain Management (SCM). Als Bindeglied zwischen den betriebswirtschaftlichen Problemstellungen des SCM und den technologischen Ansätzen des BI soll hier die Informationsbedarfsanalyse die Aufgabe übernehmen, die an den betriebswirtschaftlichen Zielen des SCM orientierte Informationsversorgung sicherzustellen. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, einen integrierten Ansatz zur Verwendung von BI herauszuarbeiten, der die Informationsversorgung zur Entscheidungsunterstützung des SCM sicherstellt. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der betriebswirtschaftliche Perspektive.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation und Zielsetzung

1.2 Inhalt und Aufbau

2 Grundlagen

2.1 Business Intelligence

2.1.1 Historische Grundlagen

2.1.2 Begriffsdefinition

2.1.3 Technische Systeme und Ansätze

2.2 Informationsbedarfsanalyse

2.2.1 Grundlagen des Informationsbegriffs

2.2.2 Informationsbedarf und Informationsangebot

2.2.3 Techniken der Informationsbedarfsanalyse

2.3 Supply Chain Management

2.3.1 Historische Entwicklung

2.3.2 Begriffsdefinition

2.3.3 Supply Chain Operation Reference Modell

2.3.4 Zielsetzung und Risiken

2.3.5 Business Intelligence – die richtige Antwort auf die Herausforderungen des Supply Chain Managements?

3 Entwicklung einer Entscheidungsunterstützung für das Supply Chain Management

3.1 Informationsbedarfsanalyse

3.1.1 Vorgehensweise

3.1.2 Strategieanalyse

3.1.3 Darstellung der Informationsbedarfe

3.1.4 Bestimmung der Entscheiderrollen

3.1.5 Erstellung der Informationsprofile

3.1.6 Zusammenfassung

3.2 Datensammlung

3.2.1 Operative Systeme zur Unterstützung des Supply Chain Managements

3.2.2 Datenaustauschstandards

3.2.3 Technologien zur Produktionsprozess- und Transportüberwachung

3.3 Datenbereitstellung

3.3.1 Extract – Transform – Load – der ETL-Prozess

3.3.2 Data Warehouse und Data Marts

3.4 Informationsgenerierung

3.4.1 OLAP

3.4.2 Data Mining

3.5 Informationszugriff

4 Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines integrierten Ansatzes zur Anwendung von Business Intelligence (BI) im Supply Chain Management, um eine zielgerichtete Informationsversorgung für Entscheidungsträger sicherzustellen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie BI-Lösungen die betriebswirtschaftlichen Entscheidungsprozesse innerhalb komplexer Wertschöpfungsnetzwerke optimal unterstützen können.

  • Grundlagen und Definitionen von Business Intelligence und Informationsmanagement.
  • Analyse der Anforderungen und strategischen Ziele des Supply Chain Managements.
  • Systematische Ermittlung von Informationsbedarfen mittels Strategieanalyse.
  • Technische Umsetzung der Datenbereitstellung, -generierung und des Informationszugriffs.
  • Methoden zur Risikominimierung und Effizienzsteigerung durch BI-Systeme.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Historische Grundlagen

Die erste Verwendung des Begriffes BI geht auf den deutschen Informatiker Hans Peter Luhn zurück, der im Oktober 1958 im IBM Journal einen Beitrag mit dem Titel „A Business Intelligence System“ veröffentlichte (Luhn 1958, S. 314 ff.). In diesem Artikel beschreibt Luhn die „Architektur eines Systems, das aus heutiger Sicht eine Kombination aus Dokumentenmanagement- und Text-Mining-Komponenten für ein betriebliches Aufgabenmanagementsystem darstellt“ (Gansor, Totok und Stock 2010, S. 29). Die Aufgabe des Systems war hierbei die wichtigsten Aufgaben (Action Points) zusammenzufassen um die Unternehmensziele zu verwirklichen (Gansor, Totok und Stock 2010, S. 29). Für die damalige Zeit war dies ein visionäres System.

Offensichtlich ist die Idee der informationstechnologischen Entscheidungsunterstützung betrieblicher Entscheidungsträger nicht neu. Die ersten Bemühungen diesbezüglich lassen sich bis in die 60er Jahre zurückverfolgen (Chamoni und Gluchowski 2006, S. 6). Damals entstand basierend auf den ersten Erfolgen der Basisdatenverarbeitung der Wunsch automatisch generierte Führungsinformationen zu erhalten. (Strauch 2002, S. 15). Es wurde daraufhin mit zahlreichen Projekten begonnen, die alle das Ziel hatten aus der vorhandenen Datenbasis Informationen abzuleiten, welche direkt in Planungs- und Kontrollprozesse einfließen sollten. Diese Systeme wurden unter dem Begriff Management Information Systems (MIS) zusammengefasst (Chamoni und Gluchowski 2006, S. 6). Die grundlegende Idee dieser Systeme war eine umfassende Informationsversorgung aller Führungsebenen. Dabei sollten diese mit Informationen, die auf Knopfdruck zu jedem Zeitpunkt generiert werden können, versorgt werden. Den hohen Erwartungen konnten diese Systeme damals nicht gerecht werden (Strauch 2002, S. 15). Als Gründe für das Scheitern dieser Systeme ist neben mangelnder technischer Machbarkeit (Chamoni und Gluchowski 2006, S. 6) und einer zu starken Orientierung an den Datenstrukturen der operativen Systeme auch eine zu große Zahl an irrelevanten Informationen, welche zur Überforderung der Benutzer führte, zu nennen (Strauch 2002, S. 16).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Motivation und Zielsetzung der Arbeit dar und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2 Grundlagen: Hier werden die theoretischen Voraussetzungen in den Bereichen Business Intelligence, Informationsbedarfsanalyse und Supply Chain Management erarbeitet.

3 Entwicklung einer Entscheidungsunterstützung für das Supply Chain Management: In diesem Kapitel wird ein BI-Konzept erarbeitet, das von der Bedarfsanalyse bis zur technischen Bereitstellung und Auswertung der Daten reicht.

4 Schlussbetrachtung und Ausblick: Die Ergebnisse der Arbeit werden hier zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Informationslogistik gegeben.

Schlüsselwörter

Business Intelligence, Supply Chain Management, Informationsbedarfsanalyse, Entscheidungsunterstützung, Data Warehouse, ETL-Prozess, SCOR-Modell, Wertschöpfungsnetzwerk, Informationsmanagement, Datenbereitstellung, Strategieanalyse, OLAP, Data Mining, Operative Systeme, Kennzahlen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Business-Intelligence-Systemen in das Supply Chain Management, um Entscheidungsprozesse durch eine verbesserte Informationsversorgung zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen von BI und SCM, die methodische Analyse von Informationsbedarfen, die technische Datenbereitstellung sowie die Anwendung von Analyseverfahren wie OLAP und Data Mining.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, einen integrierten Ansatz zu erarbeiten, der die Möglichkeiten von BI nutzt, um die Informationsversorgung für Entscheidungsträger innerhalb einer Supply Chain effizient zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein systematischer, theoriebasierter Ansatz gewählt, der insbesondere die Strategieanalyse sowie das SCOR-Modell nutzt, um Anforderungen an ein BI-gestütztes System abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird ein konkretes Vorgehensmodell für die Informationsbedarfsanalyse vorgestellt, Entscheiderrollen zugeordnet und die technische Implementierung der BI-Architektur (ETL, DWH, Analysetechniken) detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Business Intelligence, Supply Chain Management, Informationsbedarfsanalyse, DWH und SCOR-Modell.

Wie unterscheidet sich diese Arbeit von klassischen Ansätzen?

Die Arbeit kombiniert die strategische Ebene des SCOR-Modells gezielt mit den operativen Datenerfordernissen, um nicht nur technische, sondern primär betriebswirtschaftlich wertvolle Informationen für Entscheider zu generieren.

Welche Rolle spielt das SCOR-Modell in dieser Untersuchung?

Das SCOR-Modell dient als strukturelle Basis, um die komplexen Prozesse einer Supply Chain zu gliedern und daraus spezifische Kennzahlen und Informationsbedarfe abzuleiten.

Ende der Leseprobe aus 74 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ein integrierter Ansatz zur Anwendung von Business Intelligence für das Supply Chain Management
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Informationsmanagement (B*IMA)))
Note
1,7
Autor
Frank Mertz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
74
Katalognummer
V179704
ISBN (eBook)
9783656021339
ISBN (Buch)
9783656021254
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschaftsinformatik SCM BI IBA Informationslogisitk Entscheidungsunterstützung Business Intelligence Supply Chain Management Informationsmanagement Informationsbedarfsanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Frank Mertz (Autor:in), 2011, Ein integrierter Ansatz zur Anwendung von Business Intelligence für das Supply Chain Management, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179704
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Leseprobe aus  74  Seiten
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