Web Content Management Systeme. Unterschiede, Vor- und Nachteile


Facharbeit (Schule), 2011

26 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Web Content Management Systeme - ein Überblick
2.1 Definition WCMS
2.2 Funktionen und Einsatzgebiete
2.3 Vorteile eines WCMS
2.4 Nachteile eines WCMS

3.0 Das WCMS „Joomla!“
3.1 Der Aufbau von „Joomla!“

4.0 Das WCMS „Wordpress“
4.1 Der Aufbau von „Wordpress“

5.0 Das WCMS „Moodle“
5.1 Der Aufbau von „Moodle“

6.0 „Joomla!, „Wordpress“ und Moodle im Vergleich
6.1 Wie der Trend weitergehen wird
6.2 Die geeigneten Anwendungsgebiete der CM-Systeme

7.0 Fazit

8.0 Anhang
8.1 Literaturverzeichnis
8.2 Internetverzeichnis
8.3 Markenhinweis

1.0 Einleitung

In der heutigen Zeit sind Webpräsenzen für Firmen und Konzerne kaum wegzudenken. In den Anfangszeiten des Internets war die Präsenz einer Firma im Grunde genommen eine Art Visitenkarte oder digitales Aushängeschild mit einem eher geringen Informationsgehalt, zum Beispiel bestehend aus den Kategorien „Über uns“, „Neues“ und „Kontakt“ - im Grunde genommen also nur statische, sich nicht ändernde, Inhalte. Anfänglich war also eine Webseite so gesehen recht überschaubar und einfach zu administrieren.

Diese Seiten entwickelten sich mit der Zeit in anspruchsvolle Plattformen mit umfangreichem Informationsangebot. Neue Vertriebskanäle, Vermarktungschancen und viele andere Möglichkeiten waren durch den Fortschritt des Internet geboren. Diese rasante Entwicklung, welche noch immer kein Ende gefunden hat und in abschätzbarer Zeit auch kein Ende finden wird, kann man insbesondere den Web Content Management Systemen (im Folgenden auch „WCMS“ oder „CMS“ genannt) zuschreiben.

Web Content Management Systeme ermöglichen es, große Mengen an Daten bzw. Inhalten schnell und einfach bereitzustellen. Des Weiteren können Inhalte ebenso schnell abgeändert oder modifiziert werden - und diese Möglichkeiten kann ein CMS auch noch mit weniger Personal als vorher umsetzen.

Auch wenn ein Unternehmen keine eigene IT-Abteilung besitzt bzw. keine Mitarbeiter mit technischem Know-How hat, ist es schwierig eine Präsenz ohne fremde Hilfe zu erstellen. Bei vielen Web-Content-Management-Systemen genügt es glücklicherweise wenn man Kenntnisse einfacher Office-Anwendungen besitzt, um diese zu verwalten und zu administrieren. Des Weiteren gibt es viele Systeme, welche nicht nur kostenlos sind, sondern auch dazu gratis Lehr-und Schulungsmaterial bereitstellen.

Ich persönlich habe im Jahr 2008 begonnen, mich privat mit der Thematik der WCM-Systeme auseinanderzusetzen. Technische Systeme und ihre Funktionsweisen haben mich schon immer begeistert und interessiert. Seitdem sammle ich Jahr für Jahr immer mehr Wissen im Bereich dieser Thematik und habe auch verschiedenste CM-Systeme getestet und Projekte damit realisiert. Für mich als Schüler war es auch von großem Vorteil, dass viele Systeme und ihre Lehrhilfen kostenlos verfügbar waren. Besonders spannend an CM-Systemen ist meiner Meinung nach, dass die Entwicklung eigentlich erst „in den Kinderschuhen“ steckt - schließlich existieren diese Systeme erst seit dem Ende der Neunziger-Jahre. Somit steckt noch äußerst viel Potential im Fortschritt der CMS.

Im Rahmen einer Fachbereichsarbeit habe ich beschlossen mich mit dieser Thematik zu beschäftigen. Hierfür habe ich drei CM-Systeme ausgewählt, mit welchen ich bereits persönliche Erfahrungen sammeln konnte, um diese einzeln vorzustellen und schlussendlich auch zu vergleichen. In dieser Arbeit wird im Allgemeinen und im Speziellen bei drei verschiedenen CM-Systemen auf die jeweiligen Funktionsvielfalten und Möglichkeiten eingegangen.

2.0 Web Content Management Systeme - ein Überblick

2.1 Definition von WCMS

Die Wortgruppe „Web Content Management System“ kann man nicht einfach definieren. Zuerst muss man diese Gruppe aufgliedern und die einzelnen Wörter definieren, damit man das Wort „WCMS“ und seine Bedeutung auch verstehen kann.

Web1

Das Wort Web repräsentiert drei unterschiedliche Anwendungsformen von Internettechnologien, welche ich nun kurz erläutern werde.

Internet: Das Internet ist allgemein und öffentlich zugänglich. Somit sind auch die Inhalte und Angebote, welche im Internet publiziert werden größtenteils für die Öffentlichkeit zugänglich und auch für alle Benutzer des Internets gedacht.

Intranet: Das sogenannte Intranet hat einen entscheidenden Unterschied zum Internet. Im Gegensatz zu diesem ist das Intranet ein „geschlossenes“ Netzwerk, in welchem die Angebote nur für eine bestimmte Zielgruppe explizit gedacht sind. Beispielsweise gibt es Firmen mit eigenen Netzwerken, in welchen die Mitarbeiter aktuelle Informationen einsehen und interne Nachrichten verschicken können.

Extranet: Im Prinzip kann man sagen, dass das Extranet dieselben Funktionen wie das Intranet besitzt, mit dem kleinen Unterschied, dass man auch über das Internet über einen - meistens - passwortgeschützen Zugang auf dieses eigentliche „Intranet“ zugreifen kann. Ein Extranet eignet sich beispielsweise, wenn auch externe Geschäftspartner oder Kunden auf das Intranet einer Firma zugreifen müssen.

Web Content Management Systeme finden in allen diesen drei Netzwerken Verwendung. Content2

Der Begriff Content stammt eigentlich aus der englischen Sprache und bedeutet so viel wie „Inhalt“. Genau genommen ist Content ein Sammelbegriff für alle Inhalte elektronischer Medien. Content kann in verschiedensten Formen wie zum Beispiel als Text, als Video, in Form von Bildern oder auch als Audio-Datei vorliegen3.

Auch das Wort Content kann man wieder in vier verschiedene Verwendungs- bzw. Anwendungsformen unterteilen:

Statischer Content: Statischer Content ist dazu gedacht, dass er einmal erstellt wird und nie wieder verändert wird. Das können zum Beispiel Gesetzestexte oder ein Impressum sein.

Dynamischer Content: Dieser Content hat einen hohen Aktualisierungsgrad und wird somit oft abgeändert bzw. modifiziert. Das sind zum Beispiel Blogs, Foren, Newsticker und andere Informationen, wo ständig Nachrichten aktualisiert werden müssen.

Interaktiver Content: Diese Art von Inhalten soll in erster Linie Anregungen zum Handeln geben. Das können zum Beispiel Umfragen oder Formulare sein.

Informativer Content: Dieser Content ist im Grunde genommen auch statisch, da er eher selten abgeändert wird und Inhalte zum Nachschlagen und Lernen anbieten soll. Das können Lexika oder FAQ4 -Sammlungen sein.

Management5

Das Wort „Management“ leitet sich ebenfalls aus dem Englischen ab und heißt so viel wie „Verwaltung“. Dieses Wort bezieht sich sowohl auf die Erstellung, Bearbeitung, Verwaltung, Publikation und Archivierung des Contents. Im Grunde genommen könnte man also sagen, dass mit Management die redaktionellen und teilweise administrativen Aufgaben in Verbindung mit einem WCMS gemeint sind. Die Organisation und Aufarbeitung von Inhalten ist eine der zentralen Dienstleistungen bzw. Hauptfunktionen eines Content Management Systems.

System

„Ein System ist eine Gesamtheit von Elementen, die so aufeinander bezogen sind und in einer Weise wechselwirken, dass sie als eine aufgaben-, sinn- oder zweckgebundene Einheit angesehen werden können und sich in dieser Hinsicht gegenüber der sie umgebenden Umwelt abgrenzen.“6

2.2 Funktionen und Einsatzgebiete

Hinweis: Zum besseren Verständnis des Kapitels muss noch erwähnt werden, dass die Funktionen, Einsatzgebiete sowie Vor- und Nachteile eines Content Management Systems sehr vom gewählten System abhängig sind. Aus diesem Grund können nur allgemein gültige Gegebenheiten erläutert werden.

Wie bereits erwähnt ist die allgemeine Aufgabe eines WCMS, die dynamische Bereitstellung, Aufarbeitung und Organisation von Inhalten bzw. Content. Solche Content Management Systeme heben sich von anderen Systemen hervor, da diese die Aufgaben deutlich vereinfachen und somit die Verwaltung von Inhalten für Anwender ermöglichen, welche keine Programmierkenntnisse besitzen. Das wird dadurch erreicht, indem ein WCMS Inhalte und Layout explizit trennt. Das Layout - also die grafische Grundstruktur und der grafische Aufbau der Seite - wird über Vorlagen erstellt, welche in der Fachsprache „Templates7 “ genannt werden. In diese Vorlagen werden die vorgegebenen Inhalte eingebunden, (siehe Abbildung 1). So brauchen zum Beispiel Mitarbeiter, welche nur die Aufgabe haben neue Inhalte zu erstellen, keinerlei HTML8 -Wissen um eine solche Seite zu erstellen oder zu verwalten. Aufgrund der modularen Aufbauweise solcher CMS muss man innerhalb des Contents nur die einzelnen Module definieren bzw. zuweisen. Zum Beispiel ein Modul für die Überschrift, eines für den Inhalt und eines für ein Bild. So können Inhalte schnell und effizient problemlos in die Vorlagen entsprechend eingearbeitet werden und im Nachhinein ebenso einfach wieder abgeändert oder modifiziert werden.9

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Ein einfaches, von mir skizziertes Template

Damit man sich auf einer CMS basierenden Webseite mit eventuell vielen Inhalten auch zurecht finden kann, besitzen Templates auch Navigationselemente (wie zum Beispiel ein logisch strukturiertes Menü) und Suchfunktionen. Templates können natürlich auch für individuelle Wünsche abgeändert bzw. angepasst werden, dies erfordert aber Programmierkenntnisse in HTML, CSS10 und auch in PHP11.

Zur Bearbeitung und Erstellung von Inhalten werden verschiedene Möglichkeiten zur

Verfügung gestellt. Normalerweise werden Inhalte in einem CMS mit einem sogenannten „WYSIWYG-Editor“ erstellt. (siehe Abb. 2) WYSIWYG ist das Akronym für „What You See Is What You Get“ (dt. Übersetzung: Was du siehst, ist (das), was du bekommst“) Mit einem solchen Editor kann man auch als Laie einfach Inhalte für Webseiten erstellen und bearbeiten. Der Aufbau eines solchen Editors ist mit einem normalen Textverarbeitungsprogramm zu vergleichen12.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Ein WYSIWYG-Editor im CMS „Wordpress“

In einem Content Management System ist es auch möglich bestimmte Regeln zu definieren. Das bedeutet, dass bestimmte Benutzer explizite und individuell abgestimmte Rechte erhalten. Wenn zum Beispiel ein Mitarbeiter nur dafür zuständig ist Content zu bearbeiten, dann kann man diesem diese Rechte explizit zuweisen. Somit ist er berechtigt Content zu bearbeiten, aber zum Beispiel keine Module oder Modulpositionen abzuändern. Des Weiteren kann es dann zum Beispiel auch die Benutzerrechte und das Benutzerkonto eines Abteilungsleiters geben, welches dafür zuständig ist, dass vor der Publikation eines Inhalts zuerst der Abteilungsleiter seine Zustimmung geben muss. Wie man sieht, gibt es verschiedene Benutzer- und Rechteverwaltungsmethoden in einem CMS. Damit man vom System als Benutzer mit bestimmten individuell zugewiesenen Rechten identifiziert wird, muss man sich mit einen sogenannten „Login“ authentifizieren. Sofern der richtige Benutzername und das richtige Passwort eingegeben werden, wird man vom System dann autorisiert (einen bestimmten definierten bzw. zugewiesenen) Content zum Beispiel zu bearbeiten.13

2.3 Vorteile eines WCMS

Folgende Vorteile kann ein Web Content Management System im Gegensatz zu anderen Systemen erzielen:

-Kosten: Wenn eine Webseite ohne ein WCMS zum Beispiel gepflegt werden muss, steigen die Wartungskosten linear zu der Anzahl der verwalteten Seiten. Bei Präsenzen, welche mit einem WCMS erstellt wurden, steigen die Kosten nur exponentiell zu der Anzahl der verwalteten Seiten. Viele WCMS sind auch unter einer sogenannten „Open-Source“ Lizenzierung programmiert worden. Das bedeutet, dass die Software frei verfügbar und auch beliebig abänderbar ist. Somit erspart man sich Anschaffungskosten von Software und ist nicht auf kostenpflichtige Erweiterungen angewiesen, da man das System auch selbst ausbauen darf, was aber Programmierkenntnisse erfordert.

-Entlastung des Webmasters: Aufgrund des einfachen Aufbaus eines WCMS können Inhalte direkt von den Autoren selbst eingepflegt werden, womit automatisch auch die (Arbeits-)Belastung für den Webmaster sinkt.

-Steigerung der Aktualität und Qualität: Inhalte müssen in einem WCMS keinen

Umweg mehr über den Webmaster vor der Veröffentlichung nehmen und somit sind Texte schneller online verfügbar. Um zum Beispiel kleine Rechtschreibfehler auszubessern wird auch kein Webmaster mehr benötigt. Durch das problemlose und schnelle Ausbessern ergibt sich ebenfalls eine Steigerung der Qualität.

-Automatisierung von Aufgaben: CMS können auch viele Aufgaben und Prozesse automatisiert abwickeln, wie zum Beispiel die Aktualisierung bestimmter Seiten, die Veröffentlichung bestimmter Artikel oder auch das Erstellen einer Sitemap14. Außerdem hat man in der Regel bei einem WCMS die Möglichkeit, Beiträgen ein individuelles Ablaufdatum zuzuteilen.15

-Die Trennung von Inhalten und Darstellungen: Dieser Vorteil zählt wohl zu einem der wichtigsten eines WCMS. Aufgrund dieser Funktionsmöglichkeit können Autoren ohne fundierte Programmierkenntnisse trotzdem Inhalte direkt in eine Webseite einpflegen oder auch verwalten. Das Layout wird durch eine bestimmte Ansammlung von Vorlagen vorgegeben. Eine komplette oder teilweise designtechnische Umgestaltung der Webseite wird dadurch deutlich vereinfacht.

-Cross-Media Publishing16: Wie bereits in einem oberen Punkt erwähnt, ist es für ein WCMS ein fundamentaler Vorteil, dass der Inhalt vom Layout getrennt wird. Das hat auch den Vorteil, dass man verschiedene Templates für diverse Wiedergabegeräte spezifisch erstellen kann. So ist es beispielsweise möglich, dass man den Inhalt einer Seite nicht nur für einen Computer aufbereitet, sondern auch für andere Ausgabetypen, wie zum Beispiel ein Mobiltelefon oder einen Tablett-PC und somit kann man eine größere Zielgruppe ansprechen.

-Dezentrale Bearbeitung und Pflege: Ein WCMS ist eine webbasierte Anwendung und somit wird es dem Benutzer ermöglicht die Webseite von jedem Computer aus, der einen Internetzugang und Browser verfügt, zu bearbeiten oder erweitern.

-Kompatibilität verschiedenster Medien17: In der Regel ist ein WCMS mit vielen verschiedenen Datei- und Medientypen kompatibel. So kann man zum Beispiel Bilder, Videos, Audio-Dateien, PDF-Dokumente oder auch anderes in ein CMS einbinden.

2.4 Nachteile eines WCMS

Neben den vorher genannten Vorteilen, hat die Verwendung eines WCMS für eine Webpräsenz auch einige Nachteile:

- Die Autoren verlieren ihren gestalterischen Freiraum
- Der Funktionsumfang eines WCMS ist viel kleiner als bei HTML-Editoren wie zum Beispiel Dreamweaver oder Microsoft FrontPage
- Punktuelle Modifikationen sind bei einem CMS entweder nicht möglich oder nur äußerst schwer durchführbar und erfordern größeres Know-How.
- Eventuell höhere Kosten für die Serverinfrastruktur, da ein webbasiertes CMS in der Regel mehr Systemperformance benötigt als „einfache“ HTMLDokumente.
- Mehr Funktionalität als benötigt, da ein CMS als ein Gesamtsystem zu betrachten ist. Wenn man das System um nicht benötigte Funktionen reduzieren möchte, kommt es häufig zu unerwünschten Nebenwirkungen.
- Da es auch CMS gibt, welche kostenpflichtige Lizenzierungen haben, können auch hohe Betreibungskosten entstehen. Für eine kleine, private Homepage würde sich zum Beispiel kein kostenpflichtiges CMS auszahlen.

In den nächsten Kapiteln wird spezifisch auf drei verschiedene Content Management Systeme eingegangen, welche sich sowohl in den Anwendungsbereichen als auch in der Funktionalität unterscheiden. Anschließend werden diese WCMS auch noch verglichen, damit man individuell entscheiden kann, welches CMS für welche Anwendung im World-Wide-Web am besten geeignet ist.18

3.0 Das WCMS „Joomla!“

Bei „Joomla!“ handelt es sich um ein freies, stark erweiterbares Content Management System, welches sich besonders durch seine Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität auszeichnet. „Joomla!“ ist unter der freien „GNU General Public License“19 in der serverseitig ausgeführten Skriptsprache PHP5 geschrieben und verwendet das Open-Source Datenbankverwaltungssystem MySQL. Aufgrund seiner Funktionsvielfalt zählt „Joomla!“ zu einem der am meisten verwendeten WCMS und es wird auch in dementsprechend vielen Bereichen eingesetzt: Mit „Joomla!“ kann man sich nicht nur eine kleine private Homepage erstellen, sondern auch beispielsweise eine Vereinsseite, eine Firmenpräsenz oder sogar eine große und komplexe Community Webseite erstellen.

Das CMS dient in erster Linie zum Erstellen von umfangreichen Webseiten mit einem sich häufig ändernden Inhalt, der von mehreren Personen mit verschiedensten Benutzerrechten verwaltet wird. Für private Homepages, die weniger komplex aufgebaut sind und auch nur von einem Benutzer verwaltet werden, eignet sich „Joomla!“ zwar auch, aber aufgrund der funktionalen Überfrachtung des CMS ist es für kleinere Webprojekte eher nicht vorhergesehen.

3.1 Der Aufbau von „Joomla!“

Der allgemeine Aufbau eines CMS, wie im Punkt 2.2 beschrieben, gilt im Grunde genommen auch für „Joomla!“. Dieses WCMS trennt also den Inhalt vom Layout bzw. Design und hat eine modulare Aufbauweise20. Des Weiteren wird bei „Joomla!“ auch zwischen dem sogenannten „Frontend“ und dem „Backend“ unterschieden.

- Das Frontend: Unter dem Frontend wird der Bereich eines CMS verstanden, welcher die eigentliche Webseite darstellt, wie sie die Besucher sehen können. Aufgrund der modularen Aufbauweise wird das Frontend auch in verschiedenste Bereiche unterteilt, welche ich nun in der folgenden Grafik an Hand einer „Joomla!“ Beispielinstallation aufzeigen möchte. Die markierten und durchnummerierten Bereiche auf der Abbildung werden in der darauf folgenden Tabelle erläutert.

Abbildung 3: Aufbau des Frontends von „Joomla!“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


1 [Internet, http://www.kmu.admin.ch/themen/00292/00294/00298/index.html?lang=de (05-11-2010)]

2 [Internet, http://www.cm4u.net/cms/53-0-Was-ist-Content.html (05-11-2010)]

3 [Vgl. Anja Ebersbach, Markus Glaser, Radovan Kubani, Joomla! 1.5 - Das umfassende Handbuch, (Bonn 2009), S. 32]

4 FAQ bedeutet „Frequently asked questions“, was auf Deutsch häufig gestellte Fragen heißt und in der Regel ist eine solche Sammlung eine Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten.

5 [Internet, http://en.wikipedia.org/wiki/Content_management (05-11-2010)]

6 [Internet, http://de.wikipedia.org/wiki/System (05-11-2010)]

7 [Internet, http://en.wikipedia.org/wiki/Web_template (05-11-2010)]

8 Hypertext Markup Language, Programmiersprache zum Erstellen von Dokumenten, welche über das Internet und einem Browser angezeigt werden können.

9 [Internet, http://en.wikipedia.org/wiki/Web_content_management_system (05-11-2010)]

10 Cascading Style Sheets, Programmiersprache, welche in Verbindung mit zum Beispiel HTML-Dokumenten Inhalte strukturieren kann. Dies hat eine fundamentale Bedeutung für das Design bzw. Layout einer Webpräsenz.

11 Personal Home Page Tools, serverseitig ausgeführte Skriptsprache, welche hauptsächlich zum Erstellen dynamischer Webseiten oder Webanwendungen verwendet wird.

12 [Vgl. Ebersbach, Glaser, Kubani, S. 83 - 94]

13 [Vgl. Ebersbach, Glaser, Kubani, S. 179 - 189]

14 Eine Sitemap soll dem Besucher einen Überblick der Webpräsenz darbieten, indem sie die hierarchischen Verknüpfungsstrukturen aller Einzelseiten in einem Dokument wiedergibt.

15 Zum Beispiel: Nach dem Datum X wird Beitrag A von der Webpräsenz genommen.

16 [Internet, http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_971_cross_media_publishing_integrierte_loesung.html (03-01- 2011)]

17 [Vgl. Stephanie Leary, Beginning Wordpress 3 - Make great Websites the easy way, (New York 2010), S. 88]

18 [Internet, http://www.joomla.org (04-01-2011)]

19 [Intenet, http://www.gnu.org/ (06-01-2011)]

20 [Vgl. Tim Schürmann, Joomla! - Websites erweitern und optimieren, (Köln, 2009), S. 45]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Web Content Management Systeme. Unterschiede, Vor- und Nachteile
Note
2
Autor
Jahr
2011
Seiten
26
Katalognummer
V179758
ISBN (eBook)
9783668177628
ISBN (Buch)
9783668177635
Dateigröße
4243 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Web Content Management, CMS, WCMS, LMS, Informatik, Web 2.0, Content Management System
Arbeit zitieren
Valentin Scharf (Autor), 2011, Web Content Management Systeme. Unterschiede, Vor- und Nachteile, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179758

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