Das Ziel dieser Fachbereichsarbeit besteht darin, sich mit gängigen Web Content Management-Systemen auseinanderzusetzen.
Hierbei wird mit einem allgemeinen Kapitel über Web Content Management-Systeme begonnen, in welchem mögliche Funktionen und Anwendungsbereiche beschrieben werden.
Nach diesem allgemein gehaltenen Kapitel wird nun in den folgenden Kapiteln auf drei sehr bekannte Content Management-Systeme spezifischer eingegangen. Dazu zählen „Joomla!“, „Wordpress“ und „Moodle“. Im Speziellen bezieht sich diese Arbeit auf die Unterschiede und Funktionsvielfalten der Systeme.
Abschließend wird die gesamte Thematik reflektiert, sowie auf Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1.0 Einleitung
2.0 Web Content Management Systeme – ein Überblick
2.1 Definition WCMS
2.2 Funktionen und Einsatzgebiete
2.3 Vorteile eines WCMS
2.4 Nachteile eines WCMS
3.0 Das WCMS „Joomla!“
3.1 Der Aufbau von „Joomla!“
4.0 Das WCMS „Wordpress“
4.1 Der Aufbau von „Wordpress“
5.0 Das WCMS „Moodle“
5.1 Der Aufbau von „Moodle“
6.0 „Joomla!, „Wordpress“ und Moodle im Vergleich
6.1 Wie der Trend weitergehen wird
6.2 Die geeigneten Anwendungsgebiete der CM-Systeme
7.0 Fazit
Zielsetzung und Themen der Fachbereichsarbeit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Funktionsweise von Web Content Management Systemen (WCMS) zu erläutern und drei prominente Vertreter – Joomla!, Wordpress und Moodle – anhand ihrer Struktur, Vor- und Nachteile sowie ihres spezifischen Anwendungsbereichs gegenüberzustellen und zu vergleichen.
- Grundlegende Definition und Funktionsweise von WCMS
- Technische Analyse des Aufbaus von Joomla!, Wordpress und Moodle
- Gegenüberstellung der Systeme hinsichtlich technischer Anforderungen und Management-Funktionen
- Analyse der Popularitätstrends via Google Trends
- Definition der jeweils optimalen Anwendungsgebiete für die betrachteten Systeme
Auszug aus dem Buch
2.3 Vorteile eines WCMS
Folgende Vorteile kann ein Web Content Management System im Gegensatz zu anderen Systemen erzielen:
-Kosten: Wenn eine Webseite ohne ein WCMS zum Beispiel gepflegt werden muss, steigen die Wartungskosten linear zu der Anzahl der verwalteten Seiten. Bei Präsenzen, welche mit einem WCMS erstellt wurden, steigen die Kosten nur exponentiell zu der Anzahl der verwalteten Seiten. Viele WCMS sind auch unter einer sogenannten „Open-Source“ Lizenzierung programmiert worden. Das bedeutet, dass die Software frei verfügbar und auch beliebig abänderbar ist. Somit erspart man sich Anschaffungskosten von Software und ist nicht auf kostenpflichtige Erweiterungen angewiesen, da man das System auch selbst ausbauen darf, was aber Programmierkenntnisse erfordert.
-Entlastung des Webmasters: Aufgrund des einfachen Aufbaus eines WCMS können Inhalte direkt von den Autoren selbst eingepflegt werden, womit automatisch auch die (Arbeits-)Belastung für den Webmaster sinkt.
-Steigerung der Aktualität und Qualität: Inhalte müssen in einem WCMS keinen Umweg mehr über den Webmaster vor der Veröffentlichung nehmen und somit sind Texte schneller online verfügbar. Um zum Beispiel kleine Rechtschreibfehler auszubessern wird auch kein Webmaster mehr benötigt. Durch das problemlose und schnelle Ausbessern ergibt sich ebenfalls eine Steigerung der Qualität.
Zusammenfassung der Kapitel
1.0 Einleitung: Beschreibt die historische Entwicklung von Webpräsenzen hin zu modernen, datenintensiven Plattformen und erläutert die Motivation des Autors zur Beschäftigung mit diesem Thema.
2.0 Web Content Management Systeme – ein Überblick: Definiert die Kernbegriffe Web, Content, Management und System und erläutert allgemeine Funktionsweisen, Einsatzgebiete sowie Vor- und Nachteile eines WCMS.
3.0 Das WCMS „Joomla!“: Stellt das freie System Joomla! vor, beleuchtet dessen Benutzerfreundlichkeit sowie den modularen Aufbau von Frontend und Backend.
4.0 Das WCMS „Wordpress“: Analysiert Wordpress als vielseitiges CMS, wobei der Schwerpunkt auf dessen Eignung als Weblog-System und der einfachen Verwaltung liegt.
5.0 Das WCMS „Moodle“: Beschreibt Moodle primär als spezialisiertes Lern-Management-System und untersucht dessen spezifische Anforderungen an Lehrumgebungen und Kursverwaltung.
6.0 „Joomla!, „Wordpress“ und Moodle im Vergleich: Führt einen direkten Vergleich der drei Systeme hinsichtlich technischer Daten und Management-Funktionen durch und analysiert zukünftige Trends sowie Einsatzgebiete.
7.0 Fazit: Resümiert die wirtschaftlichen und technischen Vorteile von WCMS für Unternehmen und blickt auf die zukünftige Bedeutung dieser Technologien.
Schlüsselwörter
Web Content Management System, WCMS, Joomla, Wordpress, Moodle, Webdesign, Open Source, Content, Frontend, Backend, Datenbank, Weblog, Lernplattform, IT-Management, Online-Publikation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Fachbereichsarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Welt der Web Content Management Systeme (WCMS), ihre grundlegende Bedeutung für moderne Webpräsenzen und bietet einen detaillierten Einblick in die Funktionsweise drei bekannter Systeme.
Welche sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Felder sind die Definition von CMS-Komponenten, der technische Vergleich zwischen Joomla!, Wordpress und Moodle sowie die Frage, welche Software sich für welches spezifische Anwendungsziel am besten eignet.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, die Unterschiede in der Funktionsvielfalt und Eignung der drei ausgewählten Systeme aufzuzeigen, um dem Leser eine Entscheidungshilfe für die Auswahl eines geeigneten Systems zu bieten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche, technischer Systemanalyse sowie einem praktischen Vergleich der Administrationsbereiche und Popularitätsdaten (Google Trends).
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung und eine detaillierte Einzelvorstellung von Joomla!, Wordpress und Moodle, jeweils mit Fokus auf deren Frontend- und Backend-Struktur.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Open Source, Weblog-Publishing-System, Lernplattform (LMS), Benutzerrechte und Content-Strukturierung charakterisiert.
Worin unterscheiden sich Joomla! und Wordpress laut Autor in der Anwendung?
Joomla! wird als komplexeres, stark erweiterbares System für mittlere bis große Webprojekte beschrieben, während Wordpress primär als schlankes und benutzerfreundliches Weblog-System wahrgenommen wird.
Welche Sonderrolle nimmt Moodle unter den untersuchten Systemen ein?
Moodle unterscheidet sich signifikant, da es primär als Learning Management System (LMS) konzipiert ist und die Verwaltung von Lehrinhalten und Kursen in den Mittelpunkt stellt, anstatt eine "normale" Firmenwebseite abzubilden.
- Arbeit zitieren
- Valentin Scharf (Autor:in), 2011, Web Content Management Systeme. Unterschiede, Vor- und Nachteile, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179758