„Humbucker … Cutaway … Mörderdecke … einstecken, aufdrehen … und los geht’s!“1 So beschrieb Jimmy Page, Gitarrist von Led Zeppelin, in den 70er Jahren die damals üblichen Gitarren.
Neben den oben genannten Bauteilen, welche ich im Laufe der Facharbeit erklären werde, dreht sich diese Arbeit um einen wesentlichen Bestandteil der E-Gitarre: den Tonabnehmer, genauer gesagt den elektromagnetischen Tonabnehmer (auch Pick-up).
Ich schreibe diese Facharbeit auch für mich selbst, da ich mittlerweile seit ca. fünf Jahren Gitarre spiele und nun auch etwas mehr Einblick in die Funktionsweise dieses Instruments gewinnen will. Nichtsdestoweniger werde ich jeden gitarrentechnischen Fachbegriff erklären und versuchen die ganze Arbeit auch für Laien (Nicht-Gitarristen) möglichst verständlich zu halten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Geschichte und Bautypen der E-Gitarre
- Die Mechanik der E-Gitarre - Was bestimmt den Sound
- Der elektromagnetische Tonabnehmer
- Physikalische Grundlagen: Das Induktionsgesetz
- Elektrischer Frequenzgang und Klangeigenschaften
- Weitere klangbeeinflussende Faktoren
- Die Anordnung der Tonabnehmer
- Übertragungsverhalten bei einem Tonabnehmer
- Zusammenschaltung mehrerer Tonabnehmer
- Die Schaltung in der Gitarre – Die bekanntesten Originalschaltungen
- Problem der Tonabnehmer-Rückkopplung bei Elektrogitarren
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Facharbeit befasst sich mit dem elektromagnetischen Tonabnehmer, einem zentralen Bestandteil der E-Gitarre. Ziel ist es, die Funktionsweise des Tonabnehmers, seine physikalischen Grundlagen und seine klangbeeinflussenden Eigenschaften zu erläutern. Dabei werden historische Aspekte der E-Gitarre beleuchtet, sowie gängige Bautypen und deren Besonderheiten betrachtet.
- Historische Entwicklung der E-Gitarre und deren Bautypen
- Physikalische Prinzipien des elektromagnetischen Tonabnehmers
- Klangbeeinflussende Eigenschaften des Tonabnehmers
- Arten und Anordnung von Tonabnehmern
- Schaltungen in der E-Gitarre
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung gibt einen Überblick über das Thema und die Motivation für die Facharbeit. Kapitel 2 beleuchtet die historische Entwicklung der E-Gitarre und stellt die wesentlichen Bautypen vor. Dabei werden auch die „Telecaster“ und „Stratocaster“ von Leo Fender, sowie die „Les Paul“ von Gibson detailliert beschrieben.
Kapitel 3 widmet sich der Mechanik der E-Gitarre und erklärt, welche Faktoren den Sound beeinflussen. Kapitel 4 konzentriert sich auf den elektromagnetischen Tonabnehmer, seine physikalischen Grundlagen und die Bedeutung des Induktionsgesetzes. In Kapitel 5 werden unterschiedliche Anordnungen von Tonabnehmern und deren Übertragungsverhalten erläutert.
Schlüsselwörter
Elektromagnetischer Tonabnehmer, E-Gitarre, Solidbody, Telecaster, Stratocaster, Les Paul, Induktionsgesetz, Frequenzgang, Klangeigenschaften, Tonabnehmeranordnung, Schaltung, Rückkopplung.
Häufig gestellte Fragen
Wie funktioniert ein elektromagnetischer Tonabnehmer (Pick-up)?
Er basiert auf dem Induktionsgesetz: Die schwingende Metallsaite verändert das Magnetfeld der Spule, wodurch eine elektrische Spannung induziert wird.
Was ist der Unterschied zwischen Single Coil und Humbucker?
Single Coils haben eine Spule und klingen oft klarer, sind aber anfällig für Rauschen. Humbucker nutzen zwei Spulen, um Störgeräusche zu unterdrücken und klingen „fetter“.
Welche Faktoren beeinflussen den Sound einer E-Gitarre?
Neben den Tonabnehmern spielen die Holzart, die Bauweise (z.B. Solidbody), die Mechanik und die Schaltung in der Gitarre eine wesentliche Rolle.
Welche Rolle spielen Leo Fender und Gibson in der Geschichte?
Fender entwickelte Meilensteine wie die Telecaster und Stratocaster, während Gibson mit der Les Paul einen der bekanntesten Bautypen schuf.
Was ist das Problem der Rückkopplung bei Tonabnehmern?
Bei hohen Lautstärken können Schwingungen des Gehäuses oder der Spulen zu unerwünschten Pfeiftönen führen, was durch technische Maßnahmen minimiert werden muss.
- Arbeit zitieren
- Christoph Weber (Autor:in), 2010, Elektromagnetische Tonabnehmer - Vom Instrument zum Verstärker, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179970