Inhalt
Bedingungsanalyse der Lerngruppe und Schlussfolgerungen für die Gestaltung des Unterrichts
Didaktisch-methodische Überlegungen und Begründungen (Ziel – Inhalt – Methode – Relation)
Aussagen zu Schülerleistungen
Tabellarische Verlaufsplanung
Anhang:
Lernlandkarte/ Plakat
Die Sage von der Gründung Roms
Die geschichtlichen Anfänge der Stadt Rom
Zusatzaufgaben
AB Die Gründung Roms – Sage und Wahrheit
Folie 1: Bild der kapitolinischen Wölfin
Folie 2: Sicherungsfolie
Literaturverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. Bedingungsanalyse der Lerngruppe und Schlussfolgerungen für die Gestaltung des Unterrichts
2. Didaktisch-methodische Überlegungen und Begründungen (Ziel – Inhalt – Methode – Relation)
2.1 Stellung der Stunde in der Stoffeinheit
2.2 Auswahl und Begründung der Lernziele
2.2.1 Auswahl der Lernziele
2.2.2 Begründung der Lernziele
2.3 Begründung der didaktischen und methodischen Entscheidungen
3. Aussagen zu Schülerleistungen
4. Tabellarische Verlaufsplanung
5. Anhang
Lernlandkarte/ Plakat
Die Sage von der Gründung Roms
Die geschichtlichen Anfänge der Stadt Rom
Zusatzaufgaben
AB Die Gründung Roms – Sage und Wahrheit
Folie 1: Bild der kapitolinischen Wölfin
Folie 2: Sicherungsfolie
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient als Entwurf für eine benotete Lehrprobe im Fach Geschichte in einer 6. Klasse. Das primäre Ziel der Stunde ist die Gegenüberstellung der mythischen Gründungssage Roms mit den historisch belegten archäologischen Fakten zur Entstehung der Stadt, wobei gleichzeitig die Lesekompetenz sowie die Kooperationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert werden sollen.
- Bedingungsanalyse der Lerngruppe im Hinblick auf Lernvoraussetzungen und Leistungsheterogenität
- Didaktische Einbettung in die Unterrichtsreihe zur Entstehung des Römischen Reiches
- Methodische Gestaltung der Erarbeitungs- und Sicherungsphase
- Gegenüberstellung von Gründungssage und historischer Realität
- Förderung kooperativer Lernformen und schülerzentrierter Methoden
Auszug aus dem Buch
Die Sage von der Gründung Roms
Der trojanische Held Äneas flieht aus seiner brennenden Heimatstadt Troja, das die Griechen nach zehnjähriger Belagerung nur mit List erobert haben. Nach jahrelangen Irrfahrten durchs Mittelmeer erreicht Äneas Italien. Hier haben ihm die Götter die Landschaft Latium als neue Heimat bestimmt, und er heiratet Lavinia, die Tochter des Königs der Latiner. Als Äneas stirbt, folgt ihm sein Sohn Julus als König nach. Generationen später vertreibt Amulius den rechtmäßigen König. Er zwingt die Königstochter Rhea Silvia Priesterin zu werden, um seine Herrschaft vor unerwünschten Thronerben zu sichern. Trotzdem bringt Rhea Silvia Zwillinge zur Welt. Romulus und Remus. Als deren Vater gilt der Kriegsgott Mars. Amulius, um seine Macht besorgt, lässt die Neugeborenen in einem Weidenkorb auf dem Tiber aussetzen. Wie durch ein Wunder treibt der Korb nur bis zum Abhang des Palatin, einem der sieben Hügel Roms. Die wimmernden Jungen werden von einer Wölfin gefunden und genährt und später von Hirten großgezogen. Als junge Männer erfahren sie ihre königliche Abstammung und nehmen Rache an Amulius. Romulus wird von den Göttern bestimmt, die Stadt Rom zu gründen. Remus fühlt sich deshalb zurückgesetzt. Als Romulus nach altem Brauch mit einem Pflug den Verlauf der künftigen Stadtmauer absteckt, überspringt sein Bruder immer wieder die Furche. Weil Remus den Willen der Götter missachtet, tötet Romulus den Bruder und ist erster König in Rom. Für die Gründung der Stadt nimmt man das Jahr 753 v. Chr. an.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Bedingungsanalyse der Lerngruppe und Schlussfolgerungen für die Gestaltung des Unterrichts: Analyse der Klassenzusammensetzung, des Lernverhaltens und der Leistungsunterschiede zur Ableitung notwendiger Differenzierungsmaßnahmen.
2. Didaktisch-methodische Überlegungen und Begründungen (Ziel – Inhalt – Methode – Relation): Darstellung der Einbettung der Stunde in die Stoffeinheit sowie Begründung der Lernziele und methodischen Entscheidungen für den Unterrichtsverlauf.
3. Aussagen zu Schülerleistungen: Erläuterung der Vorgehensweise zur Leistungsbeobachtung und verbalen Rückmeldung während der Erarbeitungsphase.
4. Tabellarische Verlaufsplanung: Detaillierte Übersicht über Zeitplanung, Phasen, Tätigkeiten und den Medieneinsatz der Lehrprobenstunde.
5. Anhang: Bereitstellung der verwendeten Unterrichtsmaterialien wie Arbeitsblätter, Karten, Quellentexte und Folienentwürfe.
Schlüsselwörter
Geschichte, Rom, Gründungssage, Römische Republik, Unterrichtsentwurf, Lernproben, Lesekompetenz, Partnerarbeit, Heterogenität, Historische Wirklichkeit, Antike, Didaktik, Methodik, Archäologie, Differenzierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterrichtsentwurf für eine Lehrprobe im Fach Geschichte dar, in der die Entstehung der Stadt Rom aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Gründungssage von Romulus und Remus einerseits und die historisch belegten Fakten zur Siedlungsgeschichte auf dem Palatin andererseits.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?
Die Schülerinnen und Schüler sollen die Unterschiede zwischen Sage und historischer Realität erkennen und dabei ihre Lesekompetenz sowie die Fähigkeit zur Kooperation im Team weiterentwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine arbeitsteilige Gruppenphase eingesetzt, die Einzel- und Partnerarbeit kombiniert, um den Wissenserwerb durch den Austausch der Lernenden zu festigen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Lerngruppe, die didaktische Begründung der Unterrichtsplanung sowie die konkrete, tabellarische Verlaufsplanung der Stunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gründungssage, Historische Wirklichkeit, Differenzierung, Kooperative Kompetenz und Geschichtsunterricht geprägt.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Sage und Geschichte für die 6. Klasse wichtig?
Diese Unterscheidung ist zentral, um das historische Denken zu schulen und zu verstehen, warum Völker Sagen zur Identitätsstiftung nutzen, während archäologische Funde nüchterne Fakten liefern.
Welche Rolle spielt die Heterogenität der Lerngruppe für die Planung?
Aufgrund des Leistungsgefälles ist eine gezielte Differenzierung notwendig, bei der leistungsstärkere Schüler anspruchsvollere Aufgaben übernehmen und durch Partnerarbeit die schwächeren Mitschüler unterstützen.
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- Cora Wenzel (Author), 2011, Benotete Lehrprobe zum Thema: Die Gründung Roms, Klasse 6, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180148