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Neue Medien, Multimedia - Trends in Wirtschaft und Politik, Wissenschaft und Kultur

Title: Neue Medien, Multimedia - Trends in Wirtschaft und Politik, Wissenschaft und Kultur

Term Paper , 1998 , 21 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Sören Funk (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Multimedia, Computer, E-mail, Internet. Das sind Worte, die mittlerweile in unserem
Sprachgebrauch zu finden sind. Wer nichts davon versteht, wird durch die "alten
Medien" Fernsehen, Radio und Zeitung ständig darauf aufmerksam gemacht.
In jedem Werbeprospekt kann man die Zeilen lesen: http://www.xyz.de. Bei der
Fussball-WM wird man auf die Informationen im Internet hingewiesen und es ist in
Mannheim bereits möglich, seine Pizza nach eigenem Wunsch zusammenzustellen und
online zu bestellen. Alle renommierten Zeitschriften, ob Spiegel, Stern, Focus, GEO
oder andere, erscheinen mittlerweile auch im Internet und es werden sogar zusätzliche
Leistungen, wie zum Beispiel Datenbanken und Archive angeboten.
Bankgeschäfte werden online abgewickelt, man kann seinen Urlaub per PC buchen,
virtuelle Spaziergänge durch Museen sind möglich. Börsenkurse, Kinonews,
Restaurantführer, Reiseinformationen, aktuelle Nachrichten, Wetterbericht, live Bilder
vom Mars, Musik, Unterhaltung, etc.- und das ist noch lange nicht alles, was uns die
neuen Medien zu bieten haben.
Professionelle Bildbearbeitung geschieht am PC, interaktive CD-ROMs vermitteln
Lerninhalte, geben uns Auskunft über Telefonnummern und Adressen in ganz
Deutschland und lassen uns die menschliche Anatomie am Bildschirm erkunden. Man
kann am Nordpol oder in der Sahara mit dem Handy telefonieren, Dokumente und
Bildmaterial via E-mail verschicken...
Die Möglichkeiten und die Datenflut, die uns beschert wurden, sind erstaunlich. Es
scheint, als sei mit der Entwicklung interaktiver Medien, d.h. Informationsfluß ist in
beide Richtungen möglich, ein neues Zeitalter der Kommunikation angebrochen. Jetzt
bleibt der Rezipient nicht, was er bisher war, nämlicher bloßer Empfänger von Daten,
sondern er kann aktiv in den Prozeß eingreifen. Jetzt ist jeder sein eigener
Programmdirektor, wenn es darum geht, Informationen über Produkte, Dienstleistungen
oder interessante Themen einzuholen. Es ist sogar möglich eigene Informationen,
kommerzieller- und nichtkommerzieller Art, ganz einfach und sehr schnell zu
veröffentlichen. Die Vorteile, die diese Medien bringen, liegen auf der Hand: kostbare Zeit kann
eingespart werden und die Kosten sind, falls man bereits Besitzer eines Computers ist,
im allgemeinen erschwinglich und oftmals nicht teuer als Telefonieren.
Diese Revolution der Medienstruktur beobachte ich mit großer Faszination. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Versuch einer Definition

3 Peter Glotz: Chancen und Gefahren der Telekratie

3.1 Stichwort: Medienmanagement

3.2 Die Frage nach der Qualität

3.3 Zukunftsperspektive für Deutschland

3.3.1 Politik und Wirtschaft

3.4 Bilanz

4 Howard Rheingold: Die Zukunft der Demokratie und die vier Prinzipien der Computerkommunikation

4.1 Die vier Faktoren

4.1.1 Das "Viele-an-viele-Medium"

4.1.2 Vernetzung der Menschen

4.1.3 Das digitale Medium

4.1.4 Plattform für Innovation

4.2 Neue menschliche Schnittstelle

5 Bernd Wingert: Die neue Lust am Lesen?

5.1 Was ist Hypertext?

5.2 Lesen lernen

5.3 Probleme mit dem Hypertext

5.4 Eigener Versuch

6 Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen neuer Medien auf die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik im Kontext des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Das primäre Ziel ist es, die Chancen und Gefahren technologischer Entwicklungen wie Multimedia und Internet zu analysieren und dabei die kritische Kompetenz des Nutzers gegenüber veränderten Kommunikationsformen hervorzuheben.

  • Analyse der medienpolitischen Auswirkungen der Telekratie nach Peter Glotz.
  • Untersuchung der demokratischen Potenziale durch computergestützte Kommunikation.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Lesbarkeit und Struktur von Hypertexten.
  • Verknüpfung theoretischer Ansätze mit persönlichen Praxiserfahrungen im Internet.

Auszug aus dem Buch

Die vier Faktoren

Ein Computernetzwerk ist ein "Viele-an-viele-Medium". D.h. große Gruppen von Menschen können untereinander und gegenseitig in Kontakt treten und Daten austauschen. Im Gegensatz dazu: ein "Einer-an-viele-Medium", wie z.B. Fernsehen, Radio, Zeitung. Hier gibt es Reporter, Redakteure, Programmdirektoren, etc., die eine "Torwächter-Funktion" erfüllen und somit entscheiden, welche der gesammelten Informationen an die Konsumenten weitergegeben wird. Die Auswahl wird also nicht vom Konsumenten, sondern vom Produzenten getroffen.

Das "Einer-an-viele-Medium" wird oft von einer Zentrale (Sendezentrale) gesteuert und man kann nicht ohne weiteres Daten veröffentlichen, außer man hat viel Geld, um sich Sende- oder Werbezeit zu kaufen.

Bei einem "Viele-an-viele-Medium" kann jeder als Produzent oder Publizist auftreten. Man kann mit Hilfe seines Computers und eines Netzwerkanschlusses seine eigene kleine Sendeanstalt sein. Dadurch wir jeder zum Hersteller und gleichermaßen zum Empfänger von Informationen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Allgegenwart multimedialer Anwendungen ein und betont den Paradigmenwechsel vom passiven Empfänger zum aktiven Nutzer.

2 Versuch einer Definition: Dieses Kapitel klärt grundlegende Begriffe wie "neue Medien", "Interaktivität" und "Multimedia" und grenzt sie wissenschaftlich von werblichen Schlagworten ab.

3 Peter Glotz: Chancen und Gefahren der Telekratie: Es wird die medienpolitische Entwicklung analysiert, wobei besonders die Gefahren von Machtkonzentration und der Verlust von Medienqualität thematisiert werden.

4 Howard Rheingold: Die Zukunft der Demokratie und die vier Prinzipien der Computerkommunikation: Der Autor erläutert, wie Computernetzwerke durch die Befähigung zu "Viele-an-viele"-Kommunikation neue demokratische Räume eröffnen.

5 Bernd Wingert: Die neue Lust am Lesen?: Dieses Kapitel beleuchtet die Herausforderungen und Probleme von Hypertexten im Vergleich zum klassischen linearen Text und reflektiert eigene Versuche der Umsetzung.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der kritischen Medienkompetenz zusammen und betont, dass die Auseinandersetzung mit neuen Medien für jeden Staatsbürger unumgänglich ist.

Schlüsselwörter

Neue Medien, Multimedia, Telekratie, Internet, Medienpolitik, Interaktivität, Computernetzwerke, Viele-an-viele-Medium, Hypertext, Medienkompetenz, Digitalisierung, Demokratie, Kommunikation, Informationsgesellschaft, Medienkonzentration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die soziopolitischen und wirtschaftlichen Auswirkungen neuer Kommunikationstechnologien im Vorfeld des Jahres 2000 und setzt sich kritisch mit den daraus resultierenden Veränderungen in unserer Gesellschaft auseinander.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die Medienpolitik, die Zukunft der Demokratie im digitalen Zeitalter, die Transformation von Text zu Hypertext sowie die Notwendigkeit gesteigerter Medienkompetenz beim Nutzer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, ein differenziertes Verständnis für die neuen digitalen Medien zu entwickeln, das über naive Euphorie oder antitechnische Kulturkritik hinausgeht und das Potenzial zur gesellschaftlichen Mitgestaltung betont.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse ausgewählter Fachbeiträge (u.a. Glotz, Rheingold, Wingert), die durch eine eigene praktische Reflexion des Autors im Kontext eines Internet-Projekts ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei große Abschnitte: Die Analyse der Medientheorie von Peter Glotz, die Untersuchung der Prinzipien der Computerkommunikation nach Howard Rheingold und die Problematik von Hypertext-Strukturen nach Bernd Wingert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben "neue Medien" vor allem "Interaktivität", "Telekratie", "Media Literacy", "Hypertext" und die Rolle des Nutzers als aktiver Kommunikator.

Warum ist die "Entautorisierung" des Journalismus ein wichtiges Thema?

Peter Glotz postuliert dies als notwendigen Prozess, damit Rezipienten sich von klassischen "politischen Alltagsnachrichten" lösen und zu einer selbstständigen, mündigen Informationsgewinnung befähigt werden.

Welche Bedeutung hat das "Viele-an-viele-Medium" für die Demokratie?

Nach Rheingold bricht dieses Prinzip die Monopolstellung traditioneller Medienhäuser (Torwächter-Funktion) auf und ermöglicht eine zwischenmenschliche Debatte, die für demokratische Teilhabe essenziell ist.

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Details

Title
Neue Medien, Multimedia - Trends in Wirtschaft und Politik, Wissenschaft und Kultur
College
University of Welfare Mannheim
Course
Organisation der Massenmedien
Grade
1,2
Author
Sören Funk (Author)
Publication Year
1998
Pages
21
Catalog Number
V18053
ISBN (eBook)
9783638224789
Language
German
Tags
Neue Medien Multimedia Trends Wirtschaft Politik Wissenschaft Kultur Organisation Massenmedien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sören Funk (Author), 1998, Neue Medien, Multimedia - Trends in Wirtschaft und Politik, Wissenschaft und Kultur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18053
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