Eine Revision der interkulturellen Praxis im Lichte weltweiter Managementerfordernis

A Review Of The Intercultural Issue For Enhanced Global Management. A Bilingual Study in German and English


Fachbuch, 2011

223 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Der Stand der interkulturellen Kunst und Wissenschaft: Von der menschlichen Bedingtheit bei der Erforschung kultureller Bedingtheit 6

2. Die Weiterentwicklung der interkulturellen Kunst und Wissenschaft: Quellen, Modelle und die Erlangung vollkommner Kulturerkenntnis 11

3. Inter- und transkulturelle Managementinstrumente: Managementpraxisrelevante Formeln und Techniken 56

4. Inter- und transkulturelle Fachterminologie: Terminologische Systematisie- rung eines erweiterten integrativen kulturellen Horizontes 67

Interkulturelles- u. Transkulturelles Management (German)

Intercultural &Transcultural Management (English)

Gestion Interculturelle et Gestion Transculturelle (French)

Gerencia Intercultural y Gerencia Transcultural (Spanish)

Gerência Intercultural e Gerência Transcultural (Portuguese)

跨文化的智慧精髓 - kua wen hua de zhi hui jing sui (Chinese)

транскультурная компетенция - transkulturnaja

kompetencija (Russian)

toransukaruchā  ・ manējimento (Japanese)

トランスカルチャー ・ マネジメント

Vishua Chaytana (Sanskrit)

ZAKAA AL-TA'ALOF AL-THAQAFEE (Arabic)

1. Kapitel Der Stand der interkulturellen Kunst und Wissenschaft Von der menschlichen Bedingtheit bei der Erforschung kultureller Bedingtheit kultureller Bedingtheit.

Heute, am 10. Oktober 2011 berichten die globalen Medien, dass es infolge einer eskalierten Demonstration koptischer Christen in Kairo zahlreiche Tote gegeben hat. Einige Medien bagatellisieren das mit dem Hinweis, dass koptisch-muslimische Konfrontationen eben eine lavierende Form von Bürgerkrieg seinen, und daher keine größere Bedeutung hätten. Der Geist der Spaltung, so könnte man aus diesem repräsentativen Vorfall für ähnliche weltweite Konflikte schlussfolgern, hat immer noch die Oberhand über den weltweiten Geist der Einheit. Doch die konditionierte Trennung und Spaltung sind, ebenso wie die essentielle, a priori gegebene Einheit, gleichermaßen konstitutive Aspekte des Menschlichen. Es ist eine Frage der Priorisierung und Balancierung komplementärer anthropologischer Realität und somit der Integration von singulärer Diversität in Myriaden vom Formen und Gestalten und ihrer essentiellen Einheit als Mitglieder der Menschheit. Dies ist eine konfliktpräventive, synergetische Erkenntnis. Das Defizit hinsichtlich der Wahrnehmung dieser Gesamtrealität, die ebenso wie die kulturelle Konditionierung aus der Sozialisierung resultiert, führt zu einem strukturell-funktionellen Ungleichgewicht des Menschlichen, das konterproduktiv für die Entwicklung des Menschengeschlechtes hin zu einer solidarischen Menschheitsfamilie ist.

Betrachten wir in der Folge den Beitrag der interkulturellen Forschung zur Behebung dieses Sachverhalts, um die bestehenden Defizite der interkulturellen Theorie und Praxis im Hinblick auf ein optimiertes globales Management zu ergänzen.

Eine gleichnishafte Anekdote, in der ein Individuum in der Dunkelheit der Nacht, im Schein einer Laterne, nach einem verlorenen Gegenstand sucht, hat symbolischen Charakter für den Status der gegenwärtigen interkulturellen Forschung: Als ein Passant den Suchenden nach dem genaueren Ort, wo er sein Objekt verloren zu haben glaubt, fragt, entgegnet letzterer, dass es wohl etwas weiter weg gewesen sei. Der verwunderte Passant wollte sich nun nach dem Grund dafür erkundigen, warum jener denn nicht eben dort suchte, worauf der Suchende ihm antwortete, dass die Sicht hier im Schein der Laterne eben besser sei.

Mancher interkultureller Forscher ist dem Sucher des verlorenen Objekts nicht unähnlich, da so mancher auch die Neigung hat, vorzugsweise im Bereich des bereits Bekannten zu recherchieren und eher selten neue Horizonte zu erforschen, die ein neues, kreatives Licht auf seine Forschung werfen würden. Die quantifizierte Sophistikation des Bekannten bedeutet nicht, dass der Forscher den Bereich des bereits kartierten Terrains verlässt und die von den interkulturellen Pionieren zumindest implizit anvisierte Destination erreicht. Diese Destination besteht in einem kulturellen Eldorado in dem Sinne, dass der Mensch die Fähigkeit der Meisterung und Beherrschung über das Kulturelle in dieser Epoche zunehmender Globalisierung mit ihren weltweiten kulturellen und interkulturellen Herausforderungen erlangt. Die Hoffnung, dass die Weltwirtschaft und die globale Kommunikation- und Verkehrsinfrastruktur vor dem Hintergrund einer noch weiter gefassten Raumforschung, kurz, die High-Tech, den Planeten integrieren und das globale Dorf auch kulturell vollenden würde, ging nicht im erhofften Maß in Erfüllung. Ganz im Gegenteil, statt friedlich, gemeinsam, wie zu alter Zeit - in neuer Gestalt – im Geiste der Bewusstheit der Interdependenz und Einheit, die Ressourcen aus den Brunnen und Quellen des globalen Dorfes zu schöpfen, befinden wir uns in einem Prozess der technologischen Konvergenz bei gleichzeitig zunehmender kultureller Divergenz. Dafür gibt es bereits Indikatoren: Die transnationalen, multikulturellen Konzerne beobachten bisweilen eine Tendenz zur kulturellen Selbstbehauptung kulturell diverser Mitarbeiter, offenbar aus einem Gefühl der Bedrohung ihrer eigenen kulturellen Diversität heraus. In urbanen Umfeldern kann man neben Integrationsanstrengungen auch Tendenzen kultureller Ghettoisierung beobachten. In der Politik, wie wir gerade in Zusammenhang mit der Finanzkrise beobachten können, bestehen daher Tendenzen, das aus kulturellen Gründen nur unter großer Anstrengung und über mehrere Dekaden erreichte supranationale Acquis, wiederum aus nationalkulturellen Gründen, kombiniert mit vielschichtigem nationalem Denken, in Frage zu stellen. Nationale und supranatioanle Identitäten harren einer Integration im Interesse der Zukunftsfähigkeit des Ganzen.

Die Hälfte der in den letzten Dekaden geführten Kriege war durch den Wettbewerb und den Kampf um Wasser und Erde motiviert. Diese beiden Motive lassen sich unter einem übergeordneten Motiv, nämlich dem der Ernährungsfrage bzw. der Unterernährung zusammenfassen, da die beiden Ressourcen diese bedingen und ermöglichen beziehungsweise verhindern und das Leben in Frage stellen. Diese Überlebensfrage kann dann tiefe und daher schwer steuerbare, bisweilen irrationale Schichten, wie die der kulturellen Überidentifizierung zur Sicherung der Lebensvoraussetzungen aktivieren. Die Kultur läuft also Gefahr, ein Macht- und Identifikationsfokus, und eine Waffe im Kampf um Nahrung und Überleben immer zahlreicherer und größerer Ethnien zu werden, die die Karte der kulturellen Identität im Machtspiel um den Zugriff auf Ressourcen zu spielen versucht sein könnten. Kultur und Überlebensherausforderungen könnten sich also als eine wenig heilige Allianz für die Menschheit entpuppen. Dennoch könnte ein tieferes Verständnis des Kulturellen auch ein Faktor für die Integration des Planeten und die Prävention von Kulturkonflikten sein. Ob die Kultur nun einen Integrations- oder einen Desintegrationsfaktor darstellt, hängt vom Niveau der kulturellen Erkenntnis und ihres Managements im Lichte eines vertieften Verständnisses mit praktischer Relevanz ab. Diese Ambivalenz und deren effektives Management im Sinne epochaler Erfordernisse ist ein Aspekt dieser Erörterung.

Unter diesem Gesichtspunkt scheint die Hypothese zulässig, dass die kulturelle Frage und die des damit einhergehenden interkulturellen Managements in dem Sinne schlecht gestellt wurde, dass sie wohl nicht umfassend genug gestellt wurde, was analog zu unvollständigen Antworten führt, die kein nachhaltiges Kulturmanagement, von ihrer eigentlichen Wurzel her, ermöglichen. Und solange man nicht zu der Wurzel des Kulturellen vordringt, wird man sich weiter im Kreis drehen und den Käfig, den die Analysten konstruiert haben, vergolden und sich frei wähnen und als Meister der kulturellen Fragen erachten, ohne jedoch je jenen Schlüssel zu finden, der es gestatten würde, den goldenen Käfig, der durchaus Zeichen intellektueller Sophistikation aufweist, aber naturgemäß begrenzt ist, zu öffnen und den Weg zur Freiheit, im Sinne einer Beherrschung des kulturellen zu beschreiten.

Der bekannte nordamerikanische Architekt Frank Lloyd Wright sprach bei seiner Architekturforschung in der Wüste von Arizona von der Erfordernis, die „Box zu knacken“, im Sinne der Erfordernis, das Bauwerk zur Umwelt hin zu öffnen und es in seinen Kontext einzubinden. In ähnlicher Weise kann man von einer Erfordernis der Integration der psychologischen Infrastruktur in ihren natürlichen Kontext sprechen, das heißt, dass der Mentalbereich mit seiner kulturellen Konditionierung gleichermaßen in seinem umfassenderen Kontext des menschlichen Bewusstseins zu verorten ist, das die tiefere Bedeutung und die natürlichen geistigen Ressourcen für das Management des Kulturellen erschließt, wie es die Evolution teleologisch vorgesehen zu haben scheint. Es geht also im wesentlichen um eine Rekontextualisierung des Kulturellen und des Interkulturellen in einem Bereich, der diese transzendiert und umfassender verständlich und beherrschbar macht, der daher als transkulturell bezeichnet werden kann. Muss man ein Gebäude, so könnte man ebenso fragen, nicht besser fundamentieren, um es tragfähiger zu machen und dadurch seine Kapazität und Leistung zu optimieren, sei dieses Gebäude physischer oder geistiger Natur?

2. Kapitel Die Weiterentwicklung der interkulturellen Kunst und Wissenschaft Quellen, Modelle und die Erlangung vollkommener Kulturerkenntnis.

Die interkulturellen Theoretiker vergessen häufig, über die diesbezüglichen Kontributionen maßgeblicher Weltkulturen hinaus, die wir nachher unter dem Gesichtspunkt ihrer diesbezüglich relevanten erkenntnistheoretischen Beiträge, auf der Suche nach Evidenz für ein komplementäres transkulturelles Verständnis der kulturellen Diversität, Revue passieren werden, was die Wissenschaften vom Leben, von der Materie und der Energie und auch die Religion als eine das Zeitliche mit seinen mentalen Artefakten transzendierende Lesart der Existenz per se dazu zu sagen haben.

Die transkulturelle und transdisziplinäre Wahrnehmung und Erkenntnis, die wir noch detaillierter erörtern werden, sind auch Transpositionen und Translationen eines harten wissenschaftlichen Prinzips, nämlich des Komplementaritätsprinzips Niels Bohrs in der Mikrophysik oder Quantenphysik, der Wissenschaft die über das newtonsche Paradigma hinaus, das erweiterte erkenntnistheoretische Fundament für die moderne Zivilisation bis hin zur Luft und Raumfahrt gelegt hat. Das Management des äußeren und extraterrestrischen Raumes kann von derlei Prinzipien ebenso maßgebliche forschungs- und entwicklungsrelevante Erkenntnisse gewinnen, wie das Management des inneren Raumes des Bewusstseins mit seinem mentalen und kulturellen Inhalt. Ebenso ist es erforderlich, die Prinzipien der Evolution mit ihrer Logik der Differenzierung und Integration richtig zu lesen und zu interpretieren. Diesbezügliche Dualitäten gilt es nicht antagonistisch, geleitet vom individuellen oder kollektiven Ich, sondern als Werkzeug der Evolution im Hinblick auf ihre eigene Optimierung zu erkennen. Die Mikrophysik ebenso, wie die menschliche Neurophysiologie scheinen darauf hinzuweisen, dass komplementäre Dualitäten die fundamentale Realität ergänzend beschreiben. In der Biologie ist diese komplementäre Dualität und ihre Integration im Grunde bereits mit dem Beginn des Lebens, in der Gestalt einer lebensfähigen Einheit des befruchteten Eies gegeben, das mit der diversen und komplementären genetischen Information des Männlichen un des Weiblichen ausgestattet ist. Diese Wirkweise dessen, was das Leben an sich ausmacht, dieses Fundament des doppelten Prinzips der Diversität und der fundamentalen Einheit, die den Tenor des Seienden bilden, nicht verstehen, heißt, das Leben nicht umfassend zu verstehen und dies trotz aller High-Tech Genetik, die somit dann destruktiv zu werden droht, weil sie unabdingbare und unerbittliche Gleichgewichte irreversibel manipuliert.

Die Übersetzung eines Prinzips des Lebens und der Evolution auf die soziokulturelle Ebene, die ja gleichermaßen von jenem Fundament des Lebenden getragen wird, ohne die Korrumpierung durch die Dynamik des Ego und der Habsucht und im Interesse der Menschheit, wäre nicht mehr und nicht weniger als eine logische Schlussfolgerung und ein kultureller Akt, der des zivilisierten Menschen würdig ist.

Aber das Gegenteil geschieht, beginnend mit der Korrumpierung der geistig-biologischen Lebensbasis in der Gestalt geschlechtlicher Konkurrenz beispielsweise oder der Manipulation und Destruktion pränatalen Lebens. Hier wird weder die Interdependenz und komplementäre Integration noch die Einheit des Lebens per se wahrgenommen oder bewusst ignoriert. Welche Vergessenheit und Entfernung vom Leben, ein echtes Abkommen vom Weg des Lebens an sich, jener der Wahrheit ohne Alternative, weil er ein geistig-biologisches Apriori ist; und ebenso von der unendlichen Weisheit des Lebens, die man kompensatorisch in äußerlichen Artefakten sucht, statt sie an ihrer wahren Quelle, sozusagen im Herzen des Menschen, zu schöpfen. Deshalb predigt die Religion zurecht den uneingeschränkten Respekt des Lebens in all seinen Formen und Facetten. Und die Liebe, ein höchstes und ehernes Gesetz konsekriert und konsolidiert seine Integrität, sowohl in biologischer als auch in geistiger Hinsicht.

Es ist erforderlich, das Korsett der kulturellen Konditionierung zu kennen, sich aber auch davon lösen zu können, wenn innerhalb des Bekannten keine nachhaltigen Lösungen gefunden werden können oder in der goldenen Käfigmetapher formuliert ist es eventuell nötig, diesen zu transzendieren, sich davon zu befreien und somit den gordischen Knoten des Kulturellen mit seiner Konfliktlogik zu sprengen, wenn alles andere aussichtslos ist, wenn „cultural remedies are past“, d. h., in Anlehnung an Shakespeare und diesen paraphrasierend, wenn es keine konventionellen kulturellen Heilmittel mehr gibt. Somit kann das kulturell verursachte Leid des Menschen bewältigt werden oder Shakespeare weiterhin paraphrasierend, the „cultural sorrow is over“. In anderen Worten, die phylogenetisch und teleologisch angelegte Fähigkeit der Transzendierung des soziokulturellen Mentalen durch die noetische, metamentale oder transkulturelle Dimension eines ebenso vorhandenen weiteren und biologisch weise-integrativen menschlichen Bewusstseinsraums kann die kulturelle Herausforderung magistral lösen. Die transkulturelle Dimension kann wissenschaftlich, religiös und geisteswissenschaftlich konsistent den vollendeten kulturellen Kunstgriff zur Beherrschung der kulturellen Dimension in der Menschheit bewirken. Wenn alle kulturellen Maßnahmen versagen, dann kann die Kunst und Wissenschaft integrierende und transzendierende Dimension eines reinen Bewusstseinsraums die Erlösung vom kulturellen Leid bewirken, das durch eine unzugängliche menschliche Kulturerkenntnis mitverursacht wird: „When remedies are past, the sorrow is over”, sofern die transkulturelle Dimension operationalisiert werden kann. Ansonsten bleibt das Kulturelle, durchaus eingedenk ihrer Synergie-, und Kreativitätspotentiale, Teil des menschlichen Leids.

Das Abrufen und die Initialisierung eines derartigen, von der Evolution vorgesehenen Überlebensmechanismus durch die Transzendierung des Kulturellen, kann durchaus erforderlich sein, wenn das Schiff der Menschheit auf den kulturellen Wellen und Wogen des Ozeans der Zeit auf den mentalen Riffen des menschlichen Geistes zu zerschellen droht. George Bernard Shaw hat einen vergleichbaren Sachverhalt in seinem Theaterstück “Heart Break House”, nämlich das Herannahmen des ersten Weltkrieges, ähnlich metaphorisch vorweggenommen, wenn er dort zynisch-hilflos sinngemäß bemerkt, dass weiter nichts passiert, außer dass ein Schiff auf den Felsen zerschellt. Die geistigen Felsen damaliger nationalistischer Machtansprüche und die der kulturellen Logik sind in ihrer Wirkung nicht unähnlich. Doch nun kann eine echte transnationale und transkulturelle Dimension ein Anker für das Schiff der Menschheit sein, ein leuchtendes Licht am Ende des Tunnels, dem man folgen oder aber in der Dunkelheit des Labyrinths des Menschlichen, mit den damit einhergehenden prognostizierbaren Folgen für den Menschen, verharren kann.

Ein Großteil der Kriege der jüngeren Vergangenheit waren, wie bereits erwähnt, durch die Frage nach der Verfügbarkeit von Wasser und Territorialansprüche und somit letztendlich durch die Nahrungsverfügbarkeit bedingt, da die beiden Komponenten Land und Wasser diese bedingen. Unter den Zukunftsszenarien kann man sich von der kulturellen Warte auch eines ausmalen, das in etwa so aussieht, dass Menschen diverser Kulturen sich aufgrund demographischer und ethnozentreicher Entwicklung im Kontext einer allgemeinen Ressourcenverknappung und Prekarisierung der Kultur als strategischer Überlebenswaffe bedienen könnten, ebenso wie wir es bereits vom nationalen, rassischen und religiösen Fundamentalismus her kennen. Letztendlich sind die nationale, die rassische, die ethnische, die linguistische und die religiöse Identität Komponenten eines nach wie vor tentativen Kulturbegriffs, dessen, was die multidimensionale Diversität und Singularität des Menschen konstituiert. Das Natürliche der Kultur läuft Gefahr, pervertiert zu werden.

Vereinfachend könnte man sagen, wenn die psychologische Kultur eine unheilige Allianz mit der physischen eingeht, dann entsteht eine Potenzierung. Kann eine differenziertere Kulturbewusstheit bewirken, was der Bereich der Religion in der Menschheit nicht vermochte? Vielleicht kann die transdisziplinäre Kontextualisierung und Erkenntnis im Sinne einer Mitwirkung der Geschöpfe an der der Schöpfung den Schöpfer ob des menschlichen Ungehorsams besänftigen? Letztendlich liegt es in seiner Hand, denn dort ist es immer noch besser aufgehoben, als in der ausgeklügelsten and anmaßendsten menschlichen Wissenschaft, die unter Umständen nur die Konsekrierung seiner finalen Unwissenheit ist, da intellektuelle Konstrukte und die Wirklichkeit und deren Veränderung sich häufig im toten Winkel zueinander zu befinden scheinen, was letztendlich Hegels Feststellung, dass wir aus der Geschichte lernen, dass wir nichts aus ihr lernen, erklärt. Doch diese Frage würde eine fundamentale Kultur- und Zivilisationskritik, insbesondere des gesamten westlichen Rationalismus erfordern, der das Pferd zwar ans Wasser zu führen, dieses aber nicht zum Drinken zu bewegen vermag, wie es häufig scheint. Welche Rolle im Hinblick auf eine Korrektur dieses Sachverhalts dabei ein weitergefasstes komplementäres prärational-basiertes, rationales und transkulturelles Kulturverständnis spielen können, wäre zumindest, allein schon aufgrund des metaphorischen Komplementaritätsprinzips, der Erforschung würdig. Hier sollen die rationalen oder kulturellen und die transkulturellen Dimensionen des Bewusstseins jedoch im Vordergrund stehen.

Wie dem auch sei, man sollte sich eingedenk sein, dass die Erfassung und Erkenntnis der konstitutiven Komponenten des Menschlichen ein Schlüssel zu seiner Ganzheit und somit ganzheitlicher Lösungen im Kulturellen und darüber hinaus sind. Die volle Erkenntnisgewinnung in diesem Bereich führt aber zur Einbeziehung der Fundamentalien der Existenz, wie Raum-Zeit, Bewusstsein, Energie, ja selbst über die Quantenphysik hinaus. Zeit oder das durch sie bedingte Mentale und die darin primär gespeicherte kulturelle Information werden durch den metamentalen oder für kulturelle Zwecke als transkulturell bezeichneten Bewusstseinsraum transzendiert. Die Zeit mit ihrer Akkumulation transzendierend entzieht letzterer sich der Dualität dialektischer Prozesse und beendet, gleich einem geistigen Refugium, identitätsbasierte Diversitätsdialektiken. Gleich einem Autopiloten umsteuert die transkulturelle Intelligenz dieses damit einhergehenden transkulturellen Bewusstseins die Gefahrenzonen. Die inter-transkulturelle Komplementarität sind ein Schritt zur ganzheitlichen Erfassung und Lösung soziokultureller Fragen. Ist der Mensch unwillig und verschließt sein Ohr, so kann ihn keine Sprache erreichen, weder die der Wissenschaft, noch eine menschliche, geschweige denn die übernatürliche, göttliche der Offenbarung. Und was, wenn nicht, so könnte man den Talmud paraphrasierend weiterfragen. Nun, „nothing happens, except a ship crashing on the rocks“ (G. B. Shaw), oder nach der Bibel, “alles Windhauch und Luftgespinst”!?

Doch folgen wir unbeirrt, vertrauens- und hoffnungsvoll jenem Licht, das am Ende des bisweilen dunklen Tunnels des menschlichen Geistes erstrahlt: Praktisch kann man argumentieren, dass das integrative und das desintegrative Potential dessen, was wir Kultur nennen, von der Tiefe des Verständnisses derselben abhängig sind. Der mentale, interkulturelle Bewusstseinsraum steht im Bezug zu dem spezifischen, trennenden und die die Menschheit an der Oberfläche trennenden Diversität, während der metamentale oder transkulturelle Bewusstseinsraum einen Bezug zur integrativen Bewusstseinsfunktion der Menschheit hat. Die spezifisch-diffuse Dialektik des weiteren Bewusstseinsraums mit den beiden komplementären Funktionen der Division und der Integration sind in ihrer Ganzheit wahrzunehmen. Dabei wird die Logik der Trennung und Spaltung durch die konkomitante Wahrnehmung der komplementären Erscheinungsformen des einen und ganzen beendet. Diese Perspektive erfordert offenbar sogar eine Transzendierung der metaphorischen quantenphysikalischen Erkenntnis der Unschärferelation Heisenbergs in dem Sinne, dass die gleichzeitige Bestimmung der Position und der Geschwindigkeit (Impuls) eines subatomaren Teilchens unmöglich sei. Können zwei unvereinbar erscheinende Wahrnehmungen integriert werden? Im Bewusstsein ist das harte physikalische Gesetz, das die gleichzeitigen Perzeptionen und Bestimmungen ausschließt, zumindest als Metapher und Arbeitshypothese durch die Möglichkeit konkomitanter Bewusstheit relativierbar, in der eine Integration der untergeordneten interkulturellen Erkenntnis durch die höhere transkulturelle Erkenntnis, konsistent mit dem neurophysiologischen Prinzip der doppelten strukturell-funktionellen Integration, stattfindet. Das Bewusstsein lässt sich offenbar nicht einmal durch die quantenphysikalischen Metaphern erschöpfend formulieren. Wir müssen gewissermaßen von einer “supraquantischen Realität” ausgehen. Wissenschaft, so könnte man sagen, ist nur zeit-raum-bewusstseinsrelatives menschliches Stückwerk. Doch verlassen wir den Bereich der Physik, der allenfalls eine Hilfe und keine Komplikation der hier explorierten Sachverhalte sein sollte.

Um kulturelle Konflikte zu vermeiden, ist es daher erforderlich, nicht nur die spezifische Trennungsfunktion des Bewusstseins, die für konventionelle wissenschaftliche Zwecke geeignet sein mag, zu entwickeln, sondern auch und vor allem, um das funktionelle Ungleichgewicht auszubalancieren, die komplementäre Integrationsfunktion des Bewusstseins, denn die Synergie der beiden scheint das Gesetz des Lebens an sich, dessen beide konstitutiven Komponenten die Diversifizierung und deren Integration auf stets höherem Niveau sind, zu erfüllen. Deren positive Synergie ist dem Leben förderlich, während deren negative Synergie dieses hemmt. Diese Hemmung geistig-biologischer natürlicher Realität konstituiert den kulturellen Casus Belli und nicht nur den kulturellen. Nichtbeachtung und –erfüllung solcher Gesetzmäßigkeit kann das Leben u. U. sogar irreversibel bedrohen. Das angemessene Diversitätsmanagement ist daher eine biologisch basierte soziokulturelle Erfordernis.

Nachfolgend möchte ich ein erkenntnistheoretisches Fundament für eine transkulturell-integrative Funktion des menschlichen Geistes in Ergänzung zur Differenzierungsfunktion legen. Beide Dimensionen sind komplementär und konstituieren den weiteren Bewusstseinsraum, der es gestattet, durch eine weiterreichende Kontextualisierung des darin enthaltenen Kulturellen dies in ein neues Licht zu rücken. Die nachfolgend systematisierten Traditionen aller Hochkulturen und Zivilisationen scheinen diverse Konstrukte anzubieten, die die Hypothese eines transkulturell-integrativen Bewusstseinsraums stützen. Sie scheinen in kulturell diverser Form darauf hinzuweisen, dass man den Menschen möglichst in der Bewusstheit um seine Ganzheit betrachten sollte, um ihn in seiner Ganzheit zu verstehen und somit seine Probleme ganzheitlich und somit nachhaltig zu lösen, ohne ihn natürlich zu überfordern, denn die ganzheitliche Erkenntnis enthüllt seine natürlich-integrative Steuerungsdynamik, die man auch für die Steuerung der Kulturvariablen nutzen kann.

In diesem Sinne wird Sun Tzus Dictum plausibel, demzufolge die wahre Selbstbewusstheit sogar unbesiegbar machen kann, dadurch dass der Mensch sich selbst besiegen kann, was als der größte Sieg gilt, da er den Sieg des Menschen über sich und die Welt beinhaltet. Bei dem Unterfangen den Horizont des kulturell diversen menschlichen Geistes zu explorieren, möchten wir in etwa der Sonnenbahn, der physischen wie der geistigen Sonne der Erkenntnis vom Orient zum Okzident folgen. Wir werden jenseits detaillierter komparativer philosophischer Analyse feststellen, dass alle Zivilisationen, die ja alle an einem umfassenden und sie potentiell einenden Bewusstseinsraum und dem einen Leben des Menschen per se teilhaben, die sie bereits über alle evolutionserforderliche Diversifizierungs-dynamiken hinaus in eine fundamentale und unauflösliche Einheit, gleich dem biblischen Weinstock mit den Rebzweigen, einbinden (und die beiden können nicht einmal unabhängig voneinander weder gedacht werden noch existieren), Bewusstseinsformen aufweisen, die das mentale, dialektische Bewusstsein transzendieren, das der Speicher der kulturellen Programmierung im wesentlichen zu sein scheint und tragen somit zu einer differenzierteren Selbsterkenntnis des Menschen bei. Diese umfassendere Selbsterkenntnis bildet gewissermaßen die Startrampe für die Erkundung des inneren Raumes und die Ortung und Systematisierung einer komplementären transkulturellen und funktionell integrativen Bewusstseinsdimension, die das Kulturelle revolutionär, im Sinne einer natürlichen Integration kultureller Diversität, kontextualisiert. Diese Ansätze können dazu beitragen, den goldenen Käfig menschlicher Konstrukte spaltweise zu öffnen und dem Menschen den Weg in eine umfassendere all-integrative höhere Form von Freiheit, die auch sein Geburtsrecht ist, zu weisen, ohne das Acquis des Käfigs zu zerstören und es im Lichte umfassenderer Erkenntnis zu transformieren. Der Dreh- und Angelpunkt ist das Öffnen der Tür, spaltweise und progressiv-analytisch, eine plötzliche Öffnung im Wege der Erkenntnis und Erleuchtung oder das Aufreißen der Türen (in Anlehnung an Benedikt XVI), um das Göttliche, das das rationale und beengende Bewusstsein erleuchtende Bewusstsein, das seine Ganzheit und Integrität wiederherstellt und somit sein Heil bewirkt, hereinzulassen. Jenseits von New Age Magie und ihrer Verwirrung geht es hier um die umfassendere Erkenntnis des Menschen, Gottes und des Schöpfers in ihrer Ganzheit, soweit es dem Menschen gegeben ist.

1. Die indische Zivilisation zelebriert die wahre Selbsterkenntnis in den Begriffen "Vidya" (Wissen) im Gegensatz zu Avidya (Unwissenheit) und dem Begriff des Bewusstseins-Zeugen, das der metamentalen, noetischen oder transkulturellen Dimension dieser Erörterung nahekommt und gewissermaßen als Zeuge für die Prozesse des mentalen (inter)kulturellen Bewusstseins fungiert. Es ist beider komplementärer Dimensionen gewahr und kann sozusagen durch bloßes Zeugnisablegen handeln. Es transzendiert Zeit und Mentalbereich, handelt ohne zu handeln. Diese metamentale Dimension ist der Tenor aller asiatischen Zivilisationsbeiträge, denen wir in Japan und China in kulturell diverser Gestalt wiederbegegnen. Das Sanskrit Grundwort für Meditation, Dhyan, die dieses Bewusstsein fördern kann, wird im chinesischen zu Chang und im Japanischen zu Zen und illustriert die Vernetztheit der asiatischen Kulturen, der wir auch in der jüdisch-christlichen in personalisierter diviner Form begegnen. Die Essenz der christlichen Lehre ist gleichermaßen, überzeit-räumlich, transkulturell und universell in der christlichen Terminologie. Die in Asien geläufige Monkey King Geschichte, in der die buddhistischen Sutras von einem Mönch auf didaktisch-abenteuerliche Weise nach China geholt werden, zeugen von den geistig-physischen Wegen der Erkenntnis im allgemeinen und in Asien im besonderen. Doch die Christianisierung vollzog sich durch ähnliche Prozesse, ersichtlich beispielsweise im Fall Deutschlands, das vom Norden her durch einen fremdkulturellen Mönch und den heutigen Patron Deutschlands, nämlich Bonifatius, christianisiert worden ist.

2. Somit trägt die chinesische Zivilisation in diesem Sinne auch durch das “Wuwei” Konzept und Sun Tzus bereits erwähntes Dictum demzufolge „wahre Selbstbewusstheit unbesiegbar macht“ zur Erweiterung der Selbsterkenntnis in kulturell diverser Gestalt bei. Das in diesem Konzept enthaltende „Nicht-Tun“ erinnert uns an den „Bewusstsein-Zeugen“ der indischen Zivilisation.

3. In der japanischen Kultur begegnen wir wiederum diesem Konzept im “Hishiryo” Begriff, versinnbildlicht durch die Metapher des Mondes, der unbewegt vom Wasser der Strömung (des Mentalen) wiedergespiegelt wird. „Hishiryo, Wuwei, Nicht-Tun und Bewusstsein-Zeuge“ sind kulturell diverse Indizien, die das dualistische westliche psychosomatische Bewusstsein durch eine umfassendere Geistesdimension ergänzen zu helfen scheinen und gewissermaßen eine nun ganzheitliche noetisch-psycho-somatische, also eine dreifältige biologische Gesamtstruktur begründen, in der wir mit Hilfe der westlichen Neurophysiologie eine hierarchisierte Steuerungs- und Integrationslogik annehmen dürfen, zumindest als eine experimentell zu validierende Arbeitshypothese. Es bestätigt das metaphorische quantische Komplementaritäts-prinzip, das auf komplementäre Aspekte des ganzheitlichen Menschlichen hinweist. Ihre Integration ist der Schlüssel, der höhere kulturelle, transkulturelle Intelligenz erschließt.

4. Das klassische Griechenland ist sich der unabdingbaren menschlichen Selbsterkenntniserfordernis bewusst. Sowohl in Delphi als auch bei Sokrates begegnen wir der eindringlichen Mahnung und Aufforderung “Gnôthi seautón” oder „Erkenne dich selbst “ als Voraussetzung für die höchste Erkenntnis.

5. Der Talmud hebräischer Überlieferung konstatiert gleichermaßen, im Bewusstsein der Bedingtheit des Menschlichen, dass wir die Welt nicht „so wahrnehmen, wie sie eigentlich ist, sondern vielmehr so, wie wir sind“.

6. Die römische Zivilisation spiegelt das griechische kulturelle Geisteserbe des “Gnôthi seautón “ in der lateinischen Übersetzung desselben als „Nosce te ipsum“ wieder.

7. Schließlich gelangen wir, Zeit und Raum von der fernöstlichen, via der Wiege der westlichen zur fernwestlichen Zivilisation hin überbrückend, zur neuen Welt, die auch mit den fundamentalen Prämissen der vorausgehenden Zivilisationen arbeitet, wenn Harvard die „Selbstbewusstheit“ im Sinne der Selbsterkenntnis in der Leadership Ausbildung fordert und Ed Schein (Harvard Psychologe) diese „Self-awareness“ als rechten Einstieg in die interkulturelle Erkenntnis postuliert. Und im europäischen Teil der angelsächsischen Welt betrachtet der britische Psychoanalytiker R. D. Laing diese “Awareness” als Bedingung für jegliches Management des Wandels in folgenden Worten: “The range of what we think and do is limited by what we fail to notice, and because we fail to notice that we fail to notice, there is little we can do to change, until we notice how failing to notice shapes our thoughts and deeds.” (Zitat: DICM, Cambridge UK, 2004)

8. Und nun - hic et nunc - gelangen wir zu uns selbst als Interkulturalisten, für die die monierte „Selbstbewusstheit“ die erste Phase des nachfolgenden vierphasigen Zyklus professioneller interkultureller Managementausbildung darstellt:

1. Kulturelle Selbst- und damit einhergehende Fremdbewusstheit
2. Allgemein- und kulturspezifisches kulturelles Wissen: Allgemeinkulturelles Wissen gründend vor allem auf der empirischen interkulturellen Forschung
3. Interkulturelles Kompetenz, IC oder TC in der Gestalt der Fähigkeit kybernetischen, zirkulären oder kulturell multiperspektivistischen Denkens
4. Interkulturelle Praxis und Feedback aus derselben als Wachstumsinput in diesen Kreislauf, der somit zu einer interkulturellen Entwicklungsspirale wird.

Das effektive interkulturelle Management auf dieser Basis kann den folgenden positiven Kreislauf bewirken:

1. Diversität
2. Kreativität
3. Innovation
4. Wohlstand

9. Die bereits erwähnte Quantenphysik informiert uns bereits seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts, dass es ratsam ist, sich komplementäre Aspekte der Wirklichkeit zu vergegenwärtigen, um sie umfassender zu erkennen. Ich beziehe mich im engeren Sinn auf das Komplementaritätsprinzip oder die Welle-Teilchendualität, die der dänische Mikrophysiker Niels Bohr um 1927 für das Verständnis von Materie und Energie formuliert hat. Da die Trennung von Geist und Körper ein variables Kulturkonstrukt ist, sowie auch die von Bewusstem und Unbewusstem, liegt es nicht fern, die fundamentalen physikalischen Kategorien auch sozusagen für eine Physik des Geistes zu bemühen, zumindest metaphorisch und in der Erkenntnis der Unterschiedlichkeit der Bereiche, denn die subatomare Welt und unsere Ebene der Erfahrung, sowie die materielle und „geistige Physik“ können mangels tieferer wissenschaftlicher Erkenntnis im Kontext harter Wissenschaften bislang nur als Metaphern Sinn und Verwendung finden, zumindest in unserem Kulturkreis. Die Annahmen der Dependenz, der Interdependenz oder Konvergenz der Bereiche scheint kulturell im allgemeinen und wissenschaftskulturell im besonderen bedingt zu sein.

10. Schließlich sind die erweiterte Kontextualisierung und das Verständnis der damit einhergehenden Axiomatik das Ziel dieser Abhandlung. Diese ermöglichen uns ein neues Verständnis des Kulturellen, das das Interkulturelle durch das Transkulturelle und das dadurch bedingte transkulturelle Management sinn- und idealerweise segenbringend ergänzt. Die komplementären inter- und transkulturellen Optiken konstituieren das kulturelle Phänomen in seiner Gänze und stellen ein tragfähigeres Fundament für das umfassendere Verständnis und somit nachhaltigere Lösungen kultureller Fragen in Aussicht, wenn nicht sogar der kulturellen Frage im Kontext des Menschlichen per se und somit eine radikale Lösung im Sinne einer Lösung von der Radix oder Wurzel her.

11. Etwas zynisch könnte man vom Standpunkt der authentischen christlichen, westlichen Zivilisation in Ergänzung des gesamtkulturellen Horizontes der Menschheit, den wir exploriert haben, zu sagen geneigt sein, dass sich all die Komplikationen des menschlichen Geistes durch die Befolgung des zweifältigen ersten und höchsten Gebotes der Liebe erübrigten, denn diese Gabe integriert die Diversität und die Einheit des Menschen in harmonischer Weise. Sie ist Einheit par définition und kraft ihrer Natur diversitätsintegrierend. Doch inzwischen zieht der Mensch Kreise in der Wüste seines Intellekts, nach Oasen hie und da lechzend.

Die Bezugnahme auf den Einen und Absoluten und Schöpfer seiner myriadenfach und singulär diversen menschlichen Abbilder stellt die Paradelösung für das Enigma menschlicher Diversität bereit, mit der sich der relative menschliche Geist bisweilen überfordert sieht, insbesondere, wenn er an der Oberfläche der Erscheinungsbildern haftet, denn die myriadenfache Diversität kann ihn informationell und kognitiv und somit auch emotional überfordern. Daher erfordert unsere Wissens- und multikulturelle Ära die Einbeziehung des die Diversität ergänzenden, wesentlicheren, integrativen Aspektes im Bereich der Natur im allgemeinen und dem der menschlichen im besonderen. Die Bezugnahme auf den Einen integriert und desintegriert ggf. alle Diversität von ihrer eigentlichen tiefsten Wurzel her. Sie besteht in der personalisierten Wahrnehmung und Erkenntnis der Schöpfung, die auf der Trinität eines persönlichen Gottes gründet, den andere Religionen in der Unendlichkeit des Bewusstseins suchen. Die menschliche Navigation dieses Meeres des Bewusstseins, wie es in den asiatischen Allegorien genannt wird, ohne den Kompass des Absoluten kann ein riskantes Unterfangen sein, insbesondere auch die Navigation der kulturellen Wellen. Schließlich bleibt festzustellen, dass die Wurzeln des Baumes der Menschheit und der Erkenntnis verschiedene Tiefenebenen und -strukturen aufweist und daher Lösungen, die mehr oder weniger von der Wurzel her stammen und somit verschiedene Grade der Nachhaltigkeit haben, weil sie unter anderem mit verschiedenen ethischen Maßstäben vom Universalismus bis zum Relativismus einhergehen.

Die Notwendigkeit der allgemeinen und kulturellen Selbsterkenntnis wird zwar vielfach mantrahaft und quasi anästhesierend widerholt, ohne jedoch zum Kern der Aufforderung aus allen Himmelsrichtungen, Kulturen, Zeiten und Breiten vorzudringen. Vielmehr begnügt man sich häufig damit, das Universum des Menschen durch einen kleinen Schlitz wahrzunehmen, den der Intellekt vermittels seiner limitierten rationalen Erkenntnis geschaffen hat, in der Annahme, dass sich die Gesamtheit des Erfahrbaren auf diese Optik reduzieren ließe. Somit bewegt sich der Mensch in einer kargen Wüste seines eigenen Machwerks, in der er häufig unbeständigen Fatamorganas hinterherläuft und sich in diesem Prozess von einer Oase zur nächsten zu retten sucht, ohne jedoch den dauerhaften Frieden zu finden, der seinen Durst zu stillen vermag. Die konstruktive Frage lautet nun, ob der Mensch seine Wahrnehmung über das Wüstenhafte hinaus ausdehnen und auch der lebendigen Wasser und fruchtbaren Gefilde gewahr werden kann, die die komplementären Aspekte der physischen wie auch der geistigen Wüste sind, denn weder die ganze Erde, noch das gesamte Bewusstsein lassen sich auf eine Wüste reduzieren. Indes, die Tendenz zur Desertifikation (Verwüstung) der sogenannten modernen Welt ist eine Hauptursache für die Malaise des materiell-physischen, wie auch des menschlichen Terrains.

Das die geistigen Prozesse bedingende Produkt der Wahrnehmung durch das sprichwörtliche Loch in der Wand ist durch den Blick auf die Wirklichkeit bedingt, den der Intellekt, der nur einen Teil der inneren Wirklichkeit darstellt - und gleichermaßen das Herz und den Geist…beherbergt - und obendrein kulturbedingt ist, gestattet.

Die „Wüste des Rationalen“ ist ein Sinnbild, das Papst Benedict XVI dieser Tage sinngemäß verwendet hat. Ich interpretiere es als ein defizitäres Selbst-Verständnis des Menschen, was unter anderem zu einem galoppierenden und generalisierten ethischen Relativismus führt, der die kulturellen Krisen verschärft und eine Zivilisationskrise heraufbeschwört, wenn sich dieser Trend fortsetzen sollte. Die menschliche Ganzheit beinhaltet den Verstand und das Herz...oder in der Sprache der Kardiologin und Bewusstseinsforscherin Dr. Thérèse Brosse, eine dreifältige noetisch-psychosomatische Struktur, vielleicht geläufiger als Geist-Körper-Seele oder durch andere Begriffe bezeichnet, die sein ganzheitliches Wesen zu erfassen suchen. Dabei handelt es sich um eine hierarchisierte, von oben nach unten, vermittels des neurophysiologischen doppelten Prinzips der funktionellen und strukturellen Integration, integrierte Struktur.

Die Wahrnehmung und Erkenntnis der inneren Einheit kann die Wahrnehmung der äußeren Einheit, deren Nichtvorhandensein wir bereits als Ursache soziokultureller Missstände identifiziert haben, erleichtern. Dennoch sind und bleiben die Weisheit der diversen Zivilisationen, die Naturwissenschaften, allen voran die Quantenphysik und die neurophysiologische Forschung, die Geisteswissenschaften und die Philosophie, die authentische Religion, sowie die Positionen des Papstes und die Erkenntnis der Kardiologie und der Bewusstseinsforschung Dr. Brosses Beiträge für ein tragfähigeres Fundament einer neuen Kulturwissenschaft, sowie einer neuen Zivilisation, die die Gesamtheit des Kulturellen mit seinen komplementären Aspekten angemessen würdigt und somit ein ganzheitlicher-effektiveres Kultur- und interkulturelles Management ermöglicht, als dies bislang der Fall ist. Kulturmanagement-Defizite auf der lokalen-persönlichen, über die regionale und nationale bis hin zur kontinentalen und globalen Ebene können somit zum Nutzen des Menschen behoben werden.

Die Philosophie und die Psychoanalyse haben diesen Sachverhalt seit längerem erkannt, wie die Revuepassierung des planetaren physischen, wie geistigen Horizontes illustriert hat, aber sie konnten keinen praktischen und wirksamen Ausweg aus dem Labyrinth ihres vermeintlich problemlösenden Rationalismus anbieten – und der einfältige Rationalismus vermochte es ebensowenig, wie andere kulturelle Geistesströmungen, wie sog. prärational basierte Kulturen beispielsweise – deren Relativität und dialektischer Dualismus ohne ethische, verbindende Integrationsdimension im übrigen sowohl die ephemeren Fatamorganas, als auch die zweifelhaften und kurzlebigen Hoffnungen der Oasen erzeugt, die keinen Bestand in einer kargen und wenig lebensfördernden rationalen Wüste haben. Die zyklischen globalen Finanzkrisen unserer Tage, sind ein Indiz für solche Sachverhalte. Das globale System, das das Fundament unserer modernen Welt bildet, kann sich, wie die Geschichte lehrt, kurzfristig als Fatamorgana entpuppen, weil es auf geistigen Sand und nicht auf zeitüberdauernden Fels gebaut ist. Man kann schlussfolgern, dass der problematische Sachverhalt erkannt wurde, dass man bildlich gesprochen das Pferd ans Wasser zu führen, aber es nicht zum Trinken veranlassen vermochte.

Dennoch, unter dem Blickwinkel des Verständnisses des oben angeführten Komplementaritätsprinzips, das physikalisch bedeutet, dass ein Partikeldetektor die Natur als Partikeln und ein Wellendetektor die Natur als Wellen wahrnimmt, ist die Schlussfolgerung angemessen, dass das Beobachtungsinstrument die Beobachtung mitbestimmt. Somit kann man annehmen, dass der Beobachter das Beobachtete mitbestimmt. Der Philosoph J. Krishnamurti sagt sogar, dass der Beobachter das Beobachtete ist. Das würde bedeuten, dass wir selbst all jene Sachverhalte selbst sind, die wir in die Außenwelt projizieren und dort mechanistisch, ohne den eigentlichen Autor im Inneren, zu lösen hoffen, was aufgrund der kausalen Interdependenz des Inneren und des Äußeren dann unmöglich ist. Daher zurecht die Forderung diesbezüglicher Selbsterkenntnis für das Management des Wandels von der Wurzel der Dinge im Bewusstsein her. In diesem Effekt des Bewusstseins des Beobachters könnte ein gewisser metaphorischer kultureller Quanteneffekt in dem Sinne begründet sein, dass das Bewusstsein und seine Modi die beobachtete kulturelle und die weitere Realität zumindest mitzubestimmen scheint. Die Spielarten dieser Bewusstseinsaxiomatik harren ihrer verbindlichen, Forschungslabor basierten Validierung.

Folglich verweist dieser Sachverhalt die Lösung aller kulturellen Fragen zurück in den inneren Bereich des somit kreativen Bewusstseins und erfordert somit eine neue bewusstseinsbezogene Rechenschaftspflichtigkeit und Ethik der kulturellen, wie auch anderer Akteure.

Scheinbar gerät die kurze Geschichte der interkulturellen Forschung in zunehmendem Maße in das Gravitationsfeld eines impliziten metaphorischen quantischen Kulturverständnisses und eines metaphorischen quantischen Kulturbewusstseins, wenngleich mit einer Verzögerung von einem Jahrhundert nach dem Paradigmawechsel vom newtonschen Determinismus zum quantischen Indeterminismus, der durch die Heisenbergsche Unschärferelation und Bohrs Welle-Teilchendualität oder Komplementaritätsprinzip eingeführt wurde und somit eine differenziertere Wahrnehmung in erster Linie der subatomaren Natur gestatten, die wir daher nur metaphorisch auf die normale menschliche Erfahrung übertragen können. Doch was im Kleinen zutrifft, trifft es, sofern es ein fundamentales Gesetz ist, nicht auch in einer zu erkennenden Form auch auf andere Ebenen der Natur zu? Hätte man diese Interdependenz der Ebenen und Bereiche der Natur und ihre Axiomatik beizeiten erkannt, so hätte man damit nicht nur die Instrumente für das Management des äußeren Raumes, sondern eventuell auch die für das Management des inneren Raum gehabt und Strukturen der Natur und des Geistes gleichermaßen beherrschen und somit die durch das Missmanagement der inneren Strukturen bedingten Kriege vermeiden können. Ebenso wie die Übersetzung naturwissenschaftlicher Prinzipen in andere Bereiche hinterfragbar ist, ist also auch deren Nichtübersetzung hinterfragbar und deren Auswirkungen unter Umständen sogar von menschheits- und zivilisationsgeschichtlicher Bedeutung.

Hier folgt eine Modellierung der sukzessiven Generationen der interkulturellen Forschung, die den Ball der Erkenntnis seiner selbst und des Lebens zunehmend vom Äußeren und einem mechanistischen Kulturverständnis ins Innere des Kulturforschenden und kulturellen Akteures zurückspielt, der somit vermittels seines Bewusstseinsempowerments mit kulturrelevanter Handlungsfähigkeit ausgestattet ist und zwar mit einem über das Kulturelle und Interkulturelle hinausgehenden transkulturellen Potenzialität, die er entsprechend seiner Erkenntnisfähigkeit aktualisieren kann und dafür rechenschaftspflichtig ist. Im Bewusstsein dieses kausalen gesamtkulturellen Zusammenhangs habe ich, zumindest als Arbeitshypothese, mit dem Ziel eines umfassenden und nachhaltigen Management orientierten Gesamtverständnisses und einer Gesamt-kontextualisierung der interkulturellen Forschung eine Modellierung der psychologischen Infrastruktur des transkulturellen Managers im Managementkontext vorgenommen. Unter dem Blickwinkel einer ganzheitlichen Erforschung des interkulturellen Managements habe ich den transkulturellen Profiler oder das Dom-Modell oder aber 12-Oktaven transkulturelle Managementmodell entwickelt, das aus den nachfolgenden drei Ebenenclustern oder Bereichen besteht,

1. Der Bereich des interkulturellen Bewusstseins
2. Der Bereich der Entwicklung vom inter- zum transkulturellen Bereich
3. Der transkulturelle Bewusstheitsbereich

Man kann diese Drei-Ebenen-Struktur in der Dom Architekturmetapher visualisieren, die die Kulturmanagement relevanten, komplementären Bewusstseinsräume integriert. Präziser formuliert wird der interkulturelle Bewusstseinsraum durch den hierarchisch übergeordneten transkulturellen Bewusstseinsraum, der weiter ist, integriert und dies umso mehr in dem Maße, wie das kulturelle Subjekt sich über die Schnittstellendimensionen der Entwicklung höherentwickelt. Die Konvergenz der Diversität der Kuppelbögen in der Einheit der Kuppel und der Laterne versinnbildlichen die Integration der Diversität in der Einheit.

Und nach der Darstellung der Anatomie der psychologischen Infrastruktur unter dem Gesichtspunkt einer Bewusstseinslogik folgt eine Physiologie dieser Anatomie. Und wenn somit die Wirkprinzipen des inter-transkulturellen Bewusstseins gleichermaßen etabliert und erkannt sind, kann der weiter gefasste Begriff des kulturellen Bewusstseins mit seiner kreativen Dynamik entsprechend der Bewusstseinsentwicklung des interkulturellen Akteurs in die nachhaltige Managementpraxis umgesetzt werden. Und wenn diese Hypothese von der Gemeinschaft der Kulturforscher bestätigt werden kann, verfügt man vielleicht schließlich nicht nur über ein experimentell und erfahrungsvalidiertes Instrument für das Management der diversen Kulturen, sondern darüberhinaus ebenso über ein Kulturmanagement Instrument per se, i. e. für die nachhaltige Steuerung des mental-kulturellen Speichers des Individuums und über das Subjekt-Objekt Kontinuum auch der Gesellschaftskultur und deren Wechselwirkungen mit anderen kulturellen Akteuren.

Hier folgen nun die zwei bereits erwähnten Modelle:

1. Die Systematisierung der interkulturellen Paradigmawechsel, die die Paradigmenwechsel in den Naturwissenschaften widerspiegeln.

2. Der Transkulturelle Profiler als architektonische Metapher der Bewusstseinsanatomie und –physiologie des transkulturellen Managers im kulturgrenzüberschreitenden globalen Managementkontext: Die Bewusstseinsdynamik, die in der Anatomie der Bewusstseinsarchitektur des globalen Akteurs wirkt ist von der neurophysiologischen Forschung inspiriert und besteht in einer physiologisch-psychologischen Analogieannahme in dem Sinne, dass die zweifache strukturelle und funktionelle Integration in der Neurophysiologie analog auf eine integrative transkulturelle-interkulturelle hierarchisierte Integrations- und Steuerungslogik hinweist. Es bedeutet, dass die übergeordneten Strukturen des Bewusstseins analog zur Neurophysiologie, die Integration der hierarchisch untergeordneten Strukturen ermöglichen. In diesem Sinne ordnet der transkulturelle den interkulturellen Bereich unter und hat folglich eine Integrationsfunktion für diesen. Und darin besteht der Schlüssel für die Integration jeglicher Diversität in der Einheit. Die beiden sind konkomitant und verkörpern sozusagen Funktionen verschiedener komplementärer Bewusstseinsebenen. Der Wechsel von einer Bewusstseinsebene zur anderen integriert oder manifestiert Diversität. Beide erscheinen somit als aktualisierbare Potentialitäten des Bewusstseins und erfordern somit eine Bewusstseins-Bewusstheit. Die bewusste Wahrnehmung und Erkenntnis der komplementären interkulturell-transkulturellen Gesamtheit des Bewusstseins und seiner Kreativität kann gewissermaßen einen sogenannten kulturellen Quanteneffekt auslösen, der das kulturelle Umfeld entsprechend dem Bewusstseinsstatus des kulturellen Subjekts mitformt. In dieser umfassenden Erkenntnis des kulturellen Universums mit seinen beiden zentralen Aspekten der Diversität mit ihrer dialektischen Logik einerseits und der essentiellen Einheit andererseits besteht die Ressource und der natürliche Hauptschlüssel für ein Kulturmanagement, das den Erfordernissen der globalen Ära gerecht werden kann (Das Prinzip einer erweiterten dreifältigen biologischen Gesamtstruktur des Menschen und dessen Axiomatik beruht auf der Forschung der Kardiologin und Bewusstseinsforscherin Dr. Thérèse Brosse, Paris, in deren Freundeskreis ich während meines Studiums in Paris verkehrte. Siehe auch „La Conscience-Energie: Structure de l’homme et de l’univers...“, Éditions Présence, Sisteron, France 1984 von dieser Autorin, sowie meine deutsche Übersetzung unter dem deutschen Titel „Das Bewusstsein-Energie: Struktur des Menschen und des Universums…“, erschienen beim Grin-Verlag München).

Vor der englischsprachigen Textfortsetzung möchte ich hinzufügen, dass wir uns mitten im Meer der kulturellen Herausforderungen mit bislang unüberschaubaren kulturellen Wellengängen befinden. Der Kompass einer umfassenden Kulturerkenntnis hat dabei die Bedeutung und Funktion eines Felsen in der Brandung und einer geistigen Verankerung. Und, mit dem skizzierten Primat des Bewusstseins, scheinen kulturelle Fragen und ihre Lösung in der Natur und Struktur des Individuums als Hebel für soziokulturelle Prozesse zu gipfeln.

1. A synopsis of modern intercultural studies

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(All these authors have undertaken their research many decades after the appearance of the quantum paradigm; Hofstede, THT and Brannen’s and Salk’s cultural assumptions are increasingly characterized by indeterminism.)

1. DOME 12 D or 12 Octaves Transcultural Profiler or Transcultural Management Model

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[...]

Ende der Leseprobe aus 223 Seiten

Details

Titel
Eine Revision der interkulturellen Praxis im Lichte weltweiter Managementerfordernis
Untertitel
A Review Of The Intercultural Issue For Enhanced Global Management. A Bilingual Study in German and English
Veranstaltung
interkulturelles Management
Autor
Jahr
2011
Seiten
223
Katalognummer
V180676
ISBN (eBook)
9783656037675
ISBN (Buch)
9783656566533
Dateigröße
2029 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
in Deutsch und Englisch
Schlagworte
interkulturelles Management, interkulturelle Beziehungen, interkulturelle Kommunikation, internationales Diversitätsmanagement, interkulturelle Mediation, interkulturelle Forschung, interkulturelle Beratung
Arbeit zitieren
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor), 2011, Eine Revision der interkulturellen Praxis im Lichte weltweiter Managementerfordernis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180676

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