Kurzgliederung
A. Einleitung
I. Abriss der Entwicklungsgeschichte
II. Ökonomischer Hintergrund und Auftrag
1. Die internationale Verschuldenskrise
2. Die MIGA als Instrument zur Förderung von Direktinvestitionen
B. Struktur
I. Kapitalbeschaffung und Finanzstruktur
II. Rechtspersönlichkeit
C. Aufgaben
I. Versicherung/ Garantie
1. Währungstransferrisiko
2. Enteignungsrisiko
3. Vertragsbruchrisiko
4. Kriegsrisiko
5. Sonstige nicht- kommerzielle Risiken
II. Investitionsförderungsmaßnahmen und Streitschlichtung (Art. 23)
III. Sonstige Versicherungsvoraussetzungen
D. Bedeutung
I. Ausdehnung des materiellen Versicherungsschutzes
II. Einflussnahme auf die Investitionsbedingungen im Gaststaat
III. Einfluss der MIGA auf die Vornahme von Direktinvestitionen an dem
Fallbeispiel: Mozambique
IV. Minderung der Verschuldenskrise
V. Stellungnahme und Bewertung
Inhaltsverzeichnis
A. Einleitung
I. Abriss der Entwicklungsgeschichte der MIGA
II. Der ökonomische Hintergrund und Auftrag der MIGA
1. Die internationale Verschuldenskrise
2. Die MIGA als Instrument zur Förderung von Direktinvestitionen
B. Aufbau und Organisation der MIGA
I. Kapitalbeschaffung und Finanzstruktur
II. Rechtspersönlichkeit
III. Organe
1. Der Gouverneursrat
2. Das Direktorium
3. Präsident und Personal
C. Aufgaben der MIGA
I. Versicherung/ Garantie
1. Das Währungstransferrisiko
2. Das Enteignungsrisiko
3. Das Vertragsbruchrisiko
4. Das Kriegsrisiko
5. Sonstige nicht- kommerzielle Risiken
II. Investitionsförderungsmaßnahmen und Streitschlichtung
III. Sonstige Versicherungsvoraussetzungen
1. Berücksichtigungsfähige Investitionen
2. Berücksichtigungsfähige Investoren
3. Berücksichtigungsfähige Gastländer
4. Vertragsschlussverfahren
D. Die Bedeutung der Multilateral Investment Guarantee Agency
I. Die Ausdehnung des materiellen Versicherungsschutzes
1. Erweiterung des Kreises des Versicherungsobjektes
2. Erweiterung des Kreises der Versicherten
3. Erweiterung des Kreises der versicherbaren Risiken
4. Neuartige Beratungs- und Unterstützungsfunktion
5. Verwaltung des „sponsorship trust fund“
II. Einflussnahme auf die Investitionsbedingungen im Gaststaat
III. Komplementäres Zusammenspiel der MIGA mit anderen Investitionsförderungsmaßnahmen
1. Zusammenspiel der MIGA mit anderen Investitionsförderungsmaßnahmen als Voraussetzung für die Gewährung
2. Zusammenspiel mit den herkömmlichen Förderungsmaßnahmen als Grundlage für den Umfang
IV. Einfluss der MIGA auf Direktinvestitionen
1. Versicherungsschutz oder „Management- Funktion“?
2. Minderung der Verschuldenskrise
a. Auslandsverschuldung
b. Ressourcenabflüsse in die Entwicklungsländer
3. Kritikpunkte
a. Die „Moral- Hazard Problematik“
b. Diskriminierung inländischer Investoren
c. Die „Crowding- Out Problematik“
V. Einfluss der MIGA auf den internationalen Investitionsfluss
1. Einflussnahme auf nationale Regelungen
2. Einflussnahme auf völkervertragliche Regelungen
E. Stellungnahme und Bewertung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Multilateral Investment Guarantee Agency (MIGA) als Instrument des Wirtschaftsvölkerrechts zur Förderung ausländischer Direktinvestitionen in Entwicklungsländern und deren Beitrag zur Entschärfung der internationalen Verschuldenskrise.
- Entstehungsgeschichte und organisatorischer Aufbau der MIGA.
- Aufgaben und Funktionsweise der MIGA bei der Risikoabsicherung.
- Indirekte Einflussnahme der MIGA auf die Investitionsbedingungen in Gaststaaten.
- Kritische Würdigung der MIGA-Konzeption (Moral Hazard, Crowding-Out).
- MIGA als präventives Instrument zur Investitionsabsicherung.
Auszug aus dem Buch
C. Aufgaben der MIGA
Die MIGA arbeitet auf verschiedenen Ebenen für den Schutz von Investitionen im Ausland. I. Versicherung/ Garantie. Einer Auslandsinvestition können verschiedene Risiken begegnen. Die MIGA sichert spezielle Nachteile ab, die sogenannten politischen und nicht- kommerziellen Risiken. 1. Das Währungstransferrisiko. Das Währungstransferrisiko bezeichnet die Gefahr, für eine Geldforderung im grenzüberschreitenden Verkehr aufgrund von staatlichen Eingriffen in den Devisentransfer keine oder keine volle Befriedigung zu erlangen. Die MIGA gewährt gemäß Art. 11 a) (i) Risikoschutz für solche Verluste, die durch jede dem Gastland zurechenbare Beschränkung hinsichtlich des Transfers ihrer Währung in das Ausland entstehen.
Zusammenfassung der Kapitel
A. Einleitung: Gibt einen Abriss der Entstehungsgeschichte der MIGA und beleuchtet den ökonomischen Hintergrund, insbesondere die internationale Verschuldenskrise.
B. Aufbau und Organisation der MIGA: Beschreibt die Struktur, Kapitalbeschaffung und die Organe (Gouverneursrat, Direktorium, Management) der Agentur.
C. Aufgaben der MIGA: Erläutert die versicherungstechnischen Aufgaben der MIGA bei nicht-kommerziellen Risiken sowie die Mechanismen der Streitschlichtung und Investitionsförderung.
D. Die Bedeutung der Multilateral Investment Guarantee Agency: Analysiert die Erweiterung des Versicherungsschutzes, den Einfluss auf Gaststaaten, das Zusammenspiel mit anderen Fördermaßnahmen und kritische Diskussionspunkte wie die Moral-Hazard-Problematik.
E. Stellungnahme und Bewertung: Fasst die Wirksamkeit der MIGA als globales Förderinstrument zur präventiven Investitionsabsicherung zusammen.
Schlüsselwörter
Multilateral Investment Guarantee Agency, MIGA, Wirtschaftsvölkerrecht, Investitionsschutz, Direktinvestitionen, nicht-kommerzielle Risiken, politische Risiken, Entwicklungsländer, internationale Verschuldenskrise, Versicherungsagentur, Weltbank, Risikomanagement, Kapitalfluss, Investitionsklima, Haftung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt die rechtliche Bedeutung und Funktion der Multilateral Investment Guarantee Agency (MIGA) als Instrument zur Förderung von Investitionen in Entwicklungsländern im Rahmen des Wirtschaftsvölkerrechts.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Arbeit fokussiert auf die Entstehung der MIGA, deren Organisationsstruktur, die Absicherung gegen politische und nicht-kommerzielle Risiken sowie die Rolle der Agentur bei der Beeinflussung der Investitionsbedingungen in Gaststaaten.
Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?
Das Ziel ist es, die MIGA als ein effektives, multilaterales Instrument darzustellen, das durch Versicherungs- und Beratungsleistungen Investitionssicherheit schafft und damit zur Überwindung wirtschaftlicher Krisen beiträgt.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?
Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche Untersuchung, die auf der Analyse völkerrechtlicher Grundlagen, der Konvention zur Errichtung der MIGA sowie einer breiten Auswertung internationaler Fachliteratur und Wirtschaftsstatistiken basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Aufbau und Organisation, eine detaillierte Auflistung der versicherbaren Risiken (wie Enteignung oder Vertragsbruch) und eine kritische Auseinandersetzung mit der Wirkung der MIGA auf den internationalen Investitionsfluss.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Investitionsschutz, MIGA, politische Risiken, Entwicklungsländer, internationale Verschuldenskrise und völkerrechtliche Absicherung.
Welche Bedeutung hat das „sponsorship trust fund“ im Kontext der MIGA?
Es ermöglicht einzelnen Mitgliedsstaaten, Versicherungsschutz für Investitionen zu sponsern, wobei die Höhe der Förderung unbegrenzt sein kann und das Gastland nicht zwingend ein MIGA-Mitglied sein muss.
Wie bewertet die Arbeit die Moral-Hazard-Kritik an der MIGA?
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass sich die theoretische Kritik, die MIGA würde Anreize zur Schadensverursachung setzen, empirisch nicht bewahrheitet hat, da in 21 Jahren nur sehr wenige Garantiefälle eingetreten sind.
- Arbeit zitieren
- Ann-Kristin Westermann (Autor:in), 2008, Die Bedeutung der Multilateral Investment Guarantee Agency (MIGA), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180873