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Prozess der Weitergabe von Wissen bei der Übergabe von Dokumentationsprojekten

Methoden und Anwendungen von Wissensmanagement bei Dienstleistern der Technischen Dokumentation

Titel: Prozess der Weitergabe von Wissen bei der Übergabe von Dokumentationsprojekten

Masterarbeit , 2011 , 129 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dirk Odebrecht (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Technische Kommunikation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der vorliegenden Master Thesis ist die Erfassung von implizitem Wissen eines Technischen Redakteurs in der Funktion eines Projektleiters bei der Übergabe eines Dokumentationsprojektes. Dabei sollen die Untersuchungen in dieser Master Thesis möglicherweise vorhandenes Potenzial zur Verbesserung des Wissenstransfers aufdecken. Im Kern fokussiert diese Arbeit die unterschiedlichen Werkzeuge und Methoden aus dem Wissensmanagement, um Wissen in seinen unterschiedlichen Formen dauerhaft zu erfassen und für andere Mitarbeiter zugänglich zu machen. Am Ende der Untersuchungen stehen sich ein Problemkatalog und ein Katalog von möglicherweise geeigneten Maßnahmen in Form einer mehrdimensionalen Checkliste gegenüber, um den Externalisierungsprozess von implizitem Wissen bei der Projektübergabe zu verbessern.
Im theoretischen Teil I dieser Arbeit erfolgt zunächst eine umfassende Literaturrecherche, um den aktuellen Stand der Erkenntnisse zu erfassen und ein erstes Fazit ziehen zu können. Im anschließenden empirischen Teil II werden die Forschungsfragen abgeleitet und daraus Hypothesen generiert. Zur Überprüfung der Hypothesen wird eine quantitative und qualitative Untersuchung mittels Experteninterview und Fragebogen durchgeführt. Bei der anschließenden Auswertung
werden die Hypothesen überprüft. Diese führen im Ergebnis zu
Empfehlungen, wie das implizite Wissen des Projektleiters weitestgehend erfasst und gespeichert werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problembeschreibung

1.2 Ziele

1.3 Aufbau der Master Thesis

2 Teil I: Theoretische Betrachtungen

2.1 Begriffsdefinitionen

2.1.1 Technische Dokumentation

2.1.2 Der Technische Redakteur

2.1.3 Dienstleistungsunternehmen für die Technische Dokumentation

2.1.4 Was ist ein Dokumentationsprojekt?

2.1.5 Normen, Richtlinien und Gesetze

2.1.6 Die verschiedenen Anleitungsarten

2.2 Der Technische Redakteur als Projektleiter

2.3 Wissen

2.3.1 Prozeduales und deklaratives Wissen

2.3.2 Semantisches und episodisches Wissen

2.3.3 Explizites Wissen

2.3.4 Implizites Wissen

2.3.5 Die vier Formen der Wissensumwandlung

2.3.6 Könnerschaft

2.3.7 Narratives Wissen

2.3.8 Individuelles Wissen

2.3.9 Kollektives Wissen

2.3.10 Organisationales Wissen

2.3.11 Erfahrungswissen

2.4 Transferierbarkeit des Wissens

2.4.1 Transfer

2.4.2 Wissenstransfer

2.5 Barrieren beim Wissenstransfer

2.5.1 Wissensstrukturelle Barrieren

2.5.2 Intrapersonelle Barrieren

2.5.3 Interpersonelle Barrieren

2.5.4 Organisationelle Barrieren

2.6 Wissensmanagement - Methoden und Instrumente

2.6.1 Sempai-Kohai

2.6.2 Coaching

2.6.3 Mentoring

2.6.4 Transaktives Wissenssystem

2.6.5 Interessen Cluster-Prinzip

2.6.6 Push- and Pull-Prinzip

2.6.7 Tiefeninterview

2.6.8 Critical Incident Technique

2.6.9 Erfahrungsgeschichte

2.7 Fazit aus den theoretischen Betrachtungen

3 Teil II: Empirische Untersuchungen

3.1 Forschungsfragen und Hypothesen

3.2 Methodische Vorgehensweise

3.2.1 Potenzielle Methoden

3.2.2 Angewandte Methode

3.2.3 Untersuchungsdesign

3.3 Durchführung der Untersuchung

3.3.1 Entwicklung der Interviewfragen und Fragebögen

3.3.2 Eruieren geeigneter Interviewpartner

3.3.3 Durchführen der Experteninterviews

3.3.4 Distribution und Akkumulation der Fragebögen

3.3.5 Kodierung der Interviewfragen und Fragebögen

3.3.6 Dokumentation der Interviewfragen und Fragebögen

3.4 Statistische Auswertung der quantitativen Ergebnisse

3.4.1 Kategorie A

3.4.2 Kategorie B

3.4.3 Kategorie C

3.5 Inhaltsanalyse der qualitativen Antworten

3.5.1 Kategorie A

3.5.2 Kategorie B

3.5.3 Kategorie C

3.6 Überprüfung der aufgestellten Hypothesen

3.7 Fazit aus den empirischen Untersuchungen

4 Folgerungen

4.1 Organisatorische Probleme

4.2 Persönliche Einflüsse auf den Wissenstransfer

4.3 Empfehlungen

4.3.1 Erkennen von Misserfolgspotenzial

4.3.2 Risikomanagement

4.3.3 Erwartungshaltung

4.3.4 Projektdefinition (Musterseite)

4.3.5 Projektorganisation (Musterseite)

4.3.6 Regelung des Informationsflusses

4.3.7 Projektübergabe-Protokoll mit Einarbeitungsplan (Musterseite)

4.4 Mehrdimensionale Checkliste (Auszug)

4.5 Ausblick und Grenzen der Studie

5 Zusammenfassung

5.1 Konklusion

Zielsetzung & Themen

Die Master Thesis verfolgt das Ziel, das implizite Wissen eines Technischen Redakteurs in seiner Funktion als Projektleiter bei der Übergabe von Dokumentationsprojekten zu erfassen und für Nachfolger nutzbar zu machen, um den Wissenstransfer zu optimieren und Projektrisiken zu minimieren.

  • Externalisierung von Erfahrungswissen bei Projektübergaben
  • Anwendung von Wissensmanagement-Methoden (z.B. Mentoring, Erfahrungsgeschichten)
  • Identifikation und Minderung von Wissenstransfer-Barrieren
  • Entwicklung systematischer Instrumente wie Checklisten und Protokolle

Auszug aus dem Buch

1.1 Problembeschreibung

In einem Dienstleistungsunternehmen für die Technische Dokumentation wird seit Monaten an einer umfangreichen Betriebsanleitung für eine komplette Rohrschweißanlage gearbeitet. Der Projektleiter des Teams ist ein langjähriger und erfahrener Mitarbeiter auf diesem Gebiet und verfügt über wertvolles Wissen. Dieser Mitarbeiter wird das Unternehmen in drei Monaten verlassen. Auf die Frage, wie nachher wichtige Dokumentationsprojekte weiterlaufen und Kontakte in der Firma für den Nachfolger erhalten bleiben, ist meistens eine Antwort dieser Art zu hören: „Ja, wir haben das geplant und dafür eine Übergabeliste mit wichtigen Aufgaben gemacht. Diese wird momentan vervollständigt. Einen Monat vor der Projektübergabe werden wir sie dann durchgehen.“

Die Person mit Schlüsselwissen ist weg und der Nachfolger hat sich zwei Monate lang eingearbeitet. Bei einem Gespräch zwischen Projektmanagement und dem Nachfolger zeigt sich dann die Realität: Letzterer habe das Gefühl, dass die Einarbeitung schlecht geplant sei, die Liste der Aufgaben wäre veraltet und unvollständig, er habe Arbeiten gemacht, die eigentlich schon von seinem Vorgänger erledigt waren. Und überhaupt sei es nicht sonderlich motivierend, keinen Überblick zu haben und von anderen an dem Projekt beteiligten Mitarbeitern den Spruch zu hören: „… ja, das hat dein Vorgänger auch schon versucht.“

Wissen ist wichtiges Kapital, sowohl für den Technischen Redakteur als auch für Dienstleistungsunternehmen. Die gelebte Praxis bedeutet meistens den Verlust dieses Kapitals durch ungenügende Vorbereitung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung bei der Übergabe von Dokumentationsprojekten durch den Verlust von Erfahrungswissen sowie die Ziele und den strukturellen Aufbau der Thesis.

2 Teil I: Theoretische Betrachtungen: Definiert grundlegende Begriffe der Technischen Dokumentation, des Wissensmanagements und der verschiedenen Wissensformen, um eine theoretische Basis für die Untersuchung zu schaffen.

3 Teil II: Empirische Untersuchungen: Dokumentiert die methodische Vorgehensweise und Durchführung der Experteninterviews und Fragebögen zur Analyse der Wissensübergabe in der Praxis.

4 Folgerungen: Leitet aus den empirischen Ergebnissen konkrete Empfehlungen und Instrumente, wie Checklisten und Protokolle, zur Verbesserung des Wissenstransfers ab.

5 Zusammenfassung: Bietet einen komprimierten Rückblick auf die theoretischen und empirischen Kernpunkte sowie eine abschließende Konklusion.

Schlüsselwörter

Technische Dokumentation, Wissensmanagement, Wissenstransfer, Projektübergabe, Projektleiter, Technischer Redakteur, Implizites Wissen, Erfahrungswissen, Wissensumwandlung, Externalisierung, Mentoring, Dokumentationsprojekt, Risikomanagement, Betriebsanleitung, Prozessoptimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das meist implizite Erfahrungswissen von Projektleitern bei der Übergabe von Technischen Dokumentationsprojekten in Dienstleistungsunternehmen systematisch erfasst und an Nachfolger übergeben werden kann.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Zentrale Themen sind Wissensmanagement, Wissenstransfer, die Rolle des Technischen Redakteurs als Projektleiter, die Analyse von Transferbarrieren und die Entwicklung von Instrumenten zur Wissenssicherung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Externalisierung von Erfahrungswissen, um dieses von der Person des Projektleiters abzulösen und für Nachfolger verständlich und nachvollziehbar zu machen.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Die Studie kombiniert eine qualitative Analyse (halbstandardisierte Experteninterviews) mit einer quantitativen Untersuchung (standardisierte Fragebögen) bei acht Projektleitern.

Welche Schwerpunkte liegen im Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Wissensmanagements und eine empirische Untersuchung, bei der bestehende Prozesse und Barrieren bei Projektübergaben analysiert und bewertet werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere "Implizites Wissen", "Projektübergabe", "Wissensmanagement-Methoden" (z.B. Mentoring, Critical Incident Technique) und "Dokumentationsprojekte".

Warum scheitern Projektübergaben laut Autor häufig?

Oft mangelt es an einer frühzeitigen Planung, einer unzureichenden Definition von Prozessen und einer bewussten Vorbereitung, wobei auch zwischenmenschliche Barrieren und Zeitdruck eine entscheidende Rolle spielen.

Welche Rolle spielt die "Sozialkompetenz" bei der Projektübergabe?

Die Sozialkompetenz des Projektleiters ist entscheidend für den Wissenstransfer; ein kooperativer Führungsstil und gepflegte soziale Kontakte begünstigen eine reibungslose Übergabe und Verständigung.

Welches Fazit zieht der Autor für Dienstleister?

Dienstleister sollten frühzeitig Wissen konservieren, klare Prozessstandards für Übergaben definieren und Methoden wie Mentoring oder strukturierte Dokumentation (z.B. Pflichtenhefte) etablieren, um Wissensverlust zu verhindern.

Ende der Leseprobe aus 129 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prozess der Weitergabe von Wissen bei der Übergabe von Dokumentationsprojekten
Untertitel
Methoden und Anwendungen von Wissensmanagement bei Dienstleistern der Technischen Dokumentation
Hochschule
Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung  (Zentrum für Wissens- und Informationsmanagement)
Veranstaltung
Universitätslehrgang Professional M. Sc. Technische Kommunikation
Note
1,0
Autor
Dirk Odebrecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
129
Katalognummer
V180933
ISBN (eBook)
9783656043027
ISBN (Buch)
9783656043232
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Technische Kommunikation Technische Dokumentation Technischer Redakteur Betriebsanleitungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dirk Odebrecht (Autor:in), 2011, Prozess der Weitergabe von Wissen bei der Übergabe von Dokumentationsprojekten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180933
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Leseprobe aus  129  Seiten
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