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Alles über Süßstoffe: von Aspartam über Cyclamat bis Stevia, Fruchtzucker und Zucker

Title: Alles über Süßstoffe: von Aspartam über Cyclamat bis Stevia, Fruchtzucker und Zucker

Scientific Essay , 2010 , 32 Pages

Autor:in: M.Sc. Sven-David Müller (Author), Jasmin Schwarz (Author)

Health - Nutritional Science
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Keine anderen Produkte werden so sehr kritisiert wie Süßstoffe. Experten und „Laien“ berichten über angeblich gesundheitsschädigenden Wirkungen von Süßstoffen. Dies führ zu Verunsicherung der Konsumenten, die einerseits gerne die Vorteile der Süßstoffe nützen möchten, andererseits aber Angst haben durch deren Konsum krank zu werden. Hier soll ein kleiner objektiver Einblick über Geschichte, Risiken, Zulassungsverfahren und derzeit existierende (auch die weniger bekannten) Süßstoffe gegeben werden. Der immer wieder beschriebene Effekt auf die Hunger-Sättigungs-Regulation scheint nicht vorhanden zu sein. In jedem Falle führen Süßstoffe nicht zur Insulinausschüttung. Studien zeigen zudem, dass Süßstoffe bei der Gewichtsreduktion helfen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Geschichte

Ein kurzer Einblick in die Welt der Kohlenhydrate

„Messung“ der Süßkraft

Süßstoffe als Ersatz für Zucker

Weitere Fähigkeiten von Süßstoffe

Die Sicherheitsstandards für Süßstoffe

Zulassungsverfahren

Was versteht man unter dem ADI-Wert

E-Nummern

Der Geschmackssinn – wie man „süß“ schmeckt

Einteilung der süß schmeckenden Substanzen

Übersicht über die die Süßstoffe

Alitam

Acesulfam-K (E950)

Aspartam (E951)

Aspartam-Acesulfam-Salz

Brazzein

Curculin

Cyclamat (E952)

Dulcin

Hernandulcin

Lugdunam

Mabinlin

Miraculin

Mogrosid

Monellin

Neohesperidin Dihydrochalcon (E959)

Neotam

Saccharin (E 954)

Stevia (Stevia rebaudiana Beroni)

Sucralose (E 955)

Tagatose

L-arabinose

Thaumatin (E-957)

P4000

Pentadin

Zuckeralkohole

Weitere süß schmeckende Substanzen

Süßstoffe – Allergieauslöser?

Süßstoffe in der Schwangerschaft und Stillzeit

Süßstoffe und Kinder

Süßstoffe und Hunger

Mögliche positive Wirkungen?

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit bietet einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die Geschichte, die Risiken, das Zulassungsverfahren sowie die verschiedenen Arten von Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und den Konsumenten durch objektive Informationen zu mehr Sicherheit im Umgang mit diesen Produkten zu verhelfen.

  • Historische Entwicklung des Zuckerkonsums und des Süßstoffmarktes
  • Wissenschaftliche Grundlagen der Geschmackswahrnehmung und Süßkraft
  • Detaillierte Analyse spezifischer Süßstoffe und Zuckeralkohole
  • Sicherheitsstandards, E-Nummern und Zulassungsverfahren
  • Bewertung des Einflusses von Süßstoffen auf Gesundheit, Gewicht und spezifische Risikogruppen

Auszug aus dem Buch

Der Geschmackssinn – wie man „süß“ schmeckt

Die Wahrnehmung des Geschmacks selbst ist ein Zusammenspiel zwischen Geschmacks- und Geruchssinn. Das kann jeder feststellen wenn er einen Schnupfen hat und das Essen einfach nicht mehr schmeckt. Wozu schmecken wir überhaupt?

In erster Linie soll der Geschmack einen Hinweis geben, ob die Nahrung genießbar, ungenießbar oder gar giftig ist. Die Geschmacksempfindung selbst wird durch Wechselwirkungen zwischen den Geschmacksauslösenden Substanzen und den Geschmacksrezeptoren ausgelöst. Diese Geschmacksrezeptoren befinden sich in den Geschmacksknospen, die wiederum in den sogenannten Papillen sitzen. Papillen besitzen unterschiedliche Formen (Pilz-, Wall- und Blattpapillen), die an unterschiedlichen Bereichen der Zunge angeordnet sind.

Es findet sich noch eine vierte Papillenform, die Fadenpapillen: sie sind zwar am häufigsten anzutreffen, tragen aber keine Geschmacksknospen, sondern besitzen stattdessen verhornte Zellen die die Zungenoberfläche rau machen. Außer in den Papillen der Zunge, sind Geschmacksknospen auch am Gaumen und Nasenrachenraum zu finden. Am besten funktioniert der Geschmackssinn im Kindesalter und nimmt mit der Zeit ab.

Die Geschmacksrezeptoren selbst sind keine Nervenzellen, sondern modifizierte Epithelzellen (Epithelzellen sind jene Zellen, die alle Oberflächen des menschlichen Körpers bedecken: Haut, Darm, Speiseröhre, Mundhöhle usw.), die eine Verbindung zu den Nervenfasern herstellen können. Der Mensch kann fünf verschiedene Geschmacksqualitäten unterscheiden:

- Bitter

- Sauer

- Salzig

- Süß

- Umami

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Problematik der Süßstoffkritik und Darstellung der Zielsetzung, einen objektiven Überblick zu geben.

Geschichte: Abhandlung der historischen Entwicklung von der natürlichen Vorliebe für Süßes bis hin zur Entstehung künstlicher Süßstoffe.

Ein kurzer Einblick in die Welt der Kohlenhydrate: Erläuterung der chemischen Struktur und Funktion von Kohlenhydraten im menschlichen Körper.

„Messung“ der Süßkraft: Beschreibung der Problematik und der subjektiven Methoden bei der Bestimmung der Süßkraft von Substanzen.

Süßstoffe als Ersatz für Zucker: Erläuterung der Bedeutung von Süßstoffen für Diabetiker und Übergewichtige im Rahmen der Kalorienreduktion.

Weitere Fähigkeiten von Süßstoffe: Kurzer Abriss über zusätzliche Eigenschaften wie Geschmacksverstärkung.

Die Sicherheitsstandards für Süßstoffe: Einführung in internationale Sicherheitsrichtlinien und den ADI-Wert.

Zulassungsverfahren: Detaillierte Darstellung der toxikologischen Prüfungen, die für die Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen notwendig sind.

Was versteht man unter dem ADI-Wert: Definition und Erläuterung der Berechnung des Acceptable Daily Intake.

E-Nummern: Erläuterung des E-Nummernsystems als europäische Kennzeichnung und Identifizierung.

Der Geschmackssinn – wie man „süß“ schmeckt: Physiologische Grundlagen der Geschmackswahrnehmung und deren Zusammenspiel mit Rezeptoren.

Einteilung der süß schmeckenden Substanzen: Systematische Übersicht über natürliche und künstliche Süßstoffe sowie Zuckeraustauschstoffe.

Übersicht über die die Süßstoffe: Einzelne Charakterisierung verschiedener Süßstoffe wie Aspartam, Acesulfam-K oder Stevia bezüglich ihrer Eigenschaften.

Zuckeralkohole: Zusammenfassung der Verwendung, Eigenschaften und Nachteile von Zuckeralkoholen wie Sorbit oder Xylit.

Weitere süß schmeckende Substanzen: Kurze Erwähnung spezifischer weiterer Stoffe wie Glycyrrhizin.

Süßstoffe – Allergieauslöser?: Untersuchung des allergenen Potenzials von Süßstoffen.

Süßstoffe in der Schwangerschaft und Stillzeit: Bewertung der Unbedenklichkeit und Sicherheit für Mutter und Kind.

Süßstoffe und Kinder: Diskussion der Eignung von Süßstoffen für die kindliche Ernährung.

Süßstoffe und Hunger: Kontroverse Betrachtung der Appetitsteigerung durch Süßstoffkonsum.

Mögliche positive Wirkungen?: Hinweise auf antioxidative und andere gesundheitsrelevante Effekte.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung von Süßstoffen als hilfreiche Komponente einer ausgewogenen, kalorienbewussten Ernährung.

Schlüsselwörter

Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe, Zucker, Saccharose, Aspartam, Acesulfam-K, Süßkraft, ADI-Wert, Zulassungsverfahren, Kohlenhydrate, Ernährung, Kalorienreduktion, Diabetiker, Stoffwechsel, Lebensmittelsicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit liefert einen fundierten wissenschaftlichen Überblick über die Welt der Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe, um Verunsicherungen bei Konsumenten abzubauen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Geschichte, chemische Einordnungen, Sicherheitsstandards, Zulassungsprozesse sowie die spezifische Wirkung verschiedener Süßstoffe auf den menschlichen Organismus.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Hauptziel ist eine objektive Information über Nutzen und Risiken, um den bewussten Umgang mit Süßungsmitteln im Rahmen einer gesunden Ernährung zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, der Auswertung wissenschaftlicher Studien und Stellungnahmen relevanter Behörden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die physiologischen Grundlagen der Geschmackswahrnehmung, die detaillierte Vorstellung einzelner Süßstoffe und die Sicherheitsbewertung durch internationale Gremien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Süßkraft, ADI-Wert, Zulassungsverfahren, Stoffwechsel und Kalorienreduktion.

Ist Aspartam für den Menschen gefährlich?

Nach aktuellem wissenschaftlichem Stand und unter Einhaltung des festgelegten ADI-Wertes gilt Aspartam als sicher, auch wenn im Internet häufig unseriöse Warnungen verbreitet werden.

Welche Vorteile bieten Zuckeralkohole gegenüber klassischem Zucker?

Zuckeralkohole haben einen geringeren Brennwert, fördern nicht die Kariesbildung und beeinflussen den Insulinspiegel weniger stark, sind jedoch bei übermäßigem Verzehr abführend.

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Details

Title
Alles über Süßstoffe: von Aspartam über Cyclamat bis Stevia, Fruchtzucker und Zucker
Authors
M.Sc. Sven-David Müller (Author), Jasmin Schwarz (Author)
Publication Year
2010
Pages
32
Catalog Number
V180934
ISBN (eBook)
9783656045700
ISBN (Book)
9783656045052
Language
German
Tags
Süßstoff Süßstoffe Aspartam Aspartame Cyclamat Zyklamat Stevia Steviosid Stevioside Fruchtzucker Fruktose Zucker Sven-David Müller Diätassistent Diätetik Steviolglycoside Saccharin ist Süßstoff gesund Süßstoff und Krebs macht Süßstoff Hunger hungrig durch Süßstoff Nachteile Süßstoff Saccharose
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.Sc. Sven-David Müller (Author), Jasmin Schwarz (Author), 2010, Alles über Süßstoffe: von Aspartam über Cyclamat bis Stevia, Fruchtzucker und Zucker, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180934
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