Corporate Responsibility - Konzept für ein Pharmaunternehmen


Hausarbeit, 2011

24 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Pharmaindustrie
1.2 Corporate Compliance
1.3 Corporate Governance
1.4 Corporate Social Responsibility
1.5 Deutscher Corporate Governance Index

2. Unternehmensorgane
2.1 Unternehmensspitze- und Aufsicht
2.1.1 Allgemein
2.1.2 Vorstand
2.1.3 Aufsichtsrat
2.1.4 Vergütung
2.1.5 Umsetzung des Deutschen Corporate Governance Index
2.2 Mitarbeiter

3. Umsetzung
3.1 Bedarfsanalyse
3.2 Corporate Compliance
3.2.1 Corporate Compliance Policy
3.2.1.1 Prinzipien
3.2.1.2 Realisierung
3.2.2 Datenschutz
3.2.2.1 Einleitung
3.2.2.2 Ziel der Richtlinie
3.2.2.3 Anwendungsbereich der Richtlinie
3.2.2.4 Grundsätze
III Corporate Responsibility
3.2.3 Betriebsgeheimnisse
3.3 Corporate Governance
3.3.1 Directors‘ Dealings
3.3.2 Transparente Unternehmenskommunikation
3.3.3 Risikomanagement
3.3.3.1 Leitbild
3.3.3.2 Risikopolitik
3.3.3.3 Organisationsstruktur
3.3.3.4 Operative Struktur
3.4 Corporate Social Responsibility
3.4.1 Triple Bottom Line
3.4.1.1 Ökonomische Verantwortung
3.4.1.1.1 Liquidität
3.4.1.1.2 Wertschöpfungskette
3.4.1.2 Umwelt
3.4.1.2.1 Green-Tech
3.4.1.2.1.1 Sonnenenergie
3.4.1.2.1.2 Wärmepumpen
3.4.1.2.2 Grüner Arbeitsweg
3.4.1.3 Gesellschaft
3.4.1.3.1 Diversity
3.4.1.3.2 Work-Life-Balance
3.4.1.3.3 Lebenslanges Lernen
3.4.1.3.4 Hilfe für Japan
3.4.1.3.5 Mikrokredite für Existenzgründer

Quellenverzeichnis

IV Corporate Responsibility

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Notwendigkeit einer Corporate Compliance

Abbildung 2 Liquiditätssystem

1. Einleitung

1.1 Pharmaindustrie

Die demographische Entwicklung in Deutschland und im Rest Europas ist ein Glücksfall für die Pharmabranche. Der Anteil der alten Menschen an der Gesellschaft steigt immer stärker, die Lebenserwartung wird gleichzeitig immer höher. Das erhöht kurz- und auch langfristig den Bedarf an medizinischer Versorgung, sowie an neuen und verbesserten Pharma-Produkten.1 Durch viele Innovationen im Bereich Medizin und Technik ist aktuell die Pharmabranche sehr schnelllebig und äußerst umkämpft. Der Wettbewerbsdruck ist hoch, ebenso der Zwang zur Innovation. Vor allem durch fähige und engagierte Fachkräfte in allen Bereichen können Firmen einen Vorsprung gewinnen. Enge staatliche Regulierung und Kontrolle sind ein Nachteil für die Pharmabranche. Preisvorgaben und -richtlinien sorgen für weitere Spannungen im Markt. Die Vielfalt der riesigen Pharmabranche, die im Jahr 2007 allein 4,5 Milliarden € in die Forschung investierte, ist damit noch nicht zu Ende.2

1.2 Corporate Compliance

Unter dem Begriff Corporate Compliance wird die Gesamtheit der Maßnahmen umschrieben, die das rechtmäßige Verhalten eines Unternehmens, der Leitungs- und Aufsichtsorgane und seiner Mitarbeiter sicherstellen soll. Leitungs- und Aufsichtsorgane haben eine sorgfältige und rechtskonforme Organisation des Unternehmens zu gewährleisten. Corporate Compliance-Maßnahmen werden daher als zentraler Bestandteil der gesetzlichen Verpflichtung angesehen.3 Unterlassen es die Leitungs- und Aufsichtsorgane, ein Corporate Compliance-System im Unternehmen zu implementieren, liegt bereits schon in der Unterlassung eine Sorgfaltspflichtverletzung, die einen Schadensersatzanspruch der Gesellschaft gegenüber den Leitungs- und Aufsichtsorganen begründen kann.4

Die Steuerung von Risiken ist eine der Kernaufgaben des Unternehmers. Dies ist sowohl im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens von größter Bedeutung, als auch eine der zentralen Anforderungen, die Aktionäre, Anteilseigner, Gesellschafter, Investoren und Kreditgeber, sowie auch die Mitarbeiter an das Unternehmen und dessen Geschäftsleitung stellen.5 Denn ein unachtsamer Umgang mit Risiken kann sich schnell existenzgefährdend auswirken. Dies gilt ganz besonders für mittelständische Unternehmen.6

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Notwendigkeit einer Corporate Compliance

1.3 Corporate Governance

Corporate Governance (CG) umfasst das gesamte System der Leitung und Überwachung eines Unternehmens, einschließlich seiner Organisation, seiner geschäftspolitischen Grundsätze und Leitlinien sowie des Systems der internen und externen Kontroll- und Überwachungsmechanismen.7 Sie fördern und vertiefen das Vertrauen von gegenwärtigen und künftigen Aktionären, Fremdkapitalgebern, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Öffentlichkeit auf den nationalen und auf den internationalen Märkten. Aufsichtsrat, Vorstand und leitende Mitarbeiter des Unternehmens identifizieren sich mit ihnen und sind durch entsprechende Verpflichtungserklärungen an sie gebunden. Diese Bindung ist Teil der Verpflichtung, auch die anderen mit der unternehmerischen Tätigkeit verknüpften Interessen zu berücksichtigen.8 Die Grundsätze, ihre Anerkennung, Umsetzung und gegebenenfalls Anpassungen an unternehmensspezifische Gegebenheiten sind im Geschäftsbericht mitzuteilen. Bedingt durch unterschiedliche Rechtssysteme, institutionelle Rahmenbedingungen und Traditionen gibt es derzeit kein international gültiges Universalmodell für CG. Die Rahmenbedingungen der Grundsätze werden durch Gesetz und Recht, durch anerkannte nationale und internationale Wohlverhaltensregeln gebildet.9 In Deutschland wird in diesem Zusammenhang auch von Unternehmensverfassung gesprochen.10 Unter diesen Begriff fallen auch Fragen der rechtlichen und faktischen Einbindung des Unternehmens in sein Umfeld.11 Im Fokus des

Interesses steht insgesamt immer die große börsennotierte Aktiengesellschaft.12 CG ist keineswegs ein neues Thema. Das primäre Ziel von CG-Maßnahmen ist die Schaffung von einem Mehrwert für die Shareholder.13 Die von der Bundesministerin für Justiz Herta Däubler-Gmelin im September 2001 eingesetzte Regierungskommission hat am 26. Februar 2002 den Deutschen Corporate Governance Kodex verabschiedet.14

1.4 Corporate Social Responsibility

Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein Konzept gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen, das sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert und sich auf die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales erstreckt. Mit ihrem Engagement in einer Vielzahl von Handlungsfeldern leisten Unternehmen im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit einen entscheidenden Beitrag für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Die gesellschaftliche Verantwortung, der ein Unternehmen unterliegt und die Bereiche, in denen es sich engagiert, sind dabei abhängig von den Unternehmensspezifika, der Branche und den Märkten, in denen es operiert. Die Vielzahl von Handlungsfeldern ist Ausdruck des offenen und weiten Charakters von CSR. Unternehmen benötigen Flexibilität und Handlungsspielräume, um ihren Teil der Verantwortung für nachhaltige Entwicklung wahrzunehmen und einen Beitrag zum schonenden Umgang mit Ressourcen, zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung zu leisten. Unternehmen müssen selbst entscheiden können, in welchen Bereichen sie sich engagieren.15

1.5 Deutscher Corporate Governance Index

Als Corporate Governance Kodex wird eine Sammlung von bestimmten gesetzlichen Vorgaben und Verhaltensempfehlungen für den Vorstand und den Aufsichtsrat börsennotierter Aktiengesellschaften bezeichnet. Der Kodex wird in der Regel einmal jährlich vor dem Hintergrund nationaler und internationaler Entwicklungen überprüft und bei Bedarf angepasst. Die letzte Aktualisierung wurde im Mai 2010 vorgenommen. Mithilfe eines deutschen Corporate Governance Kodexes sollen u.a. die in Deutschland geltenden Regelungen der Unternehmensführung sowie der Unternehmensüberwachung, insbesondere für ausländische Anleger, transparent gemacht werden.16 Der Kodex besitzt über die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG eine gesetzliche Grundlage. Er ist im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers in der für die Erklärung nach § 161 AktG maßgeblichen Fassung bekannt gemacht.17

Dabei ist für das Jahr 2002 zudem die Übergangsregelung gemäß § 15 EGAktG zu beachten.18 Der Kodex soll das deutsche Corporate Governance System transparent und nachvollziehbar machen. Er will das Vertrauen der internationalen und nationalen Anleger, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften fördern.19 Der Inhalt des Corporate Governance-Kodexes ist nicht gesetzlich niedergelegt, sondern wird als "Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" bezeichnet.20

2. Unternehmensorgane

2.1 Unternehmensspitze- und Aufsicht

2.1.1 Allgemein

Die verantwortungsvolle Unternehmensführung hat in der Pharmaindustrie seit jeher einen hohen Stellenwert. Das wird in der Zukunft nicht anders sein. Der weltweite agierende Konzern Bayer hat im Jahr 2010 die Erklärung abgegeben, den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Vergangenheit voll entsprochen zu haben und will diesen auch in Zukunft wieder voll entsprechen.21 Zukunftssicherung, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit sowie Förderung der Vielfalt im Unternehmen sind zentrale Felder unserer Personalpolitik beim Thema Nachhaltigkeit.

2.1.2 Vorstand

Der Vorstand leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung im Unternehmensinteresse, also unter Berücksichtigung der Belange der Aktionäre, seiner Arbeitnehmer und der sonstigen dem Unternehmen verbundenen Gruppen (Stakeholder). Das Ziel ist eine nachhaltige und kontinuierliche Wertschöpfung. Der Vorstand entwickelt die strategische Ausrichtung des Unternehmens, stimmt sie mit dem Aufsichtsrat ab und sorgt für ihre Umsetzung. Der Vorstand hat für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der unternehmensinternen Richtlinien zu sorgen und wirkt auf deren Beachtung durch die Konzernunternehmen (Compliance). Vor allem Compliance ist in der Pharmabranche sehr von Bedeutung durch die hohe Verantwortung, die die Unternehmen tragen.22 Ein angemessenes Risikomanagement und Risikocontrolling ist unerlässlich. Der Vorstand soll bei der Besetzung von Führungsfunktionen im Unternehmen auf Vielfalt (Diversity) achten und dabei insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anstreben.23 Die Vorstandsmitglieder dürfen bei der Wahrnehmung der Unternehmensleitung keine, dem Unternehmensinteresse widersprechenden, eigenen Interessen verfolgen. Nebentätigkeiten von Vorstandsmitgliedern, insbesondere die Übernahme von Aufsichtsratsmandaten, bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrats.

2.1.3 Aufsichtsrat

Aufgabe des Aufsichtsrats ist es, den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig zu beraten und zu überwachen. Er ist in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen einzubinden. Der Aufsichtsrat bestellt und entlässt die Mitglieder des Vorstands. Bei der Zusammensetzung des Vorstands soll der Aufsichtsrat auch auf Vielfalt (Diversity) achten und dabei insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anstreben. Er soll gemeinsam mit dem Vorstand für eine langfristige Nachfolgeplanung sorgen. Der Aufsichtsrat kann die Vorbereitung der Bestellung von Vorstandsmitgliedern sowie der Behandlung der Bedingungen des Anstellungsvertrages einschließlich der Vergütung Ausschüssen übertragen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat und leitet dessen Sitzungen und nimmt die Belange des Aufsichtsrats nach außen wahr.24 Über vertrauliche Angaben und Geheimnisse der Gesellschaft haben die Mitglieder des Aufsichtsrats Stillschweigen zu bewahren. Der Aufsichtsrat gibt sich eine Geschäftsordnung und legt die Informations- und Berichtspflichten des Vorstands fest. Sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten rechtzeitig die Berichte vor den jeweiligen Aufsichtsratssitzungen. Die entsprechenden Sitzungen werden in Anwesenheit des Wirtschaftsprüfers von PricewaterhouseCoopers abgehalten. Dem Aufsichtsrat wird quartalsweise ein Bericht des Vorstands zur Vergabe von Spenden oberhalb eines vom Aufsichtsrat festzulegenden Betrags vorgelegt. Dieser wird 2011 auf 50.000 € festgelegt. Der Aufsichtsrat unterzieht seine Tätigkeit quartalsweiseeiner systematischer Evaluation, um kontinuierlich Verbesserungsmöglichkeiten zu prüfen. Aufsichtsratsmitglieder müssen Interessenkonflikte dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats bzw. seinem Stellvertreter gegenüber offenlegen. Es sei denn, dass sie aus wichtigem Grund an der Sitzung nicht teilnehmen oder bei einem dauerhaften Konflikt aus wichtigem Grund zurücktreten. Der Aufsichtsrat befasst sich regelmäßig mit der Effizienzprüfung gemäß Ziffer 5.6 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Einzelaspekte dieser Prüfungen sind unter anderem der Ablauf und die Protokollierung der Sitzungen, der Umfang der Vorlagen sowie die Informationsversorgung durch den Vorstand und die Ausschüsse. Die vom Aufsichtsrat vorgenommenen Überprüfungen haben ergeben, dass der Aufsichtsrat effizient organisiert ist und, dass das Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat gut funktioniert. Der Aufsichtsratsvorsitzende bzw. sein Stellvertreter entscheidet bei schwerwiegenden Interessenkonflikten, an wen die Information weitergegeben wird und über die Teilnahme des Aufsichtsratsmitglieds an Sitzungen.

2.1.4 Vergütung

Unternehmen XY legt viel Wert auf eine Vergütungspolitik, die sich gleichermaßen an den Kriterien Wirtschaftlichkeit und Attraktivität orientiert. Ihr entspricht eine Vergütung, die zeitlich angepasst ist, ohne kurzlebigen Trends zu folgen. Durch die Verbindung kurz- und langfristig wirkender Vergütungskomponenten und Zusatzleistungen sollen diese Ziele erreicht werden. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder und der leitenden Mitarbeiter des Unternehmens sieht in ausreichendem Maße Leistungsanreize zur langfristigen Steigerung des Unternehmenswertes vor. Dazu gehören Aktienoptionsprogramme und leistungsbezogene Anreize, die auf die Kursentwicklung der Aktie und auf die Nachhaltigkeit des Erfolgs des Unternehmens ausgerichtet sind. Die Gesamtvergütung des Vorstands des Unternehmens wird aufgeteilt und nach fixen und variablen Bestandteilen im Geschäftsbericht angegeben. Die Vergütung des Aufsichtsrats soll der Verantwortung, dem Tätigkeitsumfang und der Unternehmenswertsteigerung angemessen Rechnung tragen. Die Gesamtvergütung ist im Jahresabschluss anzugeben. Im Jahresabschluss sind Angaben zum Aktienbesitz (einschließlich bestehender Optionsrechte) des Aufsichtsrats an der Gesellschaft und die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zu machen.

2.1.5 Umsetzung des Deutschen Corporate Governance Index

Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen die im Deutschen Corporate Governance Kodex formulierten Grundsätze. Die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes, sowie der überwiegende Teil der im Kodex enthaltenen Vorgaben, Empfehlungen und Anregungen für eine verantwortungsbewusste Unternehmensführung sind bei Unternehmen XY ein gelebter Bestandteil des Unternehmensalltags. Seit Dezember 2010 geben der Vorstand und der Aufsichtsrat regelmäßig eine Entsprechenserklärung gemäß § 161 Aktiengesetz (AktG) zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex ab. Vorstand und Aufsichtsrat erklärt dem Kodex Folge zu leisten, jedoch mit Ausnahmen.

1. Ziffer 3.8 Absatz 2 DCGK:

In der D&O-Versicherung von Vorstand und Aufsichtsrat ist kein angemessener Selbstbehalt vereinbart. Nach eingehender Beratung dieser Thematik ist das Unternehmen XY der Auffassung, dass ein Selbstbehalt keine Auswirkungen auf das Verantwortungsbewusstsein und die Loyalität der Organmitglieder bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben und Funktionen hätte. Die Deckungssumme der D&O Versicherung ist zudem bewusst niedrig gehalten, um die Prämie der Versicherung in einem angemessenen Verhältnis zur wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft zu halten. Eine über die Deckungssumme hinausgehende Haftung trifft die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der Gesellschaft in jedem Fall persönlich in vollem Maße.

2. Ziffer 4.2.3 Absatz 3 Satz 2 DCGK:

Die im Jahr 2009 sowie der im Jahr 2010 aufgelegten Aktienoptionspläne beziehen sich nicht auf Vergleichsparameter wie beispielsweise einen Aktienindex, sondern vielmehr auf eine signifikante die Steigerung des eigenen Aktienkurses von mindestens 50Prozent. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die Anreizfunktion dieser variablen Vergütungskomponente alleine vom Erfolg des Unternehmens und nicht von Erfolgen anderer Unternehmen abhängt, deren Aktienkurse etwa in einen Aktienindex eingehen. Bei künftigen Aktienoptionsprogrammen oder ähnlichen Gestaltungsformen wird das Management diskutieren, ob und inwieweit sich diese an relevanten vorab festgelegten Vergleichsparametern orientieren sollen.

[...]


1 Vgl.http://www.pharma-biotechnologie-jobs.stepstone.de/content/de/de/b2c-Pharmabranche-nicht-nur-fuer- Pillendreher.cfm; 06. Juli 2011.

2 Ebenda.

3 http://www.roedl.de/interdisziplinaere_themen/corporate_compliance.html; 06. Juli 2011.

4 Ebenda.

5 Vgl.http://www.advogarant.de/Infocenter/Rechtsinfo/Wirtschaftsrecht/Managementhaftung/Haftungsbeschraen kung.html; 22. Juli 2011.

6 Vgl.http://www.roedl.de/interdisziplinaere_themen/risikomanagement.html; 06. Juli 2011. 26. Juli 2011

7 Vgl. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/corporate-governance.html; 06. Juli 2011.

8 http://www.iss.uni-leipzig.de/bankinstitut/files/dokumente/2000-07-01-01.pdf; 07. Juli 2011.

9 Ebenda.

10 Vgl. Script Corporate Governance

11 Vgl. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/corporate-governance.html; 06. Juli 2011.

12 Vgl. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/corporate-governance.html; 06. Juli 2011.

13 Vgl. Script Corporate Governance

14 Vgl. http://www.corporate-governance-code.de/; 06. Juli 2011.

15 Vgl. http://www.csrgermany.de/www/csr_cms_relaunch.nsf/id/csr-konkret-de; 06. Juli 2011.

16 Vgl. http://www.juraforum.de/lexikon/corporate-governance-kodex; 06. Juli 2011.

17 Vgl. http://www.corporate-governance-code.de/; 06. Juli 2011.

18 Vgl. http://www.corporate-governance-code.de/; 06. Juli 2011.

19 Vgl. http://www.corporate-governance-code.de/ger/kodex/1.html; 06. Juli 2011.

20 Vgl. http://www.juraforum.de/lexikon/corporate-governance-kodex; 06. Juli 2011.

21 Vgl. http://www.bayer.de/de/corporate-governance.aspx; 06. Juli 2011.

22 Vgl. http://monitor-versorgungsforschung.de/news/grundlegende-betrachtungen-zu-csr; 06. Juli 2011.

23 Vgl. http://www.corporate-governance-code.de/ger/kodex/4.html; 06. Juli 2011.

24 Vgl. http://www.corporate-governance-code.de/ger/kodex/5.html; 06. Juli 2011.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Corporate Responsibility - Konzept für ein Pharmaunternehmen
Hochschule
SRH Hochschule Calw
Autor
Jahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V181042
ISBN (eBook)
9783656042174
ISBN (Buch)
9783656042808
Dateigröße
536 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Corporate Governance, Corporate Responsility, CSR, Pharma
Arbeit zitieren
Christian Beyer (Autor), 2011, Corporate Responsibility - Konzept für ein Pharmaunternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181042

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