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Mineralstoffe, Spurenelemente, Mengenelemente in der Therapie und Prophylaxe

Title: Mineralstoffe, Spurenelemente, Mengenelemente in der Therapie und Prophylaxe

Elaboration , 2011 , 33 Pages

Autor:in: M.Sc. Sven-David Müller (Author)

Health - Nutritional Science
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Summary Excerpt Details

Mineralstoffe als anorganische Nahrungsbestandteile werden aufgrund ihrer Konzentration im Körper als auch aufgrund des Mengenverhältnisses im täglichen Bedarf in Mengen-, Spuren- und Ultraspurenelemente unterteilt. Durch die Unterteilung wird deutlich gemacht, dass anorganische Nahrungsbestandteile ab einer Konzentration von mehr als 50 mg pro Kilogramm Körpergewicht als Mengen- und unterhalb dieser Grenze als Spurenelemente bezeichnet werden. Die einzige Ausnahme ist Eisen. Obwohl seine Konzentration bei über 60 mg pro Kilogramm Körpergewicht liegt, zählt es zu den Spurenelementen. Die vorliegende Arbeit widmet sich insbesondere folgenden Themen: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelmente und Ultraspurenelemente in der Therapie und Prophylaxe von Krankheiten, Bedarfasituation, Versorgungssituation, Risiken und Nebenwirkungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Die Rolle der Mineralstoffe in der menschlichen Ernährung

Mengenelemente

Natrium, Kalium und Chlorid

Natrium (Na)

Zufuhrempfehlung

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktion

Hyponatriämie

Hypernatriämie

Natürliche Quellen

Chlorid (Cl)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktionen

Chloridmangel/Hypochlorämie

Chlorakne

Überdosierung/Hyperchloridämie

Durchschnittliche Versorgung der Bevölkerung

Kalium (K)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktionen

Hypokaliämie

Hyperkaliämie

Natürliche Quellen

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung

Kalzium (Ka)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigne Reserven

Stoffwechsel

Wichtige physiologische Funktionen

Hypokalzämie

Osteoporose

Hyperkalzämie

Natürliche Quellen

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung

Phosphat (P)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktionen

Hypophosphatämie

Hyperphosphatämie

Natürliche Quellen

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung

Magnesium (Mg)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktionen

Hypomagnesiämie

Hypermagnesiämie

Natürliche Quellen

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung

Spurenelemente

Eisen (Fe)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Stoffwechsel

Wichtige physiologische Funktionen

Eisenmangel

Eisenüberversorgung

Hämochromatose

Natürliche Quellen

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung

Jod (J)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Stoffwechsel

Wichtige physiologische Funktionen

Jodmangel

Hyperthyreose

Hypothyreose

Natürliche Quellen

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung

Fluorid (F)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktionen

Mangelerscheinungen

Erhöhte Fluorzufuhr

Natürliche Quellen

Zink (Zn)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktionen

Zinkmangel

Zinküberversorgung

Natürliche Quellen

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung

Selen (Se)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktionen

Selenmangel

Selenüberversorgung

Natürliche Quellen

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung

Kupfer (Cu)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktionen

Kupfermangel

Kupferüberversorgung

Natürliche Quellen

Mangan(Mn)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktionen

Manganmangel

Manganüberversorgung

Natürliche Quellen

Chrom (Cr)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktionen

Chrommangelversorgung

Chromüberversorgung

Natürliche Quellen

Molybdän (Mo)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktionen

Molybdänmangel

Molybdänüberdosierung

Natürliche Quellen

Kobalt (Co)

Zufuhrempfehlungen

Körpereigene Reserven

Wichtige physiologische Funktionen

Kobaltmangel

Kobaltüberdosierung

Natürliche Quellen

Durchschnittliche Versorgung der Bevölkerung

Ultraspurenelemente

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der systematischen Darstellung der physiologischen Bedeutung von Mineralstoffen und Spurenelementen in der menschlichen Ernährung, wobei insbesondere deren Funktionen, Bedarfsermittlungen, Mangelerscheinungen sowie natürliche Vorkommen in Lebensmitteln im Fokus stehen.

  • Klassifizierung in Mengen-, Spuren- und Ultraspurenelemente
  • Physiologische Funktionen und Regulation im menschlichen Organismus
  • Analyse von Mangelzuständen und Überversorgungssymptomatiken
  • Darstellung von Zufuhrempfehlungen und Bedarfsdeckung
  • Identifikation natürlicher Nahrungsmittelquellen für die Mikronährstoffversorgung

Auszug aus dem Buch

Natrium (Na)

Das Mengenelement Natrium wurde erstmals im Jahre 1807 durch den englischen Chemiker Sir Humphrey Davy (1778-1829), entdeckt. Der Name stammt von dem ägyptischen Wort „neter“ = Soda. Speise- bzw. Kochsalz (Natriumchlorid), das zu rund 40 Prozent Natrium enthält, war in der Geschichte ein wertvoller Rohstoff und wurde zeitweise als Tauschmittel oder gar als Währung eingesetzt. Soda (Natrium carbonicum) und Pottasche (Kalium carbonicum crudum) waren bekannte Laugensalze. Kochsalz aus Salzstöcken und aus dem Meerwasser wurde in der Ernährung nicht nur zum Würzen eingesetzt. Es war lange Zeit das wichtigste Mittel, Lebensmittel für längere Zeit haltbar zu machen.

Zusammenfassung der Kapitel

Mengenelemente: Definition und Kategorisierung von Mineralstoffen in Mengen-, Spuren- und Ultraspurenelemente anhand ihrer Konzentration im menschlichen Körper.

Natrium, Kalium und Chlorid: Diese Mengenelemente bilden die Grundlage für den Wasserhaushalt und regulieren den osmotischen Druck in den Körperflüssigkeiten.

Natrium (Na): Historische Bedeutung von Natrium und Kochsalz sowie physiologische Mechanismen zur Regulation des Natriumhaushalts im Körper.

Zufuhrempfehlung: Angabe des täglichen Bedarfs an Natrium und die Auswirkungen von Schwangerschaft und Stillzeit auf den Bedarf.

Körpereigene Reserven: Erklärung der Natriumverteilung und der Steuerung durch das Aldosteron-Angiotensin-Renin-System.

Wichtige physiologische Funktion: Zusammenfassung der zentralen Aufgaben von Natrium, insbesondere bei der Osmolarität und Muskelkontraktion.

Hyponatriämie: Erläuterung der Ursachen und klinischen Zeichen eines Natriummangels.

Hypernatriämie: Zusammenhang zwischen überhöhter Kochsalzzufuhr und der Entstehung von Bluthochdruck (Hypertonie).

Natürliche Quellen: Überblick über Lebensmittelquellen für Natrium, mit Hinweisen auf den hohen Salzgehalt vieler industriell verarbeiteter Produkte.

Chlorid (Cl): Entdeckung und Herkunft des Begriffs sowie die Rolle von Chlorid im Säure-Basen-Haushalt.

Zufuhrempfehlungen: Darstellung der täglichen Bedarfswerte für Chlorid.

Körpereigene Reserven: Beschreibung des Chloridbestands, insbesondere in der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit und im Magen.

Wichtige physiologische Funktionen: Chlorid als essenzielles Anion zur Aufrechterhaltung der Elektroneutralität und Bildung von Salzsäure.

Chloridmangel/Hypochlorämie: Klinische Folgen eines Chloridmangels, oft in Verbindung mit massiven Flüssigkeitsverlusten.

Chlorakne: Darstellung einer speziellen Hauterkrankung, die durch den Kontakt mit chlorhaltigen Chemikalien ausgelöst wird.

Überdosierung/Hyperchloridämie: Problematik der übermäßigen Chloridaufnahme in Industrieländern und deren Folgen.

Durchschnittliche Versorgung der Bevölkerung: Status quo der Chloridversorgung im Vergleich zum täglichen Bedarf.

Kalium (K): Einordnung von Kalium als wichtiges Mengenelement und dessen Entdeckung.

Zufuhrempfehlungen: Erläuterung der täglichen Zufuhrvorgaben und notwendigen Mindestmengen.

Körpereigene Reserven: Beschreibung der intrazellulären Kaliumspeicherung und der Empfindlichkeit gegenüber Konzentrationsschwankungen.

Wichtige physiologische Funktionen: Rolle von Kalium als Gegenspieler von Natrium bei Nervenimpulsen und Muskelkontraktionen.

Hypokaliämie: Ursachen wie Diuretika-Missbrauch oder schwere Durchfälle sowie die resultierenden neuromuskulären Symptome.

Hyperkaliämie: Gefahren einer chronischen Niereninsuffizienz und der Einfluss bestimmter Medikamente.

Natürliche Quellen: Kaliumreiche pflanzliche Lebensmittel und die Bedeutung des Kochvorgangs für den Nährstoffgehalt.

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung: Zusammenfassung der Versorgungslage in Deutschland.

Kalzium (Ka): Kalzium als mengenmäßig wichtigster Mineralstoff und sein Beitrag zur Stabilität von Knochen und Zähnen.

Zufuhrempfehlungen: Spezielle Bedarfswerte für verschiedene Lebensphasen, besonders für Schwangere und Stillende.

Körpereigne Reserven: Speicherung von Kalzium in Skelett und Zähnen und Austausch mit dem Blutkalziumspiegel.

Stoffwechsel: Regulation der Kalziumresorption durch Vitamin D, Calcitonin und Parathormon.

Wichtige physiologische Funktionen: Bedeutung von Kalzium für die Stabilität des Skeletts und die Aktivierung der Blutgerinnung.

Hypokalzämie: Akute und chronische Ursachen eines Mangels und Auswirkungen auf die neuromuskuläre Erregbarkeit.

Osteoporose: Rolle von Kalzium und Vitamin D in der Osteoporoseprophylaxe bei Frauen nach der Menopause.

Hyperkalzämie: Zusammenfassung der Ursachen, insbesondere Tumorerkrankungen und Hyperparathyreodismus.

Natürliche Quellen: Milchprodukte und kalziumreiche pflanzliche Quellen sowie Einflüsse von Begleitstoffen auf die Verfügbarkeit.

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung: Kritik an der altersgruppenübergreifenden Unterversorgung mit Kalzium.

Phosphat (P): Die Bedeutung von Phosphat im Kalzium-Phosphat-Stoffwechsel.

Zufuhrempfehlungen: Empfohlene Zufuhr und optimales Verhältnis zu Kalzium.

Körpereigene Reserven: Phosphat als wichtiges Anion im Zellaufbau und dessen Verteilung im menschlichen Organismus.

Wichtige physiologische Funktionen: Rolle von Phosphor bei der Energiebereitstellung (ATP) und als Puffersystem.

Hypophosphatämie: Zusammenhang zwischen Mangelernährung, Refeeding-Syndrom und sinkenden Phosphatkonzentrationen.

Hyperphosphatämie: Diskussion über die Folgen exzessiver Phosphataufnahme und Zusammenhänge mit dem hyperkinetischen Syndrom.

Natürliche Quellen: Phosphatgehalt in verschiedenen Lebensmitteln und Problematik der Schmelzsalze.

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung: Versorgungsstatus der deutschen Bevölkerung mit Phosphor.

Magnesium (Mg): Entdeckung und historische Bedeutung der Magnesiumsalze.

Zufuhrempfehlungen: Differenzierte Bedarfswerte für Frauen und Männer.

Körpereigene Reserven: Magnesiumverteilung zwischen Skelett und Muskulatur sowie Bedeutung für Enzymsysteme.

Wichtige physiologische Funktionen: Magnesium als Aktivator zahlreicher Enzyme und Gegenspieler von Kalzium.

Hypomagnesiämie: Ursachen durch Alkoholismus oder einseitige Ernährung und Folgen für die Herzfunktion.

Hypermagnesiämie: Symptome einer Überdosierung bei Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz.

Natürliche Quellen: Magnesiumreiche Lebensmittelgruppen und Bedeutung für die Herzinfarktprophylaxe.

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung: Zusammenfassung der Versorgungslage in Deutschland.

Spurenelemente: Übersicht über essenzielle Spurenelemente und ihre Rolle als Cofaktoren in enzymatischen Prozessen.

Eisen (Fe): Historische Bedeutung und essenzielle Rolle als Funktionseisen in Hämoglobin und Myoglobin.

Zufuhrempfehlungen: Bedarfsunterschiede zwischen Frauen und Männern.

Körpereigene Reserven: Verteilung des Eisens in Funktionseisen und Speichereisen (Ferritin/Hämosiderin).

Stoffwechsel: Einfluss von Vitamin C und anderen Nahrungsbestandteilen auf die Resorption von zweiwertigem Eisen.

Wichtige physiologische Funktionen: Eisen als zentraler Bestandteil für den Sauerstofftransport und die Atmungskette.

Eisenmangel: Stufen des Eisenmangels und klinische Symptome wie Anämie und Entwicklungsstörungen.

Eisenüberversorgung: Risiken einer Eisenvergiftung durch Präparate.

Hämochromatose: Genetische Eisenspeicherkrankheit und deren therapeutische Behandlung durch Aderlass.

Natürliche Quellen: Verfügbarkeit von Eisen aus tierischen und pflanzlichen Quellen.

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung: Defizite bei Mädchen und jungen Frauen.

Jod (J): Die Rolle von Jod bei der Bildung von Schilddrüsenhormonen.

Zufuhrempfehlungen: Tägliche Bedarfswerte und Mehrbedarf in Schwangerschaft und Stillzeit.

Körpereigene Reserven: Speicherung von Jod in der Schilddrüse.

Stoffwechsel: Der hormonelle Regelkreis der Schilddrüsenhormone und die Rolle von TRH und TSH.

Wichtige physiologische Funktionen: Jod als Schlüsselkomponente für Energiestoffwechsel sowie Wachstum und Reifung.

Jodmangel: Kropfbildung als Anpassungsreaktion und Gefahr des Kretinismus bei schwerem Mangel.

Hyperthyreose: Schilddrüsenüberfunktion durch übermäßige Produktion von Thyroxin und Trijodthyronin.

Hypothyreose: Symptomatik der Unterfunktion wie Leistungsminderung und Gewichtszunahme.

Natürliche Quellen: Jodgehalt in Seefischen und die Problematik des Freiwilligkeitsprinzips bei Speisesalzzusätzen.

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung: Unterversorgung in Deutschland und Notwendigkeit der Iod-Prophylaxe.

Fluorid (F): Bedeutung von Fluorid für die Kariesprävention und Knochenmineralisierung.

Zufuhrempfehlungen: Tägliche Referenzwerte.

Körpereigene Reserven: Speicherung von Fluorid im Skelettsystem.

Wichtige physiologische Funktionen: Kariesprävention und Härtung des Zahnschmelzes.

Mangelerscheinungen: Erhöhte Kariesanfälligkeit bei Fluoridmangel.

Erhöhte Fluorzufuhr: Toxische Wirkung und Gefahren einer chronischen Fluorose bei Kindern.

Natürliche Quellen: Übersicht der Fluoridlieferanten wie Seefisch und Schwarztee.

Zink (Zn): Die Rolle von Zink als zentraler Bestandteil für Enzymreaktionen und Zellschutz.

Zufuhrempfehlungen: Bedarfswerte für Frauen und Männer.

Körpereigene Reserven: Bedeutung der Zinkspeicher in Haut, Haaren und Knochen.

Wichtige physiologische Funktionen: Zink als Cofaktor für über 300 Enzyme und wichtige Rolle für das Immunsystem.

Zinkmangel: Symptome bei Fehlernährung, einschließlich Wachstumsstörungen und Hauterkrankungen.

Zinküberversorgung: Geringe Toxizität, aber potenzielle Störung des Eisen- und Kupferstoffwechsels.

Natürliche Quellen: Austern als zinkreichstes Lebensmittel und die Rolle von Phytat als Hemmstoff der Resorption.

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung: Status der Zinkversorgung in verschiedenen Altersgruppen.

Selen (Se): Selen als antioxidativer Faktor in der Glutathionperoxidase.

Zufuhrempfehlungen: Tägliche Bedarfswerte.

Körpereigene Reserven: Selenspeicherung in der Skelettmuskulatur.

Wichtige physiologische Funktionen: Schutz vor oxidativem Stress und Aktivierung der Schilddrüsenhormone.

Selenmangel: Keshan-Krankheit und Cashing-Beck-Krankheit in Gebieten mit selenarmem Boden.

Selenüberversorgung: Anzeichen einer chronischen Selenvergiftung wie Haarausfall und Knoblauchgeruch.

Natürliche Quellen: Abhängigkeit des Selengehalts von der Bodenbeschaffenheit und Lebensmittelgruppen.

Durchschnittliche Versorgung in der Bevölkerung: Einschätzung Deutschlands als Selenmangelgebiet.

Kupfer (Cu): Kupfer als Bestandteil essenzieller Enzyme wie der Ferroxidase.

Zufuhrempfehlungen: Tägliche Referenzwerte.

Körpereigene Reserven: Speicherung in Leber und Gehirn.

Wichtige physiologische Funktionen: Entgiftung freier Radikale und Rolle im Eisenstoffwechsel.

Kupfermangel: Symptome bei einseitiger Ernährung und genetischen Störungen wie dem Menke-Syndrom.

Kupferüberversorgung: Morbus Wilson Syndrom als genetische Störung und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten.

Natürliche Quellen: Kupfergehalt in Innereien, Nüssen und Schokolade.

Mangan(Mn): Aktivator von über 60 Enzymen und Beteiligung an der Knochenentwicklung.

Zufuhrempfehlungen: Tägliche Bedarfswerte.

Körpereigene Reserven: Hohe Konzentration in Knochen und Pankreas.

Wichtige physiologische Funktionen: Antioxidative Wirkung und Schutz vor Arteriosklerose.

Manganmangel: Seltenheit und Defekte im Kohlenhydratstoffwechsel als Folge.

Manganüberversorgung: Toxische Symptome bei berufsbedingter Inhalation von Manganstaub.

Natürliche Quellen: Manganreichtum pflanzlicher Produkte.

Chrom (Cr): Bedeutung als Bestandteil des Glukosetoleranzfaktors.

Zufuhrempfehlungen: Empfohlene Zufuhrwerte.

Körpereigene Reserven: Geringer Speicherbestand im Körper.

Wichtige physiologische Funktionen: Aktivierung von Insulin und Verbesserung der Glukosetoleranz.

Chrommangelversorgung: Symptome bei totaler parenteraler Ernährung.

Chromüberversorgung: Toxizität von Chrom6+ und das potenzielle Krebsrisiko.

Natürliche Quellen: Vorkommen in Bierhefe, Fleisch und Vollkornprodukten.

Molybdän (Mo): Rolle bei der Sulfitoxidation und Entgiftung.

Zufuhrempfehlungen: Tägliche Bedarfswerte.

Körpereigene Reserven: Speicherung in Leber, Niere und Knochen.

Wichtige physiologische Funktionen: Molybdän als Bestandteil von Enzymen für den Stoffwechsel von Nukleotiden.

Molybdänmangel: Schwere Stoffwechseldefekte wie Sulfitoxidasemangel.

Molybdänüberdosierung: Potenzielle Hemmung der Kupferaufnahme durch zu hohe Molybdänmengen.

Natürliche Quellen: Molybdängehalt in Hülsenfrüchten und Getreide.

Kobalt (Co): Kobalt als zentraler Bestandteil von Vitamin B12.

Zufuhrempfehlungen: Bedarfsdeckung über Vitamin B12-Aufnahme.

Körpereigene Reserven: Speicherung in der Leber.

Wichtige physiologische Funktionen: Unentbehrlichkeit als Baustein von Cobalamin.

Kobaltmangel: Symptome von Vitamin B12-Mangel, insbesondere Anämie.

Kobaltüberdosierung: Toxische Folgen wie Lungenschäden und Herzmuskelschwäche.

Natürliche Quellen: Vorkommen in tierischen Lebensmitteln.

Durchschnittliche Versorgung der Bevölkerung: Gute Versorgungslage in Deutschland.

Ultraspurenelemente: Zusammenfassung der Elemente mit unklarer, aber wissenschaftlich diskutierter physiologischer Notwendigkeit.

Schlüsselwörter

Mineralstoffe, Spurenelemente, Ultraspurenelemente, Stoffwechsel, Elektrolyte, Mangelerscheinungen, Bedarfsdeckung, Ernährungstherapie, physiologische Funktionen, Natrium, Kalium, Kalzium, Eisen, Jod, Zink

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?

Das Dokument bietet einen detaillierten wissenschaftlichen Überblick über die verschiedenen Mengen- und Spurenelemente, ihre spezifischen biologischen Funktionen im menschlichen Körper sowie die gesundheitlichen Folgen von Mangel- oder Überversorgungszuständen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Klassifizierung der essenziellen Mineralstoffe, deren Aufnahme, Speicherung und Stoffwechselwege, Zufuhrempfehlungen für verschiedene Alters- und Bevölkerungsgruppen sowie die Identifikation natürlicher Nahrungsmittelquellen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Darstellung?

Das Ziel ist die Vermittlung fundierter Informationen zur Bedeutung von Mikronährstoffen für eine gesunde Ernährung, um sowohl Mangelerscheinungen als auch ernährungsbedingte Risiken wie Bluthochdruck oder Osteoporose besser verstehen und präventiv angehen zu können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturanalyse aktueller ernährungswissenschaftlicher Referenzwerte (wie D-A-CH-Werte) und klinischer Studien, um die physiologischen Wirkungsweisen und Versorgungssituationen evidenzbasiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Einzelkapitel zu jedem essenziellen Mineralstoff und Spurenelement, in denen jeweils Historie, körpereigene Reserven, physiologische Funktionen, Mangelsymptome, Überdosierungsrisiken und natürliche Quellen detailliert analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mineralstoffe, Stoffwechselregulation, Bedarfsdeckung, Mangelzustände, Enzymaktivatoren und ernährungsmedizinische Empfehlungen charakterisieren.

Welche besondere Bedeutung hat das Kalzium-Phosphat-Verhältnis in der Ernährung?

Ein ausgewogenes Verhältnis von etwa 1:1,0 bis 1,2 ist für den menschlichen Organismus optimal. Eine zu hohe Phosphataufnahme kann die Resorption von Kalzium hemmen und somit langfristig die Knochengesundheit negativ beeinflussen.

Warum ist die Unterscheidung zwischen zweiwertigem (Fe2+) und dreiwertigem (Fe3+) Eisen so wichtig?

Der menschliche Körper kann Eisen am effizientesten in der zweiwertigen Form (Fe2+) resorbieren. Vitamin C spielt dabei eine entscheidende Rolle, indem es dreiwertiges Eisen reduziert und somit die Bioverfügbarkeit für die Häm-Bildung maßgeblich verbessert.

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Details

Title
Mineralstoffe, Spurenelemente, Mengenelemente in der Therapie und Prophylaxe
Author
M.Sc. Sven-David Müller (Author)
Publication Year
2011
Pages
33
Catalog Number
V181049
ISBN (eBook)
9783656045649
ISBN (Book)
9783656044994
Language
German
Tags
Vitamine Mineralstoffe Ultraspurenelemente Spurenelemente Sven-David Müller Diätassistent Ernährungstherapie Diät Ernährung Mikronährstoffe Vitalstoffe Vitale Stoffe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.Sc. Sven-David Müller (Author), 2011, Mineralstoffe, Spurenelemente, Mengenelemente in der Therapie und Prophylaxe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181049
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