Angaben zum Auszubildenden:
Peter befindet sich im ersten Quartal des zweiten Ausbildungsjahr in der Firma xyz
Maschinenbau GmbH & Co KG in (Stadt).
Peter besuchte nach der Orientierungsstufe die Realschule in (Stadt) und schloss diese
mit dem erweiterten Realschulabschluss ab.
Der Vater von Peter hat einen eigenen Handwerksbetrieb, in dem er oft in seiner Freizeit
mitgeholfen hat. Er möchte den Betrieb später einmal weiterführen.
Besonders gefällt ihm an diesem Beruf die abwechslungsreichen Arbeiten mit den
verschiedenen Maschinen und unterschiedlichen Materialien.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben sich Peters Leistungen im theoretischen
Unterricht im zweiten Ausbildungsjahr zum positiven verbessert. Mit seiner praktischen
Arbeit in unserem Betrieb bin ich von Anfang an sehr zufrieden. Durch die Mithilfe im
elterlichen Betrieb hat Peter einen großen Wissensvorsprung gegenüber den anderen
Auszubildenden.
Peter hat sich schnell in das Team der Firma eingegliedert und wird auf Grund seiner
guten Leistungen und Lernbereitschaft von seinen Kollegen respektiert. Ihm gefällt die
Arbeit sehr gut, er ist selbständig und immer auf der Suche nach neuen
Herausforderungen und Aufgaben.
Inhaltsverzeichnis
1. Inhaltsangabe
2. Lehrlingsbeschreibung
3. Themenübersicht
4. Wahl der Unterrichtsmethode
5. Leitlernzielentwicklung
6. Lernzielbereiche
7. Vorkenntnisse des Auszubildenden
8. Erste Stufe: Einleitung und Vorbereiten des Auszubildenden
9. Zweite Stufe: Demonstration und Erklärung durch den Ausbilder
10. Arbeitszergliederung
11. Arbeitszergliederung
12. Dritte Stufe: Ausführungsversuche machen lassen
13. Vierte Stufe: Vertiefung, Festigen und Übung des Erlernten
14. Zeichnerische Darstellung
15. Zeichnerische Darstellung
16. Zeichnerische Darstellung
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit dient als strukturierter Unterweisungsentwurf für die Ausbildereignungsprüfung und zielt darauf ab, dem Auszubildenden die theoretischen und praktischen Grundlagen des Fließbohrverfahrens sowie des anschließenden Formgewindeschneidens zu vermitteln.
- Anwendung der Vier-Stufen-Methode in der gewerblichen Ausbildung.
- Vermittlung prozessrelevanter Fähigkeiten im Bereich der Feinwerkmechanik.
- Strukturierte Arbeitszergliederung für komplexe Umform- und Bearbeitungsprozesse.
- Berücksichtigung sicherheitstechnischer Aspekte bei der Arbeit an Maschinen.
- Kompetenzentwicklung im Bereich Material- und Werkzeugkunde.
Auszug aus dem Buch
Thermo- Fliessbohrverfahren
1. Das Thermo- Fließbohrverfahren ist ein Bearbeitungsverfahren, bei dem durch den Einsatz eines Fließbohrers in dünnwandigen metallischen Werkstoffen Durchzüge von mehrfacher Materialstärke eingebracht werden.
2. Nachdem die Spitze des Fließbohrers auf das Werkstück angesetzt hat, wird das Werkzeug mit relativ hoher Axialkraft und Drehzahl auf das Material gedrückt.
3. Durch Reibung entsteht Wärme, wodurch das Material plastisch und damit verformbar wird.
4. Der Fließbohrer lässt sich jetzt in Sekundenschnelle durch das Werkstück führen, wobei das Material hauptsächlich nach unten ausweicht.
Zusammenfassung der Kapitel
Lehrlingsbeschreibung: Dokumentation des Ausbildungsstandes und der persönlichen Lernmotivation des Auszubildenden Peter im zweiten Lehrjahr.
Themenübersicht: Einordnung der Unterweisung in den Ausbildungsrahmenplan mit Bezug auf die Maschinenwerte und die Vorbereitung von Werkstücken.
Wahl der Unterrichtsmethode: Begründung für den Einsatz der Vier-Stufen-Methode, die trotz eingeschränkter Eigenständigkeit sicherheitsbedingt erforderlich ist.
Leitlernzielentwicklung: Definition der Qualifikationsziele, die den Auszubildenden zum Beherrschen des Bohrens und Innengewindeschneidens befähigen.
Lernzielbereiche: Unterteilung der angestrebten Kompetenzen in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche.
Arbeitszergliederung: Detaillierte tabellarische Aufschlüsselung der einzelnen Arbeitsschritte inklusive deren Begründung, notwendiger Medien und methodischer Hinweise.
Schlüsselwörter
Fließbohrverfahren, Formgewindeschneiden, Vier-Stufen-Methode, Feinwerkmechanik, Berufsausbildung, Werkstückbearbeitung, Umformtechnik, Arbeitssicherheit, Metallverarbeitung, Ausbildungsrahmenplan, Gewindeformer, Materialkunde.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterweisungsentwurf grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Vermittlung des Fließbohrverfahrens inklusive des Formgewindeschneidens für Auszubildende in der Feinwerkmechanik.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Neben der praktischen Durchführung des Fließbohrens stehen die didaktische Aufbereitung, die Zielentwicklung und die sicherheitsorientierte Anleitung an metallbearbeitenden Maschinen im Fokus.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Das Hauptziel ist es, dass der Auszubildende das Fließbohrverfahren und das anschließende Gewindeformen unter Beachtung der Arbeitssicherheit eigenständig und fachgerecht durchführen kann.
Welche Lehrmethode kommt zum Einsatz?
Es wird die bewährte Vier-Stufen-Methode verwendet, um den Auszubildenden sicher und schrittweise an die komplexe Tätigkeit heranzuführen.
Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Arbeitszergliederung, die jeden Prozessschritt erläutert, sowie eine anschauliche zeichnerische Darstellung des thermischen Umformvorgangs.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Fließbohren, Vier-Stufen-Methode, Umformtechnik, Arbeitssicherheit und Feinwerkmechanik.
Warum ist das "Vormachen" bei diesem Verfahren so wichtig?
Aufgrund der hohen Reibungswärme und der Arbeit an Maschinen ist das Prinzip "Vormachen – Nachmachen" aus sicherheitstechnischen Gründen zwingend erforderlich, um Fehler zu minimieren.
Wie erfolgt die Erfolgskontrolle während der Unterweisung?
Die Kontrolle erfolgt zum einen durch die Beobachtung des Ausbilders während der Ausführungsversuche und zum anderen durch eine abschließende Prüfung der Gewindegängigkeit mit einer passenden Schraube.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2003, Fließbohrverfahren mit Formgewindeschneiden (Unterweisung Metallbauer / -in), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18112