Die Süddeutsche Ratsverfassung gehört zu den Erfolgsmodellen der Kommunalverfassungen. Kennzeichnend für diese Verfassung ist die starke Stellung des Bürgermeisters, seine Direktwahl, sowie das Wahlsystem, bei dem jeder Wähler so viele Stimmen hat, wie Sitze im Rat zu vergeben sind. Wie dieses Model entstand und sich etablieren konnte, sowie den Aufbau dieser Verfassung, möchte ich in meiner Hausarbeit näher erläutern.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Geschichte der kommunalen Selbstverwaltung in Baden-Württemberg
- III. Die süddeutsche Ratsverfassung
- 1. Die herausgehobene Stellung des Bürgermeisters
- 1. 1. Die Bürgermeisterwahl
- 2. Der Gemeinderat und seine Räte
- 2. 1. Die Rolle des Rates
- 2. 2. Die Gemeinderatswahl
- IV. Parteien und Vereine
- V. Bürgerbegehren und Bürgerentscheid
- VI. Zusammenfassung- ein bewährtes Modell
- VII. Literaturangabe
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der süddeutschen Ratsverfassung in Baden-Württemberg. Sie verfolgt das Ziel, die Entstehung und Etablierung dieses Modells zu erklären sowie dessen Aufbau und Funktion näher zu beleuchten.
- Entwicklung der kommunalen Selbstverwaltung in Baden-Württemberg
- Charakteristika der süddeutschen Ratsverfassung
- Rolle des Bürgermeisters und des Gemeinderates
- Bedeutung von Parteien und Vereinen in der Kommunalpolitik
- Funktion von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden
Zusammenfassung der Kapitel
- I. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung im deutschen Grundgesetz dar und führt die verschiedenen Modelle von Kommunalverfassungen in Deutschland vor. Dabei wird die süddeutsche Ratsverfassung als eines der Erfolgsmodelle vorgestellt.
- II. Geschichte der kommunalen Selbstverwaltung in Baden-Württemberg: Dieses Kapitel beleuchtet die lange Tradition der kommunalen Selbstverwaltung im deutschen Südwesten und zeigt die Entwicklung vom frühen Zusammenschluss von Landschaften bis hin zur heutigen Form der kommunalen Selbstverwaltung.
- III. Die süddeutsche Ratsverfassung: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der süddeutschen Ratsverfassung im Detail. Es untersucht die herausgehobene Stellung des Bürgermeisters, dessen Direktwahl sowie das Wahlsystem, bei dem jeder Wähler so viele Stimmen hat, wie Sitze im Rat zu vergeben sind.
- IV. Parteien und Vereine: In diesem Kapitel wird die Rolle von Parteien und Vereinen in der kommunalen Selbstverwaltung in Baden-Württemberg untersucht.
- V. Bürgerbegehren und Bürgerentscheid: Dieses Kapitel erklärt die Funktion und Bedeutung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden als wichtige Instrumente der direkten Demokratie auf kommunaler Ebene.
Schlüsselwörter
Kommunale Selbstverwaltung, Süddeutsche Ratsverfassung, Baden-Württemberg, Bürgermeister, Gemeinderat, Direktwahl, Parteien, Vereine, Bürgerbegehren, Bürgerentscheid.
Häufig gestellte Fragen
Was zeichnet die Süddeutsche Ratsverfassung aus?
Kennzeichnend sind die starke Stellung des Bürgermeisters, dessen Direktwahl durch die Bürger und ein spezielles Wahlsystem für den Gemeinderat.
Wie wird der Bürgermeister in Baden-Württemberg gewählt?
Der Bürgermeister wird direkt von den Bürgern gewählt, was ihm eine herausgehobene demokratische Legitimation und Machtfülle innerhalb der Kommunalverwaltung verleiht.
Wie funktioniert die Gemeinderatswahl in diesem Modell?
Jeder Wähler hat so viele Stimmen, wie Sitze im Rat zu vergeben sind. Dies ermöglicht ein hohes Maß an personeller Auswahl durch die Bürger.
Welche Rolle spielen Bürgerbegehren auf kommunaler Ebene?
Bürgerbegehren und Bürgerentscheide sind wichtige Instrumente der direkten Demokratie, die es den Bürgern erlauben, unmittelbar Einfluss auf lokale Entscheidungen zu nehmen.
Warum gilt die Süddeutsche Ratsverfassung als Erfolgsmodell?
Sie verbindet eine stabile Exekutive (starker Bürgermeister) mit weitreichenden Mitwirkungsrechten der Bürger und hat sich historisch im deutschen Südwesten fest etabliert.
- Arbeit zitieren
- Michaela Benz-Riede (Autor:in), 2003, Kommunalpolitik in Baden-Württemberg - die süddeutschen Ratsverfassung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18115