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Benutzerfreundliche Internetpräsenzen für Museen

Wege und Strategien an einem praktischen Beispiel

Titel: Benutzerfreundliche Internetpräsenzen für Museen

Diplomarbeit , 2002 , 145 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Angela Kipp (Autor:in)

Museumswissenschaft, Museologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die meisten Arbeiten, die sich mit der Benutzerfreundlichkeit von Museumswebsites befassen, vergleichen bestehende Museumswebsites miteinander und erarbeiten daraus Lösungsansätze. Die vorliegende Diplomarbeit verfolgt einen anderen, pragmatischeren Ansatz.

Die Frage lautete hier nicht: Wie beurteile ich, ob eine Internetpräsenz benutzerfreundlich ist oder nicht? Sie schlägt quasi den umgekehrten Weg ein und fragt: Wie können Museen ganz konkret dazu beitragen, dass ihre Internetpräsenzen benutzerfreundlicher werden? Dabei wird davon ausgegangen, dass der Schlüssel zur Benutzerfreundlichkeit eine gute, in sich schlüssige Konzeption ist. Diese sollte am sinnvollsten vom Museum selbst erarbeitet werden, da es seine Ziele, Zielgruppen und Bestände am besten kennt.

Um gute konzeptionelle Arbeit zu leisten, ist allerdings ein grundlegendes Verständnis über die Vorgehensweise beim Erstellen von Internetpräsenzen notwendig. Das betrifft nicht konkretes Wissen über Programmiersprachen oder Screendesign - dafür gibt es Experten, die vom Museum beauftragt werden können. Vielmehr geht es darum, zu wissen, welche Möglichkeiten das neue Medium bietet, wo seine Grenzen sind und welche Punkte eine Internetpräsenz benutzerfreundlich machen.

Letztendlich geht es darum, Inhalte angemessen zu präsentieren – eine der Kernkompetenzen eines jeden Museums.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Anforderungen an Museumswebsites

1.1. Benutzer und Zielgruppen von Museumswebsites

1.1.1. Die Online-Umfrage „Museen im WWW“

1.1.2. Die explorative Umfrage in Internet-Cafés

1.1.3. Die Studie „Informational Value of Museum Web Sites“

1.1.4. Nutzung der Ergebnisse für die Konzeption einer Museumswebsite

1.1.5. Besucherorientierte Planung von Museumswebsites

1.2. Bedeutung der technischen Ausstattung auf Benutzerseite

1.3. Anforderungen an die Inhalte von Websites

2. Spektrum der Angebote auf Museumswebsites

2.1. Startseite

2.2. Besuchsinformationen

2.3. Veranstaltungskalender

2.4. Informationen zu Sonderausstellungen

2.5. Informationen zu Dauerausstellungen

2.6. Virtuelle Ausstellungen

2.7. Informationen zu Sammlungen und zu Depotbeständen

2.8. Kommunikationsmöglichkeiten für die Websitebesucher

2.9. Linksammlungen

2.10. Museumsshops

2.11. „Wir über uns“-Informationen

2.12. Weitere Angebote und Möglichkeiten

3. Voraussetzungen und Möglichkeiten der Navigation

3.1. Struktur der Inhalte

3.2. Navigationsmöglichkeiten für die Benutzer

3.3. Form und Anordnung der Navigationselemente

3.4. Realisierung der Navigation

3.5. Testen der Benutzerfreundlichkeit

4. Die Konzeption der Website „Ziegel“

4.1. Definition der Zielgruppen und der Anforderungen

4.2. Planung der Inhalte

4.2.1. Ausstellung

4.2.2. Informationen

4.2.3. Partner

4.3. Planung der Navigation

5. Probleme und Lösungen bei der Realisierung

5.1. Screendesign für verschiedene Bildschirmgrößen

5.2. Programmierung für verschiedene Browserversionen

5.3. Ladezeiten

5.3.1. Einsatz von Bildern

5.3.2. Hintergrundbilder

5.3.3. Wiederholung von Bildern und Grafiken

5.3.4. Bereinigung des HTML-Codes

5.3.5. Zentrale Angaben auslagern

5.4. Barrierefreie Programmierung

5.4.1. Verschiedene Browsereinstellungen

5.4.2. Unterstützung für sehbehinderte Benutzer

6. Wege und Strategien der Erschließung

6.1. Wahl des Domainnamens

6.2. Optimierung der Website für Suchmaschinen

6.2.1. Der Seitentitel

6.2.2. Meta-Tags allgemein

6.2.3. Meta-Tags für die Beschreibung und Verschlagwortung

6.2.4. Meta-Tags zur Angabe des Urheberrechts, Autors und Herausgebers

6.2.5. Nur von wenigen Suchmaschinen ausgewertete Meta-Tags

6.2.6. Meta-Tags für Browser und Dienstprogramme

6.2.7. Verweis auf weitere Informationen über den „Link-Tag“

6.3. Anmeldung bei Suchmaschinen, Webverzeichnissen und Linklisten

6.3.1. Anmeldung bei Suchmaschinen

6.3.2. Anmeldung bei allgemeinen Webverzeichnissen

6.3.3. Anmeldung bei themenbezogenen Verzeichnissen und Linklisten

6.4. Werbung für die Website im Internet und in anderen Medien

7. Pflege der Internetpräsenz

7.1. Überwachung der Logfiles

7.1.1. Anzahl der Websitebesucher

7.1.2. Nationalität der Websitebesucher

7.1.3. Interesse und Wege der Websitebesucher

7.1.4. Fehlermeldungen

7.1.5. Die Herkunftsseiten der Websitebesucher

7.1.6. Browserversionen und Betriebssysteme der Websitebesucher

7.2. Aktualisierung der Inhalte

7.3. Reaktion auf Benutzerkritik

8. Kritische Beurteilung der Website „Ziegel“

8.1. Beurteilung der Inhalte

8.2. Beurteilung der Navigation

8.3. Beurteilung der Realisierung

8.4. Beurteilung der Erschließung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Museen ihre Internetpräsenzen benutzerfreundlicher gestalten können. Das primäre Ziel ist es, einen pragmatischen Ansatz für die konzeptionelle Planung und Realisierung von Museumswebsites zu entwickeln, der die Bedürfnisse der Besucher in den Mittelpunkt stellt.

  • Analyse der Anforderungen und Zielgruppen von Museumswebsites
  • Methoden der benutzerorientierten Planung und Navigation
  • Technische Aspekte und Ladezeitoptimierung
  • Strategien zur Erschließung durch Suchmaschinen und Linklisten
  • Praktische Umsetzung am Beispiel der Website „Ziegel“

Auszug aus dem Buch

1.2. Bedeutung der technischen Ausstattung auf Benutzerseite

Um Websites überhaupt besuchen zu können, ist ein Mindestmaß an technischer Grundausstattung notwendig. Zunächst muss ein Computer mit Zugang zum Internet vorhanden sein. Dabei reicht die mögliche Ausstattung in privaten Haushalten von einem einfachen Modem mit Übertragungsraten von 9600 Bit bis 56 Kilobit pro Sekunde, über ISDN-Zugänge mit Übertragungsraten von in der Regel 64 Kilobit pro Sekunde, bis hin zu DSL-Zugängen mit möglichen Übertragungsraten von bis zu 2 Megabit pro Sekunde.

Außerdem wird eine Browser-Software benötigt, mit der Internetseiten angezeigt werden können. Die gängigsten Browser sind der Netscape Navigator von Netscape und der Internet Explorer von Microsoft. Daneben gibt es noch einige andere Browser, die in letzter Zeit mehr und mehr an Bedeutung gewinnen, dazu gehört der Browser „Opera“ von Opera Software und „Konqueror“ von KDE, der allerdings nur für das Betriebssystem Linux erhältlich ist. Neben den reinen Herstellerunterschieden unterscheiden sich auch die einzelnen Versionen dieser Browser erheblich. Ältere Browser können einige HTML-Befehle nicht ausführen und haben viele plug-ins noch nicht integriert, die z.B. für das Abspielen von Audio- und Videodateien notwendig sind. Diese müssen gegebenenfalls aus dem Internet heruntergeladen werden, was ein gewisses Maß an technischem Vorwissen erfordert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Anforderungen an Museumswebsites: Dieses Kapitel analysiert Nutzerbedürfnisse und die Bedeutung der technischen Ausstattung für die Konzeption einer benutzerfreundlichen Website.

2. Spektrum der Angebote auf Museumswebsites: Hier werden verschiedene Kategorien und Komponenten für Museumswebsites vorgestellt, von der einfachen Visitenkarte bis zum virtuellen Magazin.

3. Voraussetzungen und Möglichkeiten der Navigation: Das Kapitel behandelt die Strukturierung von Inhalten sowie die Form und Anordnung von Navigationselementen zur Orientierung des Nutzers.

4. Die Konzeption der Website „Ziegel“: Ein Praxisbeispiel erläutert die konkrete Planung von Inhalten, Zielgruppen und Navigation für eine Ausstellung des Deutschen Museums.

5. Probleme und Lösungen bei der Realisierung: Hier stehen technische Herausforderungen wie Ladezeiten, Browserkompatibilität und barrierefreies Programmieren im Fokus.

6. Wege und Strategien der Erschließung: Das Kapitel befasst sich mit der Optimierung für Suchmaschinen und der Anmeldung in Verzeichnissen, um die Auffindbarkeit der Website zu erhöhen.

7. Pflege der Internetpräsenz: Die Überwachung von Logfiles und die kontinuierliche Aktualisierung der Inhalte werden als notwendige Schritte zur langfristigen Qualitätssicherung dargestellt.

8. Kritische Beurteilung der Website „Ziegel“: Abschließend erfolgt eine Reflexion über die konzeptionelle und technische Umsetzung des gewählten Praxisbeispiels.

Schlüsselwörter

Museum, Internetpräsenz, Benutzerfreundlichkeit, Navigation, Usability, Screendesign, Suchmaschinenoptimierung, Barrierefreiheit, Webdesign, Konzeption, Web-Statistik, Logfile-Analyse, Online-Ausstellung, Informationsarchitektur, World Wide Web

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung benutzerfreundlicher Internetauftritte für Museen unter besonderer Berücksichtigung konzeptioneller und technischer Aspekte.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt Anforderungsanalysen, Navigationskonzepte, technische Realisierung, Auffindbarkeit durch Suchmaschinen und die laufende Pflege von Webprojekten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Museen einen pragmatischen Leitfaden an die Hand zu geben, wie sie durch gezielte Planung eine kundenorientierte Website erstellen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin kombiniert theoretische Grundlagen des Web-Usability-Designs mit einer detaillierten Fallstudie (Projekt „Ziegel“) und der statistischen Analyse von Logfiles.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsanalyse, die Strukturierung von Inhalten, die technische Umsetzung (z.B. Barrierefreiheit), die SEO-Optimierung und die anschließende kritische Erfolgskontrolle.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich das Dokument charakterisieren?

Die zentralen Schlagworte sind Usability, Museumswebsites, Navigation, Informationsarchitektur und Suchmaschinenoptimierung.

Warum ist das Praxisbeispiel der Website „Ziegel“ so relevant?

Es dient als konkreter Anwendungsfall, an dem sowohl die konzeptionellen Überlegungen als auch die praktischen Schwierigkeiten bei der Programmierung und Erschließung demonstriert werden.

Welche Rolle spielt die Logfile-Analyse für die Pflege?

Die Logfile-Analyse ist essenziell, um das Besucherverhalten zu verstehen, technische Defizite zu erkennen und die Website auf Basis der erhobenen Daten kontinuierlich zu optimieren.

Ende der Leseprobe aus 145 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Benutzerfreundliche Internetpräsenzen für Museen
Untertitel
Wege und Strategien an einem praktischen Beispiel
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin  (Fachbereich Gestaltung)
Veranstaltung
Studiengang Museumskunde
Note
1,0
Autor
Angela Kipp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
145
Katalognummer
V181281
ISBN (eBook)
9783656043331
ISBN (Buch)
9783656043102
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Museum Museumswebsites Internetpräsenzen Navigation Usability Benutzerfreundlichkeit Museen Onlineredaktion Internet WWW Zielgruppenorientierung barrierefrei Website EDV Screendesign Barrierefreiheit Evaluation Desktop Publishing Homepage (EDV) Homepage Web Page content management Webseiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Angela Kipp (Autor:in), 2002, Benutzerfreundliche Internetpräsenzen für Museen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181281
Blick ins Buch
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