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Der demografische Wandel und die daraus entstehenden Herausforderungen an die Stadtplanung

Am Beispiel der Stadt Georgsmarienhütte

Title: Der demografische Wandel und die daraus entstehenden Herausforderungen an die Stadtplanung

Diploma Thesis , 2011 , 46 Pages , Grade: 11,5

Autor:in: M.A. Andre Budke (Author)

Organisation and administration - Miscellaneous
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Das Phänomen des so genannten demografischen Wandels in Deutschland
ist ein von den Medien in den letzten Jahren gern aufgegriffenes Thema. Mit Vorliebe werden hier Szenarien von entvölkerten Dörfern und einem zunehmenden gesellschaftlichen Ungleichgewicht (etwa hinsichtlich des so genannten Generationenvertrags) dargestellt.
Unabhängig von diesen Szenarien sind im Rahmen des demografischen Wandels tief greifende Veränderungen in der deutschen Gesellschaft zu beobachten, die in erster Linie auf zwei Entwicklungen beruhen.

In Deutschland werden weniger Kinder geboren, als nötig wären, um den Bevölkerungsstand zu erhalten. Gründe hierfür sind u.a. Veränderungen der Lebensentwürfe, ein späterer Einstieg in das Berufsleben, zunehmend unsichere Arbeitsverhältnisse, die Verfügbarkeit empfängnisverhütender Mittel (der so genannte „Pillenknick“ in den 1960ern), die so genannte „Kinderwunschlücke“ sowie die Erosion traditioneller Familienstrukturen, da diese von der Industriegesellschaft anders als von der traditionellen Agrargesellschaft nicht benötigt werden.

Daneben ist die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Diese Entwicklung scheint noch nicht abgeschlossen zu sein, da ein allgemeines natürliches Sterbealter bisher noch nicht genau bestimmt werden konnte, wenngleich fraglich ist, ob sich die durchschnittliche
Lebenserwartung noch in bedeutendem Maße zu vertretbaren medizinischen Kosten erhöhen lässt.

Diese Entwicklung hat natürlich weit reichende gesellschaftliche Folgen, etwa im Hinblick auf die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung, für die ein steigender Kostendruck erwartet wird. Hierauf soll jedoch in dieser Arbeit nicht eingegangen werden. In dieser Arbeit sollen die Auswirkungen des demografischen
Wandels auf lokaler Ebene betrachtet werden. Dies geschieht am Beispiel der im Rahmen des demografischen Wandels entstehenden Herausforderungen an die Stadtplanung der Stadt Georgsmarienhütte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Befund

2.1 Ausgangslage der Stadt Georgsmarienhütte

2.2 Demografische Befunde – Datenauswertung

2.2.1 Entwicklung der Einwohnerzahlen im Landkreis Osnabrück und in der Stadt Georgsmarienhütte

2.2.1.1 Prognose der Bertelsmann-Stiftung

2.2.1.2 Prognose des Landkreises Osnabrück

2.2.1.3 Vergleich der Prognoseergebnisse

2.2.1.4 Zur Wanderungsentwicklung

2.2.2 Entwicklung der Altersstruktur

2.2.2.1 Entwicklung der Altersstruktur im Stadtteil Oesede

2.2.2.2 Entwicklung der Altersstruktur im Stadtteil Alt-Georgsmarienhütte

2.2.2.3 Entwicklung der Altersstruktur in den Stadtteilen Holsten-Mündrup und Kloster Oesede

2.2.2.4 Entwicklung der Altersstruktur im Stadtteil Holzhausen

2.2.2.5 Entwicklung der Altersstruktur im Stadtteil Harderberg

2.2.2.6 Entwicklung der Altersstruktur in der Stadt Georgsmarienhütte

2.3 Datenkritik

3. Folgen für den Wohnungsmarkt in Georgsmarienhütte

3.1 Traditionelle Nachfragemuster auf dem Wohnungsmarkt

3.2 Skizzierung der Nachfrageentwicklung nach Wohnraum

3.3 Bisherige Wohnungsmarktstrategie der Stadt Georgsmarienhütte und künftige Entwicklungsmöglichkeiten

3.3.1 Die bisherige Wohnungsmarktstrategie und ihre Problematik

3.3.2 Ansätze für eine neue Wohnungsmarktstrategie

4. Synopse der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Stadtplanung am Beispiel von Georgsmarienhütte, wobei insbesondere die veränderte Wohnraumnachfrage im Fokus steht, um daraus strategische Ansätze für eine nachhaltige Stadtentwicklung abzuleiten.

  • Analyse der demografischen Einwohner- und Altersstrukturentwicklung bis 2025.
  • Untersuchung der wohnungsmarktrelevanten Nachfragemuster nach Altersgruppen.
  • Kritische Würdigung der bisherigen städtischen Wohnungsmarktstrategie.
  • Entwicklung von Strategien für die zukünftige Wohnraumplanung unter Berücksichtigung des demografischen Wandels.
  • Bewertung von standortbezogenen Potenzialen für eine nachhaltige Stadtverdichtung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Traditionelle Nachfragemuster auf dem Wohnungsmarkt

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt wird durch die oben beschriebenen Veränderungen der Bevölkerungsgröße und -struktur beeinflusst. Um den Einfluss dieser Veränderungen kurz zu umreißen, sollen die traditionellen Nachfragemuster der verschiedenen Altersgruppen auf dem Wohnungsmarkt kurz angesprochen werden.

Wenngleich die Nachfrage nach Wohnraum unter anderem vom Einkommen, den persönlichen Wünschen und Lebensstilen abhängt, wird die Bevölkerung hinsichtlich ihres Nachfrageverhaltens allgemein in vier Altersgruppen eingeteilt.

Die Gruppe der 0 bis 17-jährigen tritt auf dem Wohnungsmarkt nicht eigenständig auf, ihre Nachfrage wird daher vernachlässigt.

18 bis 29-jährige Personen fragen auf dem Wohnungsmarkt traditionell unter anderem aufgrund enger finanzieller Spielräume günstige und kleine Wohnungen nach.

Die größte Nachfrage nach Wohnraum, und vor allem nach Eigenheimen, wird durch die Altersgruppe der 30 bis 44-jährigen generiert. Diese so genannten Wohnraumoptimierer versuchen, ihre Wohnsituation hinsichtlich Lage, Größe und Ausstattung zu verbessern. Auch die meisten so genannten jungen Familien fallen in diese Gruppe.

Über 75-jährige schließlich streben traditionell von sich aus keine Veränderung ihrer Wohnsituation an, vielmehr wird zumeist versucht, möglichst lange in der bestehenden Wohnsituation zu verbleiben. Hier finden traditionell also vor allem alters- beziehungsweise krankheitsbedingte Wohnungswechsel statt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Diese Einleitung führt in das Thema des demografischen Wandels ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie die lokale Untersuchungsebene der Stadt Georgsmarienhütte.

2. Befund: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Datenauswertung zur Einwohnerentwicklung und Altersstruktur der Stadt Georgsmarienhütte sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Datenbasis.

3. Folgen für den Wohnungsmarkt in Georgsmarienhütte: Der Hauptteil beleuchtet die Auswirkungen der demografischen Veränderungen auf das Nachfrageverhalten nach Wohnraum und bewertet Strategien für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung.

4. Synopse der Ergebnisse: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse aus den Prognosen und Analysen zusammen und zeigt Handlungsmöglichkeiten für die Stadt auf.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Georgsmarienhütte, Bevölkerungsentwicklung, Altersstruktur, Wohnungsmarkt, Nachfragemuster, Stadtplanung, Wohnraumstrategie, Siedlungsentwicklung, Prognose, Wohnraumoptimierer, nachhaltige Stadtentwicklung, Altersgerechtes Wohnen, Wohnungsbestand, Bevölkerungsrückgang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Herausforderungen, die der demografische Wandel für die Stadtplanung der Stadt Georgsmarienhütte mit sich bringt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der demografischen Entwicklung, der Untersuchung der Wohnraumnachfrage verschiedener Altersgruppen und der Entwicklung zukünftiger Wohnungsmarktstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, auf Basis demografischer Prognosen Handlungsempfehlungen für die Stadtverwaltung zu formulieren, um auf den demografischen Wandel bei der Stadtentwicklung aktiv zu reagieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine detaillierte Datenauswertung von Bevölkerungsprognosen und eine Analyse der wohnungsmarktrelevanten Strukturen sowie eine kritische Literaturarbeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die traditionellen Nachfragemuster, skizziert die zukünftige Nachfrageentwicklung nach Wohnraum und bewertet die bisherige sowie eine zukünftige Wohnungsmarktstrategie für Georgsmarienhütte.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind demografischer Wandel, Wohnungsmarkt, Einwohnerprognose und Stadtplanung.

Wie entwickelt sich die Altersstruktur in Georgsmarienhütte laut Prognose?

Die Analysen zeigen eine deutliche Verschiebung hin zu älteren Altersgruppen (ab 60 Jahren), während jüngere Altersgruppen teilweise schrumpfen, was spezifische Anforderungen an die Infrastruktur stellt.

Welche Rolle spielt die Strategie der "Siedlungsnachverdichtung"?

Die Nachverdichtung wird als wichtiges Instrument diskutiert, um Infrastrukturkosten zu optimieren und bestehende Siedlungskerne zu stärken, anstatt ungeplante Neubaugebiete in der Peripherie auszuweisen.

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Details

Title
Der demografische Wandel und die daraus entstehenden Herausforderungen an die Stadtplanung
Subtitle
Am Beispiel der Stadt Georgsmarienhütte
College
University of applied sciences für Verwaltung in Niedersachsen
Course
Verwaltungsbetriebswirtschaft
Grade
11,5
Author
M.A. Andre Budke (Author)
Publication Year
2011
Pages
46
Catalog Number
V181343
ISBN (eBook)
9783656043997
ISBN (Book)
9783656043973
Language
German
Tags
demografischer Wandel Demografie Stadtplanung Georgsmarienhütte GMHütte Wohnen Wohnungsbau
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Andre Budke (Author), 2011, Der demografische Wandel und die daraus entstehenden Herausforderungen an die Stadtplanung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181343
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