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Interkulturelle Kompetenzen als Führungskraft

Titel: Interkulturelle Kompetenzen als Führungskraft

Hausarbeit , 2009 , 9 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Veronika Hagenauer (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Was zeichnet einen guten Manager aus?
Die Frage, was ein erfolgreicher cross-cultural Manager mitbringen muss, lässt sich nur schwer beantworten. Tatsache ist, dass sich die Auffassungen, was einen guten Manager auszeichnet, von Land zu Land unterschiedlich sind. So legt man in kollektivistischen Kulturen wie Japan Wert darauf, dass ein Manager auf gehorsame Teamarbeit, Harmonie in der Gruppe und Loyalität achtet. In den USA als individualistische Kultur soll der einzelne Mitarbeiter beteiligt und durch Lob motiviert werden. In Mexiko ist es wichtig, dass Manager Autoritätspersonen und Elite darstellen, während in Malaysia bescheidenes und würdevolles Verhalten erwartet wird. Die Frage ist nun, welche Fähigkeiten ein Manager haben muss, um in den unterschiedlichen Ländern der Erde erfolgreich arbeiten zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Was zeichnet einen guten Manager aus?

2. Kriterien der Cultural Effectiveness

3. Geschichte der Forschung

4. Versuch einer Typologie der cross-cultural Skills and Abilities nach Thomas & Fitzsimmons (2008)

4.1 Information Skills

4.2 Interpersonal Skills

4.3 Action Skills

4.4 Analytic Skills

5. Cultural Intelligence (CQ) nach Early & Ang (2007)

6. Cultural Intelligence – „a good amount of consensus“?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten für ein erfolgreiches Management in interkulturellen Kontexten. Ziel ist es, die bestehende Forschungsliteratur zu analysieren, verschiedene Typologien interkultureller Kompetenzen darzustellen und die Anwendbarkeit von Konstrukten wie der Cultural Intelligence zur Vorhersage von Erfolg im Ausland zu bewerten.

  • Kriterien für interkulturelle Effektivität
  • Historische Entwicklung der Forschung zu cross-cultural skills
  • Kategorisierung interkultureller Fähigkeiten nach Thomas & Fitzsimmons
  • Dimensionen der Cultural Intelligence (CQ) nach Early & Ang
  • Zusammenhang zwischen interkulturellen Kompetenzen und Arbeitsleistung

Auszug aus dem Buch

Information Skills

Information Skills betreffen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die es uns ermöglichen, kulturelle Unterschiede wahrzunehmen und zu würdigen.

Die Kategorie umfasst beispielsweise Aufgeschlossenheit (openmindedness), die in Zusammenhang mit Interaktion mit Locals steht (Tucker, Bonial & Lahti, 2004). Des Weiteren konnte sich zeigen, dass Studenten, die vorhaben, ins Ausland zu gehen, signifikant aufgeschlossener sind als Studenten ohne Auslandspläne (Van der Zee & Van Oudenhoven, 2001).

Ein weiterer Aspekt ist die Ambiguitätstoleranz, die Fähigkeit, Unsicherheit zu ertragen. Diese Fähigkeit ist rein intuitiv höchst relevant, da das Leben und Arbeiten in einer unbekannten Kultur eine Fülle an unsicheren Situationen mit sich bringt. Die Forschung konnte einen Zusammenhang mit Interesse an interkulturellen Aktivitäten (Tucker et al., 2004), wahrgenommener eigener Tauglichkeit für den Job im Ausland (Van der Zee & Brinkmann, 2004) und Interaktion mit Locals (Tucker et al., 2004) zeigen.

Der wohl wichtigste Aspekt der Kategorie Information Skills ist die kulturelle Empathie oder auch Sensibilität. Hierbei geht es um die Fähigkeit, kulturelle Unterschiede zu verstehen und zu schätzen, „being alert and sensitive to the needs, orientations, values and aspirations of other persons“ (Ruben, 1977).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was zeichnet einen guten Manager aus?: Dieses Kapitel beleuchtet, wie sich Anforderungen an Führungskräfte je nach kulturellem Kontext, etwa in kollektivistischen gegenüber individualistischen Gesellschaften, unterscheiden.

2. Kriterien der Cultural Effectiveness: Hier werden die drei Hauptkriterien für den Erfolg im Ausland definiert: persönliche Anpassung, Beziehungsmanagement und das Erreichen aufgabenbezogener Ziele.

3. Geschichte der Forschung: Der Abschnitt gibt einen Überblick über die Entwicklung der Forschung seit den 50er Jahren, von der Suche nach stabilen Persönlichkeitstypen hin zu veränderbaren Fertigkeiten.

4. Versuch einer Typologie der cross-cultural Skills and Abilities nach Thomas & Fitzsimmons (2008): Dieses Kapitel unterteilt interkulturelle Fähigkeiten in die vier Hauptcluster Information, Interpersonal, Action und Analytic Skills.

5. Cultural Intelligence (CQ) nach Early & Ang (2007): Hier wird das Konzept der kulturellen Intelligenz vorgestellt, welches in metakognitive, kognitive, motivationale und behaviorale Dimensionen gegliedert ist.

6. Cultural Intelligence – „a good amount of consensus“?: Das abschließende Kapitel diskutiert die noch bestehenden Unstimmigkeiten in der Forschung und vergleicht die Ansätze von Thomas & Fitzsimmons mit denen von Ang et al.

Schlüsselwörter

Cultural Intelligence, interkulturelle Kompetenz, Cultural Effectiveness, Management, interkulturelle Kommunikation, Anpassungsfähigkeit, Ambiguitätstoleranz, kulturelle Empathie, Handlungsflexibilität, CQ-Scale, globale Führung, Auslandsentsendung, interkulturelle Interaktion, Arbeitsleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die eine Führungskraft benötigt, um in unterschiedlichen kulturellen Arbeitskontexten erfolgreich zu agieren.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition von interkultureller Effektivität, die Kategorisierung von entsprechenden Fähigkeiten sowie die Darstellung wissenschaftlicher Modelle wie der Cultural Intelligence.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben und zu klären, welche Kompetenzen nachweislich mit Erfolg im interkulturellen Management korrelieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung zahlreicher Studien und Metaanalysen aus den vergangenen 50 Jahren der interkulturellen Forschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Typologie von Thomas & Fitzsimmons sowie das Modell der Cultural Intelligence von Early & Ang, ergänzt durch die Analyse empirischer Zusammenhänge.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Cultural Intelligence (CQ), interkulturelle Sensibilität, Ambiguitätstoleranz und Cultural Effectiveness.

Warum ist das Konzept der "Information Skills" wichtig?

Information Skills bilden die Grundlage für die Wahrnehmung und korrekte Einschätzung kultureller Unterschiede, was wiederum die Basis für alle weiteren interkulturellen Handlungen darstellt.

Inwieweit unterscheiden sich die Ansätze von Thomas & Fitzsimmons und Ang et al.?

Während Thomas & Fitzsimmons einen stärkeren Fokus auf interpersonelle Fähigkeiten legen, verfolgt das Modell von Ang et al. eine striktere Unterteilung in Intelligenz-Dimensionen, lässt jedoch eine explizite „interpersonale“ Komponente vermissen.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelle Kompetenzen als Führungskraft
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Psychologie)
Veranstaltung
Intercultural Management
Note
1,0
Autor
Veronika Hagenauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
9
Katalognummer
V181397
ISBN (eBook)
9783656046554
ISBN (Buch)
9783656046196
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturelle kompetenzen führungskraft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Veronika Hagenauer (Autor:in), 2009, Interkulturelle Kompetenzen als Führungskraft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181397
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Leseprobe aus  9  Seiten
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