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Analyse eines Prosatextes aus der Perspektive der Narrativik

Título: Analyse eines Prosatextes aus der Perspektive der Narrativik

Trabajo Escrito , 2003 , 9 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anneliese Tischler (Autor)

Romanística - Estudios españoles
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Mit seinem Werk Don Quijote de la Mancha eröffnet Cervantes den langen Weg des
Romans als literarischen genre.
Der Roman verbindet innerhalb der berühmten Epoche der spanischen Kultur el siglo de oro
die Zeit der Renaissance (renacimiento) mit der des Barocks (barrueco) .
Voll Humor und Ironie werden die Abenteuer eines armen hidalgo (= Niederadel) erzählt.
Im ersten Kapitel beschreibt Cervantes die Umstände, die zu den Verlust des Realitätssinnes
der Hauptfigur und somit zu den Geschehnissen der Erzählung geführt haben. Und zwar aus
dem Drang die vergessene, edle Ritterwelt der alten Bücher wieder herzustellen beschliesst
Don Quijote als Ritter auszuziehen um die Jungfrauen und Waisenkinder zu beschützen. Narrativik beschäftigt sich mit dem Wie, Was und Wer des Erzählens. Also ist sie die Lehre
vom Erzählen. Obwohl Narrativik eine moderne Disziplin ist, knüpft sie an die antike Kunst
der Rhetorik an.
Anhand des Textfragmentes aus Don Quijote de la Mancha wird in diesem Protokoll die
Struktur der Erählung analysiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Erläuterungen zum Prosatext

2. Narrativik

3. Erzählmodi

4. Ebenen der Erzählung

4.1 Narración

4.2 Historia

5. Ebenen der narración

5.1 Texterne Pragmatik

5.2 Textinterne Pragmatik

5.2.1 Extradiegetische Ebene

5.2.2 Diegetische Ebene

6. Zeitstruktur

7. Erzählinstanz

7.1 Wahrnehmbarkeit des Erzählers

7.2 Ebenenzugehörigkeit des Erzählers

7.3 Teilnahme des Erzählers an der Erzählung

8. Erzählperspektive

8.1 Position des Erzählers zu der Geschichte

8.2 Grad der Einsichtnahme

8.3 Perspektivmodulation

9. Erzählweise

10. Erzählsituationen

11. Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist die narratologische Analyse eines ausgewählten Textfragments aus Miguel de Cervantes' „Don Quijote de la Mancha“. Dabei soll die Struktur des Textes anhand erzähltheoretischer Kategorien methodisch untersucht werden, um zu verstehen, wie der Autor durch spezifische Erzählweisen und -perspektiven die Fiktionalität und Wirkung des Werkes konstruiert.

  • Grundlagen der Narrativik und Klassifizierung des Erzähltypus.
  • Analyse der Ebenen der Erzählung sowie der textexternen und textinternen Pragmatik.
  • Untersuchung der Zeitstruktur, insbesondere der Verwendung von Analepsen und Zeitraffung.
  • Bestimmung der Erzählinstanz, der Perspektivgestaltung und der zugrundeliegenden Erzählsituation.

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Extradiegetische Ebene

- der implizite Autor ist der ideale Autor der Aussagen in einem Text, die an einen eingebildeten Leser gerichtet sind. Der ideale Autor wiedergibt die wahre Botschaft des Textes wieder, ohne den Leser im Unklaren zu lassen.

Aber in Don Quijote sagt der Erzähler nicht alles, er lässt bewusst gewisse Fakten im Unklaren, um auf die Unverlässlichkeit der Geschichte und deren Fiktionalität hinzuweisen.

Der Ort und die Zeitangabe sind ungenau, das Alter der Nebenfiguren wird nur angedeutet und sogar den vollständigen Namen der Hauptfigur bleibt ungewiss: "quieren decir que tenía el sobrenombre de Quijada, o Quesada"3

Dadurch wird der implizite Leser bewusst darauf aufmerksam gemacht, dass die ideale, vorgestellte Welt Don Quijotes und seine ritterlichen Abenteuer lächerlich und nicht realisierbar in der Wirklichkeit sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erläuterungen zum Prosatext: Einleitende Betrachtung des Werkes im historischen Kontext der spanischen Kultur sowie Einführung in die Hauptfigur.

2. Narrativik: Definition der Narrativik als Lehre vom Erzählen, die hier als analytisches Werkzeug für den untersuchten Text dient.

3. Erzählmodi: Klassifizierung des Romans als literarischer Text und Beweisführung der Fiktionalität durch linguistische Merkmale wie ungenaue Orts- und Zeitangaben.

4. Ebenen der Erzählung: Differenzierung zwischen den Grundelementen der Erzählweise (Narración) und dem erzählten Geschehen (Historia).

5. Ebenen der narración: Untersuchung der Kommunikationssituation unterteilt in textexterne und textinterne Pragmatik.

6. Zeitstruktur: Analyse der zeitlichen Anordnung mittels Analepsen sowie des Verhältnisses von Erzählzeit und erzählter Zeit.

7. Erzählinstanz: Bestimmung des Erzählertypus hinsichtlich Wahrnehmbarkeit, Distanz und Teilhabe an der Geschichte.

8. Erzählperspektive: Analyse der Sichtweise, der Einsichtstiefe des Erzählers und des Wechsels zwischen verschiedenen Perspektiven.

9. Erzählweise: Identifikation der beschreibenden Erzählweise aufgrund der fehlenden handlungstragenden Elemente im untersuchten Fragment.

10. Erzählsituationen: Nachweis der auktorialen Erzählsituation unter Ausschluss einer Ich-Erzählsituation.

11. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Literatur und Quellenausgaben.

Schlüsselwörter

Narrativik, Don Quijote, Cervantes, Erzähltheorie, Fiktionalität, Auktorialer Erzähler, Extradiegetische Ebene, Analepse, Erzählperspektive, Textanalyse, Vision par derrière, Literaturwissenschaft, Kommunikation, Erzählinstanz, Romanstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine narratologische Untersuchung eines Textfragments aus Miguel de Cervantes' "Don Quijote de la Mancha", wobei der Fokus auf den strukturellen Aspekten des Erzählens liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Erzählinstanz, die Zeitstruktur, die Erzählperspektive sowie die Unterscheidung zwischen verschiedenen Erzählebenen und Kommunikationssituationen innerhalb des Textes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifischen narrativen Strategien und die Fiktionalität des Textes durch eine methodische Analyse auf Basis der modernen Narrativik offenzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine strukturalistische Erzähltextanalyse angewandt, die erzähltheoretische Kategorien auf das Textfragment anwendet, um die Funktionsweise der Erzählung zu entschlüsseln.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene analytische Kapitel, die unter anderem die Ebenen der Erzählung, die Zeitstruktur, die Rolle des Erzählers und die Erzählperspektive beleuchten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Narrativik, Fiktionalität, auktoriale Erzählsituation, vision par derrière und die detaillierte Analyse der Erzählebenen charakterisiert.

Wie begründet die Autorin die Einstufung als "auktoriale Erzählsituation"?

Die Autorin stützt sich dabei auf die nachweisbare "vision par derrière" (Sicht von hinten) und das explizite Vorhandensein eines überblickenden Erzählers, der die Handlung kommentiert.

Warum wird im analysierten Fragment von einer "Biperspektivik" gesprochen?

Der Begriff wird verwendet, da im Text bereits am Anfang zwei verschiedene Perspektiven aufeinandertreffen, die sich gegenseitig abwechseln und somit eine komplexe Sichtweise auf die Figuren ermöglichen.

Final del extracto de 9 páginas  - subir

Detalles

Título
Analyse eines Prosatextes aus der Perspektive der Narrativik
Universidad
University of Passau  (Studiengang Kultur-, Sparch- und Wirtschaftswissen)
Calificación
1,3
Autor
Anneliese Tischler (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
9
No. de catálogo
V18150
ISBN (Ebook)
9783638225533
Idioma
Alemán
Etiqueta
Analyse Prosatextes Perspektive Narrativik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anneliese Tischler (Autor), 2003, Analyse eines Prosatextes aus der Perspektive der Narrativik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18150
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