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Die Positionen der Mitgliedsstaaten: Deutschland und Frankreich

Título: Die Positionen der Mitgliedsstaaten: Deutschland und Frankreich

Trabajo , 2011 , 29 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: B.A. Politik und Verwaltung, Soziologie Anja Kegel (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
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Die Eurokrise ausgelöst von der Griechenlandkrise hatte und hat weitreichende Folgen
für alle europäischen Mitgliedsstaaten. Nun steht Europa vor der Herausforderung, etwas
Grundlegendes zu ändern und die Schwachstellen der EU auszubessern. Es ist notwendig,
sich mit der Frage nach europäischer Solidarität auseinanderzusetzten und zu
klären, inwieweit diese in der EU stattfinden soll.
Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Solidarität? Bei dem Terminus Solidarität
handelt es sich um ein Prinzip, welches auf Zusammengehörigkeit beruht, d.h. die gegenseitige
Verantwortung und Verpflichtung. Man kann auf Basis einer gemeinsamen
politischen Überzeugung, einer wirtschaftlichen oder sozialen Lage solidarisch handeln.
Solidarisch Handeln meint, man hilft dem anderen aus der Gemeinschaft und drückt auf
diese Weise die eigene Solidarität für ihn aus. Europäische Solidarität beruht nach Böckenförde
ebenso auf einem gewissen Maß an Gemeinsamkeit, d.h. es sollte ein gemeinsames
Wir-Gefühl bzw. eine gemeinsame Identität vorhanden sein, denn nur auf
diese Weise kann er auch zur Anerkennung gemeinsamer Verantwortung, Einstandspflichten
und wechselseitiger Leistungsbereitschaft kommen. Wie steht es um die Solidarität
in Europa und welche Rolle spielen hierbei die beiden Mitgliedsstaaten Deutschland
und Frankreich? Beide Länder verfolgen unterschiedliche europäische Politikkonzepte,
aber wie können diese miteinander verknüpft werden. Können beide Länder eine
wegweisende Rolle in der EU übernehmen?
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich einerseits mit der Krise in Europa und andererseits
mit den Positionen der Mitgliedstaaten Deutschland und Frankreich. Ferner geht es
darum, darzustellen, wie es mit der Europäischen Union weitergehen könnte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau der Hausarbeit

2 Begriffsdefintion der Kernbegriffe

2.1 Der Begriff Krise

2.2 Das moderne Verständnis von Solidarität

3 Die Krise in Europa

3.1 Wie kam es zur Krise – was war der Auslöser?

3.2 Die Griechenlandkrise

3.3 Ist die Krise überstanden? Was sind die Folgen der Europakrise?

4 Die Positionen der Mitgliedstaaten

4.1 Deutschland und seine Rolle in der EU

4.2 Die französische Position

4.3 Wo liegen die Unterschiede - wo gibt es Kompromissmöglichkeiten?

5 Wie könnte es mit der Europäischen Union weitergehen?

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit analysiert die Eurokrise, insbesondere die Rolle der Griechenlandkrise, und untersucht die unterschiedlichen politischen Positionen der Mitgliedstaaten Deutschland und Frankreich im Kontext europäischer Solidarität sowie mögliche Lösungswege für die Zukunft der Europäischen Union.

  • Definition der Kernbegriffe Krise und Solidarität in der politischen Theorie.
  • Ursachenanalyse der europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise.
  • Vergleich der nationalen Politikkonzepte von Deutschland und Frankreich.
  • Diskussion über Kompromissmöglichkeiten zur Stärkung der Währungsunion.
  • Zukunftsperspektiven für die europäische Integration und Wirtschaftsregierung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Wie kam es zur Krise? Was war der Auslöser?

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise war nicht nur für die USA ein Drama, was in einer finanziellen Notlage gipfelte, auch viele EU-Staaten hatten mit Konjunktureinbrüchen und gleichzeitiger Schuldenlast zu kämpfen. Die Eurokrise begann offiziell im Jahr 2010 mit der griechischen Finanzkrise, als die griechische Regierung bekannt gab, wie seine defizitäre Haushaltslage und der hohe Verschuldungsgrad tatsächlich aussieht. Danach war klar, dass sich das Land nicht alleine retten kann. Aber auch andere Länder wie Spanien, Portugal, Griechenland und Irland traf es besonders hart, denn auch sie konnten sich immer weniger aus einiger Kraft am Kapitalmarkt finanzieren und zählen zu den Krisenländern.

Wenn man die gesamte Krise zeitlich genauer bestimmen will, dann kann man sie in drei Phasen unterteilen: die erste Phase der Krise war jene der Kreditknappheit, welche ihren Ausgangspunkt 2007 in der US-Immobilienkrise hatte (vgl. Dyson). Die zweite Phase war gekennzeichnet durch den Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 und die rasche Ausbreitung der Krise in und über den gesamten Finanzsektor hinaus (vgl. ebd.). Es entstand eine synchrone globale Rezession und so kam man zu dem Schluss, wieder koordinierte finanz- und geldpolitische Stimuli einzusetzen, um die globale Nachfrage in Gang zu setzen (vgl. ebd.). In der dritten Phase gegen Ende des Jahres 2009 zeichnete sich wiederum ein anderes Szenario ab, denn durch Bankenrettungen enormen Ausmaßes mit den fiskalischen Effekten massiver Steuerausfälle, kombiniert mit großen öffentlichen Ausgaben, wurden zahlreiche europäische Staaten in eine äußerst labile Haushaltssituation gebracht (vgl. ebd.). Dadurch kam es einer Krise, die auf die Staatsschulden und die gewissenlose finanzpolitische Verschwendung der Regierungen zurückführen war (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Eurokrise ein und stellt die zentrale Frage nach der Definition und praktischen Umsetzung europäischer Solidarität unter besonderer Berücksichtigung der Positionen von Deutschland und Frankreich.

2 Begriffsdefintion der Kernbegriffe: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Begriffe Krise und Solidarität, indem es auf politikwissenschaftliche Perspektiven und deren Bedeutung für das europäische Zusammenleben eingeht.

3 Die Krise in Europa: Es erfolgt eine detaillierte Analyse der Ursachen der Eurokrise, der spezifischen Griechenlandkrise und eine Bewertung, ob die Krise bereits bewältigt ist und welche Folgen sie für die EU hat.

4 Die Positionen der Mitgliedstaaten: Dieses Kapitel untersucht die unterschiedlichen europäischen Politikkonzepte von Deutschland und Frankreich sowie die damit verbundenen Konfliktlinien und möglichen Kompromissansätze.

5 Wie könnte es mit der Europäischen Union weitergehen?: Es werden aktuelle Lösungsansätze wie eine Wirtschaftsregierung und die Etablierung einer Schuldenbremse diskutiert, um die Stabilität und Einheit der Europäischen Union in der Zukunft zu sichern.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass die Herausforderung der Eurokrise eine tiefgreifende Klärung über die solidarische Identität und die institutionelle Weiterentwicklung Europas erfordert.

Schlüsselwörter

Eurokrise, Griechenlandkrise, Solidarität, Europäische Union, Deutschland, Frankreich, Wirtschaftsregierung, Finanzpolitik, Währungsunion, Haushaltsdisziplin, Politische Theorie, Stabilitätspakt, Leistungsbilanz, Krise, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Eurokrise und deren Auswirkungen auf die Europäische Union, wobei der Fokus auf dem Spannungsfeld zwischen nationalen Interessen und dem Prinzip europäischer Solidarität liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretische Definition von Krise und Solidarität, die Ursachen der Griechenlandkrise sowie der Vergleich der wirtschaftspolitischen Strategien von Deutschland und Frankreich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die unterschiedlichen Herangehensweisen Deutschlands und Frankreichs an die Eurokrise aufzuzeigen und zu klären, wie beide Länder trotz verschiedener Konzepte eine gemeinsame, zukunftsfähige Politik für Europa gestalten könnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine politikwissenschaftliche und theoretische Herangehensweise, indem sie Fachliteratur und offizielle Positionspapiere analysiert, um die Krisenmechanismen und Reformvorschläge innerhalb der EU zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine historische und ökonomische Aufarbeitung der Eurokrise sowie eine vergleichende Analyse der deutschen und französischen Positionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen Eurokrise, Solidarität, europäische Wirtschaftsregierung, Wettbewerbsfähigkeit, Haushaltsdisziplin und die deutsch-französische Zusammenarbeit.

Welche Rolle spielt Deutschland in der Griechenlandkrise laut der Autorin?

Deutschland wird als zögerlicher Akteur beschrieben, der stark auf fiskalische Regeln, Stabilität und die Einhaltung des Stabilitätspakts pocht, während es gleichzeitig wirtschaftlich durch seine Exportstärke stark mit der EU verflochten ist.

Welchen Ansatz verfolgt Frankreich bei der Bewältigung der Eurokrise?

Frankreich plädiert eher für situationsbedingte Entscheidungen und eine aktive europäische Wirtschaftspolitik, wobei es das Ziel verfolgt, durch institutionelle Koordinierung das Wachstum innerhalb der Eurozone zu fördern.

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Detalles

Título
Die Positionen der Mitgliedsstaaten: Deutschland und Frankreich
Universidad
University of Potsdam
Calificación
1,0
Autor
B.A. Politik und Verwaltung, Soziologie Anja Kegel (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
29
No. de catálogo
V181677
ISBN (Ebook)
9783656048190
ISBN (Libro)
9783656047865
Idioma
Alemán
Etiqueta
Eurokrise Positionen der Mitgliedstaaten Griechenlandkrise Frankreich Deutschland EU-Rettungsschirm
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.A. Politik und Verwaltung, Soziologie Anja Kegel (Autor), 2011, Die Positionen der Mitgliedsstaaten: Deutschland und Frankreich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181677
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