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Eine endliche Geschichte: Allianz und Dresdner Bank

Das Allfinanzkonzept und seine Folgen

Title: Eine endliche Geschichte: Allianz und Dresdner Bank

Term Paper , 2011 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Matthias Frerix (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Die vorliegende Hausarbeit analysiert die Übernahme der Dresdner Bank durch die Allianz 2001 und den anschließenden Verkauf an die Commerzbank 2008. Hierzu werden die Motive der Transaktionen unter dem Aspekt des Allfinanzkonzeptes dargestellt. Zum Schluss werden das Ergebnis der Transaktionen und die Aktualität des Allfinanzkonzeptes diskutiert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Das Allfinanzkonzept und dessen Bedeutung in Deutschland

2. Die Motive der Übernahme der Dresdner Bank durch die Allianz 2001 unter Zugrundelegung des Allfinanzkonzeptes

2.1 Partizipation am wachsenden Markt für Altersvorsorge durch Skaleneffekte

2.2 Ausbau des Asset Management durch Bündelung distinktiver Ressourcen

3. Die Motive des Verkaufs der Dresdner Bank an die Commerzbank 2008 und die damit verbundenen Folgen des Allfinanzkonzeptes

3.1 Konzentration auf die Stärkung der Bancassurance – Strategie

3.2 Das Scheitern des integrierten Allfinanzkonzerns

4. Die Auswirkung der Transaktionen für die Allianz und die Chancen des Allfinanzkonzeptes heute

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Hausarbeit analysiert die strategische Entwicklung der Allianz im Kontext des Allfinanzkonzeptes, ausgehend von der Übernahme der Dresdner Bank im Jahr 2001 bis zu deren Verkauf an die Commerzbank im Jahr 2008, um die Beweggründe und Konsequenzen dieses unternehmerischen Wandels kritisch zu beleuchten.

  • Analyse des Allfinanzkonzeptes und seiner historischen Bedeutung in Deutschland
  • Untersuchung der Motive für die Übernahme der Dresdner Bank durch die Allianz
  • Bewertung des Asset Managements und der Nutzung distinktiver Ressourcen
  • Kritische Würdigung des Scheiterns der integrierten Konzernlösung
  • Diskussion des Strategiewechsels hin zur Bancassurance-Kooperation

Auszug aus dem Buch

2.1. Partizipation am wachsenden Markt für Altersvorsorge durch Skaleneffekte

Einen Trend, den Versicherungsunternehmen kritisch erkennen, ist ein deutliches Abflachen der Wirtschaft. Dieser Rückgang wird in der Schaden-, Unfall-, Kraftfahrzeug- und Industrieversicherung deutlich. Als Gründe nennt Schulte-Noelle: Stagnierende Einkommen, eine Erhöhung der Preissensibilität und die Übernahme höherer Risiken, um die Prämien niedrig zu halten. Der wichtigste Trend wird jedoch in der kapitalgedeckten Altersvorsorge gesehen. „Dort, in der Personenversicherung liegen die Wachstumspotentiale der Zukunft.“ Dies liegt daran, dass dieser Markt in den letzten Jahren bereits signifikante Zuwachsraten zu verzeichnen hatte.

Von 1998 bis 1999 legten die Bruttobeiträge der Lebensversicherungen in Deutschland von 7942 Mio.€ auf 8916 Mio.€ zu. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung von 12,3%. Die anstehende Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000/2001 senkte das Nettorentenniveau eines idealtypischen Sozialversicherungspflichtigen. Die freiwillige Altersvorsorge, in Form der Riester-Rente, sollte durch eine Altersvorsorgezulage staatlich unterstützt werden. In Bezug auf die demografische Lage sieht die Allianz eine Änderungsrate des Verhältnisses zwischen der Staatsrente und kapitalgedeckten Vorsorgeformen von gegenwärtig 80:20 auf etwa 50:50 Prozent.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Allfinanzkonzept und dessen Bedeutung in Deutschland: Einführung in die Thematik der Allfinanz sowie theoretische Fundierung durch verschiedene Management-Konzepte.

2. Die Motive der Übernahme der Dresdner Bank durch die Allianz 2001 unter Zugrundelegung des Allfinanzkonzeptes: Darstellung der strategischen Ziele der Allianz hinsichtlich Marktwachstum und Synergien durch die Übernahme.

3. Die Motive des Verkaufs der Dresdner Bank an die Commerzbank 2008 und die damit verbundenen Folgen des Allfinanzkonzeptes: Analyse des Strategiewechsels hin zur Bancassurance nach dem Scheitern des integrierten Konzernmodells.

4. Die Auswirkung der Transaktionen für die Allianz und die Chancen des Allfinanzkonzeptes heute: Gegenüberstellung von Kauf und Verkauf sowie Einschätzung der Zukunftsfähigkeit von Allfinanzstrategien.

Schlüsselwörter

Allfinanz, Allianz, Dresdner Bank, Commerzbank, Bancassurance, Altersvorsorge, Asset Management, Synergieeffekte, Economies of Scope, Resource-based View, Konzernintegration, Finanzdienstleistungen, Banken, Versicherungen, strategische Kooperation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Aufstieg und Fall des Allfinanzkonzepts bei der Allianz am Beispiel der Übernahme und des späteren Verkaufs der Dresdner Bank.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die strategischen Motive hinter Unternehmenskäufen, die Bündelung von Ressourcen und der Wandel von integrierten Konzernstrukturen hin zu Kooperationsmodellen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, warum die Allianz die Dresdner Bank übernahm, warum das integrierte Modell scheiterte und wie sich die Allianz durch den Verkauf strategisch neu positionierte.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt eine theoretische Einordnung (u.a. Resource-based View, Economies of Scope) sowie eine empirische Analyse basierend auf Geschäftsberichten und Marktdaten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Übernahmemotive, die kritische Beleuchtung der Integrationsschwierigkeiten und eine quantitative Auswertung der Auswirkungen der Transaktionen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Allfinanz, Bancassurance, Synergien, Asset Management und strategische Allianz.

Warum wird der Resource-based View zur Analyse herangezogen?

Der Ansatz dient dazu, zu bewerten, inwieweit die Bündelung distinktiver Ressourcen zwischen Bank und Versicherung tatsächlich zu Wettbewerbsvorteilen führt.

Welche Rolle spielt die demografische Entwicklung in diesem Kontext?

Die demografische Entwicklung wird als einer der Haupttreiber für den Bedarf an privater Altersvorsorge und damit als wesentlicher Grund für das Allfinanzinteresse identifiziert.

Warum ist das Scheitern des Allfinanzkonzerns in diesem Fall als lehrreich zu betrachten?

Das Scheitern verdeutlicht die Risiken bei der Integration unterschiedlicher Unternehmenskulturen und die Schwierigkeit, Kernkompetenzen durch bloße Konzernbildung zu bündeln.

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Details

Title
Eine endliche Geschichte: Allianz und Dresdner Bank
Subtitle
Das Allfinanzkonzept und seine Folgen
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"  (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Finanzdienstleistungen)
Course
Segmente und Institutionen der Finanzdienstleistungswirtschaft
Grade
1,7
Author
Matthias Frerix (Author)
Publication Year
2011
Pages
18
Catalog Number
V181690
ISBN (eBook)
9783656048176
ISBN (Book)
9783656047841
Language
German
Tags
eine geschichte allianz dresdner bank folgen Versicherung Zusammenschluss Allfinanz Commerzbank Allfinanzkonzept Allfinanzkonzern Schuldenkrise Finanzkrise Bancassurance Fusion Kooperation Verbund Allfinanzstrategie Übernahme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Frerix (Author), 2011, Eine endliche Geschichte: Allianz und Dresdner Bank, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181690
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