Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Bank, Börse, Versicherung

Aufgabe und Bedeutung von Banken als systemrelevante Institution

Titel: Aufgabe und Bedeutung von Banken als systemrelevante Institution

Studienarbeit , 2010 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Eduard Morra (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit soll die Aufgaben der Banken in einer Volkswirtschaft darstellen und untersuchen, welche Bedeutung Banken als systemrelevante Institution haben und inwiefern sie die Gesamtwirtschaft beeinflussen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen und Aufgaben der Banken

2.1 Definition „Bank“

2.2 Entstehung und Entwicklung des Bankwesens

2.3 Geschäftsbanken in Deutschland

2.3.1 Genossenschaftssektor

2.3.2 Sparkassensektor

2.3.3 Kreditbanken

2.3.4 Spezialbanken

2.4 Volkswirtschaftliche Funktionen der Banken

2.4.1 Transformationsfunktion der Banken

2.4.2 Weitere Funktionen

2.5 Kundengruppen

2.5.1 Privatkunden

2.5.2 Firmenkunden

2.5.3 Staatliche Nachfrage

3. Die Bedeutung der Banken für die Gesamtwirtschaft

3.1 Begriff „Systemrelevanz“

3.2 Der Einfluss der Banken auf die Gesamtwirtschaft

3.3 Das Verhältnis von Staat und Banken

4. Die Systemrelevanz der Banken am Beispiel der aktuellen Finanzkrise

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, die Aufgaben von Banken innerhalb der Volkswirtschaft darzustellen und zu untersuchen, welche Bedeutung sie als systemrelevante Institutionen haben sowie inwiefern sie die Gesamtwirtschaft beeinflussen.

  • Grundlagen des Bankwesens und die Bankenstruktur in Deutschland
  • Volkswirtschaftliche Funktionen wie Transformationsaufgaben und Zahlungsabwicklung
  • Die Bedeutung und Definition von Systemrelevanz in der Finanzwirtschaft
  • Der Einfluss von Banken auf die Realwirtschaft und das Spannungsfeld zwischen Staat und Kreditinstituten
  • Analyse der Systemrelevanz anhand der Ereignisse der Finanzkrise ab 2008

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Transformationsfunktion der Banken

Ursprünglich wurden Banken in erster Linie als Institution zur Weiterleitung von Geldern wahrgenommen. Unabhängig davon finden jedoch Veränderungen der Geldströme statt. Diesen Produktionsprozess innerhalb der Bank nennt man Transformation (= Umformung). Dabei unterscheidet man zwischen drei Arten:

(1) Eine erste Veränderung der Einlagen findet mit der Risikotransformation statt. Ziel der Bank ist es, die durch ausfallende Kredite entstehenden Kosten mittels Zinserträgen aus anderen Kreditvergaben zu finanzieren. Hierzu ist es notwendig, potenzielle Kreditnehmer im Voraus bewerten zu können (Kreditanalyse). Höhere Bonitätsrisiken können so durch entsprechend höhere Kreditzinsen relativiert werden. Gleichzeitig betreibt die Bank durch eine Vielzahl an Kreditvergaben Risikostreuung.

Bei einer direkten Kreditvergabe von Einlegern an Kreditnehmer hingegen steht der Aufwand zur Informationsbeschaffung und –auswertung oft in keinem Verhältnis zu möglichen Zinserträgen. Insofern stellt diese Risikoübernahme seitens der Bank einen wesentlichen Bestandteil der Bankleistungen für den Kunden dar.

Falls die Risikotransformation vom Kunden nicht gewünscht wird, ist es möglich, Kredite durch Verbriefungen zu ersetzen. Der Kunde erwirbt dabei eine Unternehmensanleihe, die Bank tritt lediglich als Vermittler auf. Bei einem Verlust ist nur der Käufer der Anleihe direkt betroffen. Einlagen von anderen Kunden sind dagegen nicht gefährdet, da die Bank das Risiko in diesem Fall nicht trägt. Diese Form der Schuldverschreibung findet häufig bei großen Schuldnern (z.B. Staaten) Verwendung.

(2) Bei der Losgrößentransformation werden vergleichsweise kleine Einlagen zu größeren Beträgen zusammen gefasst, um auch für größere Investitionen die entsprechenden Kredite bereitstellen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Auswirkungen der Finanzkrise 2009 auf die deutsche Wirtschaft und definiert die Forschungsziele der Arbeit bezüglich der Rolle systemrelevanter Banken.

2. Grundlagen und Aufgaben der Banken: Dieses Kapitel erläutert die gesetzliche Definition einer Bank, die historische Entwicklung des Bankwesens und unterteilt die deutsche Bankenlandschaft in ihre verschiedenen Sektoren und Transformationsfunktionen.

3. Die Bedeutung der Banken für die Gesamtwirtschaft: Hier wird der Begriff der Systemrelevanz definiert und der Einfluss der Banken auf die Gesamtwirtschaft sowie das regulatorische Verhältnis zwischen Staat und Banken analysiert.

4. Die Systemrelevanz der Banken am Beispiel der aktuellen Finanzkrise: Anhand konkreter Beispiele wie der Insolvenz von Lehman Brothers wird verdeutlicht, welche systemischen Risiken bei einem Zusammenbruch systemrelevanter Institute entstehen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Verhinderung von Banken-Insolvenzen zum Schutz des Gesamtsystems Priorität hat und für zukünftige Stabilität tiefgreifende Reformen im Finanzwesen notwendig sind.

Schlüsselwörter

Banken, Systemrelevanz, Finanzkrise, Volkswirtschaft, Kreditinstitute, Transformationsfunktion, Zahlungsverkehr, Bankenregulierung, Finanzintermediär, Eigenkapital, Marktversagen, Bankenaufsicht, Risikotransformation, Geldpolitik, Staatshilfen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die grundlegenden Aufgaben von Banken in der Volkswirtschaft und bewertet deren Rolle als systemrelevante Institutionen, besonders unter dem Eindruck der Finanzkrise.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Struktur des deutschen Bankensystems, die volkswirtschaftlichen Funktionen von Banken, die Definition von Systemrelevanz und die staatliche Aufsicht über das Finanzwesen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es darzustellen, welche Bedeutung Banken für die Gesamtwirtschaft haben und wie sie durch ihre Funktionen die Stabilität des Finanzsystems maßgeblich beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Statistiken und rechtlichen Definitionen (wie dem KWG), um die ökonomischen Zusammenhänge theoretisch fundiert darzulegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die bankbetrieblichen Grundlagen, die volkswirtschaftlichen Funktionen (Risiko-, Losgrößen- und Fristentransformation), die verschiedenen Kundengruppen und die systemischen Risiken in der Finanzkrise.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Systemrelevanz, Bankenregulierung, Finanzintermediär und Finanzkrise geprägt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Privat- und Firmenkunden für Banken wichtig?

Die Differenzierung ist entscheidend für eine optimierte Betreuung und Risikoanalyse, da beide Gruppen unterschiedliche Anforderungen an Finanzierung und Beratung stellen.

Welche Rolle spielt der "Bodensatz" bei der Fristentransformation?

Der Bodensatz bezeichnet eine auf Erfahrungswerten beruhende Durchschnittsmenge an kurzfristigen Einlagen, die es der Bank ermöglicht, diese Mittel langfristig zu verleihen, ohne die Liquidität zu gefährden.

Warum greift der Staat bei Bankenkrisen ein?

Der Staat interveniert, um externe Effekte und einen Zusammenbruch des Zahlungssystems zu verhindern, da ein solches Ereignis die gesamte Volkswirtschaft destabilisieren würde.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aufgabe und Bedeutung von Banken als systemrelevante Institution
Hochschule
Berufsakademie für Bankwirtschaft, Hannover
Note
1,3
Autor
Eduard Morra (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V181783
ISBN (eBook)
9783656049876
ISBN (Buch)
9783656050094
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Systemrelevanz Banken Institution Bedeutung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eduard Morra (Autor:in), 2010, Aufgabe und Bedeutung von Banken als systemrelevante Institution, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181783
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  19  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum