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Subventionen in der Marktwirtschaft: Fluch oder Segen?

Titel: Subventionen in der Marktwirtschaft: Fluch oder Segen?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 14 Seiten , Note: 2

Autor:in: Sebastian Rohne (Autor:in)

VWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit behandelt das Thema „Subventionen in der Marktwirtschaft – Fluch oder Segen?“. Zum besseren Verständnis und Abgrenzung der Arbeit werden im folgenden Kapitel Begrifflichkeiten und Rahmenbedingungen erläutert und für die Arbeit definiert. Im Kapitel 3 werden Subventionsmöglichkeiten und deren beabsichtigte
(sowie unbeabsichtigte) Folgen verkürzt vorgestellt. Anschließend wird
anhand des Beispiels „Umweltprämie für PKW“ die Zweckmäßigkeit einer konkreten Subvention näher erörtert. Abschließend folgt ein Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Subventionen

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Zielsetzung und Arten

2.3 Rechtliche Grundlagen

3 Generelle Folgen von Subventionen

3.1 Strukturelle Folgen

3.2 Marktauswirkungen

4 Die Umweltprämie im Konjunkturpaket II

4.1 Auslöser und Inhalt

4.2 Direkte Auswirkungen

4.2.1 Automobilhersteller und Zulieferer

4.2.2 Händler und Gebrauchtwagenmarkt

4.2.3 Werkstätten und Entsorger

4.3 Nebeneffekte

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die ökonomische Sinnhaftigkeit von staatlichen Subventionen in der Marktwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der „Umweltprämie“ aus dem Konjunkturpaket II. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, ob derartige staatliche Eingriffe ein wirksames Instrument zur Konjunkturstabilisierung darstellen oder langfristig eher negative Marktverzerrungen verursachen.

  • Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmung von Subventionen
  • Analyse der generellen marktwirtschaftlichen Auswirkungen von Finanzhilfen
  • Detaillierte Fallstudie der Umweltprämie für PKW
  • Untersuchung der direkten Effekte auf verschiedene Branchenakteure
  • Kritische Würdigung der staatlichen Stabilisierungspolitik

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Automobilhersteller und Zulieferer

Olbrich (2006) beschreibt die Reaktion der Nachfrager auf eine Preisänderung als Preisänderungsresponse. „Zu Grunde liegt diesem Effekt die Erkenntnis, dass die Nachfrage nach einem Produkt nicht nur vom absoluten Preis, sondern auch vom Verhältnis des neuen Preises zum vorhergehenden Preis abhängt. […] Ausschlaggebend ist dabei die prozentuale und nicht die absolute Preisänderung.“ Eine absolute Preisänderung von 2500,- € wirkt nach dieser These, bei einem Ausgangspreis von 10.000 € (relative Preisänderung 25%), deutlich stärker als bei einem Ausgangspreis von 50.000 € (relative Preisänderung 5%). Des Weiteren zeigen empirische Untersuchungen, dass große relative Preisänderungen (größer 10%) eine überproportionale Wirkung auf die Verkäufe haben. Ähnliches ist bei Olbrich (S.156 f) auch im „Sonderangebotseffekt“ beschrieben. Demnach werden durch kurzfristige Preisänderungen große Absatzsteigerungen erreicht, weil der Kunde den Preis mit seinen inneren Referenzpreis vergleicht und ihn als günstig empfindet. Langfristig haben wir aber eine Anpassung des Referenzpreises, indem dieser sinkt. Es besteht also die Gefahr, dass der Kunde zukünftig einen niedrigeren Preis bzw. höhere Rabatte beim PKW-Kauf erwartet.

Ein weiterer Einfluss ist die Preiselastizität. Die Preiselastizität beschreibt den Zusammenhang zwischen Preiserhöhung und Absatzmenge. Wenn der Preis erhöht wird geht der Absatz meistens zurück; bei elastischen Preisen ist die relative Änderung des Absatzes kleiner als die relative Änderung des Preises (Zusammenhang zwischen Preis und Absatzmenge in Abbildung 3.1). Wichtige Faktoren für dieses Maß der Elastizität sind u.a. die Dauerhaftigkeit, Dringlichkeit und Vergleichbarkeit des Gutes. Je länger man ein Gut nutzen kann, desto länger kann man auch die Anschaffung hinauszögern. Im Fall eines PKW sind die oben genannten Aspekte erfüllt, sodass wir eine elastische Nachfrage haben. Der PKW ist ein hochwertiges Gut mit einer hohen Lebensdauer. Wenn in diesem elastischen Bereich die Preise gesenkt werden ist mit einer hohen Nachfrageänderung zu rechnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und definiert den methodischen Rahmen sowie das Ziel der Untersuchung.

2 Subventionen: Das Kapitel erläutert grundlegende Begriffe, Zielsetzungen und die rechtliche Einordnung von staatlichen Subventionen als Instrument der Wirtschaftspolitik.

3 Generelle Folgen von Subventionen: Hier werden die theoretischen Auswirkungen von Subventionen auf Marktstrukturen und das gesamtwirtschaftliche Preisgefüge analysiert.

4 Die Umweltprämie im Konjunkturpaket II: Dieses Kapitel untersucht praxisnah die Auslöser, direkten Branchenauswirkungen und Nebeneffekte der deutschen Umweltprämie.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Zweckmäßigkeit staatlicher Eingriffe im Kontext der Konjunkturstabilisierung kritisch.

Schlüsselwörter

Subventionen, Marktwirtschaft, Umweltprämie, Konjunkturpaket II, Fiskalpolitik, Preisänderungsresponse, Preiselastizität, Finanzhilfen, Automobilindustrie, Wettbewerbsverzerrung, Marktversagen, Konjunkturstabilisierung, Strukturwandel, Nachfrageförderung, Staatseingriffe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ökonomische und rechtliche Rolle von Subventionen in einer Marktwirtschaft und hinterfragt deren Zweckmäßigkeit anhand des spezifischen Beispiels der Umweltprämie für PKW.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Wirtschaftspolitik, die Stabilisierungstheorie, das Subventionsrecht sowie die empirischen Auswirkungen staatlicher Förderprogramme auf spezifische Industriezweige.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob staatliche Subventionen in einer Rezession tatsächlich zur Stabilisierung beitragen oder ob sie lediglich kurzfristige Effekte auf Kosten langfristiger Marktverzerrungen erzeugen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse ökonomischer Konzepte (z.B. Keynesianismus, Preiselastizität) und einer anschließenden Fallstudie basierend auf aktuellen Berichten und Daten zum Konjunkturpaket II.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen und Folgen von Subventionen erörtert. Danach erfolgt eine detaillierte Untersuchung der Auswirkungen der Umweltprämie auf Automobilhersteller, Zulieferer, Händler, Werkstätten und Entsorger.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Subventionen, Konjunkturpaket II, Umweltprämie, Marktversagen, Preiselastizität und Fiskalpolitik.

Warum war die Automobilindustrie das Hauptziel der Förderung?

Die Automobilindustrie gilt als Schlüsselindustrie in Deutschland, die ca. 5,3 Millionen Arbeitsplätze stellt, weshalb die Regierung sie als kritisch für die wirtschaftliche Stabilität während der Rezession ansah.

Welche negativen Auswirkungen hatte die Prämie auf den Gebrauchtwagenmarkt?

Die Prämie führte zu einem massiven Preisverfall bei älteren Gebrauchtwagen, da diese nicht subventioniert wurden und die Nachfrage durch die Förderung der Neuwagenkäufe massiv einbrach, was die Rentabilität der Händler gefährdete.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Subventionen in der Marktwirtschaft: Fluch oder Segen?
Hochschule
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Note
2
Autor
Sebastian Rohne (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V181974
ISBN (eBook)
9783656053125
Sprache
Deutsch
Schlagworte
subventionen marktwirtschaft fluch segen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Rohne (Autor:in), 2010, Subventionen in der Marktwirtschaft: Fluch oder Segen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181974
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Leseprobe aus  14  Seiten
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