Die Gruppe aus pädagogischer Sicht


Hausarbeit, 2003
26 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen
2.1. Gruppe
2.2. Gruppenpädagogik
2.3. Gruppendynamik
2.4. Gruppenarbeit

3. Historische Bezüge der Gruppenarbeit

4. Formen der Gruppenarbeit

5. Kritik der Ziele und Erwartungen an die Gruppenarbeit

6. Ein Überblick über Lösungsansätze zur erfolgreichen Gruppenarbeit

7. Schlußwort

8. Literatur

9. Anhang

1. Einleitung

Anlaß für eine genauere Betrachtung des Begriffes Gruppe waren persönliche Schwierigkeiten, die sich bei der Gruppenarbeit mit zwei 8. Realschulklassen im Mu­sikunterricht ergaben. Einerseits war die Arbeit in Kleingruppen von drei bis fünf Schülern angesichts des praktischen Themas („Stomp in the classroom“) nahelie­gend und bot schnelle Umsetzungserfolge. Andererseits wurden Effekte, wie Aus­grenzungen, Selbstdarstellungen und Verstärkungen schwacher als auch guter Schülerleistungen beobachtet. Zudem lehnten manche der Schüler die Gruppenar­beit aus verschiedenen Gründen sogar deutlich ab. So waren sie beispielsweise mit der Leistung der anderen Gruppenmitgliedern unzufrieden, bedauerten, dass sie aufgrund der festen Verteilung innerhalb des Klassenverbandes immer mit den glei­chen Klassenkameraden in eine Gruppe zusammenarbeiten mussten oder hatten schlicht keine Lust selbständig zu arbeiten. Ziel dieser Arbeit soll es deshalb sein, ein besseres Verständnis von dem Phänomen Gruppe zu erhalten und letztlich prakti­sche Hilfsmittel für den Unterricht zusammenzutragen, die den Umgang mit Grup­penarbeit erleichtern.

2. Begriffsdefinitionen

Die folgenden Beschreibungen der Begriffe wurden, soweit nicht gesondert erwähnt, aus den Erläuterungen der Pädagogischen Handbücher von Schröder (2001) und Lenzen (1993) zusammengestellt.

2.1. Gruppe

Der Begriff „Gruppe“ ist in unserem Sprachgebrauch sowohl quantitativ als auch qualitativ unpräzise. Die kleinstmögliche Gruppe bilden 2 Personen, nach oben hin ist die Zahl der Mitglieder im Grunde unbegrenzt, wobei die Wahrscheinlichkeit, dass die Gruppe nicht mehr von der Masse - als Bezeichnung für eine „charakterlose“ Zu­sammenstellung von Menschen - getrennt werden kann, wächst. Eine Gruppe zeich­net sich, immer in Relation zu einer anderen gesellschaftlichen Position oder einer anderen Gruppe, durch bestimmte Eigenschaften und eine eigene Gruppenge­schichte[1] aus. Zu den wichtigsten Gruppeneigenschaften zählen die

- Affektivität: Menschliches Handeln, auch in der Gruppe, schließt immer Gefühle mit ein.
- Wahrnehmung: Die Selbst- und Fremdwahrnehmung bestimmt die Bewertung von Personen und Sachverhalten. Sie kann objektiv und weniger objektiv ausfal­len.
- Kommunikation: Ist oft rudimentär, muss erlernt und geübt werden.
- Rollendifferenzierung: Sie ist stets vorhanden, sollte aber möglichst transparent und flexibel sein.
- Kohäsion und Normen: Durch gemeinsame Kenntnisse über etwas entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl, diesen Vorgang nennt man Kohäsion. Die kohä­renten Kräfte in einer Gruppe können in ihrer Reflexion Regeln, also Normen in der Gruppe erzeugen.
- Produktivität: Die Identität einer Gruppe kann sich durch selbst gestellte Aufgaben bzw. deren produktive Lösung reflektieren und bestätigen.

Für die Arbeit in der Schule ist ferner die Unterscheidung der formellen (von außen bestimmtes Einteilungsschema) und informellen (spontane Bildung, aufgrund von Interessen, Nachbarschaft, etc.) Gruppen wichtig. So werden zunächst durch die Jahrgangsstufen formelle Gruppen (die Klassen) gebildet, die sich dann mit der Zeit in informelle Gruppen (aber auch Einzelpersonen) untergliedern.

2.2. Gruppenpädagogik

Die Gruppenpädagogik hat sich aus dem amerikanischen Begriff „social group works“ (vgl. Kap. 3) entwickelt, beschäftigt sich mit der erzieherischen Wirksamkeit von Gruppen und bedient sich dabei der Erkenntnisse der Gruppendynamik. Sie hat sowohl die Erziehung in der Gruppe, als auch die des Individuums zu einem sozialen Menschen zum Gegenstand der Betrachtung. Im schulischen Kontext beschäftigt sich die Gruppenpädagogik beispielsweise mit Themen wie Außenseitern, „Schulver­sagern“, Gewalt als Gruppenphänomen, genderspezifischen Rollenverteilungen, etc. Besonderes Augenmerk legen Gruppenpädagogen auf die Bedeutung der „peer-groups“ (vgl. Wagner 1982; s. a. Fußnote 9, S.???).

2.3. Gruppendynamik

Gruppendynamik bezeichnet die psychologisch erfaßbaren dynamischen Kräfte und Prozesse, welche die wechselseitigen Einflüsse zwischen den Mitgliedern einer überschaubaren Gruppe kennzeichnen. Der Begriff umfasst zudem eine Reihe von Techniken und Methoden, die in der Gruppenpädagogik oder in Therapien der Ver­besserung des Selbst- und Fremdverständnisses des einzelnen, der sozialen Bezie­hungen sowie der Kommunikation und Kooperation dienen (vgl. Brockhaus 1989).

2.4. Gruppenarbeit

Gruppenarbeit (auch neudeutsch als Teamwork bezeichnet) ist in der Schule eine der am meisten gebrauchten Unterrichtsformen insbesondere zur Differenzierung, da mit ihr ein heterogener (z.B. was kognitive oder psychomotorische Fähigkeiten be­trifft) Klassenverband in mehrere homogene Gruppen untergliedert werden kann. Die Möglichkeiten der Aufgabenstellung sind vielfältig, meistens arbeiten die Gruppen jedoch themengleich (in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden) oder anteilig an einem Thema (mit verschiedenen Schwerpunkten). Zu den wichtigsten Erwartungen an die Gruppenarbeit zählt die Förderung der sozialen Kompetenz, die mit einer Entwicklung der Individuation und der Sozialisation einhergeht (vgl. Kap. 3. Und 5.).

3. Historische Bezüge der Gruppenarbeit

Die Vielfalt der Ansätze zum Verständnis des Phänomens Gruppe sind kaum über­schaubar. Neben den Pädagogen haben sich Forscher aller geisteswissenschaftli­cher Richtungen insbesondere Soziologen, Psychologen, Psychoanalytiker, Politolo­gen, nicht zu vergessen die Lernbiologen (z.B. Sensenschmidt 1993, Sinz 1974, Vester 2000), mit der Abgrenzung und Bedeutung der Gruppe auseinandergesetzt. Deshalb kann und soll an dieser Stelle nicht der Versuch unternommen werden eine vollständige Übersicht über die Geschichte der Forschung zu geben. Allerdings las­sen sich doch drei für die Entwicklung der Gruppenarbeit bis zu ihrer heutigen Vielfalt besonders relevante Ursprünge nennen: die Reformpädagogik , die Gruppenpäd­agogik und die Gruppendynamik. Ein kurzer Abriss deren Geschichte soll das im folgenden verdeutlichen. Zudem soll gezeigt werden, aus welch unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen die Untersuchung von Gruppenprozessen motiviert wurde bzw. welche methodischen und wissenschaftstheoretischen Schwierigkeiten sich dabei ergaben.

Der Begriff der Gruppenarbeit ist im Grunde genommen jedem Menschen aus der alltäglichen Erfahrung geläufig. Viele Aufgaben und Probleme können nur in gut auf­einander abgestimmten Gruppen gelöst werden, ob es sich dabei nun um das Groß­ziehen von Kindern oder die Arbeit an einem Haus handelt. Hofstätter (1971, zit. in Hörmann 1979, S. 11) sieht gar in der „flexiblen, zielorientierten Gruppe die ausge­zeichnete Kulturfindung der Menschheit“.[2] Allerdings haben sich die Vorbedingungen und die Orte für Gruppenarbeiten im Laufe der Jahrtausende immer wieder geändert. Zur Veranschaulichung sei kurz auf das Bild des steinzeitlichen Menschen zurückge­griffen, der ohne die Gruppe und die Verteilung der Arbeitsaufgaben nicht über(!)leben konnte. Diese Lebensweise hat sich in ärmeren, oft bäuerlich geprägten Kulturen und Subkulturen trotz Globalisierung und moderner Techniken bis heute erhalten. Die wohlhabenderen Gesellschaftsschichten zeichnen sich demgegenüber durch eine immer stärkere Individualisierung und damit verbundenen wachsenden Ansprüchen in der Auswahl gegenüber der identitätsstiftenden Gruppe aus. In die­sem Sinne stellt die Entdeckung der Gruppe und der Arbeit mit ihr an sich lediglich eine Wiederentdeckung alter Fähigkeiten und „natürlicher“ Abhängigkeiten dar, die dem Bild des modernen Menschen als Einzelkämpfer den notwendigen Spiegel vor­hält.

In der Geschichte der Pädagogik läßt sich der Beginn der Auseinandersetzung mit dem Phänomen Gruppe zumindest in Deutschland auf Anfang des 20. Jahrhunderts einengen. Eine Zeit in der einerseits die Reformpädagogik mit den überkommenen autoritär strukturierten Bildungsidealen ins Gericht ging und andererseits ‘Jugendbe­wegungen‘ in Form der Wandervögel oder Freischaren einen Gegenentwurf zur „Er­wachsenenkultur“ aufzeigten. Müller (1970, S. 9f.) schreibt in seiner Textsammlung zur Geschichte der Gruppenpädagogik: „Das Auftauchen von Gruppen im Zusam­menhang mit Erziehung hängt eng mit dem Auftauchen von ‚Jugend‘ als einer selb­ständigen, d. h. mit besonderen Rollen und Funktionen ausgestatteten sozialen Gruppe innerhalb unserer Industriegesellschaft zusammen. Dort, wo Teile dieser ‚Jugend‘ zum ersten Male, auf Emanzipation von Elternhaus und Schule sinnend, freiwillig mit ihresgleichen in Verbindung traten, um Fremderziehung durch Selbster­ziehung zu ergänzen, wurde die Aufgabe der altershomogenen, autonomen Jugend­gruppe als Lebens- und Erziehungsgemeinschaft formuliert.“[3] Der Versuch der Selbsterziehung durch Schaffung einer eigenen „Jugendkultur“ (Wyneken 1913, S. 36) schloss inhaltlich so unterschiedliche Aspekte wie das Erleben der Natur, aber auch den Versuch „eine jugendliche Vaterlandsliebe zu entwickeln, ohne dem bür­gerlichen Hurra-Patriotismus offizieller Schulfeierstunden zu verfallen“ (Müller 1970, S. 10) mit ein. Eine Auswahl der Verbände, die in diesem Sinne 1913 zu einem er­sten freideutschen Jugendtag zusammentrafen veranschaulicht bereits durch die Namen die Heterogenität der Bewegung: „Deutsche Akademische Freischar, Deut­scher Bund abstinenter Studenten, Deutscher Vortruppbund, Österreichischer Wan­dervogel, Landschulheim am Solling, Burschenschaft Vandalia-Jena“ (Ziemer & Wolf 1961, S. 30). Ungefähr zeitgleich nahmen die Ideen der Reformpädagogen Gestalt an, von deren international agierenden, zahlreichen Vertretern (z. B. Celestin Freinet, Janusz Korczak, John Dewey) hier nur beispielhaft die der sogenannten „Ar­beitssschulbewegung der Weimarer Republik“ genannt sein sollen (vgl. Jank & Meyer 1991, S. 346 f.). Die Gruppenarbeit ist mehr oder minder bei allen Re­formpädagogen[4] Bestandteil ihres Konzepts. In Deutschland gilt Georg Kerschen­steiner[5] als einer der ersten Reformpädagogen; er wollte die Schule als „Pflegestätte sozialer Erziehung“ (Kerschensteiner 1920, S. 49) verstanden wissen. Neuen­dorff[6] (1921, S. 51) sieht in der „Arbeits- oder Lebensgemeinschaft“ die Grundlage der Schulgemeinde. Und Peter Petersen entwickelte mit seinem Schulkonzept „Klei­ner Jena-Plan“ bereits 1927 ein praktikables, heute noch aktuelles System auf der Grundlage der „Gruppe“ als Arbeitsmittel und erstrebenswertem Bildungsideal. Allen Bestrebungen, sei es den pädagogischen als auch denen der ‘Jugendbewegung’, war in den Anfängen ein idealistischer Grundton eigen. Die Gruppenarbeit schien dabei ein geeignetes Mittel zur Entwicklung eines freieren, kreativeren neuen Men­schen zu sein. Das dritte Reich setzte allen pädagogischen Fortschritten jedoch ein vorzeitiges Ende. Zynischerweise verstanden es gerade die Naziorganisationen wie HJ oder BdM hervorragend, die Ideen des handlungsorientierten Unterrichts und auch der Gruppenarbeit z. B. in Zeltlagern zu nutzen.[7]

[...]


[1] Diese kann im Fall von Gruppen die für Meetings im Berufsleben oder Reisegesellschaften gebildet werden, sehr kurz sein. Würden dann aber auch gerade in Form dieser besonderen spontanen Vorbedingungen wiederum ihre eigene Geschichte bilden.

[2] Das diese Beschreibung zu kurz greift, läßt sich, dies sei nicht ohne Ironie bemerkt, in jedem biologischen Standardbuch nachlesen. Nicht nur Menschen sind in der Lage sich zielorientiert und flexibel auf Aufgaben einzustellen. Bereits verschiedene Affenarten, viele Großräuber und auch skurrile Tiere, wie die äußerlich wurstförmigen Nacktmulle, vermögen ihre Existenz einer Gruppe und auch einer „höheren Mission“ (so dem Bau eines unterirdischen Tunnelnetzes von mehreren Kilometern Länge) unterzuordnen (Wehner & Gehring 1990, S.495 f.).

[3] Inwieweit in den vielen Jahrtausenden vor diesen Ereignissen nicht schon Jugendkulturen sich selbst hinterfragt, bestimmt und sich als Gruppe subkulturell entwickelt haben, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Entscheidend ist ja auch vielmehr, inwieweit Erwachsene Jugendlichen eigenständiges Arbeiten in Gruppen zugestanden haben bzw. mit Erwachsenen in Gruppen arbeiteten. Interessant ist in diesem Zusammenhang allerdings die ausführliche Analyse Wagner‘s (1982) zum Thema „Peer Teaching“. Sie zeigt auf, das uns diese aus heutiger Sicht modern erscheinende Unterrichtsform bereits seit der griechischen und römischen Antike Anwendung fand. Beispielsweise ließ bereits Aristoteles (384-322 v. Chr.) in seiner “Peripatetischen Schule“ in Athen Studentengruppen von anderen Studenten unterrichten. Und aus dem 16. Jahrhundert ist bekannt, dass die Klassen in den Schulen des Jesuitenordens in von Schülern geführten Zehnergruppen (decuriae) unterteilt waren. (Bei einer Peer-group handelt es sich um einen feststehenden Ausdruck der amerikanischen Soziopsychologie. Gemeint ist die „Bezugsgruppe eines Individuums, die aus Personen gleichen Alters, gleicher Interessenlage du ähnlicher sozialer Herkunft besteht und es in Bezug auf Handlungen und Urteilen stark beeinflußt“ (Müller 1974). Mit Peer teaching wird nunmehr der Unterricht durch einen Lehrer bezeichnet, der eben dieser Gruppe selber angehört oder ihr zumindest nahe steht.)

[4] Zu weiteren frühen und einflußreichen deutschen Reformpädagogen siehe Seidelmann (1975).

[5] Müller (1970, S. 44 f.) bemerkt kritisch, dass G. Kerschensteiner dabei durchaus eine konservativer, system-immanente Geisteshaltung vertrat.

[6] Bei Edmund Neuendorff, der vor dem 1. Weltkrieg Bundesleiter des Wandervogel e.V. und danach Direktor einer Oberrealschule war, zeigt sich anschaulich die Verknüpfung der ‘Jugendbewegung’ und Reformpädagogik.

[7] Ein schönes Beispiel dafür, dass die beste Methode, ohne eine gute Theorie und daraus folgende Zielsetzung, nutzlos wie ein trockener Schwamm für eine vollgeschriebene Schultafel ist.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die Gruppe aus pädagogischer Sicht
Hochschule
Universität Bremen  (Institut für Pädagogische Kooperation (im Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften))
Veranstaltung
Nachbereitung des Halbjahrespraktikums
Note
1
Autor
Jahr
2003
Seiten
26
Katalognummer
V18211
ISBN (eBook)
9783638226042
ISBN (Buch)
9783638788267
Dateigröße
603 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Hausarbeit ist als fachtheoretischer Teil eines Schulpraktikumsberichtes entstanden (Gesamtnote 2). Ziel dieser Arbeit sollte es sein, anlässlich eigener praktischer Erfahrungen, ein besseres Verständnis von dem Phänomen Gruppe zu erhalten und letztlich praktische Hilfsmittel für den Unterricht zusammenzutragen, die den Umgang mit Gruppenarbeit erleichtern.
Schlagworte
Gruppe, Sicht, Nachbereitung, Halbjahrespraktikums
Arbeit zitieren
Sandor Samu (Autor), 2003, Die Gruppe aus pädagogischer Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18211

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