Was ist Workflow und was bedeutet Workflow- Management?
Unter dem Begriff Workflow versteht man die alltäglichen Arbeitsabläufe in einem Unternehmen, die mit einem bestimmten Ziel und mehr oder weniger festen Regeln durchgeführt werden.
Ein Workflow- Management- System soll dann diese Abläufe rechentechnisch unterstützen und teilweise automatisieren.
Da sich die Arbeitsabläufe im Gegensatz zu den Programmen, die sie unterstützten sollen relativ schnell ändern, werden die Arbeitsabläufe in Workflow- Management- Systemen nicht direkt und unmittelbar durch Programme codiert, sondern sie werden in abstrakter Form beschrieben. Diese Beschreibungen (oft ebenfalls Workflow genannt) sind relativ leicht zu verändern und werden von einem Workflow- Management- System interpretiert und ausgeführt. In Notfall können Workflows sogar zur Laufzeit modifiziert werden.
Viele Sprachen zur Beschreibung von Workflows besitzen eine grafische intuitive Notation.
Inhaltsverzeichnis
1.) Einleitung
2.) Abgrenzung zwischen E- Commerce und E- Business
3.) Gründe für E- Business
3.1.) Gründe für E- Business aus Unternehmersicht
3.2.) Gründe für E- Business aus Endbenutzersicht
3.3.) Hemmende Faktoren im E- Business
4.) E- Business
4.1.) E- Business im Überblick:
4.2.) Geschäftsmodelle
4.2.1) Business to Business (B2B)
4.2.2) Business to Consumer (B2C)
4.2.3) Consumer to Consumer (C2C)
4.2.4) Weitere Geschäftsmodelle
4.3.) Die 4 Kräfte des E- Business
4.4.) Entwicklungsstufen des E- Business
4.5.) Kapitelzusammenfassung
5.) E- Business Technologien
5.1.) EDI
5.2.) XML
5.3.) Middleware
6.) E- Business Marktplatzsoftware: MarketSite
6.1.) Definition Marktplatz
6.2.) Software MarketSite
7.) Electronic Payment-Systeme im E- Business
7.1.) Definition
7.2.1) Klassifizierung von Payment-Systemen im E- Business
7.2.2) Beispiel eines Payment-Systems
8.) Allgemeine Anforderung an Payment-Systeme im E- Business
9.) Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Aspekte von Workflowmanagementsystemen und E-Business-Systemen. Ziel ist es, die Unterschiede zwischen E-Commerce und E-Business zu klären, die technologischen Grundlagen sowie die verschiedenen Geschäftsmodelle zu erläutern und Anforderungen an moderne Payment-Systeme zu definieren.
- Grundlagen und Abgrenzung von E-Commerce und E-Business
- Analyse von E-Business-Geschäftsmodellen (B2B, B2C, C2C)
- Untersuchung technologischer Standards wie EDI, XML und Middleware
- Vorstellung von Marktplatzsoftware am Beispiel von MarketSite
- Klassifizierung und Anforderungen an Electronic Payment-Systeme
Auszug aus dem Buch
3.1.) Gründe für E- Business aus Unternehmersicht
Als Gründe für den Einstieg eines Unternehmens in das E- Business können folgende Punkte angeführt werden: • Weltweite Erreichbarkeit • Reduzierte Kosten • Interaktivität und damit direkter, intensiver Kundenkontakt • Kurze Reaktionszeiten • Schnelle, flexible Produktanpassung • Neue Geschäftsfelder, neue Formen der Zusammenarbeit
Durch den Einsatz von E- Commerce und E- Business bieten sich für die Unternehmen eine Vielzahl von Vorteilen für die Aussenbeziehungen und den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen. Durch den Electronic Commerce über das Internet, entsteht darüber hinaus ein preiswerter und gleichzeitig schneller Distributionskanal.
Das Unternehmen ist nun in der Lage seine Waren und Dienstleistungen 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche weltweit anzubieten. Daraus entstehen weitere Vorteile, wie z.B.: die Orientierung auf Nischenmärkte.
Zusammenfassung der Kapitel
1.) Einleitung: Definition von Workflows und Workflow-Management-Systemen sowie deren Bedeutung für die rechentechnische Unterstützung von Arbeitsabläufen.
2.) Abgrenzung zwischen E- Commerce und E- Business: Differenzierung zwischen elektronischem Handel (E-Commerce) und der ganzheitlichen Einbindung nicht-kommerzieller sowie interner Geschäftsprozesse (E-Business).
3.) Gründe für E- Business: Detaillierte Darstellung der betriebswirtschaftlichen und kundenseitigen Vorteile sowie eine Diskussion der Faktoren, die eine Nutzung des Internets als Absatzkanal hemmen.
4.) E- Business: Untersuchung verschiedener Geschäftsmodelle (B2B, B2C, C2C), der vier zentralen Kräfte des E-Business und der vier Stufen der technologischen Entwicklung.
5.) E- Business Technologien: Vorstellung essenzieller Technologien wie EDI, XML und Middleware, welche die Basis für den elektronischen Datenaustausch und die Systemintegration bilden.
6.) E- Business Marktplatzsoftware: MarketSite: Analyse der Definition eines elektronischen Marktplatzes und konkrete Vorstellung der MarketSite-Software als Beispiel für B2B-Lösungen.
7.) Electronic Payment-Systeme im E- Business: Systematische Klassifizierung elektronischer Zahlverfahren und beispielhafte Darstellung von Zahlungssystemen nach zeitlichen Gesichtspunkten.
8.) Allgemeine Anforderung an Payment-Systeme im E- Business: Definition der vier Kernanforderungen an E-Business-Systeme: Totalität, Unabhängigkeit, Konsistenz und Dauerhaftigkeit.
9.) Zusammenfassung: Abschließender Überblick über die Chancen und Herausforderungen des E-Commerce für Händler, Kunden und Produzenten.
Schlüsselwörter
E-Business, E-Commerce, Workflow-Management, Geschäftsmodelle, B2B, B2C, Middleware, EDI, XML, Electronic Payment, Marktplatzsoftware, MarketSite, Prozessoptimierung, Digitalisierung, Online-Handel.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit behandelt die theoretischen und praktischen Grundlagen von Workflowmanagementsystemen und deren Bedeutung im Kontext moderner E-Business-Systeme.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?
Das Spektrum reicht von der Definition des elektronischen Handels über verschiedene Geschäftsmodelle und technologische Standards bis hin zu Anforderungen an moderne Zahlungssysteme.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist eine strukturierte Aufarbeitung der Mechanismen des E-Business, um zu verstehen, warum und wie Unternehmen diese Systeme zur Prozessbeschleunigung und Marktintegration nutzen.
Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender E-Business-Konzepte sowie technischer Architekturmodelle.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung von Geschäftsmodellen, die Analyse von E-Business-Technologien (EDI, XML, Middleware) sowie die Untersuchung von Marktplatzsoftware und Payment-Systemen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind E-Business, B2B-Integration, Middleware, elektronische Marktplätze und Payment-Systeme.
Was unterscheidet das B2B- vom B2C-Modell in dieser Analyse?
Während B2B-Beziehungen langfristig angelegt sind und auf hohe Systemintegration setzen, zeichnen sich B2C-Modelle durch geringere Transaktionsvolumina und den Fokus auf den Online-Handel mit Endkonsumenten aus.
Welche Rolle spielen "4 Kräfte des E-Business" laut Autor?
Die vier Kräfte – Wettbewerb, Kunden, Komplexität und Virtualisierung – wirken transformativ auf Unternehmen ein und zwingen diese zur Anpassung ihrer Strategien.
- Arbeit zitieren
- Dipl.-Oec. Hilger Schneider M.A. (Autor:in), 2004, Workflowmanagementsysteme: E-Business-Systeme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182119