Große Unternehmen setzen sich, das kann jeder sehen, intensiv mit Marketing auseinander und streuen die Werbeinstrumente. Je kleiner das Unternehmen wird, desto eher wird lediglich auf Mundpropaganda und die klassische Anzeige zum ausschließlichen Bewerben des Produktes oder der Leistung gesetzt, Konzepte sind dort oftmals nicht zu erkennen. Eine durchgearbeitete Marketingstrategie ist aber unablässig für den Erfolg des Unternehmens bzw. sein kontinuier-liches Wachstum.Gleichzeitig soll hier noch einmal darauf hingewiesen werden, das die Ausbildung zur Fachkraft eine ideale Grundausbildung und Vorstufe zum Erwerb eines SAP- Beraterscheines ist, der die Möglichkeit eröffnet, lukrative Tätigkeiten als SAP- Berater auszuüben.
Die folgende Abhandlung setzt sich u.a. zur Aufgabe, eine Anleitung für die Erstellung eines Marketingkonzeptes zu erarbeiten, wie sie Bestandteil eines Unternehmenskonzeptes ist. Sie setzt sich aber auch zur Aufgabe, der Ausbildung zur Fachkraft für Vertrieb zu dienen, und ist des wegen praktisch gehalten. Im Anhang findet sich deswegen auch eine Übungsklausur mit Fragen zum Marketing, so wie sie in der Regel in IHK- Abschlußprüfungen vorkommen.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
A. Das Marketingkonzept und seine Grundsätze
I. Die Marketingstrategie für das Unternehmen
II. Marktfähigkeit des Produktes oder der Dienstleistung
III. Vorstellung des Handwerkzeuges : Die Marketinginstrumente
B. Marketing-Checkliste zur Erstellung eines Konzeptes
C. Musterklausur auf IHK - Niveau zur Prüfung als Fachkraft für Vertrieb
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient als praktischer Leitfaden zur Erstellung eines Marketingkonzepts, das als integraler Bestandteil einer Unternehmensstrategie fungiert und gleichzeitig zur Ausbildung für Fachkräfte im Vertrieb beitragen soll.
- Grundlagen und Philosophie des Marketingkonzepts
- Methoden der Markt- und Bedarfsanalyse
- Einsatz von Marketinginstrumenten und Marketing-Mix
- Praktische Checklisten zur Konzeptentwicklung
- Prüfungsvorbereitung durch praxisnahe Musterklausuren
Auszug aus dem Buch
I. Die Marketingstrategie für das Unternehmen
Durch Marketing sollte die unternehmerische Philosophie zum Ausdruck gebracht werden, um die wohlwollende des Bindung des Kunden an das Produkt zu ermöglichen. Man muß sich eingestehen, daß der Kunde ein bestimmtes Produkt nicht nur als Statussymbol oder zum täglichen Gebrauch erwirbt, sondern auch seine gesellschaftliche Haltung durch den Kauf bestimmter Produkte ( z.B. Markenartikel anstelle von Billigprodukten ) zum Ausdruck bringen will. Zudem existieren heute kaum noch Situationen am Markt, in denen kaum oder keine Wettbewerbsrivalität existiert. Mithin trifft jeder Anbieter einen harten Wettbewerb. Der Erfolg eines Unternehmens ist also nicht nur von der Qualität eines Produktes oder der Innovativität einer Geschäftsidee abhängig, sondern verlangt auch geschicktes „an Markt bringen“ des Produktes durch den Unternehmer. Dazu muß man wissen, wie Produkte beworben werden.
Die systematische Planung und Verwirklichung von Marketingaktivitäten verlangt auch, das geprüft wird, was die Konkurrenz an Instrumenten umsetzt. Ohne die Vorgehensweise anderer zu kopieren, ist aber doch zu viel Kreativität nicht empfehlenswert. Die Marketingaktivitäten bzw. die Vorgehensweise zur Entwicklung eines Marketingkonzeptes besitzen bereits zeitlich einen langen Testlauf am Markt und sind fehlerbereinigt.
Es ist in der Regel nur sinnvoll, dahingehend zu unterscheiden, ob die Businessidee innovativ ist oder bereits ein starker Wettbewerb existiert.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Stellt die Bedeutung einer fundierten Marketingstrategie für den Unternehmenserfolg heraus und definiert den Zweck des Leitfadens sowie der enthaltenen Prüfungsvorbereitung.
A. Das Marketingkonzept und seine Grundsätze: Behandelt die Notwendigkeit von Marketing als Teil der Unternehmensphilosophie und führt in die Analyse der Marktfähigkeit von Produkten sowie die zentralen Marketinginstrumente ein.
B. Marketing-Checkliste zur Erstellung eines Konzeptes: Bietet einen strukturierten Katalog mit Leitfragen zur systematischen Planung und Umsetzung eines Marketingkonzepts.
C. Musterklausur auf IHK - Niveau zur Prüfung als Fachkraft für Vertrieb: Enthält praxisorientierte Fragen und Antworten zur Vorbereitung auf berufliche Abschlussprüfungen im Bereich Marketing und Vertrieb.
Schlüsselwörter
Marketing, Marketingstrategie, Marketingkonzept, Marktforschung, Bedarfsanalyse, Marketinginstrumente, Marketing-Mix, Unique Selling Proposition, USP, Marktvolumen, Marktpotenzial, Vertriebskonzept, AIDA-Formel, SWOT-Analyse, Kundennutzen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine fundierte Anleitung zur Erstellung von Marketingkonzepten und dient als unterstützendes Lehrmaterial für Fachkräfte im Vertrieb.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die zentralen Felder umfassen die strategische Planung, Marktforschung, den Einsatz des Marketing-Mix sowie die Kontrolle und Erfolgsmessung von Marketingaktivitäten.
Was ist das primäre Ziel des Leitfadens?
Das Ziel ist es, Unternehmern und Auszubildenden einen Leitfaden an die Hand zu geben, um Marketingkonzepte strukturiert zu entwickeln und dabei marktrelevante Erfolgsfaktoren zu berücksichtigen.
Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?
Es werden klassische Methoden der Marktforschung, wie Sekundär- und Primärforschung, sowie analytische Instrumente wie die SWOT-Analyse und Kennzahlensysteme verwendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Marketingstrategie, die Analyse der Marktfähigkeit von Produkten und die Vorstellung konkreter Marketinginstrumente.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Marketing-Mix, USP, Marktpotenzial, Bedarfsanalyse und strategische Planung geprägt.
Wie unterscheidet sich Primärforschung von Sekundärforschung laut der Arbeit?
Die Sekundärforschung nutzt bereits vorhandene interne oder externe Daten, während die Primärforschung gezielt neue Informationen aus dem Markt erhebt.
Was bedeutet das Kürzel USP in der Fachsprache?
USP steht für "Unique Selling Proposition" und bezeichnet das Alleinstellungsmerkmal, durch das sich ein Produkt oder eine Dienstleistung deutlich vom Wettbewerb abhebt.
- Quote paper
- Claudia Figiel (Author), 2011, Das Marketingkonzept - Grundsätze der Erstellung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182121