Die erste Kollektivierungsphase der Landwirtschaft der DDR von 1952 bis 1953


Hausarbeit, 2011
24 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die Zeit vor der Kollektivierung von 1945 bis 1952
2.1 Die Durchführung der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone
2.2 Die Folgen der Bodenreform auf dem Land
2.3 Grünes Licht für den Sozialismus aus Moskau

3. Die Kollektivierung der Landwirtschaft ab 1952
3.1 Die Vorbereitungen der ersten Kollektivierungsphase
3.1.1 Die ersten LPG-Gründungen im Vorfeld der II. Parteikonferenz der SED
3.1.2 Die V. Landesdelegiertenkonferenz in Vorbereitung auf die II. Parteikonferenz
3.1.3 Die II. Parteikonferenz der SED
3.2 Die Durchführung der Kollektivierung bis 1953
3.2.1 Die unterschiedlichen LPG-Typen
3.2.1.1 LPG Typ 1
3.2.1.2 LPG Typ 2
3.2.1.3 LPG Typ 3
3.2.2 Gründe für den Eintritt in eine Produktionsgenossenschaft
3.2.3 Die Transformation der Maschinen-Ausleih-Stationen
3.2.4 Die Entwicklung der ersten LPGen im Bezirk Rostock bis Mitte 1953
3.2.5 Maßnahmen gegen Großbauern im Rahmen der Kollektivierung
3.2.6 Kollektivierungsende und der „Neue Kurs“ vor dem Hintergrund des 17. Juni

4. Ausblick bis 1960

5. Literatur- und Quellenverzeichnis
5.1 Literatur
5.2 Quellen

1. Einleitung

Das Jahr 1952 gilt als eine Zeit der großen Umbrüche in der erst wenige Jahre zuvor gegründeten Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Fundamental war dabei die Verwaltungsreform im August 1952, die die alte Gliederung bestehend aus Ländern auflöste und stattdessen 15 Bezirke an die Stelle des „historischen Erbes“ traten.[1] Mit dieser Neuaufteilung der jungen Republik wurden die Bezirke dabei entsprechend ihrer politischen, wirtschaftlichen, verkehrstechnischen und militärischen Zweckmäßigkeit festgelegt. Das Land Mecklenburg wurde im Rahmen der Reform in die Bezirke Rostock, Neubrandenburg und Schwerin aufgeteilt. Während Neubrandenburg und Schwerin eine eher landwirtschaftliche Bedeutung zukam, wurde mit dem Ostseebezirk Rostock ein zentrales Element zur Sicherung der gesamten Seegrenze der DDR gegründet.[2]

Doch auch auf einem anderen Sektor sollte es Veränderungen geben, die die DDR bis zu ihrem Ende 1989 und auch darüber hinaus noch prägten: die Kollektivierung der Landwirtschaft. In dieser Hausarbeit soll allerdings nur auf die erste Phase dieses Transformationsprozesses eingegangen werden, die ihren Lauf im Sommer des Jahres 1952 und mit den Unruhen unter der Bevölkerung im Juni 1953 vorerst ein Ende nahm. Das zweite Kapitel widmet sich der Zeit ab dem Sommer 1945, in dem die Bodenreform durchgeführt wurde und der SED eine breite Anhängerschaft auf dem Lande verschaffen sollte. Auch wird auf die daraus resultierenden Probleme ebenso eingegangen wie auf die Rolle Moskaus zum Start der Kollektivierung.

Im dritten Kapitel wird schließlich die erste Kollektivierungsphase bis zum Sommer 1953 abgehandelt. Dabei werden sowohl die Prozesse auf höchster politischer Ebene besprochen, als auch das Schicksal des einzelnen Bauern, der sich einer gewaltigen Agitationsmaschinerie ausgeliefert sah.

Abschließend wird in Kapitel 4 ein Ausblick auf den weiteren Verlauf der Kollektivierung bis zum Frühjahr 1960 geboten, die an ihrem Ende, noch immer unter dem Mantel der Freiwilligkeit, rücksichtsloser als je zuvor durchgeführt wurde.

2. Die Zeit vor der Kollektivierung von 1945 bis 1952

2.1 Die Durchführung der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone

Im Zuge der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) im Spätsommer 1945 wurden sämtliche Bauern und Gutsherren, mit einem Grundbesitz von über 100 Hektar, sowie Adlige und ehemalige NS-Funktionäre entschädigungslos enteignet. Das Land wurde anschließend in einen Bodenfonds[3] überführt und die Vorbesitzer aus ihren Heimatkreisen vertrieben. In absoluten Zahlen ergab es sich, dass in der SBZ ab dem 10. September 1945 8.671 Betriebe zur Enteignung vorgesehen waren, was zu diesem Zeitpunkt etwa 30 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche (LWN) entsprach. Das freigewordene Land wurde anschließend durch örtliche Bodenreformkommissionen an Neubauern und Landarme zu je 5 Hektar, bei schlechten Bodenbeschaffenheiten auch 7 Hektar, verteilt.[4] Bis zum 1. Oktober 1947 flossen so über drei Millionen Hektar Land aus nunmehr insgesamt 11.390 Betrieben in den staatlichen Bodenfonds und die Anzahl der Neubauern stieg bis 1950 auf mehr als 210.000 Personen an.[5] Allein auf dem Gebiet des späteren Bezirkes Schwerin entstanden so 22 594 Neubauernhöfe, die von 19 245 ehemaligen Landarbeitern und Umsiedlern sowie von 3 349 landarmen Bauern, deren Höfe zuvor nur eine Größe von 0,1 bis 5 Hektar aufwiesen, bewirtschaftet wurden.[6] Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) erreichte mit der Bodenreform letztendlich zwei Ziele: erstens, die Zerschlagung der mitunter jahrhundertealten gesellschaftlichen Strukturen auf dem Land und zweitens, die Etablierung eines Landproletariates, das die Ausgangsbasis für weitere Programme der Partei bildete.[7]

2.2 Die Folgen der Bodenreform auf dem Land

Während der Bodenreform wurden zwar viele Neubauernstellen geschaffen, jedoch erwies sich deren Bewirtschaftung nach kurzer Zeit weitaus schwieriger, als von SED und sowjetischer Militäradministration (SMAD) gedacht, die die Reform vorrangig aus Propaganda ihrer eigenen Ideologie benutzt hatten. So mangelte es nicht nur an Dünger, Saatgut, Nutzvieh und Wohnraum, sondern in besonderem Maße auch an Landmaschinen.[8] Letztere wurden im Zuge der Enteignungen in die neugeschaffenen staatlichen Maschinen- Ausleihstationen (MAS) überführt. Dabei handelte es sich um ein Geflecht von Betrieben, bei denen sich vor allem Neubauern Traktoren und andere landwirtschaftliche Maschinen gegen eine geringe Gebühr ausleihen konnten. Mittel- und Großbauern, also jene alteingesessenen Landwirte mit einem Grundbesitz bis zu 100 Hektar, die zudem politisch unbelastet waren, standen diese Stützpunkte zwar ebenfalls offen, jedoch hatten sie von Anfang an weitaus höhere Tarife für die zur Verfügung gestellte Technik zu zahlen.[9]

Um auch die Wohnungsnot der Neubauern zu senken, die sich selbst 1947 noch so gestaltete, dass ein Großteil der Landwirte in Notunterkünften lebte, erging von der SMAD der Befehl Nr. 209, der zum Ziel hatte, die baulichen Mängel auf den Höfen zu beseitigen.[10] Zwischen 1947 und 1948 sollten so rund 37.000 Gebäude entstehen, was sich aber auf Grund der mangelhaften Baustoffversorgung schnell als Utopie herausstellte.[11] Um den Mangel an Baustoffen doch noch beheben zu können, ging man letztendlich dazu über, alte Gutsanlagen abzutragen und die wiederaufbereiteten Materialien für Neubauten zu verwenden.[12] In Mecklenburg konnten auf diese Weise bis zum 1. April 1948 nur 748 Gehöfte an die Bauern übergeben werden, während sich noch 4.431 in der Bauphase befanden.[13]

Ökonomisch blieben die republikweit rund 210.000 gegründeten Neubauernwirtschaften[14] weit hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt 90 Prozent aller Höfe arbeiteten unrentabel, was zum einen an der mangelhaften Ausstattung an Betriebsmitteln wie Zugtieren oder Geräten begründet war, zum anderen an der fehlenden Erfahrung derjenigen Neubauern, die zuvor entweder noch nie oder nur als Knechte in der Landwirtschaft tätig waren. Bis zum 1. Juni 1948 hatten so 10.000 Neubauern ihre Wirtschaften wieder aufgegeben. In den Folgejahren erhöhte sich diese Zahl bis 1951 auf insgesamt 67.000 Höfe, was 22,9 Prozent aller Siedlungen entsprach. Der Staat sah sich somit im Zugzwang, auf die wegen der zu voreilig durchgeführten Bodenreform selbstverursachte Lage zu reagieren.[15]

2.3 Grünes Licht für den Sozialismus aus Moskau

Nachdem die Westmächte Moskaus Stalin-Note[16] im März 1952 abgelehnt hatten, gab es ein Umdenken in Moskau hinsichtlich der Landwirtschaftspolitik in der DDR. Bei einem Besuch der Staatsführung der noch jungen Republik Anfang April 1952 in Moskau sprach Stalin zum ersten Mal von einer Vergenossenschaftlichung. Im Zuge dessen kritisierte er die Politik der SED, die den Bauern im tagespolitischen Geschäft zu wenig Aufmerksamkeit widmete. Weiterhin schlug er vor, zunächst einige Genossenschaften auf freiwilliger Basis zu errichten, um parteiinterne Diskussionen über die weitere Entwicklung der deutschen Agrarwirtschaft zu entfachen. Mit der Schaffung von volkseigenen Genossenschaften sei erst der Weg zum Sozialismus geebnet. Nach den Vorstellungen des sowjetischen Staatsführers sollte man damit allerdings bis zu einem Zeitpunkt nach der Ernte warten, um den Arbeitsrhythmus der Bauern nicht allzu sehr durcheinander zu bringen. Damit bildete die Kollektivierung der Landwirtschaft einen wesentlichen Punkt für die II. Parteikonferenz der SED. Die Vorbereitungen dafür begannen sofort nach der Rückkehr in Berlin. Schon bald wurde nach passenden Standorten für Musterdörfer gesucht, denn bis zum Herbst wollte die Regierung nicht erst warten. Durch die vorschnelle Umsetzung erhoffte man sich unter anderem Unterstützung durch die UdSSR mit großen Landmaschinen.[17] Jedoch verursachten die Bestrebungen der Partei vor der Ernte des Jahres 1952 Unsicherheiten unter der Landbevölkerung. Man sorgte sich um seine Scholle, die man erst wenige Jahre zuvor erhalten hatte.

3. Die Kollektivierung der Landwirtschaft ab 1952

3.1 Die Vorbereitungen der ersten Kollektivierungsphase

3.1.1 Die ersten LPG-Gründungen im Vorfeld der II. Parteikonferenz der SED

Nachdem es bis zum Frühjahr 1952 unter den Neu- und Altbauern immer wieder zu Gerüchten gekommen war, dass eine zweite Bodenreform bevorstehen könnte, die die Kollektivierung nach sowjetischem Vorbild in Form von Kolchosen zum Ziel habe, wurde dies stets vehement von der Partei und ihren Presseorganen dementiert.[18] Am 4. Juni 1952 jedoch wurden die 1. Kreissekretäre von der Parteiführung in Berlin darüber informiert, dass von nun an die Gründungen von Zusammenschlüssen der Einzelbauern zu forcieren wären. Es habe sich zudem so zu gestalten, dass die Neubauern von ihren örtlichen Funktionären animiert werden sollen, spontan und freiwillig Genossenschaften zu gründen und so als Startschuss für eine republikweite Kollektivierungsbewegung zu fungieren. Auf diese Weise kam es am 12. Juni 1952 zur Bildung der ersten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) Mecklenburgs in Meierstorf im Kreis Grevesmühlen.[19] Bei diesem Zusammenschluss von 15 Neubauern handelte es sich um eine Saatbaugemeinschaft, die bereits seit der Bodenreform zusammenarbeitete, um ihre Ernteerträge zu steigern. Sie knüpften jedoch eine Reihe von Bedingungen an die propagandistisch groß aufbereitete erste LPG-Gründung des Landes. So verlangten sie neben Finanzmitteln nicht nur zusätzliche Lieferungen von Düngemitteln und Baumaterial, sondern auch eine gegenüber den anderen Bauern der Gemeinde bevorzugte Versorgung durch die Maschinen-Ausleih-Station (MAS) sowie durch Veterinärmediziner. Diese Bedingungen wurden ihnen unter der Zusicherung gegenüber der SED erfüllt, dass diese LPG zum Vorzeigebetrieb avancieren werde.[20] Ähnlich gestalteten sich weitere Gründungen von LPGen in Mecklenburg vor der II. Parteikonferenz der SED, so zum Beispiel am 24. Juni 1952 in Alt Steinhorst im Kreis Rostock.[21]

3.1.2 Die V. Landesdelegiertenkonferenz in Vorbereitung auf die II. Parteikonferenz

In Vorbereitung der II. Parteikonferenz der SED fand vom 27. bis 29. Juni 1952 die V. Landesdelegiertenkonferenz der Partei in Mecklenburg statt. Auf dieser Konferenz stellten Einzelbauern und Landarbeiter aus dem Bezirk Schwerin Anträge auf die Genehmigung des Zusammenschlusses zu LPGen. Diese Petitionen sollten der einen Monat später stattfindenden Parteikonferenz in Berlin vorgelegt werden. Insgesamt gingen zehn Gesuche auf Bildungen von LPGen aus dem Land Mecklenburg während der Konferenz in Schwerin ein.[22]

3.1.3 Die II. Parteikonferenz der SED

Am 12. Juli 1952 wurde auf der II. Parteikonferenz der SED beschlossen, dass die Zeit reif sei, die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften zu propagieren.[23] Walter Ulbricht, Generalsekretär der Einheitspartei, legte im Zuge der bevorstehenden Kollektivierung vier Punkte auf das Hauptaugenmerk: Erstens müssten bereits bestehende Zusammenschlüsse von Einzelbauern durch den Staat und die Gründungen neuer Genossenschaften konsequent gefördert werden, zweitens müsse dies auf einer freiwilligen Basis und dennoch im Zeichen des Klassenkampfes geschehen, drittens dürfe die SED im Kollektivierungsprozess als treibende Kraft nicht in Erscheinung treten und viertens wäre es hilfreich, wenn Abordnungen von Bauern beim Ministerium für Land- und Forstwirtschaft vorsprächen und dort die Registrierung ihrer Genossenschaft einforderten.[24]

Um den Neubauern, von denen die allermeisten seit der Bodenreform zum ersten Mal eigenes Land besaßen, den Schritt in die Genossenschaft so schmackhaft wie möglich zu machen, wurden eine Reihe von Vergünstigungen für die neuen LPGen vorgestellt. Darunter fielen unter anderem die bevorzugte Versorgung durch die MAS zum niedrigsten Tarif sowie eine vorrangige Belieferung mit Saatgut und Düngemitteln. Weitaus reizvoller waren jedoch die finanziellen Vorteile für die LPGen, die sich in einer zweijährigen Steuerbefreiung, der unkomplizierten Vergabe von Krediten sowie den reduzierten Ablieferungssollen ergaben. Doch auch die einzelnen Mitglieder sollten im Zuge des Schrittes „vom Ich zum Wir“ nicht bereuen. Ihnen wurden die restlichen Kaufpreisraten ihres Bodenreformlandes mit dem Tag des Eintritts in die Genossenschaft erlassen. Weiterhin genossen sie Ermäßigungen bei Grund- und Umsatzsteuern sowie der Einkommens- und Vermögenssteuer.

[...]


[1] Wagner, Armin: Walter Ulbricht und die geheime Sicherheitspolitik der SED. Der nationale Verteidigungsrat der DDR und seine Vorgeschichte (1953 - 1971), Berlin: Christoph Links 2002 (Militärgeschichte der DDR 4), S.50.

[2] Ebd.

[3] Unter einem Bodenfonds versteht man all jene Flächen, Gebäude und Inventare, die nach der Enteignung im Zuge der Bodenreform zunächst in staatliche Verwaltung übergingen und anschließend an Neubauern verteilt worden sind. Arlt, Reiner: staatlicher Bodenfonds. In: in: Lexikon Recht der Landwirtschaft der Deutschen Demokratischen Republik, hg. von der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR, Berlin (Ost): Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik 1975, S. 297 f.

[4] Schöne, Jens: Das sozialistische Dorf. Bodenreform und Kollektivierung in der Sowjetzone und DDR, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2008 (Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen 8), S. 50 - 58.

[5] eigene Berechnung Vgl. Schöne: Das sozialistische Dorf, S. 61f.

[6] Kowarsch, Karl Heinz: Der Übergang von der einzelbäuerlichen zur genossenschaftlichen Wirtschaft im Bezirk Schwerin. Notwendigkeit und Voraussetzungen für den Übergang zur sozialistischen Landwirtschaft, in: Bezirkskomission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung bei der Bezirksleitung Schwerin der SED und Historisches Museum Schwerin (Hg.): Jahre der Entscheidung. Auf dem Wege zum sozialistischen Dorf im Bezirk Schwerin 1952-1961, Schwerin 1971 (Zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Mecklenburg 4), S. 7.

[7] Merkel, Konrad: Bonner Berichte aus Mittel- und Ostdeutschland. Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland. “Sozialisierung“ und Produktionsergebnisse, 2. Auflage, Bonn: Deutscher Bundesverlag 1963, S. 40.

[8] Schöne: Das sozialistische Dorf, S. 74.

[9] Merkel: S. 65.

[10] Schöne: Das sozialistische Dorf, S. 77 f.

[11] Schlenker, Katja: Die Abbrüche mecklenburgischer Gutsanlagen zwischen 1947 und 1950, in: Schlenker, Katja (Hg.): Zwischen Bodenreform und Kollektivierung. Vor- und Frühgeschichte der „Sozialistischen Landwirtschaft“ in der SBZ/DDR vom Kriegsende bis in die fünfziger Jahre, Stuttgart: Steiner 2001 (Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte 92), S. 94 f.

[12] Ebd.

[13] Schöne, Jens: Frühling auf dem Lande? Die Kollektivierung der DDR-Landwirtschaft, Berlin: Christoph Links 2005, S. 62.

[14] Bichler, Hans: Landwirtschaft in der DDR, 2. Auflage, Berlin (West): Gebrüder Holzapfel 1981 ( in der DDR 8), S. 19.

[15] Schöne: Frühling auf dem Lande?, S. 63 f.

[16] Die UdSSR bot den Westmächten am 10. März 1952 an, Deutschland wiederzuvereinen und somit einen demokratischen und souveränen Staat zu schaffen. Stalin forderte dafür, dass dieses neue Deutschland strikt bündnisfrei, somit neutral gegenüber dem Ost- und Westblock sei und die Oder-Neiße-Grenze dauerhaft fixiert werde. Zarusky, Jürgen: Einführung, in: Die Stalin-Note vom 10. März 1952. Neue Quellen und Analysen, München: Oldenbourg 2002 (Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 84), S. 8.

[17] Bauer, Theresia: Blockpartei und Agrarrevolution von oben. Die Demokratische Bauernpartei Deutschlands 1948-1963, München: Oldenbourg 2003, S. 336 f.

[18] Schöne: Frühling auf dem Lande?, S. 77 f.

[19] Kowarsch, Karl Heinz: Der Übergang von der einzelbäuerlichen zur genossenschaftlich-sozialistischen Landwirtschaft im Bezirk Rostock, in: Kommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung bei der Bezirksleitung Rostock der SED, Bezirksvorstand der VdgB Rostock, Staatsarchiv Greifswald (Hg.): Der Schritt vom Ich zum Wir in der Landwirtschaft des Bezirkes Rostock 1952 - 1960, Rostock 1986 (Schriftenreihe zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Mecklenburg und im Bezirk Rostock 4),

S. 8.

[20] Schöne: Frühling auf dem Lande?, S. 99 f.

[21] Kowarsch: Der Übergang von der einzelbäuerlichen zur genossenschaftlich-sozialistischen Landwirtschaft im Bezirk Rostock, S. 8.

[22] Kowarsch: Der Übergang von der einzelbäuerlichen zur genossenschaftlichen Wirtschaft im Bezirk Schwerin, S. 14 f.

[23] Dreesen, Klaus: Die Bedeutung der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften für die DDR, Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1973 (A. Studien 7), S. 25.

[24] Schöne: Frühling auf dem Lande?, S. 96 f.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die erste Kollektivierungsphase der Landwirtschaft der DDR von 1952 bis 1953
Hochschule
Universität Rostock  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Die ländliche Gesellschaft Mecklenburgs im 20. Jhd.
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V182411
ISBN (eBook)
9783656063995
ISBN (Buch)
9783656063780
Dateigröße
485 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Kommentar des Dozenten: sehr gutes Literaturverzeichnis, sprachlich und inhaltlich sehr gut
Schlagworte
Landwirtschaft, DDR, Kollektivierung, Vergnossenschaftlichung, Walter Ulbricht, LPG, Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft, Kurt Viewg, LPG Typ 1, LPG Typ 2, LPG Typ 3, MTS, MAS, Maschinen-Ausleih-Station, Maschinen-Traktoren-Station, Bodenreform, SMAD, sowjetische Besatzungszone, Mecklenburg, Bezirk Rostock, Neuer Kurs, SED, 2. Parteikonferenz der SED, Sozialismus, V. Landesdeligiertenkonferenz der SED, Großbauer, Mittelbauer, Kleinbauer, Neubauer, Produktionsgenossenschaft, 1. Bezirksdelegiertenkonferenz, das sozialistische Dorf, Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Klassenkampf
Arbeit zitieren
Mathias Müller (Autor), 2011, Die erste Kollektivierungsphase der Landwirtschaft der DDR von 1952 bis 1953, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182411

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