Die Aufgabe der Medien im gesellschaftlichen Meinungsbildungsprozess. Ein Blick auf die Meinungsmärkte in den Landkreisen Nordfriesland und Stormarn


Hausarbeit, 2011

31 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

ABKÜRZUNGEN

ABBILDUNGEN

1. EINLEITUNG

2. AUFGABE DER MEDIEN IM GESELLSCHAFTLICHEN MEINUNGSBILDUNGSPROZESS
2.1. ÖFFENTLICHE AUFGABE DER MEDIEN UND DER AUFTRAG DES JOURNALISMUS
2.1.1 INFORMATIONSAUFTRAG
2.1.2. KRITIK UND KONTROLLE
2.1.3. DIE PRESSE ALS „VIERTE GEWALT“
2.2 ZWISCHENFAZIT: AUFGABE DER PRESSE IN DER ÖFFENTLICHEN MEINUNGSBILDUNG

3. GRUNDVORAUSSETZUNGEN ZUR ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGES
3.1. REDAKTIONELLE UNABHÄNGIGKEIT, „ÄUßERE“ UND „INNERE“ PRESSEFREIHEIT
3.2. MEDIEN- UND MEINUNGSPLURALISMUS

4. HINDERNISSE BEI DER ERFÜLLUNG DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGES
4.1. KOLLISION VON PUBLIZISTISCHEN UND ÖKONOMISCHEN INTERESSEN
4.1.1. FALLBEISPIEL DEPENBROCK/BERLINER ZEITUNG
4.1.2. FALLBEISPIEL PIN-AG/AXEL-SPRINGER-VERLAG
4.2. TENDENZSCHUTZ, „SCHERE IM KOPF“ UND „NEGATIVE PRESSEFREIHEIT“
4.3. MEDIENKONZENTRATION
4.3.1. FALLBEISPIEL FÜR KONZENTRATIONSKONTROLLE
4.4. FEHLENDER MEINUNGSPLURALISMUS
4.5. ZUSAMMENFASSUNG: HÜRDEN BEI DER ERFÜLLUNG DER AUFGABE DER GESELLSCHAFTLICHEN MEINUNGSBILDUNG

5. MEDIENVIELFALT UND MEINUNGSMÄRKTE IN SCHLESWIG-HOLSTEIN
5.1. DIE UNTERSUCHTEN LANDKREISE: STORMARN UND NORDFRIESLAND
5.2. DIE LOKALE TAGESZEITUNG IM FOKUS DER BEOBACHTUNGEN
5.3. SITUATION IN NORDFRIESLAND
5.3.1.LOKALE TAGESZEITUNGEN IN NORDFRIESLAND
5.3.2. SEITENBLICK: SONSTIGE REGIONALE UND LOKALE MEDIEN IN NORDFRIESLAND
5.4. SITUATION IN STORMARN
5.4.1.LOKALE TAGESZEITUNGEN IN STORMARN
5.4.2. SEITENBLICK: SONSTIGE REGIONALE UND LOKALE MEDIEN IN STORMAN ..

6. FAZIT

QUELLEN UND LITERATUR

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungen

Abb. 1: Druckauflagen der Tageszeitungen in Nordfriesland. (Seite 22)

Abb. 2: Druckauflagen der Tageszeitungen in Nordfriesland Stormarn (Seite 24)

1. Einleitung

„ Es gibt keine allgemein akzeptierte Definition füröffentliche Meinung “ , stellte der amerikanische Journalismus-Professor W. Phillips Davison bereits 1968 fest. Der Gebrauch des Begriffes nehme dennoch zu (vgl. Noelle Neumann et al., S.392).

Aus gutem Grund: Die Öffentliche Meinung ist laut Sarcinelli von zentraler Bedeutung für die Bestimmung legitimierter Herrschaft in demokratischen Systemen. Sie sei allerdings nicht mit veröffentlichter Meinung zu verwechseln, sondern als Sammelprodukt ein Ausdruck der vorherrschenden Meinung von Sendern einer Gesellschaft. (vgl. Sarcinelli 2011)

Das Thema der vorliegenden Arbeit ist die Aufgabe der Presse sowohl im öffentlichen (also öffentlich stattfindenden, durch veröffentlichte Meinungen befeuerten) Meinungsbildungsprozess. Dieser Prozess muss nicht zwangsläufig deckungsgleich sein mit der Bildung der Öffentlichen Meinung, die ja laut Sarcinelli eher die vorherrschende gesellschaftliche Haltung zu einem Thema repräsentiert.

Diese Aufgabe wird unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur herausgearbeitet und im Anschluss folgende Arbeitsthese aufgestellt:

„ Die Presse hat die Aufgabe, den Prozess deröffentlichen Meinungsbildung in dem sie den Rezipienten vielf ä ltige Meinungen anbietet. Zur Wahrnehmung dieses Auftrages ist eine pluralistische Medienlandschaft mit unabh ä ngigen Redaktionen unverzichtbar. “

In der Folge wird - von der aufgestellten Arbeitsthese ausgehend und wiederum unter Berücksichtigung aktueller Literatur - ein Blick auf mögliche Hindernisse bei der Wahrnehmung öffentlichen Aufgabe geworfen. Die Erläuterungen werden durch Fallbeispiele ergänzt und dadurch verdeutlicht.

Der letzte Abschnitt der Arbeit widmet sich schließlich einer Betrachtung der Medienvielfalt in den Schleswig-Holsteinischen Landkreisen Stormarn und Nordfriesland. Zunächst wird dazu die landesweite Situation aufgezeigt und die ausgewählten Landkreise Nordfriesland und Stormarn kurz vorgestellt. Im Anschluss wird die Medienvielfalt in den beiden Kreisen untersucht und dargelegt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Tageszeitungen und deren Eigentumsverhältnissen.

Am Ende der Arbeit erfolgt ein Fazit mit einer Analyse und der Bewertung der Situationen in den untersuchten Landkreisen.

In der vorliegenden Arbeit werden nur männliche Berufsbezeichnungen verwendet. Es sind grundsätzlich beide Geschlechter gemeint. Die Begriffe „Presse“ und „Medien“ werden weitgehend synonym verwendet.

2. Aufgabe der Medien im gesellschaftlichen Meinungsbildungsprozess

Während die Freiheit der Presse (und der Medien insgesamt) wie auch die Meinungsfreiheit im Grundgesetz (Artikel 5, Absatz 1 GG) festgeschrieben ist, regeln die Pressegesetze der Bundesländer näheres zur öffentlichen Aufgabe der Presse. Von den Medien wird erwartet, dass sie an der öffentlichen Meinungsbildung aktiv mitwirken, indem sie die Rezipienten über Vorgänge und Verhältnisse in Kenntnis setzen und diese kommentieren (vgl. Haller 2004, S. 289). Das Ziel dieser Bemühungen - Transparenz in gesellschaftliche Verhältnisse zu bringen - macht den Journalismus lt. Meier (2007, S.15) zum „ Schlüsselberuf “ für moderne Demokratien.

2.1. Öffentliche Aufgabe der Medien und der Auftrag des Journalismus

In den Landesgesetzen, untenstehend das Beispiel Hamburg1, ist näheres zur öffentlichen Aufgabe der Presse geregelt. Laut Haller (2007, S.289) ist lediglich in Hessen keine spezielle Aufgabe der Presse im Landespressegesetz festgehalten.

§ 3 Öffentliche Aufgabe der Presse

Die Presse erfüllt eineöffentliche Aufgabe insbesondere dadurch, dass sie Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritikübt, in anderer Weise an der Meinungsbildung mitwirkt oder der Bildung dient.

§ 4 Informationsrecht

Die Behörden sind verpflichtet, den Vertretern der Presse und des Rundfunks die der Erfüllung ihreröffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. (...)

(Hamburgisches Pressegesetz 1965)

Aus dieser öffentlichen Aufgabe leitet sich für Medienvertreter in §4 ein besonderes Informationsrecht ab. Nach der Einführung des Informationsfreiheitsgesetzes im Jahr 2006 wurden allerdings allen Bürgern weitgehend dieselben Informationsrechte gegenüber öffentlichen Stellen eingeräumt (vgl. Ludwig 2007, S. 222-228).

Nach wie vor haben Pressevertreter um Ihrer Aufgabe nachzukommen allerdings ein weiter reichendes Informationsrecht als andere Bürger (etwa bei Demonstrationen oder Polizeieinsätzen):

Denn der Presse f ä llt wegen der in einer Demokratie notwendigen Willensbildung vom Volk her zu den Staatsorganen und nicht in umgekehrter Richtung (...) die essenzielle Aufgabe zu, als Motor dieöffentliche Diskussion in Gang zu halten wie auch als Sprachrohr zu fungieren, durch das sich die öffentliche Meinung äußert.

Diese (...) erfüllt die Presse im Wesentlichen auf dreifache Weise (Noelle- Neumann et al. 2004, S.244):

Die Presse setzt (1.) den öffentlichen Meinungsbildungsprozess in Gang, indem sie einen allgemeinen Meinungsmarkt herstellt. Sie leistet (2.) einen Bildungsbeitrag und erleichtert den Rezipienten die Meinungsbildung durch Zustimmung oder Ablehnung. Sie konstituiert (3.) ein politisches Forum und ermöglicht die Kommunikation zwischen der Bevölkerung und ihrer Repräsentanten (vgl. Noelle-Neumann et al. 2004, S.244).

Es kann also - Meiers Ansicht vom Schlüsselberuf für moderne Demokratie folgend (2007, S. 15) - die kritische Presse durchaus als ein „Tor zur Demokratie“ angesehen werden. Das Werkzeug zum Öffnen des Schlosses, den Schlüssel also, stellen Pressefreiheit und damit einhergehend ein unabhängiger und kritischer Journalismus dar.

2.1.1 Informationsauftrag

Zu den Kernaufgaben, die der Journalismus erfüllen muss, um die geforderten Leistungen der Gesellschaft gegenüber zu erbringen, gehört die Wahrnehmung der Informationspflicht. Journalismus stellt dazu Öffentlichkeit her, indem er die Gesellschaft beobachtet und diese Beobachtungen (inklusive Kommentare Analysen) über verschiedene Kanäle einem Massenpublikum zugänglich macht. Möglichst sachliche und vollständige Information soll Rezipienten helfen sich ein Bild des wirtschaftlichen und politischen Geschehens zu machen. So kann die Presse als „Frühwarnsystem“ der Gesellschaft funktionieren, Aufmerksamkeit auf Missstände und Probleme lenken und öffentliche Diskussionen anstoßen (vgl. Meier 2007, S.13-15).

2.1.2. Kritik und Kontrolle

Über die Chronistenfunktion hinaus, zählen Kritik und Kontrolle laut Meier (2007, S. 13) zu den Kernaufgaben der Medien. Die Presse soll aktiv zur Aufdeckung und damit zur Beseitigung von Missständen beitragen. Dabei helfen den Journalisten die oben bereits erwähnten Informationsrechte, allerdings nur bei öffentlichen Stellen. Gerade bei der Aufdeckung von Fehlentscheidungen, Korruption oder bürokratischer Willkür müssen sie häufig gegen Widerstände recherchieren, da die Personen die Gegenstand der Untersuchungen sind (z. B . Politiker oder Unternehmensvorstände) ein Interesse daran haben, Aufdeckung und Veröffentlichung der Sachverhalte zu unterbinden (vgl. Ludwig 2007, S.22).

Im englischsprachigen Raum wird die Presse aufgrund dieser Kernaufgaben häufig auch oft als „Watchdog“, also Wachhund, bezeichnet (vgl. Holtz-Bacha 2011, S. 262), während im deutschen Sprachraum von einer „Wächterfunktion“ die Rede ist (siehe auch Ludwig 2007, S. 24; S.175).

2.1.3. Die Presse als „vierte Gewalt“

Durch die Kontrollfunktion gegenüber den staatlichen Gewalten wurde die Bezeichnung „vierte Gewalt“ als Synonym für die Presse geprägt: In der Gewaltenteilung einer Demokratie kontrollieren sich die Inhaber der Exekutive, Judikative und Legislative (bestenfalls) gegenseitig - dieses System nennt sich „Checks und Balances“, was soviel wie „Kontrolle und Gegengewichte“ bedeutet. Die drei staatlichen Gewalten werden zusätzlich durch die „vierte Gewalt“ Journalismus beobachtet und kritisiert (vgl. Meier 2007, S. 15).

Die Wahrnehmung der Aufgaben Kritik und Kontrolle gewinnt laut Meyn (2004, S.26) dadurch noch an Bedeutung, wenn andere dafür vorgesehene Einrichtungen - etwa die politische Opposition oder eben die anderen Gewalteninhaber - diesen Auftrag nicht oder nur mangelhaft erfüllen (können). Pressefreiheit kann daher als eins der wichtigsten Rechte einer freiheitlichen Demokratie angesehen werden, da der Staat durch sie (bestenfalls) per se die Kontrolle und kritische Bewertung seiner eigenen Handlungen ermöglicht und damit Transparenz schafft.

2.2 Arbeitsthese: Aufgabe der Presse in der öffentlichen Meinungsbildung

Die Presse hat (unter anderem) die Aufgabe, den Prozess der öffentlichen Meinungsbildung in dem sie den Rezipienten vielfältige Meinungen anbietet. Zur Wahrnehmung dieses Auftrages ist eine pluralistische Medienlandschaft mit unabhängigen und kritischen Redaktionen unverzichtbar.

3. Grundvoraussetzungen zur Erfüllung des öffentlichen Auftrages

Damit der Journalist seinen oben erläuterten Dienst an der Gesellschaft erwartungsgerecht ausführen kann, muss er bestimmte Rahmenbedingungen vorfinden. Dazu gehören redaktionelle Unabhängigkeit wie auch eine Medienund damit Meinungsvielfalt.

3.1. Redaktionelle Unabhängigkeit, „äußere“ und „innere“ Pressefreiheit

Die „äußere Pressefreiheit“ ist wie oben angeführt im Grundgesetz festgeschrieben und verbietet staatliche Zensur. Journalisten sollten daneben allerdings auch frei von privaten oder geschäftlichen Interessen Dritter arbeiten können. Diese redaktionelle Unabhängigkeit ist eng verknüpft mit dem Begriff der „Inneren Pressefreiheit“ - freie journalistische Arbeit ohne Einflussnahme durch Verleger, Geschäftsführer oder Herausgeber. Dies ist elementar für eine glaubwürdige und objektive Berichterstattung, die ungefärbt von beispielsweise wirtschaftlichen oder politischen Interessen ist. Bestimmte Strukturprinzipien müssen allerdings zwischen Verlag und Redaktion geregelt sein, es geht vor allem um publizistische Kompetenzen. Die sog. Grundsatzkompetenz liegt beim Verleger. Er legt die Grundhaltung der Zeitung fest Gleiches gilt für die Richtlinienkompetenz, die Haltung der Zeitung zu neu auftauchenden Themen, die ebenfalls beim Verleger liegt. Die dritte, die Detailkompetenz, welche die Entscheidung tagesaktueller Fragen betrifft, nimmt meist das zuständige Redaktionsmitglied wahr. Hier hat allerdings der Verleger ein uneingeschränktes Informations- und Anhörungsrecht. Der Verleger kann unter Beachtung des Informations- und Anhörungsrechtes den publizistischen Leiter, den Chefredakteur, als seine Vertrauensperson entlassen und ernennen (vgl. Noelle- Neumann et al. 2004, S.246-248).

3.2. Medien- und Meinungspluralismus

Zur Schaffung eines Meinungsmarktes ist eine Meinungsvielfalt in Form verschiedener, von einander unabhängiger Meinungen notwendig, aus der sich der Rezipient „bedienen“ kann. Quell für diese unterschiedlichen Meinungen ist eine pluralistische Medienlandschaft, in der unabhängige Redaktionen nebeneinander existieren und den „Markt beschicken“. Wolfgang Donsbach nennt den Pluralismus (neben der Objektivität) eine kommunikationspolitische Norm und sieht darin eine Grundvoraussetzung für die Erfüllung des Leser- Anspruches auf unabh ä ngige Wirklichkeitswahrnehmung (Noelle-Neumann et al 2004, S.22).

Laut Gundlach (2010, S. 10-11) werden der publizistische Wettbewerb - und damit einhergehend die freie, individuelle und öffentliche Meinungsbildung - durch die Meinungsvielfalt gefördert und gesichert. Außerdem, so Gundlach weiter, sei die Chance zu unabhängiger, auch kontroverser Meinungsbildung größer, wenn wirtschaftlich voneinander unabhängige Medienunternehmen miteinander im publizistischen Wettbewerb stünden, da durch eine Eigentümer- und Angebotsvielfalt, die Vorraussetzung geschaffen werde, dass verschiedene Stimmen die er- und behalten und auch gehört würden. Pluralistische Vielfalt schaffe so die Voraussetzung, dass sich das in der Gesellschaft vorhandene Meinungsspektrum in den Medien widerspiegele. (vgl. Gundlach 2010, S.10-11).

4. Hindernisse bei der Erfüllung des öffentlichen Auftrages

Verschiedene Hindernisse können sich dem Journalisten bei der Wahrnehmung seiner öffentlichen Aufgabe in den Weg stellen - etwa wenn die oben angeführten Rahmenbedingungen nicht erfüllt sind. Das kann beispielsweise passieren, wenn die publizistischen Ziele eines Mediums mit den wirtschaftlichen des herausgebenden Unternehmens kollidieren und in der Folge die berüchtigte „Schere im Kopf“ auftaucht. Eine hohe Medienkonzentration indes sorgt mitunter dafür, dass der Leser sich aufgrund mangelnder Alternativen ggf. nicht aus verschiedenen Quellen informieren.

4.1. Kollision von publizistischen und ökonomischen Interessen

Medien müssen sich in der Regel auf zwei Märkten behaupten müssen, dem ökonomischen (Anzeigenmarkt) sowie auch dem publizistischen (Lesermarkt). Daher ist eine klare Trennung zwischen Redaktions- und Verlagsinteressen wichtig für die redaktionelle Unabhängigkeit und, damit einhergehend, für inhaltliche Qualität des Mediums. Nehmen etwa Anzeigenverkäufer Einfluss auf die redaktionellen Inhalte einer Zeitung, besteht die Gefahr, dass sich der Leser getäuscht fühlt und abwendet. Gibt es einen Leserschwund, wenden sich in der Folge allerdings auch Anzeigenkunden uninteressiert ab - die so genannte Anzeigen/Auflagenspirale (vgl. Meckel 1999, S.192).

[...]


1 In dieser Arbeit wird ein Fallbeispiel aus Schleswig-Holstein untersucht. §3 des Landespressegesetzes von Schleswig-Holstein entspricht weitgehend dem Hamburgischen, verzichtet aber auf den letzten Halbsatz (vgl. Schleswig-Holsteinisches Pressegesetz 2005).

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Die Aufgabe der Medien im gesellschaftlichen Meinungsbildungsprozess. Ein Blick auf die Meinungsmärkte in den Landkreisen Nordfriesland und Stormarn
Hochschule
Fachhochschule Kiel  (Fakultät Medien)
Veranstaltung
Seminar
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
31
Katalognummer
V182452
ISBN (eBook)
9783668075726
ISBN (Buch)
9783668075733
Dateigröße
1922 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Journalismus, Meinung, Meinungsbildung, "Öffentliche Aufgabe", Pluralismu, Meinungsmarkt
Arbeit zitieren
Patrick Rösing (Autor:in), 2011, Die Aufgabe der Medien im gesellschaftlichen Meinungsbildungsprozess. Ein Blick auf die Meinungsmärkte in den Landkreisen Nordfriesland und Stormarn, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182452

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