Veränderte Kindheit - eine Herausforderung für die Schule


Seminararbeit, 2009

18 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Veränderte Kindheit: Eine Aufgabe für die Schule
2.1 Erziehung und Unterricht
2.2 Schulgesetz, Artikel 5

3. Migration als exemplarisches Beispiel veränderter Kindheit
3.1 Text: Deutsche Kinder, Migrantenkinder
3.2 Wie könnte die Schule auf diese Problematik reagieren?

4. Veränderte Kindheit - Veränderter Unterricht (Offener Unterricht)
4.1 Unterricht: homogen oder heterogen?
4.2 Film: Treibhäuser der Zukunft

5. Veränderte Kindheit – Verändertes Rollenverständnis
5.1 Die veränderte Schülerrolle
5.2 Die veränderte Lehrerrolle

6. Fazit: Veränderte Kindheit – Veränderte Schule

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Grundschulkinder sind anders geworden, so die Erfahrung vieler Lehrerinnen und Lehrer: Viele von ihnen, so meinen sie, sind Einzelgänger und können mit den andern nicht viel anfangen. Sie sind egozentrisch und haben Schwierigkeiten, sich in eine Gruppe einzuordnen. Sie können sich weniger konzentrieren, sind unruhiger, zappeliger, leichter irritierbar, aber auch selbstbewusster geworden. Anweisungen leisten sie nur nach wiederholtem Ermahnen Folge oder kümmern sich gar nicht darum. Sie können weniger mit sich anfangen, ruhen weniger in sich selbst und sind dauernd „in action“. Sie sind leicht reizbar, geraten rasch in Streitereien und tragen diese nicht selten hoch aggressiv aus. Vor allem, so meinen die Lehrerinnen und Lehrer, seien die Unterschiede in der kognitiven Entwicklung zwischen den Kindern größer geworden, speziell im sprachlichen Bereich, die Entwicklungsschere habe sich weiter geöffnet (Fölling-Albers 1989, 1992). Solche auffälligen Veränderungen im Verhalten von Kindern legen nahe, veränderte Bedingungen des Aufwachsens, veränderte Kindheit, dafür verantwortlich zu machen.“1

Diese Aussage spiegelt wieder, dass die heutige Kindheit aus dem Blick der Lehrerinnen und Lehrer einen Wandel vollzogen hat. In besonderem Maß betroffen, scheint das Sozialverhalten der GrundschülerInnen zu sein, denn die Tendenz zu Einzelgängern habe enorm zugenommen. Weshalb die Ausmaße dieser Einschätzungen derart drastisch sind, hängt von vielerlei Faktoren ab. Veränderte Kindheit bedeutet gleichzeitig eine Veränderung der gesamten Gesellschaft und gleichzeitig deren Struktur. Hatte sich die Kindheit als eigene Lebensphase im 20. Jahrhundert gerade erst etabliert, so scheint das 21. Jahrhundert bereits einen Rückschritt ihrer Entwicklung vorzuweisen. Indirekt begünstigte die wirtschaftliche Stabilität des Industriezeitalters die Autonomie des Kindes. Dabei dürfen Einflüsse wie Wohnraumsicherung, Geburtenkontrollen und veränderte familiäre Strukturen nicht außer Acht gelassen werden. Die Entwicklung der elterlichen psychischen Reife bietet seither ein stabiles und emotionales Binnenklima innerhalb von Familien.2

Welche Faktoren verantwortlich dafür sind, dass sich Kindheit abermals verändert hat, möchte ich im Folgenden kurz skizzieren Unsere Gesellschaft ist geprägt von vielerlei Entwicklungen, die gleichzeitig zu Einschränkungen unserer Lebenswelt führen. Es erfolgte im Laufe der Zeit eine tendenzielle Angleichung kindspezifischer und erwachsenenspezifischer Lebens- und Verkehrsformen. Der zunehmende KFZ-Verkehr, mit dem unmittelbar veränderte Siedlungsstrukturen einhergehen, sorgt für eine Verinselung der Kindheit.3 Dies führt zur Einschränkung der kindlichen Lebensbereiche, sodass sich Kinder nicht mehr gefahrlos frei auf den Straßen bewegen können und sich alternativ häufig zuhause oder in öffentlichen Räumen treffen. Den Umweltbeschränkungen zufolge wird auch die kindliche Zeitstruktur durch die der Erwachsenen durchsetzt. Die kindlichen Lebensbereiche werden durch erwachsenenspezifische Mediengewohnheiten ersetzt, wodurch eine Nivellierung des Kindheits- und Erwachsenenstatus einhergeht.4 Postman spricht sogar vom „Verschwinden der Kindheit.“(Postman 1983)5 Die Zahl der Ehescheidungen und der drastische Geburtenrückgang in den letzten Jahrzehnten sind exemplarisch dafür, dass Kinder immer seltener unter Geschwistern aufwachsen. Demzufolge leidet die Ausbildung der sozialen Komponente enorm, hinsichtlich einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung. Kinder behaupten sich innerhalb von Gruppen immer weniger durch die Fähigkeit des kooperativen Umgangs miteinander. Vielmehr hängt deren Statussymbol vom Konsum neuester Trends ab, seien es Spielsachen oder Kleidung.

Dieser kurze Abriss über die Veränderungen der Gesellschaft soll zunächst einem tieferen Verständnis für die Thematik folgender Arbeit dienen.

2. Veränderte Kindheit: Eine Aufgabe für die Schule

2.1 Erziehung und Unterricht

Erziehung…

ist die absichtliche Einwirkung von Erziehern auf die heranwachsende Generation zum Zwecke der Persönlichkeitsbildung.

Unterricht…

ist die planvolle pädagogische Interaktion von Lehrenden und Lernenden zum Zwecke der Aufklärung und Vermittlung von Handlungskompetenz.

Die Hauptaufgabe der Schule besteht darin, Kinder zu erziehen und zu unterrichten. Allen Lehrerinnen und Lehrern sollte demnach zu Bewusstsein geführt werden, auf welche Herausforderung sie sich dabei einlassen und was sie im Laufe ihrer Schullaufbahn als Pädagoge zu leisten haben. Der Erziehungs- und Bildungsauftrag Baden-Württembergs sieht vor, Unterricht so zu gestalten, dass „Bildung als ganzheitliche Wahrnehmung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten“6 erfahren werden kann. Lediglich ganzheitliches Lernen im Unterricht kann zu einer optimalen Persönlichkeitsentwicklung führen, die sich, mithilfe der Vermittlung von Handlungs-kompetenz, in vollem Ausmaß entfalten kann. „Handlungskompetenz entwickelt sich durch das Zusammenwirken der vier Kompetenzfelder <Fachliche Kompetenz>, <Methodische Kompetenz>, <Soziale Kompetenz> und <Personale Kompetenz>. Dabei ist zu beachten, dass Erziehung niemals passiv ist, sondern die Selbsttätigkeit des zu Erziehenden voraussetzt.7

Dieser Comic zeigt, welches Ausmaß die Deutungsebene des Erziehungsbegriffs annehmen kann. Wir alle wissen, dass es Zeiten gab, in denen die Herrschaft des Erziehers in dieser Form die Norm war.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 18

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat sich die extreme Autoritätsstruktur, im Sinne einer Erwachsenen-Kind-Hierarchie, gewandelt, zu einer „Emanzipation des Kindes“. Geringere Strafpraktiken ermöglichen egalitäre Umgangsformen und der steigende Einfluss von Kindern bei beispielsweise innerfamiliären Entscheidungsprozessen führt zur Autonomie des Kindes.9 Die moderne Grundschule reagiert auf diese Veränderungen und hat sich längst von dem dargestellten Erziehungsverständnis in Abbildung 1 gelöst. Sie versucht auf anderem, neuem Weg, ihre Schülerinnen und Schüler zu erziehen.10

2.2 Schulgesetz, Artikel 5

Erziehung und Unterricht sind wechselseitige Prozesse. Demzufolge wurden im Schulgesetz wichtige Grundsätze der Unterrichtsgestaltung verankert, anhand denen Lehrerinnen und Lehrer Anhaltspunkte für ihre Unterrichtsplanung finden. Unterricht soll sich stets am emotionalen, sozialen, psychomotorischen sowie intellektuellen Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler orientieren, um eine Überforderung oder Unterforderung auszuschließen. Dabei knüpft die Lehrperson an Erlebnis- und Erfahrungshorizonte der Schülerinnen und Schüler an, damit sie diese im Laufe der Schulzeit erweitern können. Die wichtigsten Grundelemente liefern eine erste Antwort auf die Veränderte Kindheit. Darunter zählen offene Unterrichtssituationen wie „Projektorientiertes Lernen“, „Fächerverbindendes Lernen“ und die „Freie Arbeit“, bei denen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten wird, ihr Lernen selbstständig zu steuern. Die genauere Erläuterung dieser Unterrichtsformen würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen, weshalb hier lediglich darauf hingewiesen werden kann. Desweiteren kann auf die Grundelemente „Lebensnähe“, „Kindgemäßheit“ und „Anschaulichkeit“ kaum mehr verzichtet werden, weil sie unmittelbaren Handlungsbezug und vielfältige Formen des Lernens und Übens gewährleisten. Halten sich Lehrerinnen und Lehrer beim Unterrichten an diese Grundelemente, so sichern sie eine ganzheitliche Erziehung und Bildung der Grundschulkinder und unterstützen somit deren Persönlichkeitsentwicklung. Hierzu zählen beispielsweise die Findung der geschlechtlichen Identität oder der kooperative Umgang mit andersartigen, beziehungsweise fremdartigen Kindern. Dieses Problem der Kooperation mit fremden Menschen oder Kindern sowie deren Integration in die eigene Lebenswelt ist ein Beispiel dafür, wie sich Veränderungen der Gesellschaft gleichsam als Veränderungen in der Kindheit abzeichnen. Wir leben in einer heterogenen und pluralistischen Gesellschaft und haben bereits im Kindesalter Schwierigkeiten damit, „andere“ in unsere Welt aufzunehmen. Ebenso gilt die Problematik umgekehrt, wenn „andere“ nicht bereit sind, sich in ihrer Lebensweise der unsrigen anzupassen. Die zunehmende Heterogenität unserer Gesellschaft, ist ein Kennzeichen für den neuzeitlichen Wandel, der sich bereits im Kindesalter vollzieht.11

3. Migration als exemplarisches Beispiel veränderter Kindheit

3.1 Text: Deutsche Kinder, Migrantenkinder

[…]Fremde Kinder zu akzeptieren fällt Kindern oft leichter als Erwachsenen. Doch es kommt auch zu negativen Erfahrungen. Es ist vielleicht nicht leicht, mit allen gut auszukommen, manche Migrantenkinder kapseln sich gegen deutsche ab, wenn sie zu mehreren sind. Die hohe Zahl von Migrantenkindern in einer Klasse kann zur Belastung werden. Der unterschiedliche Sprachstand der Kinder kann einen gemeinsamen Unterricht erheblich erschweren und zu Leistungsrückständen führen. Deutsche Kinder oder deren Eltern fühlen sich dann benachteiligt. Sicher eröffnet die Schule aber heute allen auch eine neue, historisch erstmalige Chance, fremde Menschen und ihre andere Welt kennenzulernen, mit ihnen auszukommen und sie als Freunde zu gewinnen. […] Die Bedingungen des Aufwachsens unserer Kinder haben sich geändert. Viele Grundschulkinder sind heute anders als vor dreißig Jahren. Lehrerinnen und Lehrer erleben dies täglich. Teilweise belastet dies ihre Arbeit, teilweise macht es diese auch leichter. Die Grundschule hat längst begonnen, sich auf diese Veränderungen einzustellen.

3.2 Wie könnte die Schule auf diese Problematik reagieren?

Im Jahr 1960 gab es in Deutschland nur wenige Migranten. Aufgrund eines großen politischen und wirtschaftlichen Strukturwandels ist die heutige Situation viel heterogener als früher. Obwohl mittlerweile 66 % der Unter-18-jährigen Migrantenkinder in Deutschland geboren worden sind, besteht das Problem der Integration weiterhin. Diese sogenannten „Kellerkinder“ sind in großer Anzahl unterprivilegiert und haben mangelnde Zukunftschancen.12

Die daraus resultierende Unzufriedenheit ist Auslöser sozialen Sprengstoffs. Ein zeitgemäßes Integrationskonzept ist aus genannten Tatsachen ein absolut notwendiges Pflichtprogramm für die Schule. 13 *Statistisches Bundesamt14 Abbildung 2

Schülerzahlen an Grundschulen bundesweit*

Wolfgang Knörzer hat in einer Veröffentlichung15 Lösungsansätze formuliert, die im Folgenden sinngemäß zusammengetragen werden.

Eine Möglichkeit böte sich darin, ausländische Kulturen zum Unterrichtsgegenstand zu machen. Die Lehrperson sollte Kinder ermutigen, von sich und ihrer Kultur zu erzählen. Höhepunkt eines erfolgreichen Integrationskonzepts, wäre die Ausrichtung eines gemeinsamen Festes, das auf fremden, vielleicht sogar unterschiedlichen Kulturen basiert. Ein solches Fest zu organisieren setzt jedoch ein sehr hohes Maß an Engagement und Begeisterung der Lehrkraft voraus. Ausschlaggebend sind dabei sowohl eine intensive Beschäftigung mit den jeweiligen Kulturen sowie der hohe zeitliche Aufwand, der mit der Organisation einhergeht. Schule könnte zudem die Freizeitkontakte unter den deutschen und ausländischen Schülerinnen und Schülern verstärken, insofern sie kulturübergreifende Schulsportprogramme anböten. Viele Migrantenjungen kämen einem solchen Angebot sicherlich gerne nach. Mädchen, vor allem islamischer Kultur, hingegen, sind häufig ihrer Familienpolitik unterworfen, die kaum Öffnung nach außen zulässt. Einerseits dient dies als Schutzfaktor, da diesen Mädchen eine sichere Familienanbindung gewährleistet wird. Andererseits erschwert es ihnen erheblich die Integration in die deutsche Gesellschaft. Als Alternative könnten Patenschaften zwischen deutschen und ausländischen Kindern oder sogar unter den Eltern geschlossen werden. Gegenseitige Unterstützung bei der Bewältigung des Schulalltags und gemeinsame Unternehmungen könnten das Miteinander sowie das Verständnis füreinander stärken. Ein vorerst letztes Beispiel für ein gelingendes Integrationskonzept, besteht darin, sogenannte „Lesemütter“ nicht allein als Hilfe für leseschwache Kinder einzubinden, sondern gleichzeitig islamische Mütter bei ihren Sprachschwierigkeiten zu unterstützen. Die Kinder könnten hierbei als Dolmetscher fungieren und auf diese Weise ihr Selbstbild stärken. Leider kann auch hier die strenge islamische Familienpolitik ein Hindernis sein.16

[...]


1 Knörzer, W./Grass, K./Schumacher, E: Den Anfang der Schulzeit pädagogisch gestalten, Beltz, Weinheim und Basel, 2007 [2000], S.23

2 Vgl. Knörzer W./Grass, K./Schumacher, E.: Den Anfang der Schulzeit pädagogisch gestalten, Beltz, Weinheim und Basel, 2007 [2000], S.26f

3 Vgl. Peuckert, R:Familienformen im sozialen Wandel,Opladen:Leske und Budrich,Augsburg,1991, S.95f.

4 Ebd.

5 Zit. n.: Peuckert, R:Familienformen im sozialen Wandel,Opladen:Leske und Budrich,Augsburg,1991, S.95f.

6 http//: km-bw.de/servlet/PB/.de Stand: 05.05.2009

7 Vgl. Meyer, H./ Vogt, D.: Schulpädagogik Band 1. Die Menschen zuerst. Carl von Ossietzky Universität. Zentrum für pädagogische Berufspraxis, Oldenburg, 1997, S.35

8 http//: www.svs.hamburg.de/images/1_karikatur.jpg; Stand: 05.05.2009

9 Vgl. Peuckert, R.: Familienformen im sozialen Wandel. Leske + Budrich, Opladen, 1991, S.96

10 Vgl. http//: www.km-bw.de/servlet/PB/.de, Stand: 06.05.2009

11 Knörzer, W./Grass, K./Schumacher, E.: Den Anfang der Schulzeit pädagogisch gestalten. Beltz Verlag, Weinheim und Basel, 2007 2000, S.64f

12 Ursachen zu dieser Problematik werden im ausführlichen Textausschnitt „Deutsche Kinder, Migrantenkinder“ von Knörzer sowie in seinen Lösungsansätzen näher erläutert

13 Vgl. Knörzer, W./Grass, K./Schumacher, E.: Den Anfang der Schulzeit pädagogisch gestalten. Beltz Verlag, Weinheim und Basel, 2007 [2000], S.159f

14 http//: www.destatis.de, Stand: 07.05.2009

15 Knörzer, W./Grass, K./Schumacher, E.: Den Anfang der Schulzeit pädagogisch gestalten. Beltz Verlag, Weinheim und Basel, 2007 [2000], S.64-66

16 Vgl. Knörzer, W./Grass, K./Schumacher, E.: Den Anfang der Schulzeit pädagogisch gestalten. Beltz Verlag, Weinheim und Basel, 2007 [2000], S.64-66

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Veränderte Kindheit - eine Herausforderung für die Schule
Hochschule
Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Note
1,5
Autor
Jahr
2009
Seiten
18
Katalognummer
V182506
ISBN (eBook)
9783656061038
ISBN (Buch)
9783656061090
Dateigröße
787 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
veränderte, kindheit, herausforderung, schule
Arbeit zitieren
Romy Stegen (Autor), 2009, Veränderte Kindheit - eine Herausforderung für die Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182506

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