Diese Arbeit soll einen grundlegenden Überblick über den Themenkomplex der Per-formance-Zufluss-Beziehung geben. Teil 2 soll dem Leser einen Überblick über grund-legende Konzepte und Modelle sowie den daraus abgeleiteten Erklärungsansätzen der Performance-Zufluss-Beziehung ermöglichen. Kern dieser Arbeit stellt die empirische Untersuchung in Teil 3 dar. Teil 4 wird die Ergebnisse der empirischen Analyse zu-sammenfassen und Erkenntnissen aus der Fachliteratur gegenüberstellen. Dem folgt in Teil 5 eine abschließende Betrachtung.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung und Motivation der Arbeit
- 2. Theoretische und empirische Grundlagen
- 2.1. Performancepersistenz
- 2.2. Erklärungsansätze der Performance-Zufluss-Beziehung
- 2.3. Implikationen für das Fondsmanagement
- 3. Empirische Basis und Methodik
- 3.1. Datenerhebung und -grundlage
- 3.2. Methodologie
- 3.2.1. Beschreibung des Modells
- 3.2.2. Definition der Fondszuflüsse
- 3.2.3. Definition der Fondsperformance
- 3.2.4. Weitere Determinanten der Performance-Zufluss-Beziehung
- 4. Ergebnisse der empirischen Studie
- 4.1. Gestalt der Performance-Zufluss-Beziehung
- 4.2. Einfluss familienspezifischer Charakteristika
- 4.3. Zeitlich differenzierte Betrachtung der Performance-Zufluss-Beziehung
- 5. Zusammenfassung und Schlussfolgerung
- Anhang
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Beziehung zwischen der Performance von Investmentfonds und den Zuflüssen von Kapital in diese Fonds. Die Arbeit analysiert den amerikanischen Fondsmarkt und zielt darauf ab, die empirischen Zusammenhänge zwischen der Performance von Fonds und den Investitionsentscheidungen von Anlegern zu erforschen. Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und in welcher Weise die Performance von Fonds die Zuflüsse von Kapital beeinflusst.
- Performancepersistenz
- Erklärungsansätze der Performance-Zufluss-Beziehung
- Implikationen für das Fondsmanagement
- Empirische Analyse der Performance-Zufluss-Beziehung
- Einfluss von Fondscharakteristika auf die Zuflüsse
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 führt in die Thematik der Performance-Zufluss-Beziehung ein und erläutert die Motivation der Arbeit. Es werden die Relevanz und die Forschungslücken im Bereich der Fondsperformance und der Investitionsentscheidungen von Anlegern aufgezeigt.
Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen und empirischen Grundlagen der Performance-Zufluss-Beziehung. Es werden verschiedene Erklärungsansätze für die Beziehung zwischen der Performance von Fonds und den Zuflüssen von Kapital vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus werden die Implikationen für das Fondsmanagement und die Anlegerentscheidungen beleuchtet.
Kapitel 3 beschreibt die empirische Basis und die Methodik der Arbeit. Es werden die Datenerhebung und die Datenbasis vorgestellt, sowie die angewandte Methodologie erläutert. Die Definition der Fondszuflüsse und der Fondsperformance wird detailliert dargestellt, und es werden weitere Determinanten der Performance-Zufluss-Beziehung identifiziert.
Kapitel 4 präsentiert die Ergebnisse der empirischen Studie. Es wird die Gestalt der Performance-Zufluss-Beziehung analysiert und der Einfluss von familienspezifischen Charakteristika auf die Zuflüsse untersucht. Darüber hinaus wird die Performance-Zufluss-Beziehung in einer zeitlich differenzierten Betrachtung analysiert.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Performance von Investmentfonds, Fondszuflüsse, Performancepersistenz, Erklärungsansätze der Performance-Zufluss-Beziehung, Implikationen für das Fondsmanagement, empirische Analyse, Datenerhebung, Methodologie, Regressionsanalyse, Einfluss von Fondscharakteristika, familienspezifische Charakteristika, zeitlich differenzierte Betrachtung, amerikanischer Fondsmarkt.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflusst die bisherige Performance die Zuflüsse in einen Investmentfonds?
Empirische Studien zeigen eine starke Korrelation: Fonds mit einer überdurchschnittlichen historischen Performance ziehen in der Regel deutlich mehr neues Kapital von Anlegern an.
Was versteht man unter Performancepersistenz?
Performancepersistenz bezeichnet das Phänomen, dass Fonds, die in der Vergangenheit gut abgeschnitten haben, dies mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch in der Zukunft tun. Die Arbeit untersucht, ob dies ein verlässlicher Indikator ist.
Gibt es Unterschiede zwischen Gewinner- und Verliererfonds bei den Zuflüssen?
Ja, die Beziehung ist oft asymmetrisch: Während "Gewinnerfonds" massive Zuflüsse verzeichnen, führen schlechte Ergebnisse bei "Verliererfonds" nicht immer im gleichen Maße zu sofortigen Abflüssen.
Welche Rolle spielen familienspezifische Charakteristika bei Fonds?
Die Zugehörigkeit zu einer großen oder bekannten Fondsfamilie kann die Sichtbarkeit erhöhen und die Zuflüsse positiv beeinflussen, unabhängig von der Einzelleistung des Fonds.
Welche Implikationen ergeben sich für das Fondsmanagement?
Da Zuflüsse oft stark an kurzfristige Performance gekoppelt sind, stehen Fondsmanager unter Druck, kontinuierlich gute Ergebnisse zu liefern, was Auswirkungen auf das Risikomanagement haben kann.
- Citar trabajo
- Jan Bopp (Autor), 2011, Die Beziehung zwischen Fondsperformance und Fondszuflüssen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182606