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Bericht über ein Schulpraktikum - Studien I

Title: Bericht über ein Schulpraktikum - Studien I

Internship Report (Pre-University) , 2010 , 29 Pages , Grade: 2

Autor:in: Mareike Müller (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Summary Excerpt Details

In den folgenden Unterkapiteln werden drei Phasen beschrieben, die ich während meiner Praktikumszeit an der Schule durchlaufen habe. Im ersten Kapitel wird mein erster Tag an der Schule beschrieben sowie die ersten Beobachtungen im Unterricht.
Nach dieser Eingewöhnungsphase folgt das Kapitel über die
Unterrichtsbeobachtung. Hier geht es primär um die Tage, die ich an der Seite eines bestimmten, von mir gewählten Schülers bzw. einer Lehrerin verbracht habe. Ein weiteres Thema ist das Beobachtungsprotokoll. Im dritten Kapitel, in dem es dann um mich vollends in der Rolle als Lehrerin geht, berichte ich von meinem ersten Unterrichtsversuch, sowie um die Stunde, die meine Seminarleiterin, Frau S besuchte. Meine Vorbereitung, die Durchführung und die Reflexion der Unterrichtsstunde bilden einen Schwerpunkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Erwartungen, Hoffnungen, Wünsche, Ängste

2. CJD Christophorus-Schule

3. Phasen des Praktikums

3.1 Die erste Phase - Eingewöhnung

3.1.1 Mein erster Tag an der Schule

3.1.2 Beobachtungen in den ersten Stunden

3.2 Die zweite Phase – Unterricht beobachten

3.2.1 Die Klasse 7

3.2.2 Der Unterrichtstag eines Lehrenden

3.2.3 Beobachtungsprotokoll

3.3 Die dritte Phase – eigener Unterricht

3.3.1 Der erste Unterrichtsversuch

3.3.2 Der Unterrichtsbesuch

3.3.2.1 Zur Lerngruppe

3.3.2.2 Zum Unterrichtszusammenhang

3.3.2.3 Didaktisch-methodische Überlegungen zur Stunde

3.3.2.4 Lernziele

3.3.2.5 Geplante Unterrichtsverlauf

3.3.2.6 Reflexion

4. Beobachtungsschwerpunkte

4.1 Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht

4.1.1 Warum dieses Thema?

4.1.2 Warum handlungs- und produktionsorientierter Unterricht?

4.1.3 Was ist handlungs- und produktionsorientierter Unterricht?

4.1.4 Gründe für die seltene Nutzung

4.1.5 Hilfestellung – Bewertung der Schülerproduktionen

5. Beurteilung, Nachbereitung und Würdigung

6. Literatur- und Abbildungsverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Der Praktikumsbericht dokumentiert die Erfahrungen der Autorin während ihrer Schulpraktischen Studien an der CJD Christophorus-Schule. Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, den Übergang von der Schüler- zur Lehrerrolle zu reflektieren, Unterricht in unterschiedlichen Phasen zu beobachten und eigene erste Lehrauftritte methodisch zu planen und kritisch auszuwerten.

  • Reflexion des Rollenwechsels von der Schülerin zur Lehrkraft.
  • Detaillierte Hospitation und Analyse verschiedener Unterrichtsstile.
  • Durchführung und Nachbereitung eigener Unterrichtsversuche.
  • Erforschung handlungs- und produktionsorientierter Lehrmethoden.
  • Erkenntnisse zum Umgang mit Unterrichtsstörungen und zur Binnendifferenzierung.

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Warum handlungs- und produktionsorientierter Unterricht?

„Jeder wird aus der Alltagserfahrung die Gedächtniswirksamkeit des eigenen Handelns gegenüber Formen bloß verbaler Kenntnisvermittlung kennen und die Plausibilität einer [...] Untersuchung der American Audiovisuell Society über menschliche Behaltensleistungen bestätigen können: Danach behalten wir 20% von dem, was wir hören, 30% von dem, was wir sehen, 80% von wem, was wir selber formulieren können und 90% von dem, was wir selber tun“1. Wie kann es dann sein, dass sich in der Realität der „Methodenpraxis im Schulalltag“2 das eindeutige und ernüchternde Bild abzeichnet, „dass die traditionelle Monopolstellung des Frontalunterrichts ungebrochen ist“3 und „drei Viertel der Zeit des Frontalunterrichts mit dem jedermann vertrauten Frage-und-Antwort-Spiel zwischen Lehrer und Schülern zugebracht wird“4, bei dem die Schülerinnen und Schüler zum Großteil inaktiv sind, nichts selber tun bzw. produzieren und somit nicht die nach der Untersuchung der American Audiovisuell Society bestmögliche Kenntnisvermittlung nutzen? Hilbert Meyer bemerkt, dass im alltäglichen Unterricht „eine unausgewogene Bevorzugung von Sozialformen und Handlungsmustern mit hoher Lehrerlenkung“5 stattfindet. Ernüchternd ist diese „methodische Monostruktur des Unterrichts“6 nicht nur wegen ihrer massiven zahlenmäßigen Ausprägung (gegenüber dem Frontalunterricht mit einer Durchschnittshäufigkeit von 76,86 % liegt z.B. der Anteil von Gruppenunterricht laut oben genannter Studie bei nur 7,43 % 7), sondern auch und vor allem, weil sie „in auffälligem Widerspruch zur Buntscheckigkeit und Vielfalt der in Theorie und Praxis bekannten und auch methodisch aufbereiteten Handlungsmuster steht“8; das bedeutet, dass die für einen schülerorientierten Unterricht erforderlichen Methoden und Sozialformen in der Theorie zwar gegeben sind, in der Praxis jedoch immer noch kaum angewandt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erwartungen, Hoffnungen, Wünsche, Ängste: Die Autorin reflektiert ihre persönlichen Vorstellungen und Ängste zu Beginn des Praktikums hinsichtlich des Perspektivwechsels zur Lehrkraft.

2. CJD Christophorus-Schule: Vorstellung der Schule als Gesamtschule mit Internat und besonderem Fokus auf individuelle Förderung und Therapieangebote.

3. Phasen des Praktikums: Strukturiert den Bericht in Eingewöhnung, Unterrichtsbeobachtung und aktive eigene Unterrichtserfahrung.

4. Beobachtungsschwerpunkte: Theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht im Schulalltag.

5. Beurteilung, Nachbereitung und Würdigung: Fazit über die gesammelten Erfahrungen, den beruflichen Erkenntnisgewinn und Dank an die betreuenden Lehrkräfte.

6. Literatur- und Abbildungsverzeichnis: Auflistung der verwendeten fachdidaktischen Literatur und Bildquellen.

Schlüsselwörter

Schulpraktische Studien, Lehrerrolle, Unterrichtshospitation, Handlungs- und produktionsorientierter Unterricht, Literaturunterricht, Fachdidaktik, Reflexion, Leistungsbeurteilung, Referendariat, Unterrichtsmethoden, Binnendifferenzierung, Lehreralltag, Schüleraktivierung, CJD Christophorus-Schule, Unterrichtsplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert einen fünfwöchigen Einblick in den Schulalltag an der CJD Christophorus-Schule aus der Perspektive einer Lehramtsstudierenden.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Die Schwerpunkte liegen auf der Hospitation verschiedener Unterrichtsstile, der Durchführung eigener Unterrichtsversuche sowie der kritischen Auseinandersetzung mit handlungs- und produktionsorientierten Lehrmethoden im Fach Deutsch.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erprobung des Perspektivwechsels von der Schülerin zur Lehrkraft sowie die Überprüfung theoretischer didaktischer Konzepte in der schulpraktischen Realität.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf der Beobachtung, Protokollierung und Reflexion von Unterrichtsverläufen sowie auf dem Literaturstudium zur Unterrichtsgestaltung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die drei Phasen des Praktikums (Eingewöhnung, Beobachtung, aktiver Unterricht) sowie die theoretische Aufarbeitung des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Schulpraktische Studien, Lehrerrolle, handlungs- und produktionsorientierter Unterricht sowie die methodische Reflexion von Unterrichtssequenzen.

Wie bewertet die Autorin den Einsatz von Teamcoaching während des Unterrichts?

Die Autorin äußert sich skeptisch gegenüber unvorbereitetem Teamcoaching, da dies zu Verwirrungen bei den Lernenden führen kann, zeigt sich aber offen für erprobte Formen mit ausreichender Vorbereitungszeit.

Welche Rolle spielt die Motivation für die Autorin in ihrem Sportunterricht?

Sie betont, dass insbesondere in unteren Klassenstufen der Spaß an der Bewegung und die Freude am Spiel für den Lernerfolg entscheidender sind als die unmittelbare Perfektion technischer Abläufe.

Wie geht die Autorin mit der Herausforderung der Leistungsbewertung bei Schülerproduktionen um?

Sie argumentiert gegen eine zu starke Gewichtung von Rechtschreibfehlern zugunsten des Eigenwerts kreativer Texte und empfiehlt, Kriterien für produktionsorientierte Arbeiten im Vorfeld transparent zu machen.

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Details

Title
Bericht über ein Schulpraktikum - Studien I
College
University of Marburg
Grade
2
Author
Mareike Müller (Author)
Publication Year
2010
Pages
29
Catalog Number
V182712
ISBN (eBook)
9783656079613
ISBN (Book)
9783656079859
Language
German
Tags
bericht schulpraktikum studien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mareike Müller (Author), 2010, Bericht über ein Schulpraktikum - Studien I, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182712
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