Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management

Der Genius und die anderen

Titel: Der Genius und die anderen

Projektarbeit , 2011 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sandra Winzer (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

"Es gibt kein Genie, ohne produktiv wirkende Kraft", äußerte einst Johann Wolfgang
von Goethe als Figur größter Bekanntheit. Ohne tiefer darauf eingehen zu wollen,
verweist diese Äußerung auf einen strukturellen Zusammenhang zwischen Kreativität (Genie), künstlerischer Umsetzung und Management (Produktion,Organisation). Im Verlauf der Zeitgeschichte begegnet der Betrachter immer wieder Personen, welche auf musikalischer Ebene, in der Literatur
oder auch als Innovatoren und Visionäre kreative Produkte schaffen, welche über Jahrhunderte hinweg Bestand haben. Betrachtet man Beethoven, Mozart, Schiller oder Zuckerberg, so scheinen diese in all ihrer Unterschiedlichkeit dennoch die Gemeinsamkeit in sich zu tragen, Erschaffer von Kunstwerken und Innovationen sein, welche anderen zunächst unmöglich schienen. Ergebnisse der Kunst- und
Kulturgeschichte beweisen, dass es dabei stets ein einzelnes Subjekt, ein Genius war,
welcher das Ergebnis, meist in Distanz zur Außenwelt, produzierte. So stellt sich
folgende Fragestellung: Ist es stets ein alleiniger Schöpfer, welcher das Kreative
durch die ganz subjektive Auseinandersetzung generiert?
Die Beschreibung von Subjekt und Kollektiv während künstlerischer Schaffensprozesse
spielt in ihren scheinbaren Widersprüchlichkeiten dabei eine zentrale Rolle in der
vorliegenden Betrachtung. Nachdem im ersten Teil die Rolle und Arbeitsweise des
Genius definiert werden, wird im zweiten Teil die Fragestellung untersucht, in welchem
Verhältnis der Künstler zu (s)einem kreativen Team steht und inwiefern es möglich ist,
eine dabei durch Managementprozesse unterstützte Brüderschaft von Genies
entstehen zu lassen, um noch effizienter produzieren zu können. Inwiefern also ist
Teamgeist, Kooperation, gegenseitige Kontrolle und Erweiterung durch Dritte innerhalb
des kreativen Managements ebenso relevant wie der individuelle Schaffensprozess?
Primäres Ziel der Modularbeit sei dabei die Untersuchung und die gleichzeitige
Gegenüberstellung verschiedenster Charaktere und Organisationsformen innerhalb eines
kreativen Schaffensprozesses. Der Kreativitätsprozess weist dabei differente Merkmale
und Ursachen auf, welcher unter anderem anhand des Ansatzes von Bröckling und seinem Postulat des
Unternehmerischen Selbst untersucht werden. Im Zuge der
Ausarbeitung wird sich zeigen, inwiefern eine Analyse und effiziente Einordnung der
genannten Begrifflichkeiten erfolgen und innerhalb moderner Managementprozesse
tatsächlich untergebracht werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung u. Problemstellung

2. Genius und Subjekt im kreativen Schaffensprozess

2.1 Der Geniebegriff

2.2 Das unternehmerische Selbst

3. Gruppenprozesse kreativer Teamarbeit

3.1 Der Teambegriff

3.2 Der teamorientierte kreative Schaffensprozess

4. Management und Leitung kreativer Teamarbeit

4.1 Aufbau und Zusammenstellung

4.2 Gemeinsames Denken - Führung kreativer Teamarbeit

5. Resumee / Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung und Gegenüberstellung verschiedener Charaktere und Organisationsformen innerhalb kreativer Schaffensprozesse, um das Spannungsfeld zwischen dem individuellen "Genie" und kollektiven Teamstrukturen zu beleuchten.

  • Analyse des Geniebegriffs und dessen soziologischer Bedeutung.
  • Untersuchung des "unternehmerischen Selbst" im kreativen Kontext.
  • Erforschung gruppendynamischer Prozesse in kreativen Teams.
  • Herausforderungen und Methoden der Führung kreativer Teamarbeit.
  • Synthese von individuellem Schaffensprozess und kollektiver Organisationsform.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung / Problemstellung

„Es gibt kein Genie, ohne produktiv wirkende Kraft“, äußerte einst Johann Wolfgang von Goethe als Figur größter Bekanntheit. Ohne tiefer darauf eingehen zu wollen, verweist diese Äußerung bereits auf einen strukturellen oder gar notwendigen Zusammenhang zwischen Kreativität (Genie), künstlerischer Umsetzung und Management (Produktion, Organisation). Im Verlauf der Zeitgeschichte begegnet der Betrachter immer wieder Personen, welche auf musikalischer Ebene, in der Literatur oder auch als Innovatoren und Visionäre „kreative Produkte“ schaffen, welche über Jahrhunderte hinweg Bestand haben. Betrachtet man Beethoven, Mozart, Schiller oder Zuckerberg, so scheinen diese Persönlichkeiten in all ihrer Unterschiedlichkeit dennoch die Gemeinsamkeit in sich zu tragen, Erschaffer von Kunstwerken und Innovationen sein, welche anderen zunächst unmöglich schienen. Ergebnisse der Kunst- und Kulturgeschichte beweisen, dass es dabei stets ein einzelnes Subjekt, ein „Genius“ war, welcher das Ergebnis, meist in Distanz zur Außenwelt, produzierte. So stellt sich folgende Fragestellung: Ist es stets ein „alleiniger Schöpfer“, welcher das Kreative durch die ganz subjektive Auseinandersetzung generiert?

Die Beschreibung von Subjekt und Kollektiv während künstlerischer Schaffensprozesse spielt in ihren scheinbaren Widersprüchlichkeiten dabei eine zentrale Rolle in der vorliegenden Betrachtung. Nachdem im ersten Teil die Rolle und Arbeitsweise des Genius definiert werden, wird im zweiten Teil die Fragestellung untersucht, in welchem Verhältnis der Künstler zu (s)einem kreativen Team steht und inwiefern es möglich ist, eine dabei „Brüderschaft von Genies“ entstehen zu lassen, um noch effizienter produzieren zu können. Inwiefern also ist Teamgeist, Kooperation, gegenseitige Kontrolle und Erweiterung durch Dritte innerhalb des kreativen Managements ebenso relevant wie der individuelle Schaffensprozess?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung u. Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des kreativen Schaffens ein und stellt die Kernfrage nach der Rolle des individuellen Genies im Verhältnis zum kollektiven Management.

2. Genius und Subjekt im kreativen Schaffensprozess: Hier wird der historische und soziologische Begriff des Genies analysiert und das moderne Konzept des unternehmerischen Selbst als neue Form der Selbstorganisation beleuchtet.

3. Gruppenprozesse kreativer Teamarbeit: Dieses Kapitel untersucht den Übergang vom individuellen Künstlermythos hin zu kollektiven Teamstrukturen und definiert den Begriff des Teams in der Kreativwirtschaft.

4. Management und Leitung kreativer Teamarbeit: Der Fokus liegt auf der organisatorischen Gestaltung von Teamarbeit, der Rollenverteilung und den spezifischen Herausforderungen bei der Führung kreativer Individuen.

5. Resumee / Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass individuelle Kreativität und wirtschaftliche Teamorganisation heute nicht mehr zwingend als Gegensatzpaar verstanden werden müssen.

Schlüsselwörter

Genie, Kreativität, Schaffensprozess, Teamarbeit, Management, unternehmerisches Selbst, Subjekt, Kollektiv, Organisation, Führung, Kreativwirtschaft, Kooperation, Gruppenprozesse, Innovation, Selbstmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Spannungsverhältnis zwischen dem traditionellen Bild des genialen Einzelschöpfers und der Notwendigkeit organisierter Teamstrukturen in der modernen Kreativwirtschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Genieforschung, der Soziologie des "unternehmerischen Selbst", gruppendynamischen Prozessen sowie dem Management und der Leitung von kreativen Teams.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Rolle des Künstlers im Verhältnis zum kreativen Team zu untersuchen und zu analysieren, wie Managementprozesse bei der Steuerung kreativer Arbeit effizient wirken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, die verschiedene soziologische Ansätze und managementtheoretische Konzepte gegenüberstellt und synthesiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst der Geniebegriff und das unternehmerische Selbst definiert, gefolgt von einer detaillierten Betrachtung von Gruppenprozessen und den Anforderungen an eine Führung, die Kreativität fördern statt hemmen soll.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Genie, Kreativität, Teamarbeit, unternehmerisches Selbst, Organisation und Management charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Auffassung des Genies heute von historischen Sichtweisen?

Während das historische Genie oft als einsamer, von der Außenwelt distanzierter Schöpfer gesehen wurde, nähert sich die moderne Betrachtung einem soziologischen Paradigma, in dem auch der Kontext der Zusammenarbeit eine zentrale Rolle spielt.

Welche Rolle spielt die Führung laut dieser Arbeit für ein kreatives Team?

Die Führungsperson fungiert als Koordinator und "gesellschaftliches Regulativ", das einen Ausgleich zwischen Impulsivität der Kreativen und organisatorischer Effizienz schafft, ohne die Autonomie der Teammitglieder zu ersticken.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Genius und die anderen
Hochschule
Bauhaus-Universität Weimar  (Fakultät Medien)
Veranstaltung
Medienmanagement: Organisation, Management und Arbeiten in der Medien- und Kreativwirtschaft
Note
1,3
Autor
Sandra Winzer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V182745
ISBN (eBook)
9783656064350
ISBN (Buch)
9783656064213
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Genie Genius Subjekt Kreativität Das unternehmerische Selbst Gruppenprozess Team Teamarbeit Der kreative Schaffensprozess Management kreativer Teamarbeit Schöpfer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Winzer (Autor:in), 2011, Der Genius und die anderen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182745
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  18  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum