Die Hausarbeit setzt sich mit dem Aspekt weiblicher Herrschaft und ihrer Probleme während der Frühen Neuzeit auseinander. Exemplarisch wird die Herrschaft Annas von Sachsen untersucht werden. Anheim soll geklärt werden, inwiefern Annas Herrschaft als Idealtypus "landesmütterlicher Herrschaft" gesehen werden kann.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Weibliche Regentschaft
- Die vormundschaftliche Regentschaft und ihre Schwierigkeiten
- Regentschaft neben dem Ehemann
- Idealtyp und Realität – Das Bild der „Landesmutter“ am Beispiel Anna von Sachsens
- Herkunft und der Anfall des Kurfürstinnenamts
- Anna als Hausmutter
- Annas politische Partizipation
- Fazit
- Quellen- und Literaturverzeichnis
- Literaturverzeichnis
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der weiblichen Herrschaft in der Frühen Neuzeit und untersucht die verschiedenen Formen, unter denen Frauen politische Macht ausübten. Dabei wird auf die vormundschaftliche Regentschaft und die Herrschaft neben dem Ehemann eingegangen, um die Handlungsspielräume von Regentinnen und die Widerstände, denen sie begegneten, zu analysieren. Die Arbeit beleuchtet auch die Frage, inwiefern Anna von Sachsen als Idealbild einer „Landesmutter“ angesehen werden kann.
- Weibliche Herrschaft in der Frühen Neuzeit
- Vormundschaftliche Regentschaft
- Regentschaft neben dem Ehemann
- Die Rolle der „Landesmutter“
- Anna von Sachsens politische Partizipation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Frauen in der Geschichte und fokussiert auf die aktive politische Macht von Frauen in der Frühen Neuzeit, insbesondere im Kontext des weltlichen Adelsherrschaftssystems. Das zweite Kapitel behandelt die weibliche Regentschaft und unterscheidet zwischen der vormundschaftlichen Regierung für unmündige Söhne und der Herrschaft neben dem Ehegatten. Das dritte Kapitel analysiert das Bild der „Landesmutter“ am Beispiel von Anna von Sachsen, indem es ihre Herkunft, ihre Rolle als Hausmutter und ihre politische Partizipation beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen weibliche Herrschaft, Adelsherrschaft, Vormundschaftsregierung, Regentschaft, „Landesmutter“, Anna von Sachsen, politische Partizipation, Frühe Neuzeit.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter einer "Landesmutter"?
Der Begriff beschreibt ein Idealbild weiblicher Herrschaft in der Frühen Neuzeit, bei dem die Fürstin als fürsorgliche "Hausmutter" des gesamten Territoriums agiert.
Welche politischen Handlungsspielräume hatte Anna von Sachsen?
Anna von Sachsen partizipierte aktiv an der Politik ihres Ehemannes, verwaltete Güter und übte Einfluss auf diplomatische und wirtschaftliche Entscheidungen aus.
Was ist eine vormundschaftliche Regentschaft?
Dies ist eine Form der Herrschaft, bei der eine Witwe die Regierungsgeschäfte für ihren noch unmündigen Sohn übernimmt, was oft mit rechtlichen und politischen Schwierigkeiten verbunden war.
Welche Probleme hatten Regentinnen in der Frühen Neuzeit?
Frauen in Machtpositionen stießen oft auf Widerstand des männlichen Adels und mussten ihre Legitimität in einem patriarchalischen System ständig neu behaupten.
Wie unterschied sich die Regentschaft neben dem Ehemann von der Alleinherrschaft?
Neben dem Ehemann fungierten Frauen oft als Beraterinnen oder Verwalterinnen (Mitregentinnen), während sie als Witwen oft formelle politische Macht als Vormund ausübten.
- Arbeit zitieren
- Kay Unbehaun (Autor:in), 2011, Landesmütter und Regentinnen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182775