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Electricity Consumption Method

Physical Input Method

Title: Electricity Consumption Method

Term Paper , 2011 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Curd-Georg von Nostitz-Wallwitz (Author)

Economics - Job market economics
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Summary Excerpt Details

In den Bereich der Schattenwirtschaft werden laut dem Bundesministerium der Finanzen alle Tätigkeiten des privaten Wirtschaftssektors gezählt, die nicht dem privaten Konsum dienen und sich allen staatlichen Statistiken entziehen. Dadurch beeinflussen sie nicht die volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, obwohl sie produktiv tätig sind. Zu den negativen Folgen zählen unter anderem ausfallende Steuereinnahmen und Sozialversicherungsbeiträge, womit die Sozialkassen und öffentlichen Haushalte geschädigt werden.

Die Wertschöpfung, die innerhalb eines Staates durch produktive, schattenwirtschaftliche Aktivitäten erzeugt wird, erhöht aber trotz der Unkenntnis der Behörden das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Daraus ergibt sich die Notwendigkeit alternative Berechnungsmethoden zu finden, um den Umfang der Schattenwirtschaft berechnen zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Definition

2. Erste Betrachtung

3. Datenerhebung zur Energieversorgung

4. Electricity consumption Method

4.1 Betrachtung von Kaufmann und Kaliberda

4.2 Betrachtung von Lackó

5. Umgang mit den Erkenntnissen

6. Die Berechnung des BIP in Deutschland

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die "Electricity Consumption Method" (Physikalischer Input-Ansatz) als Instrument zur Erfassung der Schattenwirtschaft kritisch zu untersuchen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Korrelation zwischen Energieverbrauch und wirtschaftlicher Wertschöpfung eine belastbare Schätzung verborgener ökonomischer Aktivitäten ermöglicht und mit welchen methodischen Herausforderungen dieser Ansatz konfrontiert ist.

  • Methodische Grundlagen der physikalischen Input-Methode
  • Kritische Analyse der Ansätze von Kaufmann/Kaliberda und Mária Lackó
  • Einflussfaktoren des Energieverbrauchs und methodische Verzerrungen
  • Anwendbarkeit der Methode auf moderne, dienstleistungsorientierte Ökonomien
  • Verhältnis zwischen offizieller volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung und Schattenwirtschaft

Auszug aus dem Buch

4. Electricity consumption Method

Auch diese Methode fußt auf der Annahme, das wirtschaftliche Aktivität Stromverbrauch erzeugt. Um die genannten Probleme zu bewältigen, setzen Daniel Kaufmann und Aleksander Kaliberda in ihrer Untersuchung das erwirtschaftete Bruttoinlandsprodukt mit dem Energiebedarf des untersuchten Landes in Verbindung. Bei Staaten mit unzureichenden oder geschätzten Daten wird davon ausgegangen, dass die Differenzen zu den realen Bedingungen vernachlässigt werden können. Mária Lackó betrachtet mathematisch formulierte Annahmen über den Stromverbrauch einzelner Haushalte. Beide Ansätze liefern differenzierte Möglichkeiten der Berechnung der Schattenwirtschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Definition: Die Einleitung definiert die Schattenwirtschaft als Bereich privater wirtschaftlicher Tätigkeiten, die sich staatlicher Erfassung entziehen und so das BIP sowie Steuereinnahmen beeinflussen.

2. Erste Betrachtung: Hier wird die grundlegende Korrelation zwischen Stromverbrauch und Wertschöpfung beleuchtet sowie die Schwierigkeit erörtert, Schattenwirtschaft von normalem, registriertem Energieverbrauch zu trennen.

3. Datenerhebung zur Energieversorgung: Dieses Kapitel thematisiert die Herausforderungen bei der Bereitstellung konsistenter Energie-Datensätze, insbesondere in Ländern mit wenig entwickelten oder unregulierten Energiemärkten.

4. Electricity consumption Method: Dieses Kernkapitel stellt die Ansätze von Kaufmann/Kaliberda sowie Mária Lackó vor, die den Stromverbrauch als physikalischen Indikator für wirtschaftliche Aktivität nutzen.

5. Umgang mit den Erkenntnissen: Der Autor diskutiert hier die Kritik an den vorgestellten Methoden, insbesondere den Wandel hin zu einer stärker dienstleistungsorientierten Ökonomie, in der der Energieverbrauch an Aussagekraft verliert.

6. Die Berechnung des BIP in Deutschland: Abschließend wird analysiert, wie das Statistische Bundesamt die Schattenwirtschaft bereits in die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung einbezieht und wo die Grenzen der amtlichen Statistik liegen.

Schlüsselwörter

Schattenwirtschaft, Bruttoinlandsprodukt, Electricity Consumption Method, Energiebedarf, Stromverbrauch, Wertschöpfung, Kaufmann, Kaliberda, Mária Lackó, volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, physikalischer Indikator, Schattenwirtschaftsschätzung, informeller Sektor, Energiemarkt, ökonomische Modellbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erfassung und Messbarkeit von Schattenwirtschaft durch die Analyse des Energieverbrauchs eines Landes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Herleitung des "Physical Input Method"-Ansatzes, der Kritik an diesem Modell und dessen praktischer Anwendbarkeit zur BIP-Analyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu prüfen, ob der Energieverbrauch als verlässlicher Indikator zur Schätzung wirtschaftlicher Aktivitäten dienen kann, die nicht offiziell erfasst werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und den Vergleich zweier prominenter ökonomischer Ansätze (Kaufmann/Kaliberda vs. Lackó).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der mathematischen Ansätze zur Stromverbrauchsmessung, deren kritische Reflexion und die Verknüpfung mit der offiziellen deutschen BIP-Berechnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Schattenwirtschaft, Energiebedarf, Stromverbrauch, Bruttoinlandsprodukt und ökonomische Modellbildung.

Wie unterscheiden sich die Ansätze von Kaufmann/Kaliberda und Mária Lackó?

Kaufmann und Kaliberda betrachten das BIP im Verhältnis zum Energiebedarf gesamtwirtschaftlich, während Lackó ein mathematisches Modell für Haushalte unter Berücksichtigung von Klimafaktoren und Preisen entwickelt.

Warum ist die Methode heute teilweise veraltet?

Da moderne Volkswirtschaften zunehmend dienstleistungsorientiert sind und technologische Fortschritte die Energieeffizienz steigern, ist die direkte Korrelation zwischen Stromverbrauch und Wertschöpfung weniger aussagekräftig als früher.

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Details

Title
Electricity Consumption Method
Subtitle
Physical Input Method
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Lehrstuhl für Arbeitsmarktökonomik)
Course
Seminar Schattenwirtschaft
Grade
2,0
Author
Curd-Georg von Nostitz-Wallwitz (Author)
Publication Year
2011
Pages
18
Catalog Number
V182834
ISBN (eBook)
9783656067771
ISBN (Book)
9783656067535
Language
German
Tags
Schattenwirtschaft Electricity Consumption Arbeitsmarktökonomik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Curd-Georg von Nostitz-Wallwitz (Author), 2011, Electricity Consumption Method, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182834
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