Fantastische Literatur am Beispiel von Otfried Preußlers „Die kleine Hexe“


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011

24 Seiten, Note: 1.3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Literatur in der Grundschule

3. Fantastische Literatur

4. Otfried Preußler

5. Die kleine Hexe
5.1 Entstehung
5.2 Inhalt
5.3 Bedeutung

6. Unterrichtsentwurf zu „Die kleine Hexe“
6.1 Zielsetzungen
6.2 Verortung im Lehrplan
6.3 Einordnung in die Unterrichtreihe
6.4 Verlauf der geplanten Unterrichtsstunde
6.5 Kritische Auseinandersetzung

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

9. Anhang

1. Einleitung

Kinder fürchten sich u.a vor der Dunkelheit, Donner, Blitz und Hexen. Diese phobischen Erscheinungen zählen zu den häufig auftretenden Angstzuständen, die Kinder erleben. Gerade die Angst vor Fantasiegeschöpfen tritt im Alter zwischen vier und sechs Jahren vorwiegend auf.1 Doch Angst kann überaus bedrückend und hemmend [nicht nur auf Kinder] wirken. Wenn ein Kind Angst vor dem „zu Bett gehen“ hat und dabei fürchtet, dass sich „Monster“ unter dem Bett aufhalten, sollten Erwachsene diese Ängste stets ernst nehmen, da sie für Kinder real erscheinen.2 Fantastische Kindergeschichten eignen sich besonders, dem Kind diese Ängste zu nehmen, da dieses Genre der Literatur auf die Träume, Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen der Kinder eingeht.3 Ängste sollten von den Eltern ernst genommen werden, damit Kinder möglichst unbeschwert aufwachsen können und die Welt frei von Angst erkunden können. Mit zunehmendem Alter werden sie zahlreiche Begebenheiten erforschen, die sich ihnen nach und nach ergeben. Dazu gehört auch die Literatur in all ihren Facetten. Bilder- und Kinderbücher werden womöglich die ersten Schritte sein, die Kinder in diesem Kontext bewältigen und damit den Grundstein legen, den Bereich der Literatur zu erfassen. O. Preußler, der mit seinen Kinderbüchern mehr als nur einer Generation die Geschichten des kleinen Wassermannes, des Räubers Hotzenplotz und der kleinen Hexe „erzählte“, trug seinen Teil dazu bei, Ängste zu nehmen und Dämonen zu entmystifizieren. In dieser Arbeit wird an dem Beispiel des Kinderbuches „Die kleine Hexe“4 die fantastische Literatur vorgestellt. In diesem Kontext wird der Aspekt der „Literatur in der Grundschule“ und darauf folgend die fantastische Literatur beleuchtet. Bevor „Die kleine Hexe“ als ein Beispiel für die fantastische Literatur herangezogen und als Unterrichtsentwurf beschrieben wird, sei in den vorangestellten Kapiteln das hier exemplarisch verwendete Buch sowie dessen Autor skizziert. In dieser Seminararbeit gehe ich den Fragen nach, was fantastische Literatur prägt und wie das Buch „Die kleine Hexe“ in diesem Kontext in einer Unterrichtsstunde eingesetzt werden kann.

Den Schluss dieser Arbeit bildet die kritische Auseinandersetzung mit der geplanten Unterrichtsstunde und das Fazit.

2. Literatur in der Grundschule

Hinter dem Begriff Lesen verbirgt sich ein komplexer Vorgang, der erst, je nach individueller Leistung, mehr oder minder mühsam erlernt werden muss. Die Kinder- und Jugendliteratur hat mit Beginn der 1970er Jahre eine relativ stabile Einbettung in den Deutschunterricht der Grundschule.5 In den 1970er und 1980er Jahren waren vor allem realistische Kinder- und Jungendbücher in den Vordergrund gerückt. Dies änderte sich, wenn auch nicht flächendeckend, aber doch partiell, ab den 1990er Jahren. In dieser Zeit zeichnete sich eine gewisse Wandlung diese Genres ab. Damit einhergehend stieg der Anspruch und die Fantastik wurde zentriert wahrgenommen.6 Trotz dieser neuen Zentrierung nimmt die fantastische Kinder- und Jugendliteratur noch nicht den Platz ein, der ihr auf Grund ihrer ästhetischen Qualität und der Stellung im kindlichen Interessenspektrum zukommen sollte. Dies zeigt eine empirische Untersuchung, die von Irmtraud M. Oskamp zum Thema Kinder- und Jungendliteratur 1997 durchgeführt wurde. Die besondere Stellung der Literaturerziehung im Deutschunterricht der Grundschule ist in diesem Kontext ein Faktum, das erschwerend hinzukommt. Diese „besondere“ Stellung zeigt sich z.B. dahingehend, dass die literaturdidaktischen Ausführungen zur Grundschule häufig durch eine auffällige Unschärfe in der Verwendung wissenschaftlicher Termini gekennzeichnet sind. Zudem werden „überholte“ Theorien zum Thema „Lesealter und Lesematerial“ unmodifiziert wiedergegeben, um die „begrenzten“ Fähigkeiten der Grundschüler zu berücksichtigen und darauf aufbauend den Leseunterricht der Grundschule eher als eine Vorstufe für den -richtigen- Literaturunterricht zu sehen.7 Dabei sind die Aufgaben des literarischen Lernens keineswegs nur Lerninhalt der weiterführenden Schulen. Das literarische Lernen beinhaltet die Entwicklung von Lesefertigkeit, den Aufbau von Lesekompetenz und den Aufbau literarischer Kompetenz.8 In diesem Kontext gibt es leicht voneinander abweichende Positionen, Ansätze und Vorschläge, die eine tragfähige Konzeption des Literaturunterrichtes ermöglichen sollen. Im Folgenden gehe ich auf einige Konzepte verschiedener Autoren ein, um die Grundideen zu skizzieren. Dabei besteht jedoch kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Gerhard Haas sieht die sinnvolle Konzeption des Literaturunterrichts vor allem darin, sich an der Lebenswirklichkeit, den Erfahrungen, Bedürfnissen und Interessen der Schüler zu orientieren.9 G. Haas, der ein Vertreter des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts ist, plädiert für eine Literatur im Unterricht, die den kindlichen Bedürfnissen entspricht. Bei Bertschi-Kaufmann sowie bei Hurrelmann sind die jeweiligen Konzeptionen auf die emotionalen Aspekte zum Thema Literatur in den Vordergrund gerückt.10 Die Schüler sollen eine positive Haltung zum Lesen entwickeln. Ein analytischer Zugang zur Literatur tritt dagegen nicht in den Vordergrund des didaktischen Konzepts. Bertschi-Kaufmann verbindet Wege zur Literatur in einem „Experiment“ mit multimedialen Lernumgebungen. Dieser literaturdidaktische Ansatz wird besonders dann verwendet, wenn es um die Verbindung geht, Kinder mit verschiedenen Medien, Wahrnehmungsmustern und Medienerfahrung umgehen zu lassen. Inwiefern sich jedoch die Lesemotivation steigert bzw. die Qualität des Umgangs mit literarischen Texten verbessert, ist noch nicht langfristig untersucht.

3. Fantastische Literatur

Der Ausdruck „Fantastische Literatur“ bezieht sich auf eine Variante der Literatur. Literarische Werke - hier „Die kleine Hexe“ - in eine Gattung11 einzuordnen, stellt jedoch eine Aufgabe dar, die nicht ohne Hindernisse zu lösen ist.

Bereits mit dem Begriff „Gattung“ stellen sich Fragen, die zumindest einmal bedacht werden sollten. Als Beispiel dafür soll folgende Frage skizziert werden: „Ist es legitim über eine literarische Gattung zu diskutieren, ohne dass man alle Werke, aus denen sie sich konstituiert, untersucht hat“? Die Antwort auf diese Frage kann man bejahen. Denn bereits aus der Tatsache heraus, dass zweifellos unablässig Texte produziert werden, ist es kaum einem Menschen möglich, sämtliche Werke einer Gattung - hier die Fantastik - zu lesen. Aber trotzdem kann man, auch wenn nicht alle Titel eines Genres gelesen wurden, darüber diskutieren. Bereits Mitte der 1950er Jahre gab es keine Einigung über den Begriff der fantastischen Literatur.12 Hierbei sind Anna Krüger, Ruth Koch und Göte Klingberg zu nennen, die sich mit der Fantastik in einem Diskurs auseinander gesetzt haben. Im weiteren Verlauf hat sich Tzvetan Todorovs mit seinem 1972 erschienenen Werk13 in Deutschland zu diesem Thema geäußert. Louis Vax hingegen versucht nahezu zeitglich, nicht eine Definition zu formulieren, sondern unternimmt den Versuch, das Gebiet des Fantastischen zu anderen benachbarten Textsorten abzugrenzen.14 Caillois gelangt zu seiner Definition durch die Abgrenzung zum Märchen, das sich in einer Welt abspielt, in der das Übernatürliche eine beängstigende Wirkung hat. Einen weiteren Unterschied sieht er in dem Ausgang des Werks.

„ Im [...] allgemein gl ü cklich endenden M ä rchen endet die phantastische Erz ä hlung fast unausweichlich mit einem unheilvollen Ergebnis, das zu Tode, zum Verschwinden oder zur Verdammnis des Helden f ü hrt. Danach ist die Ordnung der Welt wieder hergestellt “ .15

In den 1980er Jahren folgten Definitionsversuche u.a. von Winfried Freund, Dagmar Grenz, Wolfgang Meißner und Maria Nikolajeva. In diesem Zusammenhang unterstellt Meißner Gerhard Haas sowie Klingberg, dass es ihnen nur darum gehen würde, eine „ eigene “ Definition zu erstellen, die über die bisherigen Theorien

hinausgeht.16 Meißner entwickelt hingegen keine selbstständig verfasste Definition, sondern bildet einen Konsens aus verschiedenen Theorien, die im Folgenden dargestellt werden. Es kann von Fantastik gesprochen werden, wenn in einem Werk mindestens zwei Handlungsebenen erkennbar werden, die sich nicht miteinander vereinbaren lassen.17

Eine der Handlungsebenen muss dabei dem Realitätsprinzip entsprechen, d.h. die in dieser Ebene eingesetzten Textkonstituenten folgen den Gesetzmäßigkeiten des logisch-empirischen Denkens und dem darauf aufbauenden Weltbild [=realistische Ebene].

Eine zweite Handlungsebene muss dem Realitätprinzip widersprechen [= imaginäre Ebene]. Die Berührung der beiden Ebenen kann dabei in vielfältiger Weise stattfinden, wobei der Übergang (der Welten) als angenehme sowie unangenehme Überraschung gestaltet werden kann. Aus dem Handlungsverlauf muss sich ergeben, dass zwei miteinander nicht vereinbare Ebenen aufeinanderstoßen.18 Zusammenfassend kann man sagen, dass man erst vom Fantastischen sprechen kann, wenn das fantastische Mittel zur systemprägenden Dominante wird und sie (die Mittel) komplex angewendet werden.19 Die Formulierung soll für diese Arbeit als Definition gelten.

4. Otfried Preußler

O. Preußler wurde am 20. Oktober 1923 in Reichenberg (Böhmen) geboren. Seine Eltern, beide Lehrkräfte und der Vater zudem Schriftleiter in einem Verlag, erzogen

O. Preußler in einem pädagogisch und literarisch geprägtem Umfeld. Sein Vater hat ihm bereits in Kinder- und Jugendjahren die Sagen, die mit den Wäldern zwischen Lausitzer- und Isergebirge in Verbindung gebracht werden, nahe gebracht, sodass die Bindung für ihn (O. Preußler) an seine Heimat von großer Bedeutung wurde. Durch seinen Vater bekam er schon früh Kontakt zu bekannten Schriftstellern und Grafikern, die im gastfreundlichen Elternhaus O. Preußlers verkehrten. Im Jahre 1942 absolvierte Preußler das Abitur und wurde wenige Tage später zum Militärdienst eingezogen. 1944 geriet er in Kriegsgefangenschaft und kam im Jahre 1949 wieder frei. Vier Jahre später wurde er, wie seine Eltern zuvor, Lehrer und in folgender Zeit Rektor einer Schule. Neben der Tätigkeit als Lehrer beschäftigte sich O. Preußler auch mit Übersetzungen von Kinderbüchern. Zu nennen sind hierbei Joseph Laders, „ Kocour Mikes ’“ (1934-1936) und Lloyd Alexanders „ The Book of Three “ (1964).20 Preußler war jedoch nicht nur als Lehrer und Übersetzer tätig, sondern auch als Autor für Hörspiele und Bücher. Im Jahre 1956 wurde sein erstes Buch „ Der kleine Wassermann “ veröffentlicht. Bis in die Gegenwart, mit einer Gesamtauflage von ca. 50 Millionen Exemplaren21, wurde das Buch in 32 Sprachen übersetzt und bekam den Sonderpreis beim „Deutschen Jugendbuchpreis“ für Text und Illustration. Seit 1970 lebt Preußler als freier Schriftsteller in Stephanskirchen bei Rosenheim, ist verheiratet und hat drei Töchter. Auf sein Buch „ Der kleine Wassermann “ folgten zahlreiche fantastische Kinderromane, die den Erfolgen der vorangegangenen Bücher keineswegs nachstanden. Im Jahre 1957 erschien „Die kleine Hexe“ (bis heute wurde dieses Buch in 47 Sprachen übersetzt), 1962 „Der Räuber Hotzenplotz“ und 1971 „Krabat“.22 Die Position Preußlers zum Thema Kinderliteratur beschreibt er selbst mit den Worten:

„ Kinder brauchen nun mal Geschichten. Geschichten zum Lachen, Geschichten zum „ Dr ü bernachdenken “ ; Geschichten aus dem wirklichen Leben von heute, von gestern, von morgen, von ü bermorgen vielleicht; handfeste Geschichten und zarte, wahre und erdachte “ .23

O. Preußler knüpft mit seinen Werken an das Fantastische, Märchenhafte, Schauerliche und Geheimnisvolle an.

[...]


1 Isaac, Marks. Ängste verstehen und bewältigen. Heidelberg 1993. S. 33f.

2 http://www.hallofamilie.de/familienleben/erziehung/artikel/1/487-dem-kind-die-angst-nehmen.html.

3 Marquardt, Manfred. Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur. München 1979. S. 78f.

4 Preußler, Otfried. Die kleine Hexe. Stuttgart 1957.

5 Richter, Karin. Kinderliteratur im Literaturunterricht der Grundschule. Baltmannsweiler 2007. S. 17f

6 Richter, Karin. Kinderliteratur im Literaturunterricht der Grundschule. Baltmannsweiler 2007. S.Ixff.

7 Richter, Karin. Kinderliteratur im Literaturunterricht der Grundschule. Baltmannsweiler 2007. S 17.f 4

8 Richter, Karin. Kinderliteratur im Literaturunterricht der Grundschule. Baltmannsweiler 2007. S.17.f

9 Kulik, Nils. Das Gute und Böse in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Oldenburg 2004. S. 22ff.

10 Kulik, Nils. Das Gute und Böse in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Oldenburg 2004.35f

11 Der Begriff „Gattung“ kann im Rahmen dieser Arbeit nicht weiter erläutert werden. Zur weiteren Vertiefung skizziert Rüdiger Zymer mit seinem Buch: Gattungstheorie. Probleme und Positionen der Literaturwissenschaft. Paderborn 2003 einige Grundideen.

12 Kulik, Nils. Das Gute und das Böse in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Oldenburg 2004. S. 18.

13 Todorovs, Tzvetan. Introduction à la littérature fantastique. Paris 1970.

14 Kulik, Nils. Das Gute und das Böse in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Oldenburg 2004. S. 37.

15 Kulik, Nils. Das Gute und das Böse in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Oldenburg 2004. S. 26.

16 Kulik, Nils. Das Gute und das Böse in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Oldenburg 2004. S.33.

17 Kulik, Nils. Das Gute und das Böse in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Oldenburg 2004. S.36.

18 Kulik, Nils. Das Gute und das Böse in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Oldenburg 2004. S. 36.

19 Kulik, Nils. Das Gute und das Böse in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Oldenburg 2004. S. 41.

20 Kümmerling-Meibauer, Bettina. Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur: ein internationales Lexikon. Stuttgart 1999. S. 872.

21 Mascher, Caroline. Interview mit Otfried Preußler. Ein bisschen Magier bin ich auch. In: Focus 40, 2008. S. 44ff.

22 Preußler, Otfried. Krabat. München 1980.

23 Preußler, Otfried. Der Schriftsteller und das Kind. In: Das Otfried Preußler Lesebuch. München 1988. S. 64f.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Fantastische Literatur am Beispiel von Otfried Preußlers „Die kleine Hexe“
Hochschule
Universität Bielefeld
Veranstaltung
Leseübergänge im Jugendalter – Wege zum reflexiven Lesen anhand
Note
1.3
Autor
Jahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V182963
ISBN (eBook)
9783656070481
ISBN (Buch)
9783656070948
Dateigröße
567 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Die kleine Hexe, Otfried Preußler, Hexe, Hexen, Abraxas, Rumpumpel, Oberhexe, Walpurgisnacht, Hexenbuch, Rabe, Grundschule, Unterricht, Unterrichtsentwwurf, Unterrichtsidee, angeleitetes Schreiben, Inhaltsangabe
Arbeit zitieren
Thomas Post (Autor), 2011, Fantastische Literatur am Beispiel von Otfried Preußlers „Die kleine Hexe“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182963

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