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Die Allermündungs-Gruppe in der mittleren Bronzezeit

Eine Kulturstufe der Bronzezeit von etwa 1200 bis 1100 v. Chr.

Titel: Die Allermündungs-Gruppe in der mittleren Bronzezeit

Fachbuch , 2011 , 44 Seiten

Autor:in: Ernst Probst (Autor:in)

Archäologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Rund 100 Jahre Urgeschichte von etwa 1200 bis 1100 v. Chr. passieren in dem Taschenbuch »Die Allermündungs-Gruppe in der mittleren Bronzezeit« in Wort und Bild Revue. Geschildert werden die Kleidung, der Schmuck, die Keramik, Werkzeuge, Waffen, das Verkehrswesen, der Handel und die Religion der damaligen Ackerbauern, Viehzüchter und Bronzegießer. Verfasser dieses Taschenbuches ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst. Er hat sich vor allem durch seine Werke »Deutschland in der Urzeit« (1986), »Deutschland in der Steinzeit« (1991) und »Deutschland in der Bronzezeit« (1996) einen Namen gemacht. Das Taschenbuch »Die Allermündungs-Gruppe in der mittleren Bronzezeit« ist Dr. Rolf Breddin, Professor Dr. Claus Dobiat, Professor Dr. Markus Egg, Professor Dr. Hans-Eckart Joachim, Professor Dr. Albrecht Jockenhövel, Professor Dr. Horst Keiling, Professor Dr. Rüdiger Krause, Dr. Friedrich Laux, Professor Dr. Berthold Schmidt, Dr. Klaus Simon und Dr. Otto Mathias Wilbertz gewidmet, die den Autor mit Rat und Tat bei den Recherchen über Kulturen der Spätbronzezeit unterstützt haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Die Spätbronzezeit in Deutschland

Abfolge und Verbreitung der Kulturen und Gruppen

Stoßlanzen und Kurzschwerter

Die Allermündungs-Gruppe in der mittleren Bronzezeit

Der Autor Ernst Probst

Bücher von Ernst Probst

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit widmet sich der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Urgeschichte im Zeitraum von etwa 1200 bis 1100 v. Chr. im Bereich der Allermündung. Das primäre Ziel ist es, die Charakteristika der Allermündungs-Gruppe in der mittleren Bronzezeit anhand von archäologischen Funden – wie Schmuck, Waffen und Keramik – sowie deren kulturelle Einbettung und Handelsbeziehungen zu analysieren.

  • Regionale Gliederung und Chronologie der Bronzezeit in Norddeutschland
  • Die Allermündungs-Gruppe: Entdeckung, Verbreitung und Einordnung
  • Materieller Besitz: Trachten, Schmuckformen und Bewaffnung
  • Sozioökonomische Aspekte: Ackerbau, Viehzucht und Handelswege
  • Bestattungssitten und deren Wandel in der mittleren bis späten Bronzezeit

Auszug aus dem Buch

Stoßlanzen und Kurzschwerter

Südlich der Stader Geest existierte während der mittleren Bronzezeit von etwa 1200 bis 1100 v. Chr. im Bereich der Allermündung die nach dieser Gegend benannte Allermündungs-Gruppe. Sie gehörte wie die gleichaltrige mittelbronzezeitliche Lüneburger Gruppe zur Periode III in der Chronologie von Oskar Montelius (1843–1921).

Zum Verbreitungsgebiet der Allermündungs-Gruppe zählten die Gebiete der heutigen Landkreise Hannover, Nienburg/Weser, Diepholz, Verden, Soltau-Fallingbostel und teilweise der Kreis Hildesheim. Im Kreis Soltau-Fallingbostel und im Ostteil des Kreises Verden war in der älteren Bronzezeit noch die Lüneburger Gruppe heimisch. Den Begriff Allermündungs-Gruppe hat 1989 der Hamburger Prähistoriker Friedrich Laux eingeführt.

Welchen Einflüssen die mittlere Weserregion ausgesetzt war, wird an der Zusammensetzung des Depots von Landesbergen (Kreis Nienburg/Weser) ersichtlich. Dieses wird zwar in die ältere Bronzezeit datiert, doch in der mittleren Bronzezeit herrschten dort sicherlich noch ähnliche Verhältnisse. Das Depot von Landesbergen besteht aus Schmuckstücken und Geräten. Eine solche Kombination ist typisch für den Südteil des Nordischen Kreises der Bronzezeit, also von Schleswig bis Stade.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einleitende Worte zum historischen Kontext der Urgeschichte zwischen 1200 und 1100 v. Chr. und zur Einordnung der Arbeit im Werk des Autors.

Die Spätbronzezeit in Deutschland: Erläuterung der chronologischen Einordnung und der geographischen Verbreitung verschiedener Kulturen und regionaler Gruppen.

Stoßlanzen und Kurzschwerter: Detaillierte Analyse der Allermündungs-Gruppe, ihrer materiellen Kultur, Bewaffnung und sozioökonomischen Struktur.

Der Autor Ernst Probst: Biografische Informationen zum Werdegang und zum bisherigen Publikationsschaffen des Autors.

Bücher von Ernst Probst: Bibliographische Übersicht der weiteren wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Werke des Verfassers.

Schlüsselwörter

Bronzezeit, Allermündungs-Gruppe, Norddeutschland, Urgeschichte, Archäologie, Lüneburger Gruppe, materielle Kultur, Bestattungssitten, Schmuck, Bewaffnung, Regionalgruppen, Friedrich Laux, Bronzeerzeugnisse, Handelsbeziehungen, Mittlere Bronzezeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation befasst sich mit der Identifikation und archäologischen Charakterisierung der Allermündungs-Gruppe während der mittleren Bronzezeit in Norddeutschland.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die chronologische Einordnung in die Bronzezeit nach Montelius, die regionale Verbreitung und die Auswertung von Depotfunden.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es, die spezifischen Lebensumstände, die materielle Ausstattung der Bevölkerung und die kulturellen Verbindungen der Menschen an der mittleren Weser darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt die typologische Abfolge archäologischer Funde sowie den Vergleich mit benachbarten Kulturgruppen wie der Lüneburger Gruppe.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Ausrüstung, der Schmucktracht, den Handelskontakten und den Bestattungsbräuchen der Allermündungs-Gruppe.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Bronzezeit, Urgeschichte, Allermündungs-Gruppe, Archäologie, Norddeutschland, Bronzeerzeugnisse und regionale Gliederung.

Warum ist das Depot von Landesbergen für die Forschung so wichtig?

Es dient als repräsentatives Beispiel für die Kombination aus Schmuck und Werkzeugen, die Aufschluss über die Einflüsse und den Fernhandel in der Region gibt.

Welche Rolle spielen die Schmuckstücke bei der Identifikation der Gruppe?

Spezifische Stücke wie Haarknotenfibeln und Doppelradnadeln erlauben Rückschlüsse auf die soziale Struktur und die Herkunft der Bevölkerung, insbesondere im Kontext von Einheirat.

Wie hat sich die Bestattungskultur in diesem Zeitraum verändert?

Im Verlauf der mittleren Bronzezeit ist ein allmählicher Übergang zur Brandbestattung zu verzeichnen, wobei die Beigabensitte bis zum Beginn der jüngeren Bronzezeit fortbestand.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Allermündungs-Gruppe in der mittleren Bronzezeit
Untertitel
Eine Kulturstufe der Bronzezeit von etwa 1200 bis 1100 v. Chr.
Autor
Ernst Probst (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
44
Katalognummer
V183003
ISBN (eBook)
9783656070696
ISBN (Buch)
9783656070887
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bronzezeit mittlere Bronzezeit Allermündungs-Gruppe Archäologie Urgeschichte Ernst Probst
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ernst Probst (Autor:in), 2011, Die Allermündungs-Gruppe in der mittleren Bronzezeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183003
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  44  Seiten
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